DE402877C - Vorrichtung zum Einfuehren von Arzneistoffen o. dgl. in die Nase - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von Arzneistoffen o. dgl. in die Nase

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DE402877C
DE402877C DEW62773D DEW0062773D DE402877C DE 402877 C DE402877 C DE 402877C DE W62773 D DEW62773 D DE W62773D DE W0062773 D DEW0062773 D DE W0062773D DE 402877 C DE402877 C DE 402877C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators
    • A61M15/08Inhaling devices inserted into the nose

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Description

  • Vorrichtung zum Einführen von Arzneistoffen o. dgl. in die Nase. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Einführung von Arzneistoffen o. dgl. in die Nase. Die Vorrichtung ist aus einem Vorratsbehälter und der von diesem zu trennenden eigentlichen Einführungsvorrichtung zusammengesetzt. Aus diesem Vorratsbehälter werden während des Nichtgebrauches, also während des Tragens der Vorrichtung, selbsttätig zwei kleine, in die Nasenlöcher einzuführende 141eßbehälter gefüllt, durch welche gleichzeitig eine Dosierung c'_er in jedes der beiden Nasenlöcher einzuführenden Stoffe erfolgt; die Vorrichtung ist sowohl für feste, z. B. pulverförmige, als für flüssige Stoffe verwendbar. Die beiden in die N ase zu führenden Meßbehälter sitzen auf einer Platte, mit der sie vor dem Einführen in die Nase von dem Vorratsbehälter abgenommen werden können. Die Löcher, durch welche der Inhalt des Vorratsbehälters in die beiden in die Nasenlöcher einzuführenden Meßbehälter gelangt, werden nun nach vorliegender Erfindung vor oder während der Trennung dieser beiden Meßbehälter von dem Vorratsbehälter zwangsweise verschlossen.
  • Im folgenden werden zwei Lösungen dieser Aufgabe beschrieben, die in den ZE ichnungen in vergrößertem *4faßstabe dargestellt sind.
  • Abb. i ist die Vorderansicht einer Ausführungsform der ersten Lösung, teilweise im Schnitt gezeichnet, Abb. 2 der zugehörige Grundriß ; Abb. 3 ist ein Schnitt nach -3-3 der Abb i ; Abb. 4 ist die Unteransicht; in Abb. 5 ist die Vorderansicht einer Ausführungsform der zweiten Lösung, teilweise im Schnitt, dargestellt; Abb. 6 ist die zugehörige Seitenansicht, im Schnitt nach 6-6 der Abb 5.
  • Bei dem in Abb. i bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist 7 der Vorratsbehälter mit elliptischem Querschnitt. Der Boden 8 des Behälters wird gebildet durch die obere ebene M"andung einer unten offenen Hülse g von gleichem Querschnitt, welche in den Behälter fest eingekittet ist. Die Hülse g kann unten abgeschlossen werden durch eine abnehmbare Platte io, auf der zwei kleine näpfchenförmige Meßgefäße ii befestigt sind, welche solche Größe und einen solchen Abstand voneinander haben, daß sie in die Nasenlöcher eingeführt werden können Die Platte io greift mit einem Rand 12 dicht um die Hülse g. Jedes der beiden Näpfchen ii hat eine obere zentrale Bohrung 13. Ist die Platte io auf die Hülse g aufgeschoben (s. Abb. i), dann liegen die oberen ebenen Flächen der Näpfchen ii dicht an der ebenen unteren Fläche des Bodens 8 an, in welchem in der Verlängerung der Löcher 13 gleichfalls Löcher 14 gebohrt sind. In der Achse der Löcher 13 und 14 sind auch in der Grundplatte io Löcher gebohrt, in welche unten offene, aber oben geschlossene Röhrchen 15 aus weichem Gummi eingesetzt sind, welche mit ihrem oberen Ende in das Innere der Näpfchen ii hineinragen. Die Gummiröhrchen 15 haben unterhalb ihrer oberen Abschlußwandung kleine seitliche Einschnitte 16, so daß sie als Klappenventile wirken. Die