DE846002C - Vorrichtung zum Sterilhalten eines auf einer Milchflasche od. dgl. sitzenden Saugers - Google Patents

Vorrichtung zum Sterilhalten eines auf einer Milchflasche od. dgl. sitzenden Saugers

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DE846002C
DE846002C DEL3723D DEL0003723D DE846002C DE 846002 C DE846002 C DE 846002C DE L3723 D DEL3723 D DE L3723D DE L0003723 D DEL0003723 D DE L0003723D DE 846002 C DE846002 C DE 846002C
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DE
Germany
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DEL3723D
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Georges Lambert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J11/00Teats
    • A61J11/0075Accessories therefor
    • A61J11/008Protecting caps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 7. AlTGT1ST 1952
L S7-3 IV a I 10 i
sitzenden Saugers
Es ist bekannt. Guinmisauger für Milchflaschen od. dgl. durch Untertauchen in kochendes Wasser keimfrei zu machen und den Sauger in einem Behälter aufzubewahren, der zugleich als Handhabe dient, um den Sauger im Gebrauchsfalle auf den Flaschenhais zu schieben. Es ist auch schon bekannt, medizinische Flüssigkeiten in einem Behälter mit luftdurchlässigem A'erschluß zu sterilisieren, wobei auf den Verschluß ein den Hals des Behälters übergreifender Deckel gesetzt wird, der sich beim Sterilisieren der Flüssigkeit an einer auf dem Hals des Behälters sitzenden Gummidichtung festklemmt. Hierbei bleibt sowohl die in dem Behälter befindliche Flüssigkeit als auch der zum Ausbringen der Flüssigkeit aus dem Behälter dienende Verschluß bis zum Abnehmen des Deckels steril.
Die Erfindung überträgt den Gedanken einer gleichzeitigen Sterilhaltung des Behälterinhalts und des Behälterverschlusses durch Benutzung eines.den Flaschenhals übergreifenden Deckels auf Gummisauger für Milchflaschen od. dgl. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß sich der Deckel an dem den Flaschenhals übergreifenden Rand des Saugers abstützt und die Gummidichtung durch den zwischen dem Deckelrand und der Flaschenhalsmünduiiii
eingeklemmten Teil des Saugers gebildet wird. Diese Ausführung macht die Anwendung eines besonderen, zusätzlichen Dichtungsrings entbehrlich und ermöglicht es, den Deckel vergleichsweise klein zu halten und die Einrichtung auch bei vorhandenen Saugflaschen zu verwenden, da es keines besonderen Bundes für die Abstützung des Deckels am Flaschenhals bedarf. Die Vorrichtung nach der Erfindung bietet Gewähr dafür, daß der Flascheninhalt und der Sauger von ihrer gemeinsamen Sterilisierung ab bis zum Augenblick der Benutzung der Saugflasche keinem Luftzutritt mehr unterliegen, so daß die Einrichtung auch bei Mitnahme der Saugflasche auf Reisen, bei Spaziergängen od. dgl. bis zum Augenblick der Benutzung keimfrei bleibt.
Um einen festen Sitz des Deckels an dem Sauger zu erzielen, und zwar auch beim Wiederaufsetzen des Deckels nach Gebrauch der Saugflasche, wird der Sauger zweckmäßig im Bereich der Flaschenhalsmündung außen mit einer Lasche versehen, die sich nach oben über den nach außen vorstehenden Rand des Deckels umlegen läßt. Der Deckel kann am Rande mit Löchern od. dgl. \-ersehen sein, die durch die am Sauger befindliche Lasche oder durch einen gesonderten, den unteren Rand des Deckels und des Saugers von außen umschließenden Gummiring vor dem Erkalten des Flascheninhalts verschlossen werden. Diese Ausführung sichert ein sehr festes Anhaften des Saugers und des Deckels an dem Flaschenhals und zugleich ein sehr leichtes öffnen des Deckels bei Ingebrauchnahme der Saugflasche.
Um das Eindringen des Saugers in den Flaschenhals bei unsachgemäßem öffnen des Deckels zu verhindern, können zwischen dem Sauger und der Flaschenmündung eine Lochplatte od. dgl. angeordnet sein.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands, und zwar zeigt
Fig. ι einen Sauger für die Vorrichtung nach der Erfindung im Schnitt,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine Saugflasche mit dem daraufsitzenden Verschluß nach der Erfindung in der Öffnungslage,
Fig. 3 die gleichen Teile in der Schließstellung; Fig. 4 zeigt einen Sauger mit zusätzlichem Dichtungsring,
Fig. 5 die Anwendung eines solchen Saugers,
Fig. 6 eine andere Ausführungsart des Verschlusses nach der Erfindung.
Der in Fig. 1 dargestellte Sauger α unterscheidet sich von der gebräuchlichen Ausführung von Saugern oder Saugpfropfen dadurch, daß er eine sogenannte Doppelflasche enthält, wobei die innere Lasche b sich gegen den Hals der Saugflasche c legen soll, während die äußere, nach oben angehobene Lasche d dazu dient, den unteren Rand des Deckels e zu bedecken (vgl. Fig. 2).
Der Saugera wird auf den Hals der Saugflasche c wie ein gewöhnlicher Sauger aufgesetzt; dabei umgibt die Doppelflasche des Saugers den Hals der Saugflasche. Der Deckel e wird dann einfach auf die vom Unterteil des Saugers abgedeckten Ränder der Saugflasche aufgesetzt. Dieser Deckel ist zweckmäßig in der Nähe seines unteren Teils mit mehreren Löchern f versehen, die am Deckelumfang gebohrt sind, um das Ablassen des Dampfes und der Luft bei der Sterilisierung oder Entkeimung zu erleichtern.
