DE74962C - Verschlufs für Sterilisirgefäfse - Google Patents

Verschlufs für Sterilisirgefäfse

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DE74962C
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DE
Germany
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closure
stopper
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wall
sterilization
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74962D
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English (en)
Original Assignee
B. BANDEKOW in Berlin, Grofsbeerenstr. 55
Publication of DE74962C publication Critical patent/DE74962C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1633Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
    • B65D51/1644Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve
    • B65D51/165Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve formed by a slit or narrow opening

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein selbsttätiger Ventilverschlufs für Sterilisirgefäfse.
Der Verschlufs besteht aus einem elastischen Stopfen von beliebiger Form, der mit einem in seinen mittleren oder unteren Theilen ausgebauchten bezw. erweiterten und zur Einführung in den Gefäfshals bestimmten Ansatz (Fig. ι bis 7) versehen ist, und der ferner eine durch den Ansatz bis in den oberen Theil des Stopfens reichende Ausbohrung besitzt, von der ein oder mehrere in der oberen Stopfenwandung angebrachte Schlitze (Fig. 1 bis 7) ausgehen.
Der Zweck des Ansatzes ist der, zu verhindern, dafs beim Kochen der in dem betreffenden Gefäfs enthaltenen Flüssigkeit der Verschlufs durch den sich entwickelnden Dampf herausgeschleudert wird, wie dies bei einfach konisch oder cylindrisch geformten Verschlüssen geschieht, und mit der Ausbohrung und den von derselben ausgehenden feinen Durchschneidungen der oberen Stopfenwandung wird bezweckt, während des Kochens eine Verbindung des Gefäfsinnern mit der Aufsenluft herzustellen, um dem sich entwickelnden Dampf freien Abzug zu verschaffen und nach beendetem Kochen durch Schliefsung der Schlitze infolge der Wirkung des äufseren Luftdruckes und der Adhäsion der Schnittflächen der Durchschneidungen das Innere des Gefäfses von der Aufsenluft bakteriensicher abzuschliefsen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt den Verschlufs in mehreren zur Ausführung geeigneten Formen, und zwar ist α der Stopfen (Fig. 1 bis 9), b sein Ansatz (Fig. 1 bis 9), c die durch den Ansatz gehende und bis in den oberen Theil des Stopfens führende Ausbohrung (Fig. 2, 8 und 9), d sind die feinen, von c ausgehenden schlitzartigen Durchschneidungen der Wand des Stopfens (Fig. 1 bis 9) und e ist das Sterilisirgefäfs (Fig. 1).
Zur weiteren Erläuterung der Handhabung und Wirkungsweise des Verschlusses diene noch Folgendes: Vor dem Kochen der zu sterilisirenden Flüssigkeit wird der Stopfen nur mit seinem Ansatz in den Gefäfshals geschoben, wodurch dieser fest verschlossen ist; die im oberen Theil des Stopfens von der inneren Ausbohrung auslaufenden freien schlitzartigen Durchschneidungen seiner Wandung bleiben somit über dem Rand des Gefäfses, so dafs durch diese Anordnung während des Kochens eine Verbindung des Gefäfsinnern mit der Aufsenluft hergestellt ist. Der sich beim Kochen der Flüssigkeit entwickelnde Dampf dringt in die Ausbohrung des Verschlusses, durchbricht die Durchschneidungen der Wand und tritt aus. Während des auf den Kochprocefs folgenden Erkaltens der sterilisirten Flüssigkeit wirken dann die freien schlitzartigen Durchschneidungen der Verschlufswand wie Ventile; es ist wohl Luft durch dieselben aus der Flasche entwichen, "hinein kann solche indessen nicht wieder, da sich die glatten Schnittflächen der überaus feinen Durchschneidung bezw. Durchschneidungen schon an und für sich durch Adhäsion fest an einander saugen, dann aber auch durch den auf den ganzen Verschlufs wirkenden äufseren Luftdruck zusammengedrückt werden. Hierdurch wird der angestrebte Zweck, das Gefäfs bakteriensicher zu verschliefsen, erreicht. Schliefslich sei darauf hingewiesen, dafs zwei und mehrere Verschlüsse
zu einem Körper vereinigt werden können (Fig. 8 und 9).

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein elastischer Stopfen für Sterilisirgefäfse, gekennzeichnet durch eine bis in den oberen Theil reichende Längsbohrung und durch in diesem Theil angebrachte schlitzartige Durchschneidungen der Wandung.
    Die Ausbauchung des durch Anspruch 1.
    gekennzeichneten Stopfens in seinem unteren Theil.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74962D Verschlufs für Sterilisirgefäfse Expired - Lifetime DE74962C (de)

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