DE424244C - Loesbare Befestigung von Gehaeuseteilen gekapselter elektrischer Kleinmaschinen - Google Patents

Loesbare Befestigung von Gehaeuseteilen gekapselter elektrischer Kleinmaschinen

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DE424244C
DE424244C DEQ1358D DEQ0001358D DE424244C DE 424244 C DE424244 C DE 424244C DE Q1358 D DEQ1358 D DE Q1358D DE Q0001358 D DEQ0001358 D DE Q0001358D DE 424244 C DE424244 C DE 424244C
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DE
Germany
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wire
housing parts
housing
grooves
cavity
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Expired
Application number
DEQ1358D
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English (en)
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Quast & Co Fa
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Quast & Co Fa
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Lösbare Befestigung von Gehäuseteilen gekapselter elektrischer Kleinmaschinen. Zum Schutz gegen Staub und Witterungseinflüsse kapselt man elektrische Kleinmaschinen, besonders die magnetelektrischen Stromerzeuger für die Fahrradbeleuchtung, in ein Gehäuse ein, dessen eine Stirnwand nach Fertigstellung des Stromerzeugers im übrigen zuletzt mit dem Gehäuse verbunden wird.
  • Die Stirnwand soll daher staubdicht gut befestigt sein, wobei nicht nur die Befestigung, sondern auch im Bedarfsfalle, z. B. zur Reinigung und Ausbesserung des Stromerzeugers, die Lösung der Stirnwand schnell und leicht vor sich gehen soll.
  • Nach der Erfindung sind zu diesem Zweck die miteinander zu verbindenden Gehäuseteile mit Nuten versehen, die in der Verbindungslage einander gegenüberliegen, und in die durch eine zu dem Hohlraum beider Nuten führende öffnung hindurch ein wieder entfernbarer Füllkörper von außen einführbar ist. Der Fü:lkörper sichert die unverrückbare Verbindung der beiden Gehäuseteile, die nach Entfernung des Füllkörpers ohne weiteres voneinander getrennt werden können. Vorteilhaft besteht der Füllkörper aus einem durch die zu den Nuten führende öffnung einführbaren und wieder teerausziehbaren Draht o. dgl. Die Fest_'gkeit z. B. eines Stahldrahtes gibt die Gewähr sowohl für die Unverrückbarkeit der Verbindung der beiden Gehäuseteile als auch dafür, daß der Hohlraum nach dem Herausziehen des Drahtes für das Einziehen wieder völlig frei ist. Der Draht kann dann durch die öffnung in den Hohlraum eingeschoben und wieder herausgezogen werden.
  • Bei gegeneinander verdrehbaren Gehäuseteilen, also bei zylindrischen Gehäusen, ist das Einführen des Drahtes nach der Erfindung dadurch wesentlich erleichtert, daß der Draht durch Drehung des einen Teiles gegen den anderen eingezogen und teerausgeschoben wird. Zu diesem Zweck ist in der Nut eines Teiles eine ,Aussparung vorgesehen, in die bei ihrer Lage unter der zum Hohlraum beider Nuten führenden öffnung der einzuziehende Draht mit einem Haken zum Eingriff gebracht werden kann. Je nach dem Drehsinn der Gehäuseteile wird der Draht in den Hohlraum hineingezogen oder teerausgeschoben.
  • Da der Draht stramm eingezogen werden muß, erfordert das Einziehen immerhin eine gewisse Kraft. Um das Einziehen zu erleichtern, sind erfindungsgemäß an einem der gegeneinander verdrehbaren Gehäuseteile öffnungen oder Vorsprünge vorgesehen, die zum Eingriff eines Schlüssels dienen, der eine größere Hebelwirkung 'hat.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die zu verbindenden Teile in teilweisem Schnitt vor der Verbindung; Abb. 2 ist eine Stirnansicht der elektrischen Kleinmaschine in teilweisem Schnitt und veranschaulicht die Befestigungsart; Abb.3 ist eine Draufsicht auf Abb.2.
  • Bei dem dargestellten, zur Erzeugung des Stromes auf eine Fa:hrrad:ampe dienenden magnetelektrischen Stromerzeuger sitzt der umlaufende Dauermagnet a auf einer Welle b, während der ruhende Anker sich aus dem Jochring c und den die Wicklungen d tragenden Polen e zusammensetzt. Die eine Stirnwand f ist mit dem Jochring c des Gehäuses beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Stück hergestellt und mit einer Nabe g versehen, in welcher das eine Ende der Welle b zweckmäßig mittels eines Kugellagers gelagert ist. Die andere Stirnwand 7t wird erst nach Fertigstellung des Stromerzeugers mit ihrer Nabe i über die Welle b geschoben und mit dem Gehäuse c, f fest und staubdicht verbunden.
  • Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß am inneren Umfange des zylindrischen jochringes c eine umlaufende Nut k und eine über dieser Nut liegende öffnung m vorgesehen. In einem zylindrischen Rande a der Stirnwand h, mit dem diese in den Jochring c eingeschoben werden kann, ist am äußeren Umfange eine umlaufende Nut o_ vorgesehen, und zwar in so großem Abstande von der Stirnfläche des Randes it, daß bei der Schließlage der Stirnwand lt die Nut o gegenüber der Nut k des Jochringes c liegt. An einer Stelle ist in der Nut o ein kleines Loch p vorgesehen, mit welchem das zum Haken r umgebogene Ende eines S_ahldrahtzs s zum Eingriff gebracht werden kann. Dieser Draht hat einen so großen Durchmesser, daß er den durch die beiden Nuten k und o gebildeten Hohlraum gerade ausfüllt. Der Draht s ist zweckmäß'g so lang wie der mittlere Umfang dieses Hohlraumes. Am anderen Ende ist der Draht s mit einer Öse t verseh--n, deren Durchmesser etwas kleiner als der Durchmesser der Offnung m des Jochringes c ist.
