DE59898C - Ventileinrichtung für begrenzte Wasserentnahme - Google Patents
Ventileinrichtung für begrenzte WasserentnahmeInfo
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- DE59898C DE59898C DENDAT59898D DE59898DA DE59898C DE 59898 C DE59898 C DE 59898C DE NDAT59898 D DENDAT59898 D DE NDAT59898D DE 59898D A DE59898D A DE 59898DA DE 59898 C DE59898 C DE 59898C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/16—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation closing after a predetermined quantity of fluid has been delivered
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1891 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Verhütung von Wasserverschwendung
oder auf Vorrichtungen zur Lieferung einer bestimmten Menge Spülwassers für Spülabtritte
ohne den Gebrauch eines Schwimmerventils; sie ist aber auch anwendbar für andere
ähnliche Zwecke.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs dar,
während Fig. 3 und 4 Einzelheiten in gröfserem Mafsstabe zeigen.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem senkrechten Cylinder A, der mit einem
Einlafsventil B versehen ist, ferner einem waagrechten Cylinder C mit einem Ausläfsventil D
und einer dazwischen befindlichen Kammer oder .einem Gehäuse E, welches eine biegsame
Scheidewand e enthält. ■
Der Cylinder A steht seitlich mit dem Wasserspeiserohr G in Verbindung und ist
am Boden in eine Oeffnung des Gehäuses E eingeschraubt. Am oberen Ende ist derselbe
mittelst eines Schraubendeckels F und einer elastischen Unterlagsscheibe abgeschlossen (Fig. 3).
Das Ventil B hat die Form einer kurzen, senkrechten Röhre, welche am oberen Ende
mit einer scharfen,, ringförmigen Kante oder Mündung versehen ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich
ist, und am unteren Ende mit einem röhrenförmigen Ansatz b, welcher die Scheidewand
e durchdringt und an derselben mittelst einer Schraubenmutter e1 und einer Unterlagsscheibe
e2 befestigt ist. Die Scheidewand, welche E enthält, ist auf eine nach aufwärts
gerichtete Verlängerung des Cylinders C geschraubt und fafst eine, einen Theil der Röhre b
umhüllende, Hülse H und ist mit dem Ventil B mittelst einer wasserdichten Umhüllung h verbunden.
Die biegsame Scheidewand e wird, im Falle sie aus Leder hergestellt ist, mittelst
einer Schraubenfeder, welche in Fig. 3 dargestellt ist, niedergedrückt, aber im Falle dieselbe
aus Metall gemacht ist, wird sie einfach nach unten gewölbt und wird diese Stellung
mittelst ihrer eigenen Elasticität, nachdem sie aufwärts flach gedrückt oder gewölbt worden
ist, von selbst wieder einnehmen. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Kammer c nebst
Vorderansicht des Ventils D, welches eine kreisförmige Endfläche hat. ·
Der Cylinder C trägt an seinem vorderen Ende eine ringförmige Erweiterung c, welche
in c1 mit einem aufrechten Gefäfs oder röhrenförmigen Behälter, welcher in der Zeichnung
nicht angegeben ist, in Verbindung steht, während die offene Stirnseite des Cylinders mit
einem Schraubengewinde für die Abflufsröhre J versehen ist. Diese Röhre ist inwendig mit
einem Dichtungsring versehen, welcher dem Ventil D gegenüberliegt. Dieses Ventil hat an
seiner vorderen Seite eine scharfe kreisförmige Kante und an seinem hinteren Ende eine
Stange d, welche in einer Hülse k geführt ist. Letztere befindet sich an der Grundplatte oder
am Rahmen, der den Cylinder C trägt. Die Ventilstange d ist von einer Schraubenfeder/ umgeben,
welche in der Hülse k sitzt und dazu dient, das Ventil vorwärts gegen die ringförmige
Dichtung j zu drücken. Zum Zurückziehen des Ventils und der dadurch erfolgenden Oeffnung
des Ausflufsrohres J kann man einen in der Zeichnung nicht angegebenen Hebel anwenden,
welcher senkrecht durch den Rahmen K und durch die viereckige Oeffnung d1
der Ventilstange geht und im Stande ist, sich in einer senkrechten Ebene hin- und herzubewegen.
Zwischen der Hülse K und dem Cylinder C ist der Flantsch einer kurzen Hülse eingeklemmt,
welche einen Theil der Ventilstange umgiebt und mit dem Ventil D mittelst einer
wasserdichten, biegsamen Röhre m verbunden ist, welche als Stopfbüchse wirkt in gleicher
Weise, wie die schon oben beschriebene zusammendrückbare Hülse h.
Das vordere Ende der Röhre m ist an einem Ring oder Bund d2 der Ventilstange d und das
hintere Ende an der oben genannten Hülse n befestigt und abgedichtet; das Mittelstück der
biegsamen Röhre m hingegen liegt lose auf der Ventilstange und kann sich seitlich strecken
oder ausbauchen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
In der Anfangsstellung ist das Ventil D geschlossen und das Ventil A geöffnet, das
Druckwasser dringt in den Cylinder durch das Rohr G und dringt bis zur Oeffnung des
Ventils B und durch das Rohr b in den Cylinder C. Nachdem es denselben gefüllt hat,
geht es durch den seitlichen Ausflufs c1 in das
verticale Sammelrohr oder den Behälter, welcher, wie schon oben erwähnt wurde, mit
demselben verbunden ist.
Hat das Wasser im Sammelrohr die erwünschte Höhe erreicht, so ist dessen Druck
genügend, um die Elasticität der nach abwärts gewölbten Scheidewand oder den Druck der
Feder e zu überwinden.
Der Apparat ist nun zum Gebrauch fertig und kann, wenn erwünscht, in Thätigkeit gesetzt
werden durch Zurückziehen des Ventils D mittelst des Handhebels, welcher durch einen
Schlitz der Stange · d geht. Das Ventil D ist nun in der durch Fig. ι erläuterten Stellung
und gestattet dem im senkfechten Sammelrohr befindlichen Wasser, durch den Raum c in die
Abflufsröhre J zu fliefsen, welche zu dem
Becken oder einem anderen Gefäfs führt.
Die Stärke der Feder y ist so bestimmt, dafs
dieselbe das Ventil D wieder schliefst, sobald die gewünschte Wassermeng'e abgeflossen ist
und dadurch der Druck des Wassers auf die Vorderfläche des Ventils D entsprechend abgenommen
hat. Die Abnahme des Wasserdruckes im Cylinder C hat aber zur Folge,
dafs sich die Membran e wieder senkt, somit das Ventil B geöffnet wird, wodurch dem
Wasser der Eintritt gestattet ist und das Spiel von neuem beginnt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ventileinrichtung für begrenzte Wasserentnahme , bei welcher ein von Hand zu öffnen- , des Ventil (D) mit einem selbstthätigen Rohrventil (B) verbunden ist, das durch Einwirkung von in einem Standrohr sich ansammelndem Wasser auf die Membran (e) sich schliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59898C true DE59898C (de) |
Family
ID=334074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59898D Expired - Lifetime DE59898C (de) | Ventileinrichtung für begrenzte Wasserentnahme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59898C (de) |
-
0
- DE DENDAT59898D patent/DE59898C/de not_active Expired - Lifetime
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