DE42302C - Maschine zum Färben, Bleichen u. s. w. von Garn in Strähnen - Google Patents

Maschine zum Färben, Bleichen u. s. w. von Garn in Strähnen

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DE42302C
DE42302C DENDAT42302D DE42302DA DE42302C DE 42302 C DE42302 C DE 42302C DE NDAT42302 D DENDAT42302 D DE NDAT42302D DE 42302D A DE42302D A DE 42302DA DE 42302 C DE42302 C DE 42302C
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DENDAT42302D
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C CORRON in St. Etienne, Dep. Loire, Frankreich
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine dient zum Färben von Garn aus Seide, Wolle, Baumwolle oder allen anderen Gespinnstfasern in Strähnen. Die Strähne werden bei dieser Maschine nicht nur in der Flotte hin- und herbewegt, sondern auch auf Stöcken aus der Flotte gehoben und an einer anderen Stelle, wieder in dieselbe eingetaucht, und schliefslich wird auch das Umziehen der Strähne durch die Maschine selbst verrichtet. •Letztere. Arbeit besteht bekanntlich darin, dafs die Strähne auf ihren Trägern, den Stöcken, so gewendet werden, dafs derjenige Theil der Strähne, welcher am tiefsten in die Flotte ein-, getaucht war, auf die obere Fläche des Stockes zu liegen kommt.
Derjenige Theil der Maschine, welcher die Stöcke hebt und senkt und das Umziehen der Strähne bewirkt, besitzt eine hin- und zurückgehende Bewegung, so dafs man die Gespinnste der Einwirkung der Flotte so lange, wie man will, aussetzen kann.
Der eben erwähnte Theil der Maschine mit hin- und hergehender Bewegung auf der Kufe besteht aus einem Wagen mit Armen oder mit gezahnten Scheiben, welche die Stöcke nach einander ergreifen und erheben und dieselben nachher wieder auf die Ränder der Kufe niederlegen.
Das Umziehen der Strähne kann während der hin- und zurückgehenden Bewegung der Stöcke oder während nur einer dieser Bewegungen stattfinden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Aufrifs der Maschine von der Seite gesehen,
Fig. 2 die Hälfte eines Querschnittes der Maschine,
Fig. 3 die Maschine im Grundrifs.
Die Fig. 4 und 5 zeigen im Aufrifs und Querschnitt eine veränderte Construction, bei welcher die halbkreisförmige Gleitbahn zur Führung der an den Enden der Arme aus- und einschieb baren Bolzen weggelassen ist.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen Aufrifs, Grundrifs und Querschnitt einer veränderten Construction der Maschine, bei welcher anstatt der Arme gezahnte Scheiben angebracht sind und die Wagenbewegung vermittelst endloser Ketten geschieht. .
Die Fig. 9 - und 10 zeigen Querschnitt und Aufrifs einer veränderten Construction der Maschine, bei welcher die Strähnen über je zwei Stöcke gelegt sind.
Fig. 11 zeigt die Ansicht eines zum Heben der Stöcke dienenden Scheibenrades für Maschinen, bei welchen von Hand umgezogen wird,
Fig. ι 2 einen veränderten Mechanismus, welcher gleichzeitig zum Umziehen und zur Hin- und Herbewegung der Strähne dient.
Bei der durch die Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Maschine bewegen sich zwei Wagen A A der Länge nach auf beiden . Seiten der Kufe B, an den Wellen J J geführt, hin und her; es wird diese Bewegung durch den Eingriff des Triebes D mit der Zahnstange C bewirkt. Der Trieb D sitzt auf einer Achse E und wird durch das Kegelrad F getrieben, welches in Eingriff mit dem aus einem Stück mit dem Kegelrad H gemachten Trieb G ist.. Das Rad H wird von dem Trieb / in Bewegung
gesetzt, welcher mit dem Wagen A verschiebbar auf Welle J angebracht ist.
Die Wellen J erstrecken sich auf beiden Seiten längs der Maschine und jede derselben ist an einem Ende mit einem Kegeltrieb K' versehen, welcher in Eingriff, mit einem auf der Triebwelle M sitzenden Kegelrad L ist.