  • Die Nabe i ist an mehreren Stellen des Umfangs mit Auskerbungen u für den Eingriff eines nicht dargestellten Schlüssels versehen.
  • Zur Befestigung der Stirnwand k wird diese mit dem Rande n so weit in den Jochring c eingeschoben, bis die Nut o in gleicher Flucht mit der Nut k liegt. Dabei sorgt man dafür, daß das Loch p unter der Öffnung m freiliegt. Darauf wird der Stahldraht s mit dem Haken r in das Loch p eingeführt, der Schüssel mit den Einkerbungen u der Nabe i in Eingriff gebracht (Abb. z) und unter Festhalten des Gehäuses c, f im Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht. B;i dieser Drehung wird der Draht s info_'ge seines Eingriffs in das Loch p mitgenommen und dadurch eingezogen. Ist der von den beiden Nuten o und k gebildete Hohlraum völlig von dem Draht s ausgefüllt, so liegt dessen Öse t in der Öffnung m (Abb. 3). Diese Öffnung kann noch irgendwie verschlossen werden.
  • Muß zur Rein_'gung oder Ausbesserung des Stromerzeugers die Stirnwand lt- vom Gehäuse c, f abgenommen werden, so wird die Öse t aus der Öffnung m herausgezogen, der Schüssel wieder in die Einkerbungen t, der Nabe i eingeführt und unter Festhalten des Gehäuses c, f entgegengesetzt zum Sinne der Uhrzeigerbewcgung gedreht. Dies hat zur Folge, daß der Draht s durch den Eingriff seines Hakens r in das Loch p der Nut o mitgenommen und aus dem Hohlraum der beiden Nuten o, k teerausgeschoben wird. Ist das Loch p wieder unter die Öffnung m gelangt, so kann der Draht s ganz entfernt und die Stirnwand ir aus dem Gehäuse c, f herausgezogen werden (Abb. i).
  • Der eingezogene Draht s füllt den Hohlraum der beiden Nuten o und k vollständig aus, so daß es bei eingezogenem Draht unmöglich ist, die Stirnwand h von dem Gehäuse C, f zu lösen. Zugleich dichtet der Draht das Innere des Gehäuses c, f gegen den Eintritt von Staub und Feuchtigkeit ab. Sowohl das Einführen des Drahtes s als auch das Wiederentfernen des Drahtes ist, insbesondere bei Verwendung eines Schlüssels, leicht und schnell auszuführen, da der Schlüssel als ein Hebel wirkt, der die Überwindung des beim strammen Einziehen des Drahtes immerhin erheblichen Reibungswiderstands wesentlich erleichtert.
  • Für den Angriff des Schlüssels können anstatt der Einkerbungen auch Aussparungen vorgesehen sein, wobei es belanglos ist, an welchem der beiden gegeneinander vierdrehbaren Gehäuseteile diese Mitnehmet angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATI:NT-ANsPRÜcFT-E: i. Lösbare Befestigung von Gehäuseteilen gekapselter elektrischzr Kleinmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mite:nandtr zu verbindenden Gehäuseteile (c, f und h, n), die teils innen, teils außen mit je einer ringförmigen Nut (k und o) versehen sind, so weit ineinandergeschoben werden, bis die Nuten (k und o) sich genau überdecken, und daß dann durch eine zu dem Hohlraum beider Nuten (k, o) führende Öffnung (m) hindurch ein wieder entfernbarer Füllkörper (s) von außen eingeführt wird. z. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper aus einem Draht (s) o. dgl. besteht. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nut (o) des einen Gehäusetcils (lt, et). der in den anderen Gehäuseteil (c, f) gesteckt wird und diesem gegenüber verdreht werden kann, eine Aussparung (p) vorgesehen ist, mit welcher bei richtiger LTbereinanderlage der Nuten (k und o) der durch die Öffnung (m) einfuhrbare Befestigungsdraht (s) durch einen Haken (r) zum Eingriff gebracht und darauf durch Drehen des einen Gehäuseteils (It:, u) relativ zu dem anderen Gehäuseteil (c, f) in den Hohlraum beider Nuten (k, o) eingezogen werden kann. q.. Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der gegeneinander vierdrehbaren Gehäuseteile (c, f oder h, tt) Öffnungen oder Vorsprünge (ta) vorgesehen sind, die zum Eingriff eines Schlüssels dienen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741164C (de) * 1941-02-11 1943-11-05 Berko Werke Quast & Eichert Deckelstueck fuer elektrische Fahrradlichtmaschinen
DE1203371B (de) * 1962-04-03 1965-10-21 Philips Nv Elektrische Maschine geringer Leistung
US4447750A (en) * 1982-06-23 1984-05-08 International Scientific Industries, Inc. Electromagnetic device construction

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DE1203371B (de) * 1962-04-03 1965-10-21 Philips Nv Elektrische Maschine geringer Leistung
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