DE695299C - Vorrichtung zum Belueften eines luftdicht verschlolters mittels eines Keimfilters - Google Patents

Vorrichtung zum Belueften eines luftdicht verschlolters mittels eines Keimfilters

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DE695299C
DE695299C DE1938SC116576 DESC116576D DE695299C DE 695299 C DE695299 C DE 695299C DE 1938SC116576 DE1938SC116576 DE 1938SC116576 DE SC116576 D DESC116576 D DE SC116576D DE 695299 C DE695299 C DE 695299C
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DE
Germany
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filter
container
closure
airtight
ventilating
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Expired
Application number
DE1938SC116576
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English (en)
Inventor
Dr Arno Schade
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNO SCHADE DR
Original Assignee
ARNO SCHADE DR
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/26Accessories or devices or components used for biocidal treatment

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Belüften eines luftdicht verschlossenen, mit steriler Flüssigkeit , gefüllten Behälters mittels eines Keimfilters * Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Belüft'en. eines luftdicht verschlossenen, mit steriler Flüssigkeit gefüllten Behälters. . Es ist an sieh bekannt, die Btlüftung-von luftdicht verschlossenen Behältern mit sterilem Inhalt so vorzunehmen, daß die einströrnende Luft durch ein Filter geleitet -wird. Bei diesen bekannten Vorrichtungen besteht jedoch eine daueilnde Verbindung zwischen der Auß-eailuft und dem Gefäßinhalt, und das IGeimfilter ist dauernd mit dem Gefäß verbunden, zum mindesten aber ist eme Filtervorrichtung vorhanden.
  • Gegenstand der Erfmdung ist nun ebenfalls eine zw-eckgleiche Vorrichtung, bei der aber nach dem Erfindungsgedanken der luftdichte Behälterverschluß oder die Behälterwand- unterhalb des den Behälterverschluß oder,die Wandabdeckenden, ierst bei der Entleerung ainbringbaren Keimfilters zwecks Erzeugung einer hoffen bleibenden Belüftungsöffnungdurchstechbar oder in ähnlicher Weise mit einer öffnung versehbar ist. 'e Der Erfindungsgedanke besteht darin, daß ähnlich wie bei Verschlüssen für mit keimfreien Flüssigkeitein gefüllten Behälterndenen die Flüssigkeit z. B. mittels einer Injektionsnadel entnommen werden soll, vor der Entnahme außen an dem geschlossenen Behälter dem Verschluß ein Keimfilter luftdicht vorgelagert ist. Während aber bei diesein Verschlüssen entsprechend ihrem Zweck diese sich nach Herausziehen der Nadel sofort wieder schließen, bleibt bei der neuen Vorrichtung der Behälter nach Durchstechen des Verschlusses mittels eines Stiftes, Nagels u.dgl. mit der Außenluft verbunden, damit bei Entnahme der Flüssigkeit an einer anderen Stelle des Gefäßes stets Luft in den Bühälter nachtreten kann, ohne daß der Vtrschluß von neuem durchstochen werden muß. Weiter besteht der Erfindungsgedanke darin, daß nach einer Ausführung der Verschluß bzw. die - Vorrichtung aus einem auf die Behälterwand aufgesetzten, mit Filtermasse gefüllten Kegel o.dgl. besteht, in clQssen Inneun sich einöffnungsstift o.dgl. zumDurchstechen :der Wandung befindet.
  • In der Zeichnung sind eine Reihe von Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt, -und zwar zeigt Abb. i ;einen Behälter in Form einer Flasche i vor der Anbringung des Filters. Bei diesem Behälter besteht der Verschluß aus einem einfachen Gummistopfen 2 mit einem Röhrchen3, das durch eine Gummi--, membran 4 u. dgl. verschlossen ist.
  • Abb. 2 veranschaulicht den gleichen BW"*-hälter mit Verschluß in dem Augenblick,' -wo die Flüssigkeit dem Behälter an irgendeiner anderen dazu eingerichteten Stelle entnomm-en werden soll und dieser-halb die Luft durch das Röhrchen 3 nachströmen muß, indem dem Verschluß vorher in dem überstehenden freien Teil des Behälterhalses ein Keimfilter 5 vorgelegt und dann die Gummimembran4 oder der sonstige Röhrchenverschluß z. B. durch Durchstechen mittels einer einfachen Nadel von Hand zerstört worden ist.