An jedem Ende einer Wagenbewegung findet selbstthätig eine Verschiebung des Riemens, welcher' die Welle M treibt, statt, wodurch die Umsteuerung erfolgt.
Auf der Achse E des Triebes F ist eine Nabe mit vier Armen N festgekeilt, welche sich während der geradlinigen Bewegung der Wagen um ihre Achse drehen. Am äufseren Ende eines jeden Armes N ist eine Hülse, in welche ein Bolzen O eingesteckt ist, an dessen äufserem Ende eine Rolle P befestigt ist, während das innere Ende derselben eine konisch ausgedrehte Scheibe Q., sowie einen Trieb R trägt. . . _ -
Am Wagen ist eine im Halbkreis gebogene Gleitschiene S befestigt, aufweicher die Rollen P gleiten, während sie die obere Hälfte ihrer Umdrehung um die Achse E zurücklegen.
Die Bolzen O werden während dieses Weges von der Gleitschiene S nach innen gedrückt vmd in dieser Lage gehalten, so lange die Rollen in Berührung mit der Schiene sind. Sobald die. Rollen aufser Berührung mit der Schiene S sind, werden die Bolzen O durch die Federn P1 nach aufsen gedrückt, welche Stellung sie auf der unteren Hälfte ihrer "Umdrehung beibehalten. Sobald ein Arm N eines jeden der beiden Wagen bei seiner Umdrehung in der Höhe der Stöcke, welche in den Einschnitten V der auf den beiden Längswänden der Kufen befestigten Schwellen Y ruhen, angelangt ist, werden die Bolzen O durch die .Gleitschienen S1 nach innen gedrückt, so dafs derjenige Stock, welcher sich· gerade vor diesen Armen befindet, von den konisch ausgedrehten Scheiben Q der Bolzen O in Empfang genommen, gehalten und bei der weiteren Aufwärtsdrehung dieser Arme von denselben mitgenommen wird. Die Scheiben Q lassen den Träger erst wieder los, wenn die Bolzen O die Gleitschienen.S verlassen, nachdem sie eine halbe Umdrehung gemacht haben. Die Stöcke werden auf diese Weise aus der Kufe herausgenommen und in einem Abstand von 50 bis 60 cm von den Einschnitten V, in welchen sie vorher geruht, wieder abgelegt.
. Während dieser Drehung werden die Strähne dadurch umgezogen, dafs die Triebe R in eine gebogene Zahnstange T, welche an jedem Wagen conaxial zur Achse E befestigt ist, eingreifen. Infolge dessen drehen sich die Triebe R mit den Bolzen O und auch die von ihnen gehobenen Stöcke um i8o°, so dafs die Lage der Strähne auf ihren Trägern eine entsprechende Aenderung erleidet.
Sobald die Wagen am Ende der Kufe angekommen sind, stöfs.t eine Nase derselben gegen einen an der verschiebbaren Stange X befestigten Daumen, wodurch vermittelst eines entsprechenden Mechanismus der Riemenlenker verschoben und die Bewegung der Wagen umgesteuert wird.
Wenn das Umziehen der Strähne nur entweder beim Hingang oder beim Hergang der hin- und hergehenden Bewegung der Wagen erfolgen soll, so wird entweder selbstthätig oder mit der Hand an einem Ende des einen Weges die gebogene Zahnstange T vermittelst eines Hebelwerkes gehoben, so dafs sich die Drehung der Stöcke nur beim Hin- oder beim Rückgang vollzieht, weil die Triebe R sich vor der Zahnstange T vorbeibewegen, ohne in dieselbe einzugreifen.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Wagenconstruction im Aufrifs, von der Seite und von vorn gesehen dargestellt, bei welcher keine halbkreisförmige Gleitschiene angebracht ist. .
Jeder Bolzen O ist mit zwei Rollen a a versehen, welche sich über zwei schiefe Flächen oder Gleitstücke b bl bewegen, die paarweise in einzelnen Abständen am Wagen A in der Höhe der Achse E angebracht sind.
