DE424601C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE424601C
DE424601C DEB113475D DEB0113475D DE424601C DE 424601 C DE424601 C DE 424601C DE B113475 D DEB113475 D DE B113475D DE B0113475 D DEB0113475 D DE B0113475D DE 424601 C DE424601 C DE 424601C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/085Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides removably mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JiS 424601
KLASSE 63 c GRUPPE 22
Gustave Baehr in Paris.
Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen
in der Schließstellung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Zusatz zum Patent 353107.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1924 ab.
Das Hauptpatent hat angefangen am 24. Januar 1920.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 1. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 30. März 1923 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine weitere Aus- [ neten, sich an die Fensterrahmenseiten anbildung der durch das Patent 353107-ge- : legenden Anschlag im Türpfosten und erzielt schützten Vorrichtung zum Festhalten von : ein selbsttätiges Festhalten der Fensterrahmen Fensterrahmen in ihrer Schließstellung. Nach in ihrer Schließstellung dadurch, daß die Andem Hauptpatent sind die den Fensterrahmen , griffsfläche des einen Anschlags auf emem in der Schließstellung haltenden Anschläge an ' -Teil parallel zur Fensterrahmenseite und auf einer Stange vorgesehen, die von einer ' dem anderen Teil schräg, der andere Anschlag Schraubenfeder beeinflußt wird. Die Vor- [ dagegen nur schräg ausgebildet ist.-i~ ;~ richtung nach der Erfindung beruht auf ! Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsder an sich bekannten Anordnung eines i beispiel . des Erfindungsgegenstandes verunter Federwirkung stehenden doppelarmigen j anschaulicht. Abb. 1 ist eine Außenansicht der Hebels mit je einem an den Enden angeord- Vorrichtung zum Festhalten der Fenster-
rahmen. Abb. 2 und 3 stellen in Vorder- trad Seitenansicht die Hebel mit Anschlägen dar. Abb. 4 und 5 sind teilweise geschnittene Endansichten zweier Ausführungen der Anschläge. Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 bis 5 ist in dem Türfalz 1 eine Ausnehmung 2 für einen Hebel 3 vorgesehen, der eine annähernd senkrechte Lage hat. Dieser Hebel ist um einen Zapfen 4 drehbar, der an irgendeiner ίο Stelle des Hebels sitzt, vorzugsweise jedoch mehr an seinem unteren als an seinem oberen Ende.
An diesem Hebel ist an seinem unteren Ende ein Anschlag 5 mit einer Schrägfläche 6 angeordnet, die nach der Außenseite des Wagens gerichtet ist und sich in einem Lappen 7 fortsetzt. Der Falz 1 ist zweckmäßig entsprechend ausgespart, damit der Lappen 7 des Anschlags 5 hineintreten kann, so daß der Rahmen selbst unmittelbar auf dem Falz gestützt wird. An seinem oberen Ende enthält der Hebel 3 einen zweiten Anschlag 8, dessen Innenfläche eine Schräge 9 von einer geringeren Neigung als die Fläche 6 aufweist, welche sich auf die Außenfläche der Glasscheiben mit einem regelbaren Druck auflegen kann.
Eine Rückholfeder 10 sucht die Anschläge ständig in die Lage der Abb. 3 überzuführen, in der der obere Anschlag 8 von dem Falz 1 absteht, während der Anschlag 5 über diesen Falz greift, so daß seine Schräge 6 sich in der Bahn der senkrechten Außenkante des beweglichen Fensters 13 befindet. Wird nun bei dieser Anordnung der Teile ein offener Wagenkasten in einen geschlossenen verwandelt, so werden die Fenster hochgestellt, wobei die Außenkante des Fensters sich gegen die Fläche 6 stützt und den entsprechenden Anschlag 5 zurückdrückt. Während dieser Bewegung dreht sich der Hebel 3 um seine Achse 4 und verschiebt den oberen Anschlag 8 in umgekehrter Richtung zu dem unteren Anschlag 5, so daß nach Maßgabe des Eindringens des Fensters 13 in den Falz 1 der obere Anschlag 8 mit seiner Schräge 9 an dem Außenrand des Fensters anliegt und auf diesen einen kräftigen Druck ausübt.
Legt sich der Lappen 7 des Anschlags 5 in die für ihn im zugehörigen Falz vorgesehene Ausnehmung, was infolge der Bewegung vor sich geht, durch die sich der Rahmen 13 selbst in den Grund des Fafees 1 schiebt, so ist die Fläche 9 des Anschlags 8 um den entsprechenden Winkel des Fensters 13 vorgeschoben, wobei er auf dieses einen zweckmäßig vorher bestimmten Druck ausübt, der dann das Fenster fest in seiner Lage hält und jede Erschütterung während der Fahrt verhindert.
Wird der Fensterrahmen zurückgelegt, um j den Wagenkasten wieder in einen offenen zu : verwandeln, so führt die Feder 10 die Teile ; in die Lage der Abb. 3 zurück, in der sie bei einer neuen Bewegung des Fensterrahj mens wieder in Wirkung treten können.
Es erscheint klar, daß durch Änderung der , Lage des Zapfens 4 auf dem Hebel 3 die Kraft zur Verriegelung des Fensterrahmens entsprechend geregelt werden kann, während man in der Lage ist, durch mehr oder weniger gekrümmte Form des Hebels 3 den Zeitpunkt des Inwirkungtretens des oberen Anschlags 8 zu ändern.
Der Anschlag 8 kann sich entweder auf einen Winkel des Fensterrahmens 13 stützen, wie in Abb. 5 angegeben ist, oder auf einen abgeschrägten Teil dieses Rahmens, wie Abb. 4 zeigt.
Der untere Anschlag 5 kann in der Weise angeordnet werden, daß sein Inwirkungtreten nicht durch den Fensterrahmen, sondern durch die Tür selbst bestimmt wird, um die Verschiebung des Anschlags 8 nicht durch den Fensterrahmen, sondern durch die Tür selbst hervorzurufen, die eine wesentlich größere Masse hat, wodurch dann ein kräftigeres Festhalten des Fensters bewirkt wird.
Die Vorrichtung nach der Erfindung gewährleistet infolge der Anordnung der Schrägfiäche 9 auch noch nach längerem Gebrauch ein sicheres Festhalten des Fensterrahmens zwischen den Anschlägen 5 und 8. Die Erfindung ist bei verwandelbaren Wagenkasten für Fahrzeuge jeder Art, und zwar Kraftwagen oder andere, anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schließstellung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 353107, bestehend aus einem im Türpfosten untergebrachten, unter Federwirkung stehenden doppelarmigen Hebel mit je einem an den Enden angeordneten, sich an die Fensterrahmen-•seiten anlegenden Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche des einen Anschlags (5) auf einem Teil (7) parallel zur Fensterrahmenseite und auf dem anderen Teil (6) schräg, der andere Anschlag (8) dagegen nur schräg (9) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB113475D 1919-12-12 1924-03-30 Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE424601C (de)

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FR353107X 1919-12-12

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DE424601C true DE424601C (de) 1926-01-27

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DE1920353107D Expired DE353107C (de) 1919-12-12 1920-01-24 Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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FR (2) FR519730A (de)

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FR575689A (fr) 1924-08-04
FR519730A (fr) 1921-06-14
DE353107C (de) 1922-05-19

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