DE424474C - Vorrichtung, um das UEberlaufen der Milch an dem Milcheimer von Melkmaschinen zu verhindern - Google Patents

Vorrichtung, um das UEberlaufen der Milch an dem Milcheimer von Melkmaschinen zu verhindern

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DE424474C
DE424474C DEM85935D DEM0085935D DE424474C DE 424474 C DE424474 C DE 424474C DE M85935 D DEM85935 D DE M85935D DE M0085935 D DEM0085935 D DE M0085935D DE 424474 C DE424474 C DE 424474C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00—Milking machines or devices
    • A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

(M $5935
zu verhindern.
Die Erfindung bezieht sich auf die Melkeimer an Melkmaschinen, und zwar im besonderen auf eine Sicherheitsvorrichtung an dem Melkeimer zum Vermeiden des Überlaufens der Milch aus dem Eimer. .
Die bekannten Sicherheitsvorrichtungen dieser Art verwenden meist ein Ventil, das von der in dem Eimer steigenden Milch angehoben wird, bis es die Milchleitung absperrt.
ίο Dieses Andrücken des Absperrmittels gegen die Öffnung des Milchzulaßkanals muß erfolgen gegen die Wirkung einerseits des Ausströmens der Milch und anderseits des Unterdrucks im Eimer, die beide das Bestreben haben, den Milcheinflußkanal freizulegen. Wenn fernerhin der Unterdruck der Saugvorrichtung über das Normale hinaus steigt, kann demgemäß das Absperrmittel seinen Sitz nicht erreichen, unabhängig davon, wie hoch die Milch in dem Eimer sei. Außer dem hierdurch erfolgenden Überlaufen der Milch kann auch noch der abnormale Unterdruck frei auf die Zitzen der Kuh übertragen werden und schädlich wirken.
Zweck der Erfindung ist, diese Mißstände durch eine sehr einfache Sicherheitsvorrichtung zu beseitigen. Zu diesem Zweck ist an der Einmündung der Saugleitung in den Eimer eine Absperrvorrichtung angeordnet, die von dem Unterdruck in dem Saugkanal gesteuert wird. Dieses Absperrmittel hat nach der Erfindung ein so abgestimmtes Eigengewicht, daß der Unterdruck an sich nicht hinreicht, um das Absperrmittel gegen seinen Sitz zu drücken, wenn nicht die Wirkung des Unterdruckes verstärkt und unterstützt wird da- -" durch, daß das Absperrmittel ganz oder teilweise in der Flüssigkeit des Melkeimers eingetaucht ist.
Weiterhin ist die Saugleitung nach unten über den Sitz des Absperrmittels hinaus verlängert und bildet dort einen zweiten Sitz, ' auf dem das Absperrmittel normal ruht.
Andere Merkmale ergeben sich, aus der Beschreibung einer Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes, die in der Zeichnung im Schnitt von der Seite dargestellt ist.
Die Melkmaschine, von der nur der obere
Teil dargestellt ist, umfaßt einen Sammelbehälter I für die Milch, die unter der Wirkung eines Unterdruckes angesaugt wird, der auf das Euter der Kuh einwirkt. Dieser von einer beliebigen Vorrichtung erzeugte Unterdruck wird durch eine Leitung 2 übertragen, die in den oberen Teil des Behälters einmündet. Von dort aus gelangt der Unterdruck durch einen Kanal 3 nach dem Euter, der gleichzeitig zum Ausfluß der Milch dient. Das Ansaugen der Milch wird anderseits in bekannter Weise durch die Wirkung eines Pulsators unterstützt, der durch eine Zweigleitung 4 des Kanals 2 gespeist wird.
Die gemeinsame Wirkung des nicht dargestellten Pulsators und des Unterdruckes auf das Euter veranlaßt also das Ausfließen der Milch in den Sammelbehälter 1 durch den Kanal 3.