  • Abb. 3 läßt eine zweite Ausführung des Verschlusses für eine Flasche .,erkennen, bei dem ebenfalls zum öffnen des Verschlusses des Röhrchens 6 eine Nadel 7 benutzt wird, .die an der Traverse 8 einer Hülse 9 sitzt, welche, sich dicht auf das Rbhrchen 6 auf -setzen, z. B. aufschrauben läßt und auch gleichzeitig das Luftfilter ioaufnimmt, so daß durch !einfaches Herunterdrücken bzw. Herunterschrauben der Hülse 9 die Nadel 7 den Röhrchenverschluß zerstört und die durch das Luftfilter entkeimte Luft in den Behälter nachströmten kann. I Abb. 4 zeigt den Verschluß nach Abb. 3 beim öffnen.
  • Abb. 5 stell ' t eine ähnliche Ausführung des Verschlusses nach Abb. 3 und 4 dar, nur mit dem Unterschied, daß die Hülse i i des Keimfilters die Weite des Gefäßhalses 12 hat und auf diesen zwecks Durchstechens des Verschlusses dicht aufgeschoben bzw. aufgeschraubt wird.
  • Abb. 6 veranschaulicht die- erwähnte hütchenartige Ausbildung der Einrichtung, wie sie bei glatt abschließenden, lochfreien Behältern, wie Blechkannen 13 -u. dgl" zur An- wendung kommen kann. Hierbei kann das Hütchen 14 z. B. aus Gummi bestehen und ,einfach mit einem saugerartig wirkenden Rand auf die Kanne aufgedrückt bzw. luftdicht darauf festgeklebt werden. Vorher wird das Hütchen 14 mit der Filtermasse 15 gefüllt; es ist ferner mit Luftzutrittslöchern 16 und der Durchstoßvorrichtung 17 versehen.
  • Abb. 7 zeigt eine ähnliche Ausbildung der Einrichtung wie nach Abb. 6, nur mit dem Unterschied, daß sie zum Aufsetzen auf Behälter mit einem Hals, einem Loch u. dgl., -wie z. B. für Flaschen, Fässer 18 u. dgl., ge-,eignet ist, indem das Hütchen ig mit Durclistoßvorrichtun,- 2o entsprechend kräftiger und außerdem evtl. mit einem Kragen zum Aufziehen auf den Hals bzw. zum !Einsetzen in- die öffnung des Behälters versehen ist. Die besagte und an Hand der Abbildungen dargestellte Einrichtung kommt natürlicli auch #dort in Frage, wo an Stelle der einfachen atmosphärisch-en Luft Druckluft auf den Behälter gelassen wird, um die Flüssigkeit durch Druck- aus dem Behälter herauszudrücken. Wie für den letzteren Fall die Einrichtung nach den Albb. 6 und 7 abgeändert werden kann, zeigt Abb. 8, nach welcher das Durchstoßelement die Form eines unten mit einer Spitze versehenen und mit Filtermasse gefüllten Röhrchens 21 hat, das außerdem seitlich noch eine Bohrung22 zum Durchtritt der entkeimten Luft und oben ein Gewinde --3 zum Anschrauben der Druckluftleituing hat.
  • Bei der Ausführung inach Abb. 9 wird die Druckluft nicht durch das Durchstoßelement, sondern durch einen an dem Hütchen 24 angebrachten Seitenstutzen 25 zugeführt.
  • Der Auslauf des Behälters ist bei all den bisher erwähnten beispielsweisenAusführungsformen an einer beliebigen anderen Stelle des Behälters nach dem oben entwickelten Prinzip des Zutritts der Luft steril durchzustoßen bzw. von vorn herein angebracht. Es kann auch, insofern die Flüssigkeit mit Druckluft .aus dem Behälter herausgedrückt wird und dieser nur -eine öffnung hat, das hierfür notwendige Steigrohr durch die neue Einrichtung bzw.durchdasHütchenhindurchgeführtwerden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Belüften eines luftdicht verschlossenen, mit steriler Flüssigkeit gef ülltien Behälters mittels eines Keimfilters, dadurch gekennzeichnet, daß der luftdichte Behälterverschluß oder die Behälter"vand unterhalb des den Behälterverschluß oder die Wand abdeckenden, bei der Entleerung anbringbaren Keimfilters zwecks Erzeugung einer offen bleibenden Belüftungsöffnung durclistechbar oder in ähnlicher Weise mit einer öffnung versehbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, ge- kennzeichnet durch einen auf die Behältenvand aufgesetzten, mit Filtermasse gefüllt-en Kegel o. dgl., in dessen Innerm sich ein üff-nungsstift o. dgl. befindet. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß das Durchstoßelement die Form eines unten mit ,einer Spitze versehenen und mit Filtermasse gefüllten Röhrchens hat.
DE1938SC116576 1938-09-09 1938-09-09 Vorrichtung zum Belueften eines luftdicht verschlolters mittels eines Keimfilters Expired DE695299C (de)

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DE (1) DE695299C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022517B (de) * 1954-12-23 1958-01-09 Viktor Gehring Verpackung fuer steril zu haltende Gueter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1022517B (de) * 1954-12-23 1958-01-09 Viktor Gehring Verpackung fuer steril zu haltende Gueter

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