DE353107C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J1/00—Windows; Windscreens; Accessories therefor
- B60J1/08—Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
- B60J1/085—Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides removably mounted
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN
AM 19. MAI 1922
AM 19. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63c GRUPPE^ /
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten
umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schließstellung, welche insbesondere für Kraftfahrzeuge
geeignet ist. Diese Vorrichtung kennzeichnet sich in der Hauptsache durch zwei Anschläge,
die im Grundriß gesehen in einer Entfernung voneinander gleich der Dicke des zu haltenden
Rahmens angeordnet und durch eine im Türpfosten untergebrachte Stange derart miteinander
verbunden sind, daß beim Umlegen des einen Anschlages vermittels der inneren Rahmenseite
ein festes Anlegen des anderen Anschlages an die äußere Rahmenseite bewirkt
wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung
für die Umwandlung eines Kraftfahr-
Zeuges in ein geschlossenes bzw. offenes veranschaulicht.
Die Abb. i, 2 und 3 zeigen in einer Rücken-
_ bzw. Seiten- und Vorderansicht die in den Hohlraum der Tür zu versenkende Einrichtung.
Die Abb. 4 und 5 stellen eine Vorderansicht
bzw. einen Vertikalschnitt der Einrichtung in ihrer Schlußstellung dar.
Abb. 6 zeigt in schematischer Weise die An-Ordnung der neuen Vorrichtung bei einem Wagenaufbau
(Karosserie).
Abb. 7 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe nach Linie y-y der Abb. 5.
Die Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte a, welche im Innern der Tür gegen die
Fuge für die bewegliche Glasscheibe angebracht wird. Auf dieser Platte α ist in Lagern b eine
Stange c gelagert, welche an ihrem oberen und ■ unteren Ende Anschläge d bzw. 0 besitzt, die in
verschiedenen Vertikalebenen derart liegen, daß ihre Entfernung voneinander im Grundriß gemessen
gleich ist der Dicke des zu haltenden Rahmens f (s. Abb. 3 und 7).
Um dies durchzuführen, gibt man derStange c, welche die Anschläge trägt, eine geneigte Stellung,
wie aus Abb. 1 ersichtlich ist. Für den Einbau dieser Einrichtung wird die Platte a in
gleicher Ebene mit dem Rand g (Abb. 4) des vertikalen Pfostens h der Tür angeordnet, so
daß sich die ganze Einrichtung in dem Material dieses Pfostens eingesenkt befindet.
In der Ruhestellung wird die Fläche i des unteren Anschlages oder Riegels e gegen die
Unterstützungsplatte α gepreßt, so daß Schnabei
/ dieses Anschlages von der Platte hervorsteht, wie besonders aus Abb. 2 zu entnehmen
ist. Der obere Anschlag d nimmt eine zu der Fläche i des Anschlages e parallele Stellung ein
und liegt auch parallel zur Platte α und zum Rand des Türpfostens h. Die beiden Anschläge
sind in der Gebrauchsstellung im Grundriß durch eine Entfernung voneinander getrennt, die gleich
ist der Dicke des Scheibenrahmens f. Wenn man nun das Fahrzeug durch Anordnung einer
Scheibe oberhalb jeder Tür k (Abb. 6) in ein geschlossenes umzuwandeln beabsichtigt, so
schwingt man jeden der Rahmen um sein Gelenk m (Abb. 4), um ihn auf der Tür in Stellung
zu bringen, woselbst er durch einen federnden Riegel η gehalten wird. Die innere Seite des
Fensterrahmens, welche mit dem abgerundeten Schnabel j des unteren Anschlages e in Berührung
kommt, dreht diesen so lange, bis dessen innere Fläche i mit ihr zusammenfällt. Der Anschlag
e verursacht bei seiner Drehung auch eine Drehung der Stange c und infolgedessen des
oberen Anschlages d, welcher somit die Stellung gemäß den Abb. 3, 4, 5 und 7 einnimmt, wobei
er sich gegen den äußeren Rand des Rahmens f anlegt und diesen in seinem oberen Teil festhält.
Der Rahmen ist daher einerseits durch sein Scharnier m und anderseits durch den Riegel η
sowie durch den Anschlag d gehalten und bildet daher gewissermaßen ein Stück mit der Tür, so
daß die Erschütterungen und Stöße des Wagens keinen Einfluß auf ihn haben können.
Für die Umwandlung des Fahrzeuges in ein offenes schwingt man den Rahmen f um seine
Scharniere m, indem man den federnden Riegel η in bekannter Weise zirrückdrückt. Bei
dieser Schwingbewegung des Rahmens f wird der Anschlag d durch den Rand des Rahmens
in die Stellung der Abb. 2 gebracht, wobei der untere Anschlag / gleichfalls in die Stellung dieser
Abbildung gebracht wird, so daß er genügend weit vorsteht, um aufs neue .von dem Scheibenrahmen
zurückgedrückt zu werden.
Um jedes Spiel in dieser Vorrichtung zu vermeiden, wird (Abb. 1 und 2) die Stange c mit
einer Schraubenfeder 0 umgeben, welche sich gegen die Platte α stützt, um die Fläche i des
Anschlages e ständig mit der Platte a in Berührung zu halten.
Die Formen der einzelnen Teile der Vorrichtung können selbstredend in verschiedener Weise
geändert werden gemäß den in Aussicht genommenen besonderen Verwendungsarten. Man
kann z. B. der Stange c eine vertikale Richtung durch entsprechende Verschiebung einer der Anschläge
d oder e geben oder auf dieser Stange c zwei oder eine größere Anzahl von Anschlägen d
vorsehen, welche auf die Höhe der Fuge verteilt sind, oder einen Anschlag anordnen, der auf der
ganzen Höhe oder nur auf einem Teil des Rahmens anliegt.
Die Erfindung kann bei Fahrzeugen jeder Art in Anwendung kommen und in allen Fällen, wo
ein beweglicher Rahmen in einem festen Gestell befestigt werden soll. :
Claims (1)
100 Patent-Anspruch:
' Vorrichtung zum selbsttätigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der
Schließstellung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch zwei Anschläge
(e, d), die im Grundriß in einer Entfernung voneinander gleich der Dicke des festzuhaltenden
'Rahmens (f) liegen und durch eine im Türpfosten untergebrachte Stange (c)
derart miteinander verbunden sind, daß das Umlegen des einen Anschlages (0) durch die
innere Rahmenseite ein festes Anlegen des anderen Anschlages (d) an die äußere Rahmenseite
bewirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR353107X | 1919-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353107C true DE353107C (de) | 1922-05-19 |
Family
ID=8893145
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920353107D Expired DE353107C (de) | 1919-12-12 | 1920-01-24 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DEB113475D Expired DE424601C (de) | 1919-12-12 | 1924-03-30 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB113475D Expired DE424601C (de) | 1919-12-12 | 1924-03-30 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE353107C (de) |
| FR (2) | FR519730A (de) |
-
1919
- 1919-12-11 FR FR519730519730A patent/FR519730A/fr not_active Expired
-
1920
- 1920-01-24 DE DE1920353107D patent/DE353107C/de not_active Expired
-
1923
- 1923-03-30 FR FR575689D patent/FR575689A/fr not_active Expired
-
1924
- 1924-03-30 DE DEB113475D patent/DE424601C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR575689A (fr) | 1924-08-04 |
| FR519730A (fr) | 1921-06-14 |
| DE424601C (de) | 1926-01-27 |
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