DE353107C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE353107C
DE353107C DE1920353107D DE353107DD DE353107C DE 353107 C DE353107 C DE 353107C DE 1920353107 D DE1920353107 D DE 1920353107D DE 353107D D DE353107D D DE 353107DD DE 353107 C DE353107 C DE 353107C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/085Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides removably mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 19. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63c GRUPPE^ /
Gustave Baehr in Paris. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1920 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schließstellung, welche insbesondere für Kraftfahrzeuge geeignet ist. Diese Vorrichtung kennzeichnet sich in der Hauptsache durch zwei Anschläge, die im Grundriß gesehen in einer Entfernung voneinander gleich der Dicke des zu haltenden Rahmens angeordnet und durch eine im Türpfosten untergebrachte Stange derart miteinander verbunden sind, daß beim Umlegen des einen Anschlages vermittels der inneren Rahmenseite ein festes Anlegen des anderen Anschlages an die äußere Rahmenseite bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung für die Umwandlung eines Kraftfahr-
Zeuges in ein geschlossenes bzw. offenes veranschaulicht.
Die Abb. i, 2 und 3 zeigen in einer Rücken-
_ bzw. Seiten- und Vorderansicht die in den Hohlraum der Tür zu versenkende Einrichtung.
Die Abb. 4 und 5 stellen eine Vorderansicht
bzw. einen Vertikalschnitt der Einrichtung in ihrer Schlußstellung dar.
Abb. 6 zeigt in schematischer Weise die An-Ordnung der neuen Vorrichtung bei einem Wagenaufbau (Karosserie).
Abb. 7 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe nach Linie y-y der Abb. 5.
Die Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte a, welche im Innern der Tür gegen die Fuge für die bewegliche Glasscheibe angebracht wird. Auf dieser Platte α ist in Lagern b eine Stange c gelagert, welche an ihrem oberen und ■ unteren Ende Anschläge d bzw. 0 besitzt, die in verschiedenen Vertikalebenen derart liegen, daß ihre Entfernung voneinander im Grundriß gemessen gleich ist der Dicke des zu haltenden Rahmens f (s. Abb. 3 und 7).
Um dies durchzuführen, gibt man derStange c, welche die Anschläge trägt, eine geneigte Stellung, wie aus Abb. 1 ersichtlich ist. Für den Einbau dieser Einrichtung wird die Platte a in gleicher Ebene mit dem Rand g (Abb. 4) des vertikalen Pfostens h der Tür angeordnet, so daß sich die ganze Einrichtung in dem Material dieses Pfostens eingesenkt befindet.
In der Ruhestellung wird die Fläche i des unteren Anschlages oder Riegels e gegen die Unterstützungsplatte α gepreßt, so daß Schnabei / dieses Anschlages von der Platte hervorsteht, wie besonders aus Abb. 2 zu entnehmen ist. Der obere Anschlag d nimmt eine zu der Fläche i des Anschlages e parallele Stellung ein und liegt auch parallel zur Platte α und zum Rand des Türpfostens h. Die beiden Anschläge sind in der Gebrauchsstellung im Grundriß durch eine Entfernung voneinander getrennt, die gleich ist der Dicke des Scheibenrahmens f. Wenn man nun das Fahrzeug durch Anordnung einer Scheibe oberhalb jeder Tür k (Abb. 6) in ein geschlossenes umzuwandeln beabsichtigt, so schwingt man jeden der Rahmen um sein Gelenk m (Abb. 4), um ihn auf der Tür in Stellung zu bringen, woselbst er durch einen federnden Riegel η gehalten wird. Die innere Seite des Fensterrahmens, welche mit dem abgerundeten Schnabel j des unteren Anschlages e in Berührung kommt, dreht diesen so lange, bis dessen innere Fläche i mit ihr zusammenfällt. Der Anschlag e verursacht bei seiner Drehung auch eine Drehung der Stange c und infolgedessen des oberen Anschlages d, welcher somit die Stellung gemäß den Abb. 3, 4, 5 und 7 einnimmt, wobei er sich gegen den äußeren Rand des Rahmens f anlegt und diesen in seinem oberen Teil festhält. Der Rahmen ist daher einerseits durch sein Scharnier m und anderseits durch den Riegel η sowie durch den Anschlag d gehalten und bildet daher gewissermaßen ein Stück mit der Tür, so daß die Erschütterungen und Stöße des Wagens keinen Einfluß auf ihn haben können.
Für die Umwandlung des Fahrzeuges in ein offenes schwingt man den Rahmen f um seine Scharniere m, indem man den federnden Riegel η in bekannter Weise zirrückdrückt. Bei dieser Schwingbewegung des Rahmens f wird der Anschlag d durch den Rand des Rahmens in die Stellung der Abb. 2 gebracht, wobei der untere Anschlag / gleichfalls in die Stellung dieser Abbildung gebracht wird, so daß er genügend weit vorsteht, um aufs neue .von dem Scheibenrahmen zurückgedrückt zu werden.
Um jedes Spiel in dieser Vorrichtung zu vermeiden, wird (Abb. 1 und 2) die Stange c mit einer Schraubenfeder 0 umgeben, welche sich gegen die Platte α stützt, um die Fläche i des Anschlages e ständig mit der Platte a in Berührung zu halten.
Die Formen der einzelnen Teile der Vorrichtung können selbstredend in verschiedener Weise geändert werden gemäß den in Aussicht genommenen besonderen Verwendungsarten. Man kann z. B. der Stange c eine vertikale Richtung durch entsprechende Verschiebung einer der Anschläge d oder e geben oder auf dieser Stange c zwei oder eine größere Anzahl von Anschlägen d vorsehen, welche auf die Höhe der Fuge verteilt sind, oder einen Anschlag anordnen, der auf der ganzen Höhe oder nur auf einem Teil des Rahmens anliegt.
Die Erfindung kann bei Fahrzeugen jeder Art in Anwendung kommen und in allen Fällen, wo ein beweglicher Rahmen in einem festen Gestell befestigt werden soll. :

Claims (1)

100 Patent-Anspruch:
' Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schließstellung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch zwei Anschläge (e, d), die im Grundriß in einer Entfernung voneinander gleich der Dicke des festzuhaltenden 'Rahmens (f) liegen und durch eine im Türpfosten untergebrachte Stange (c) derart miteinander verbunden sind, daß das Umlegen des einen Anschlages (0) durch die innere Rahmenseite ein festes Anlegen des anderen Anschlages (d) an die äußere Rahmenseite bewirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920353107D 1919-12-12 1920-01-24 Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE353107C (de)

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FR (2) FR519730A (de)

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FR575689A (fr) 1924-08-04
FR519730A (fr) 1921-06-14
DE424601C (de) 1926-01-27

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