DE68432C - Luftdichter Flaschen- und Gefäfsverschlufs - Google Patents

Luftdichter Flaschen- und Gefäfsverschlufs

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DE68432C
DE68432C DENDAT68432D DE68432DA DE68432C DE 68432 C DE68432 C DE 68432C DE NDAT68432 D DENDAT68432 D DE NDAT68432D DE 68432D A DE68432D A DE 68432DA DE 68432 C DE68432 C DE 68432C
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DE
Germany
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bladder
vessel
plug
airtight
edge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68432D
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English (en)
Original Assignee
K. MÜNZINGER in München-Schwabing
Publication of DE68432C publication Critical patent/DE68432C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D79/00Kinds or details of packages, not otherwise provided for
    • B65D79/005Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting
    • B65D79/0087Packages having deformable parts for indicating or neutralizing internal pressure-variations by other means than venting the deformable part being located in a closure, e.g. in caps or lids

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ Vorliegende Erfindung betrifft einen Verschlufs für Gefäfse, in welchen Flüssigkeit, Früchte u. dergl. sterilisirt bezw. conservirt werden sollen. Derselbe kann aus Gummi oder einem ähnlichen Material hergestellt werden und schliefst den Inhalt eines Gefäfses nach aufsen vollständig luftdicht ab.
Der Verschlufs ist in Fig. 1 an einer Flasche und in Fig. 2 an einem cylindrischen Topf veranschaulicht. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Verschlusses.
Für diesen Verschlufs eignet sich jede Flasche, jeder Topf, überhaupt jedes Gefäfs, dessen Rand wie bei Fig. 2 nach aufsen gebogen oder nach Fig. 1 mit einem ringförmigen Vorsprung ν versehen ist.
Der Verschlufs besteht aus einem cylindrischen Pfropfen α aus Gummi oder dergleichen, welcher sich dicht an den Hals des betreffenden Gefäfses anlegt und, wenn eingesetzt, mit dem Rand desselben abschneidet. An diesen Pfropfen α setzt sich nach unten eine Blase b -von gleichem Material an, welche sich seitlich, ganz der Form des Flaschen - oder Gefäfshalses entsprechend, an diesen anlegt, und deren Boden ganz flach ist.
Nach oben ist der Pfropfen a mit einem schlauchartigen Ansatz c versehen (Fig. 1), welcher in einen ringförmigen Wulst endigt. Letzterer wird über den Vorsprung ν oder den nach aufsen gebogenen Rand gestülpt (Fig. 2), wobei der kräftige Wulst des Schlauchansatzes letzteren vor dem Einreifsen schützt und ihn gleichzeitig unter dem Gefäfsvorsprung fest zusammenhalt, überhaupt den ganzen Verschlufs am Gefäfsrand sicher und zugleich luftdicht befestigt. Um den Pfropfen α und den Schlauchansatz noch dichter an den Gefäfshals bezw. Rand anzudrücken, kann man eventuell noch einen Prefsring d von winkeleisenförmigem Querschnitt (Fig. 3) in den Propfen einsetzen, doch ist dies nicht unbedingt nöthig. Der Prefsring mufs natürlich etwas weiter sein als die innere Wandung von a.
Aufsen ist das zu benutzende Gefäfs mit einem Markirungsreifen e zu versehen, bis zu welchem die Blase b herabreicht, wenn der Pfropfen oben mit dem Gefäfsrand abschneidet, und bis' zu welchem das Gefäfs gefüllt werden darf.
Beim Einsetzen des Verschlusses mufs zunächst der im Gefäfs befindlichen . Luft Abzug nach aufsen verschafft werden, was durch Zusammendrücken des Pfropfens beim Einstecken desselben erreicht wird. Schneidet, wie schon oben bemerkt, der obere Pfropfenrand mit dem des Gefäfses ab, so berührt der Boden der Blase b den Inhalt des Gefäfses seiner ganzen Oberfläche nach, d. h. schliefst sich an denselben dicht an. Hierauf wird, wie schon erwähnt, der Schlauchansatz umgestülpt und eventuell der Prefsring eingesetzt.
Wird nun das betreffende Gefäfs in pochendes Wasser gestellt und der Inhalt desselben in letzterem erhitzt, so dehnt sich derselbe naturgemäfs aus.
Während nun bei allen bisherigen Methoden, bei denen Getränke u. s. w. unter luftdichtem

Claims (1)

  1. Verschlufs sterilisirt werden, entweder die Gefäfse durch die hierbei entstehende Spannung sehr leicht zerspringen oder die Verschlüsse sehr leicht gelockert und losgetrennt werden, ist dies bei vorliegendem Verschlufs nicht der Fall, da die Blase desselben bequem so viel nachgiebt, als die Spannung der im Innern des Topfes sich entwickelnden Dämpfe erfordert. Es geschieht dies, indem die Blase sich nach oben, also nach aufsen,- entsprechend wölbt (Fig. 2 punktirt gezeichnet), woran sie durch nichts gehindert ist. Dabei ist der luftdichte Abschlufs des Topfes vollkommen gesichert, was durch den Pfropfen und den umgestülpten Rand bewirkt wird.
    Bei eintretender Abkühlung verdichtet sich der Inhalt des Gefäfses wieder, wobei auch die Blase entsprechend zurücksinkt.
    Patenτ-Anspruch:
    Luftdichter Flaschen- und Gefäfsverschlufs zum Sterilisiren bezw. Conserviren von Flüssigkeiten, Früchten u. s. w., bestehend aus einem Pfropfen (a), welcher nach unten mit einer Blase (b) und nach oben mit einem Schlauchansatz versehen ist, welch letzterer über den Randvorsprung des betreffenden Gefäfses gestülpt wird, wobei in den Pfropfen eventuell noch ein Prefsring (d) eingesetzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68432D Luftdichter Flaschen- und Gefäfsverschlufs Expired - Lifetime DE68432C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942845C (de) * 1954-10-08 1956-05-09 Karl Riehle Verschluss fuer Konservenbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942845C (de) * 1954-10-08 1956-05-09 Karl Riehle Verschluss fuer Konservenbehaelter

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