Füllung des Meßbehälters mit den in die Nase einzuführenden pulverförmigen oder flüssigen Stoffen erfolgt durch eine seitliche Öffnung nach Abschraubung der Verschlußschraube 17. Die Löcher 14 können durch einen Drehschieber 18 abgeschlossen werden, welcher auf einer durch das Meßgefäß, den Boden 8 und die Grundplatte io hindurchtretenden Welle ig befestigt ist. Auf dem oberen Ende der Welle ig ist ein mit einem Zeiger 2o versehener Knopf 21 befestigt, der zwischen den mit Z und A bezeichneten Stellungen hin und her gedreht werden kann (s. Abb. 2). < Der, Stellung Z entspricht die in Abb.3 ausgezoen gezeichnete Stellung des Drehschiebers 18, bei welcher die Löcher 14 abgeschlossen sind. Ein Anschlagstift 22 verhindert, daß der Drehschieber über diese Stellung hinausgedreht wird. Der Stellung A entspricht die in Abb. 3 gestrichelt gezeichnete Stellung des Drehschiebers, in welcher die Löcher 14 geöffnet sind. Durch eine Feder 23 wird der Drehschieber 18 an den Boden 8 des Vorratsbehälters herangezogen. Es ist nun Vorsorge getroffen, daß der Vorratsbehälter 7 durch den Drehschieber 18 abgeschlossen sein muß, wenn die Grundplatte io abgenommen wird. Zu diesem Zwecke ist das untere Ende der Welle ig mit einer Eindrehung 24 und einem an beiden Seiten abgeflachten Kopf 25 versehen. Unter der Grundplatte io ist mittels zweier Schrauben 26 ein Streifen 27 aus Stahlblech o. dgl. befestigt, welcher in seiner Mitte einen rechteckigen Ausschnitt 28 besitzt, durch den die Welle ig mit ihrem Kopf 25 hindurchgesteckt werden kann, wenn sie die in Abb. i bis 3 gezeichnete Stellung Z einnimmt. Ist die Grundplatte io auf die Hülse g aufgeschoben, dann kann die Welle ig in die Stellung A gedreht werden, bei welcher die Löcher 14 geöffnet sind. Der Kopf 25 nimmt dann die in Abb. 4 gezeichnete Stellung ein, in welcher er das Abnehmen der Grundplatte io verhindert. Die Grundplatte io kann erst dann wieder abgenommen werden, wenn die Welle ig wieder in die Stellung Z zurückgedreht worden ist, die Löcher 14 also geschlossen sind.
  • Es sei angenommen, daß der Vorratsbehälter 7 mit dem einzuführenden, z. B. pulverförmigen Stoff gefüllt sei, daß die Grundplatte io auf die Hülse g bei Stellung der Welle ig auf Z aufgeschoben sei, und daß dann die Welle ig auf A gestellt worden sei, wodurch die Grundplatte gegen Abheben gesichert und gleichzeitig die Löcher 14 freigegeben werden. Wird nun die Vorrichtung in der Tasche getragen, dann werden die beiden Näpfchen ii aus dem Vorratsbehälter 7 durch die Löcher 14 und 13 mit dem Stoff angefüllt. Soll nun der Stoff aus den Näpfchen ii in die Nase gebracht werden, so muß zunächst die Welle ig auf Z gestellt werden. Dann wird die die eigentliche Einführungsvorrichtung darstellende Grundplatte 1o mit den beiden Näpfchen ii abgenommen und letztere werden in die Nasenlöcher eingeführt. Sobald man nun mittels der Nase eine Saugwirkung ausübt, wird der Inhalt der beiden Näpfchen ii in die Nase eingezogen. Die Außenluft kann hierbei durch die Einschnitte 16 der Gummiröhrchen 15 in die Näpf- chen eindringen. Die Grundplatte io oder die beiden Röhrchen 15 können auch mit einer kleinen Pumpe oder einem Druckluftbehälter verbunden werden, um ihren Inhalt in die Nase einzublasen. Soll der Stoff nur in das eine Nasenloch eingeführt werden, so braucht man entweder nur das eine Näpfchen in ein Nasenloch einzuführen, das andere Näpfchen außerhalb der Nase zu lassen und die Nüster des anderen Nasenloches mit dem Finger zuzudrücken, oder die Öffnung 13 des anderen Näpfchens ii durch einen kleinen Pfropfen zu verschließen.