Bei dieser Einrichtung werden die Scheibenbolzen durch Federn c während ihrer ganzen Umdrehung nach einwärts oder gegen die Kufe geprefst, so lange die Gleitstücke b b] nicht in Berührung mit den Rollen α α sind; sobald jedoch die Rollen a mit diesen Gleit-, stücken in Berührung kommen, werden die Bolzen nach aufsen gedrückt, wobei die Federn c zusammengeprefst werden; sobald die genannten beiden Gleitstücke vorüber sind, kommt die Feder wieder zur Wirkung, die Bolzen O nähern sich, nehmen vermittelst ihrer' Scheiben Q einen Stock mit sich, um nach Beendigung einer halben Umdrehung denselben wieder auf die Kufe abzulegen, weil alsdann die Rollen α in Berührung mit dem zweiten Paar der schiefen Gleitstücke, b b1 kommen, welche die Scheibenbolzen O gegen die Spannung der Federn nach auswärts drücken, so dafs der Stock frei wird.
Das Umziehen der Strähne geschieht hierbei auf die nämliche Weise, wie bei der vorher beschriebenen Einrichtung.
Eine veränderte Construction der Maschine ist in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt.
Die Wagen A1 bewegen sich längs der Kufe jB1 hin und sind in Gleitbahnen geführt. Diese Bewegung wird durch endlose, über die Kettenräder D 1Z)1 gelegte Ketten C1C1 bewirkt. Die nächst der Trieb welle M1 gelegenen Kettenräder sitzen auf einer Welle, deren Rad E1 in Eingriff mit dem Trieb F1 der Triebwelle ist.
Die Wagenbewegung läfst sich auch vermittelst einer endlosen Schraube hervorbringen.
Diese Maschine· ist ebenfalls mit einer selbstthä'tigen Umsteuerung verbunden, welche am Ende eines jeden Hin- und Herganges des Wagens den Riemen verschiebt.
Auf den beiden Wagen A1 A1 sitzen auf Achsen die Scheibenräder X1X1, deren Umfange mit Auskerbungen versehen sind, zum Zweck der Fortbewegung der Stöcke. Jede dieser Scheiben trägt am Ende ihrer Achse ein Zahnrad α1, dessen Zähne in die Zwischenräume . zwischen den Zapfen b ] eingreifen. Letztere sind in Längsschienen auf beiden Seiten der Kufe befestigt. Infolge dieser Anordnung müssen sich bei der Fortbewegung des Wagens die Zahnräder a1 a1 mit den Scheibenrädern X1 X1 drehen.
Die Stöcke, welche in V-förmigen Ausschnitten der Längsschwellen cc ruhen, sind an den Enden dl dl dünner gedreht und mit Rollen e1 e1 versehen, welche auf den Lä'ngsschienen der Kufe aufruhen.
Sobald die Wagen sich längs der Kufe fortbewegen, werden die Stöcke durch den tiefer-■ liegenden Theil der Einkerbung der Scheibenräder gefafst und die Strähne aus der Flotte herausgehoben. Sobald ein Stock in seine höchste Stellung auf den Scheibenrädern gehoben ist, rutscht er von selbst auf der sich herabsenkenden geraden Bahn des Umfangs bis zum entgegengesetzten Ende der Einkerbung herab. Hierdurch erhalten die auf dem Stock hängenden Strähne ' einen Stofs, welcher die Fäden schüttelt und dieselben sich fester an den Stock anlegen läfst; gleichzeitig wird aber auch bewirkt, dafs sich ein Faden vom anderen loslöst, so dafs die F'arbbrühe besser eindringen kann.
Durch die fortgesetzte Drehung der Scheibenräder gelangen die Stöcke nach abwärts und werden in den V-förmigen Einschnitten der Längsschwellen abgelegt.
Vor und hinter den Scheibenrädern sind die Walzen flfl angebracht, welche . bewirken, dafs die Stöcke gleichmäfsig von den Einkerbungen der Scheibenräder erfafst werden.
