DE42334C - Manometer - Google Patents

Manometer

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Publication number
DE42334C
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DE
Germany
Prior art keywords
manometer
float
tube
air
pipe
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42334D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. G. JOURDAN in Neuilly, Seine, Frankreich
Publication of DE42334C publication Critical patent/DE42334C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
    • G01L7/22Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving floats, e.g. floating bells

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Manometer.
Dieser neue Manometer besteht aus einem Glasrohr A, welches bis 5 S mit Wasser gefüllt ist. Auf der Wässersäule befindet sich ein Schwimmer von eigenartiger Form.
Auf der Zeichnung ist der Manometer veranschaulicht in Fig. ι in Vorderansicht und theilweise im Schnitt nach Y- Y, in Fig. 2 in Seitenansicht und theilweisem Schnitt nach X-X und in Fig. 3 im Grundrifs.
Der Schwimmer besteht:
1. aus einer von allen Seiten geschlossenen, aus Glas oder aus Metall gefertigten Luftkammer G", welche lediglich an ihrer unteren Seite bei O eine kleine Oeffnung besitzt. Ein an derselben Stelle befindlicher kleiner, mit einer entsprechenden Menge Blei oder Quecksilber gefüllter Knopf E dient dazu, den Schwimmer auf dem angegebenen Niveau zu erhalten;
2. aus einem ebenfalls aus Glas oder aus Metall gefertigten Zeiger T, welcher mit der am Manometer angeordneten Scala gleiche Höhe hat und dessen Volumen mit demjenigen des Luftkessels C gleich ist. Eine Scheibe H, deren Durchmesser um ein Weniges geringer ist, als derjenige des Rohres A, ist auf dem oberen Ende von T befestigt und dient als Index und gleichzeitig zur Führung des Schwimmers. Um die Bewegung des letzteren (in der Verticalen) zu sichern, kann das Rohr T an seiner Sohle, d. h. an der mit S S bezeichneten Stelle, mit drei in gleichen Abständen von einander sich befindenden kleinen Ansätzen versehen werden.
Mit dem Rohr A communicirt vermittelst des Verbindungsstückes U ein ebenfalls von allen Seiten geschlossenes, aus Gufs oder aus Bronze gefertigtes, nach dem Dampfzuleitungsrohr L führendes Rohr P so, dafs eine Druckwirkung nur durch die Luft stattfinden kann. Das Glasrohr A ist oben durch die Klappe B dicht verschlossen und hat lediglich eine Oeffnung, an welche das Rohr U sich (ebenfalls dicht) anschliefst.
Der gespannte Dampf des Kessels treibt das Condensationswasser nach dem Reservoir des Rohres P und verdichtet daselbst die Luft, welche nunmehr gleichmäfsig auf die in A befindliche Flüssigkeitssäule und auf den Schwimmer T wirkt. Das Wasser wird nun durch die Oeffnung O hindurch in die Luftkammer C eingetrieben und die daselbst befindliche Luft so lange comprimirt, bis die Spannung derselben derjenigen der drückenden Kraft gleichkommt. Das Gewicht des Schwimmers vergröfsert sich um das Gewicht der in die Luftkammer C eingedrungenen Wassermenge, und der Schwimmer mufs infolge dessen so lange ins Wasser sinken, bis Gleichgewicht zwischen seinem vermehrten Gewicht und der von ihm verdrängten WTassermenge eingetreten ist. Wenn z. B. der Druck eine Atmosphäre beträgt, so wird, da nach dem Mariotte'schen Gesetz die Volumina der Gase im umgekehrten Verhältnisse zu deren Spannung stehen, das Volumen der in der Kammer C enthaltenen Luft auf die Hälfte verkleinert, und folglich mufs die Röhre T sinken, bis das in die Flüssigkeit untergetauchte Stück diesem halben Volumen gleichkommt.
In diesem Augenblick, in welchem das Gleichgewicht hergestellt ist, bleibt der Schwimmer ohne jede Schwankung stehen und die Scheibe H zeigt auf die Zahl 1 der Scala.
Bei jedem anderen Druckverhältnisse bleibt die Wirkungsweise unverändert dieselbe und der Zeiger T wird pro Druckeinheit um 3 mm sinken, wenn nämlich der als Rohr T ausgebildete Zeiger bezüglich seines Volumens von der Basis nach oben stets abnehmend gemä'fs des Gesetzes über die Zusammendruckbarkeit der Luft construirt ist.
Diese nach oben spitz zulaufende Form von T hat den Zweck, die Theilung der Scala zu reguliren und deren Theile unter einander gleich zu machen.
Es können, wie sich dies von selbst versteht, auch zwei verschiedene Flüssigkeiten von verschiedener Dichtigkeit angewendet werden. So kann man z. B. den unteren Theil des Rohres mit Quecksilber füllen, während eingefülltes Wasser von der Linie S-S bis zum Deckel reicht. Das Ergebnifs wäre dasselbe und es würde sodann ein kleines Luftreservoir ohne Rohr genügen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Manometer, bestehend aus einem in einer mit Flüssigkeit oder Quecksilber oder mit einem anderen geeigneten Material gefüllten Rohre A, in welchem ein an seinem unteren Ende mit Lüftkessel C versehener Schwimmer T sich befindet, dessen konische Höhlung entsprechend dem nach dem Mariotte'sehen Gesetz zunehmenden Volumen nach oben spitz zuläuft und welches Rohr A mit dem Räume in Verbindung steht, dessen Spannung gemessen werden soll.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42334D Manometer Expired - Lifetime DE42334C (de)

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