Die äußere Lasche d wird darauf nach oben gehoben oder nach oben umgelegt, um den unteren Rand des Deckels e zu bedecken. In dieser Lage bilden die Saugflasche und der Deckel, die durch den Sauger verbunden sind, ein ganz einheitliches Ganzes, das sich bequem selbst ohne Zuhilfenahme einer zusätzlichen Klammer, Zange oder Feder befördern läßt. Während der Sterilisierung entweichen der Dampf und die Luft, die durch die Löcher / austreten, und heben dabei leicht die ol>ere Lasche d des Saugers an. Nach der Sterilisierung preßt der Druck der Außenluft die Laschen des Saugers fest an den Hals der Saugflasche bzw. an den Hals des Deckels und bewirkt auf diese Weise einen absolut dichten Verschluß des ganzen Systems unter dem Einfluß des Unterdrucks, der an den Löchern / des Deckels auf dem Gummi wirksam wird.
Die in dieser Weise mit Hilfe eines Saugers mit Doppellasche erhaltene Dichtung hält den Transport und Handhabungen aller Art gut aus. Diese Sauger oder Saugpfropfen mit Doppellasche können natürlich für alle Modelle von Saugflaschen mit kleinem und großem Flaschenhals hergestellt werden.
Um im Augenblick der Benutzung das Eindriiigen der Luft in die Saugflasche zu ermöglichen, ohne daß dabei die Gefahr besteht, daß der Sauger mitgerissen wird, braucht man nur die untere Lasche des Saugers einzuklemmen.
Dasselbe Ergebnis kann man dadurch erhalten, daß man einen gewöhnlichen Sauger benutzt, der mit einem Entkeimungsdeckel abgedeckt ist, worauf das von Sauger und Deckel gebildete System mit einem unabhängigen Dichtungsring g umgürtet wird, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist. Die Wirkungsweise dieses Dichtungsrings g ist die gleiche wie die der Lasche d.
Diese Ausführungsform der Erfindung ist beim Gebrauch weniger praktisch als der Sauger mit Doppellasche.
Bei der abweichenden, in Fig. 6 dargestellten Ausführungsfonn ist der Sauger in üblicher Weise auf dem Flaschenhals 2 der Saugflasche 1 befestigt; dabei ist aber ein flaches oder gewölbtes Filterplättchen 4 eingesetzt, um zu verhindern, daß der Sauger beim Abnehmen des Deckels vollständig nach innen gedrückt werden kann. Dieses Filterplättchen 4 wird von einer geeigneten Scheibe aus Metall oder einem anderen Werkstoff gebildet, die mit einer Reihe von Lochungen versehen ist. Der untere Teil 6 des Saugers 3 dient als Dichtung zwischen dem Deckel 5 und dem Hals 2 der Saugflasche.
Wenn man die Saugflasche zur Sterilisierung erhitzt, so entweicht der Wasserdampf durch die Bohrung oder Bohrungen des Saugpfropfens und hebt den Deckel ein wenig an; auf der Innenwandung des
Deckels kondensiert sich der Wasserdampf teilweise und entweicht am unteren Rand des Deckels; am linde dieses 1 leizvorgangs fällt der Deckel durch sein Eigengewicht wieder auf die Dichtung herab und bleibt an dieser unter dem Einfluß des beim Erkalten infolge der Verdichtung des Dampfes im Innern der Saugflasche erzeugten Unterdrucks und infolge der Wirkung des atmosphärischen Drucks sehr fest angepreßt.
Hei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist es zweckmäßig, eine Klammer oder ein anderes Befestigungsorgan, welches den Deckel und die Saugflasche verbindet, vorzusehen, um diese beiden Teile während der Abkühlung und besonders während fies Transports miteinander festzulegen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. \ orrichtung zum Sterilhalten eines auf einer .Milchflasche od. dgl. sitzenden Saugers, bestehend aus einem die Mündung der Flasche übergreifenden Deckel, der sich beim Sterilisieren des Flascheninhalts an einer am Flaschenhals sitzenden Gummidichtung festklemmt, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Deckel (e, 5) an dem den Flaschenhals übergreifenden Rand a5 des Saugers (α, 3) abstützt und die Gummidichtung durch den zwischen dem Deckel rand und der Fiaschenhalsmündung (c, 2) eingeklemmten Teil des Saugers gebildet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauger (α) im Bereich der Flaschenhalsmündung außen mit einer Lasche (d) versehen ist, die nach oben über den nach außen vorstehenden Rand des Deckels (i\ 5) umlegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit Löchern (/') od. dgl. versehen ist, die von außen durch einen nachgiebigen Dichtungsring (g) oder die Lasche (d) verschließbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine zwischen der Fiaschenhalsmündung und dem Sauger angeordnete Lochplatte (4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5282 7.
DEL3723D 1937-02-25 1938-02-24 Vorrichtung zum Sterilhalten eines auf einer Milchflasche od. dgl. sitzenden Saugers Expired DE846002C (de)

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US2686368A (en) * 1949-12-01 1954-08-17 Roy M Campbell Caliper gauge

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GB502637A (en) 1939-03-22

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