  • Bei der in den Abb.5 und 6 dargestellten Ausführung werden die Löcher 14 beim Abnehmen der Grundplatte io selbsttätig verschlossen und beim Aufsetzen der Grundplatte io selbsttätig geöffnet, ohne daß es der Drehung eines Knopfes o. dgl. bedarf. Der Vorratsbehälter 7 hat nur eine obere durch eine Verschlußschraube29 abschließbare Öffnung, durch welche der Behälter geöffnet werden kann. Das Abschließen der beiden Öffnungen 14 erfolgt durch einen doppelarmigen Bügel 30, über dessen beide flache Enden ein Gummiröhrchen 31: geschoben ist. Die Welle 32, auf welcher der Bügel 3o befestigt ist, ist in einem Hals 33 des Bodens 8 gelagert und durch einen in einen Schlitz 34 des Halses 33 verschiebbaren Stift 35 gegen Drehung gesichert. Eine Feder 36 ist bestrebt, den Bügel 3o nach unten zu ziehen. Wird die Grundplatte io auf die Hülse 9 aufgeschoben, dann hebt eine in der Mitte der Grundplatte befestigte Anschlagschraube 37 den Bügel 3o entgegen der M irkung der Feder 36 hoch, so daß die Löcher i4 freigegeben werden. Die Grundplatte io ist durch einen nicht gezeichneten Schnappriegel o. dgl. gegen unbeabsichtigte Lösung gesichert. In die Unterfläche der Grundplatte ist eine gewölbte Platte 38 von elliptischer Form aus dünnem, federndem Blech, z. B. Stahlblech, so eingesprengt, daß der Rand gegen die Platte io luftdicht abgeschlossen ist. In der Mitte besitzt die Platte eine kleine Öffnung 39.
  • Es sei angenommen, daß die beiden Näpfchen ii bereits angefüllt sind und daß die Vorrichtung nunmehr in Gebrauch genommen werden soll. Die Vorrichtung wird nun zweckmäßig umgekehrt, so daß die Verschlußschraube 29 nach unten steht. Es wird nun der nicht gezeichnete Verschluß (Schnappriegel o. dgl.) der Grundplatte io gelöst und die Grundplatte abgenommen. Werden dann die beiden Näpfchen ii in die beiden Nasenlöcher eingeführt, so kann der Inhalt der Näpfchen ebenso wie bei der vorhin beschriebenen Ausführungsform eingesogen werden. Man kann auch die Grundplatte zwischen den Fingern der einen Hand halten, die beiden Näpfchen in die beiden Nasenlöcher einführen und mit dem Daumen der anderen Hand auf die Mitte der gewölbten, federnden Membran 38 einen Druck ausüben und dabei durch den Daumen gleichzeitig die Öffnung 39 abschließen und die Membran nach innen drücken, so daß der zwischen der Grundplatte io und der Membran 38 befindliche Hohlraum beträchtlich verkleinert wird. Die dadurch zusammengedrückte Luft strömt durch die Röhrchen i5 und die Einschnitte 16 in die Näpfchen ii und bläst den Inhalt in die Nase. Beim Freilassen der Membran wird zweckmäßig auch die Öffnung 39 freigegeben, damit die Luft durch dieselbe in den Hohlraum zwischen Grundplatte io und Membran 38 einströmen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Einführung von Arzneistoffen o. dgl. in die Nase, bestehend aus einem Vorratsbehälter und einer von diesem zu trennenden Platte, auf welcher zwei Näpfchen befestigt sind, die den gleichen Abstand voneinander haben wie die beiden Nasenlöcher und während des Tragens der ganzen Vorrichtung aus dem Vorratsbehälter durch Löcher im Boden des Vorratsbehälters und durch Löcher in den Näpfchen selbsttätig gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein vor den im Boden' des Vorratsbehälters befindlichen Löchern (14) angeordneter Drehschieber (18) mit einem Bajonettverschluß (25, 28) so verbunden ist, daß er durch Drehen seiner Welle (i9) in Schließstellung gebracht sein muß, ehe die Platte (io) abgehoben werden kann (Abb. i bis 4).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß der Löcher (14) des Vorratsbehälters (7) durch die beiden Arme eines Bügels (3o) erfolgt, welcher durch eine Feder (36) in die Schließstellung gezogen und beim Aufschieben der die Näpfchen (ii) tragenden Platte (io) entgegen der U: irkung der Feder (36) hochgezogen wird (Abb. 5).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die beiden flachgeformten Arme des Bügels (3o) Gummiröhrchen (31) geschoben sind.
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