Die bisher bekannten Melkmaschinen besaßen keinerlei Mittel, um selbsttätig den Abfluß der Milch in den Sammelbehälter 1 abzustellen, sobald dieser bis zu einer gewissen Höhe gefüllt war.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist nach der Erfindung ein Ventil eingebaut, das die Saugleitung steuert und das von der in dem Behälter 1 steigenden Milch gesteuert wird.
Es ist hierbei ausdrücklich zu bemerken, daß die Melkvorrichtung außer Tätigkeit ge- , setzt werden kann, indem man nur die Saugwirkung auf das Euter aufhebt, wobei der Pulsator weiterarbeiten kann. Es ergibt sich, daß das Fließen der Milch gesperrt werden kann, indem man das Ventil an einer Stelle einbaut, an der die Abzweigung 4 nicht von dem Unterdruck mit abgesperrt wird.
Demgemäß wirkt das Ventil, das bei dem Ausführungsbeispiel in einer Kugel besteht, auf eine Öffnung 5 zwischen der Unterdruckleitung und dem Behälter ein. Die Kugel ist in einer Kammer 6 untergebracht, in deren Boden. eine zweite Öffnung 7 angebracht ist, die die Verbindung mit dem Behälter herstellt.
Wenn die Maschine in Ruhe ist, nimmt die
Kugel unter der Wirkung ihres Eigengewichts ' die voll ausgezogen dargestellte Stellung ein.
Unter der Wirkung des Unterdrucks in dem Kanal 2 ihebt sie sich ein wenig an, so daß die Maschine in üblicher Weise arbeiten kann, bis die Milch zur Höhe der Kugel ansteigt.
In diesem Augenblick wird die Kugel von der steigenden Flüssigkeit angehoben, bis sie in die punktierte Stellung gelangt, wobei die Milch bis zu der punktierten Linie gestiegen ist. In diesem Augenblick wird die Unterdruckleitung nach dem Behälter unterbrochen, so daß das Ausfließen der Milch selbsttätig abgestellt wird. -
Dasselbe Ergebnis kann natürlich auch von Hand mittels eines Hahns 8 erzielt werden, der in den Milchausflußkanal 3 eingebaut ist.
Es versteht sich von selbst, daß die Bauart des verwendeten Ventils beliebig ist und daß es an einem beliebigen Punkt zwischen der Unterdruckquelle und dem Euter eingebaut werden kann.
Man könnte vor allem das Ventil in einem gewissen Abstand von dem Euter einbauen und dann durch einen Schwimmer mittels eines geeigneten Gestänges steuern.
Die Kugel, wenn eine solche verwendet wird, muß eine ihrer Verwendung entsprechende Dichtigkeit haben, so daß sie angehoben und gegen die Öffnung 5 gedrückt werden kann, wenn die Milch steigt. Sie kann z. B. aus Holz oder aus Gummi bestehen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung, um das Überlaufen der Milch zu verhindern, an dem Milcheimer von Melkmaschinen mit einem Milchleitungskanal und einem Unterdruckkanal, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterdruckkänal ein Absperrmittel angeordnet ist, das der Unterdruck gegen die Kanalmündung zu ziehen strebt und dessen Gewicht so abgestimmt ist, daß der Unterdruck normal nicht hinreicht, um es gegen die Kanalöffnung zu halten, sondern nur dann, wenn das Absperrmittel ganz oder teilweise in dem flüssigen Eimerinhalt untertaucht.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleitung über den Ventilsitz hinaus nach unten verlängert und mit einem zwei- ioo ten Ventilsitz versehen ist, der das Ventil in der Ruhe aufnimmt.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einer Kugel besteht, die in einer in dem oberen Teil des Milcheimers angeordneten Kammer untergebracht ist, die oben eine Durchtrittsöffnung nach der Saugleitung und unten eine Durchtrittsöffnung nach dem Behälter besitzt, die beide durch die Kugel gesteuert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM85935D 1924-08-08 1924-08-08 Vorrichtung, um das UEberlaufen der Milch an dem Milcheimer von Melkmaschinen zu verhindern Expired DE424474C (de)

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