DE54364C - Osmose-Regulator - Google Patents

Osmose-Regulator

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DE54364C
DE54364C DENDAT54364D DE54364DA DE54364C DE 54364 C DE54364 C DE 54364C DE NDAT54364 D DENDAT54364 D DE NDAT54364D DE 54364D A DE54364D A DE 54364DA DE 54364 C DE54364 C DE 54364C
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DE
Germany
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syrup
osmosis
hose
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cross
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54364D
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English (en)
Original Assignee
A. MAYER in Hatvan, Ungarn
Publication of DE54364C publication Critical patent/DE54364C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B35/00Extraction of sucrose from molasses
    • C13B35/08Extraction of sucrose from molasses by physical means, e.g. osmosis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung 'betrifft eine Regelungsvorrichtung für den zur Osmose gelangenden Syrup bezw. für das Osmosewasser, durch welche die in den Osmoseapparat zufliefsende Menge dieser Stoffe selbstthätig und derart geregelt wird, dafs als Osmosirungsproduct nur Syrup von der gewünschten Gradhaltigkeit abfliefsen kann.
Der Erfindung gemäfs besteht diese Vorrichtung aus einem entsprechend angeordneten Hebel, welcher unter dem Einflufs eines in die osmosirte Flüssigkeit eintauchenden Schwimmers den Querschnitt eines Schlauches, der den zur Osmose gelangenden Syrup bezw. das Osmosewasser zuführt, vergröfsert oder verkleinert.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 den Osmose-Regulator dar. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Haltevorrichtung für den Einlaufschlauch. Fig. 3 ist eine Oberansicht des Regulatorhebels. Fig. 4 zeigt im gröfseren Mafsstabe eine abgeänderte Haltevorrichtung sammt Hebel. Fig. 5 und 6 zeigen eine andere solche Haltevorrichtung für zwei Schläuche.
An dem Einlauftrichter A ist ein Winkel oder Träger α befestigt, dessen freies Ende die Haltevorrichtung für den Einlaufschlauch trägt. Dieselbe besteht aus einem V-förmig gebogenen, mit zwei seitlichen Schlitzen zur Aufnahme des Schlauches versehenen Theil b, welcher- an dem Winkel α passend befestigt ist.
In den Theil b ragt ein Winkelstück c hinein, welches durch eine Schraube d höher oder tiefer gestellt werden kann. An dem Träger α ist auch das Lager f für den Sperrhebel B angebracht, dessen gabelförmiges Ende (Fig. 3) auf einer Schneide des Lagers f aufliegt, während dessen teüerartig gestaltetes Ende auf der Spitze einer Stange g aufsitzt, die mit dem Schwimmer C verbunden ist.
Der dünnwandige Kautschukschlauch D, welcher zur Zuführung des zu osmosirenden Syrups dient, wird zwischen dem Winkelstück c und dem Sperrhebel B eingelegt, welch letzterer, um den Schlauch leichter quetschen zu können, an geeigneter Stelle prismatisch geformt ist. Der Schwimmer C, welcher oben durch die napfförmige Erweiterung des Hebels B und unten durch eine kurze Führungsstange h in seiner senkrechten Stellung erhalten und geführt wird, verdrängt ungefähr 1 1 der Flüssigkeit, ist mit Blei beschwert und trägt an der Stange g ein Schälchen i zur Aufnahme von Tarirungsgewichten.
Er schwimmt in dem Ueberlaufcylinder E, welcher im Boden eine mittlere Bohrung für die Führungsstange h und Löcher k für den Eintritt des osmosirten Syrups besitzt, der durch den Ueberfall / abläuft.
Wie oben angeführt, verdrängt der Schwimmer ι 1 Syrup von durchschnittlich 32 pCt. Balling, gleich einem specifischen Gewicht von 1,139. Syrup von 33 pCt. Balling hat ein specifisches Gewicht von 1,144! Ist der Schwimmer für 32 pCt. Balling austarirt, so wird er in einer Flüssigkeit von 33 pCt. Balling mit einem Druck von 5 g auf den Sperrhebel B wirken und infolge des η-mal längeren Hebelarmes mit seiner prismatischen Kante mit einem Druck von η-mal 5 g auf den Gummischlauch wirken, so dafs dieser gequetscht wird und durch den derart verkleinerten Querschnitt des Schlauches weniger Syrup zufliefsen kann, wodurch eine Verdünnung infolge der längeren
Osmose herbeigeführt und nur dem die gewünschte Gradhaltigkeit besitzenden Syrup der Auslauf gestattet wird.
Im umgekehrten Falle sinkt der Hebel und vergröfsert den Querschnitt des Schlauches.
Es ist ηothwendig, dafs der Apparat während der Arbeit mit geringst procentigem, zur Osmose gelangendem Syrup austärirt, sowie dafs der Querschnitt des Schlauches nur um geringes gröfser sei, als für die stärkste Leistung des Osmoseapparates nothwendig ist.
Soll die Vorrichtung für Osmose wasser verwendet werden, so wird sie mit entsprechend leichterem Schwimmer versehen, natürlicherweise mufs sie dann umgekehrt wirken, d. h. der Querschnitt des Schlauches mufs verkleinert werden, wenn die Gradhaltigkeit sinkt.
Die in Fig. 4 dargestellte Haltevorrichtung besteht aus dem Träger a, welcher an seinem gabelförmigen Ende einen Aufsatz m für die Stellschraube η und eine Schneide 0 trägt, auf welcher der Sperrhebel B ruht.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Osmose-Regulator, welcher gleichzeitig sowohl für Syrup (durch den oberen Schlauch D) als auch für Wasser (durch den unteren Schlauch D1) dient.
Selbstverständlich mufs in diesem Falle der Hebel im Querschnitt doppelt prismatisch geformt sein und der Schwimmer entsprechend austärirt werden, η η1 sind Stellschrauben für die beiden Schläuche.
Ein der Erfindung gemäfs construirter Osmose-Regulator besitzt grofse Empfindlichkeit und sichert den gleichmäfsigen Gang der Osmogene. Verstopfungen kommen, wenn man den Rohsyrup vorher durch ein engmaschiges Sieb gehen läfst, selten vor und können eintretendenfalls rasch und leicht durch die Ausschaltung und Reinigung der Schläuche beseitigt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Regelungsvorrichtung für den zur Osmose gelangenden Syrup bezw. für
' Osmosewasser, gekennzeichnet durch einen Sperrhebel, welcher durch einen in die osmosirte Flüssigkeit tauchenden Schwimmer je nach der Gradhaltigkeit derselben gehoben oder gesenkt wird und hierdurch den Querschnitt eines den Syrup bezw. das Osmosewasser zuführenden Schlauches entsprechend verändert.
2. Bei einer Regelungsvorrichtung der unter 1. angegebenen Art die Anordnung des Sperrhebels zwischen zwei Schläuchen, von denen der eine den zur Osmose gelangenden Syrup, der andere das Osmosewasser zuführt, so dafs bei gröfserer Gradhaltigkeit der obere Schlauch (für den Syrup) im Querschnitt verringert, der untere Schlauch (für das Osmosewasser) dagegen im Querschnitt vergröfsert wird, und umgekehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54364D Osmose-Regulator Expired - Lifetime DE54364C (de)

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