Das Umziehen der Strähne wird dadurch bewirkt, dafs sich die Rollen e1 an den Enden der Stöcke gegen die an den halbkreisförmigen Wänden g·1 g1 befestigten und auf ihrer unteren Fläche mit Gummi besetzten Winkel, Fig. 8, anlegen. Hierdurch drehen sich die Stöcke, wenn sie von den Scheibenrädern fortbewegt werden, um ihre eigene Achse und verändern dadurch die Lage der Strähne.
Damit sich die Strähne nicht auf den Stöcken seitlich verschieben, ist ein endloses Tuch A:1 aus Faser oder Metalldraht über die Walzen P11 Z1 gespannt. Unter diesem Tuch drehen sich die Stöcke mit den darauf liegenden Strähnen.
Sollen die Strähne nur bei einer Bewegungsrichtung des Wagens umgezogen werden, so werden die beiden Wände g'^g1'bei der entgegengesetzten Bewegung des Wagens aufser Berührung mit den Rollen e1 e1 der Stöcke gebracht. Die Wände können nämlich um hl schwingen; sie werden am Ende der von rechts nach links gehenden Bewegung durch die Keile j gehoben und in dieser Stellung bei J1 durch ein Sperrwerk gehalten. Am Ende des Weges in der entgegengesetzten Richtung lösen die Köpfe j2 die Wände aus, welche nun ihre anfängliche Stellung einnehmen.
Bei den eben beschriebenen Maschinen läfst sich auch das Umziehen von Hand bewirken, anstatt auf mechanische Weise.
Werden zwei Stöcke zum Halten der Strähne gebraucht, so kann der Apparat für die Verschiebung und das Umziehen der Strähne in der in Fig. 9 und 10 dargestellten Weise angeordnet sein.
Die beiden Längsschwellen A2 sind auf beiden Seiten der Kufe angebracht. An jeder sind zwei den Wagen als Gleitbahnen dienende Schienen B2 befestigt. Beide Wagen sind vermittelst der Welle C 2 und einer oberen Walze D2 mit einander verbunden. Die Maschine wird durch eine längs der Kufe angeordnete Welle 2?2, welche die Länge der Kufe haben mufs, vermittelst konischer Zahnräder H2 getrieben. Die letzteren sind mit Griffen für die Ausrückung versehen, wodurch die Maschine in Gang gesetzt, umgesteuert und zum Stillstand gebracht werden kann.
Durch die Querwelle C2 wird vermittelst der Zahnräder J2 J8. die Wagenbewegung bewirkt. Auf der Achse des Rades J3 sitzt zunächst der Kufe ein Kettenrad K2, über welches eine endlose Kette läuft, welche über ein oberes Rad Ks geschlungen ist. Letzteres sitzt auf der Achse der zum Umziehen der Strähne dienenden Walze D2, welche durch diese Kette L2 getrieben wird.
Die Stöcke werden einzeln von einer mit Haken besetzten Kette erfafst und gehoben; die Strähne legen sich über die Walze D2, und indem sie sich mit derselben fortbewegen, gelangt der obere Theil der Strähne nach unten hin, und umgekehrt.
Sobald die Stöcke mit den Strähnen in den für sie bestimmten Ausschnitten abgelegt sind, werden sie von einem Arm M2 erfafst und eine Strecke weit fortgeführt, so dafs die Strähne umgezogen werden und gleichzeitig eine hin- und hergehende Bewegung erhalten. Die Arme M2 werden vermittelst der Kettenräder N2 bewegt, über welche, sowie auch über den auf der Achse der Walze D2 sitzenden Trieb N3 eine endlose Kette gelegt ist, welche durch letztgenannten Trieb in Bewegung gesetzt wird. Die Arme M2 empfangen

Claims (1)

  1. ihre Bewegung vermittelst der Kurbeln P'2, welche durch eine Stange R2 mit einander verbunden sind.
    Die Verschiebung des Wagens wird durch einen Schalthaken S2 bewirkt, welcher in die Zähne einer unten an der Längsschwelle A2 befestigten flachen Schiene eingreift und durch das Excenter Ss, welches auf der Achse des Rades Js aufgekeilt ist, bewegt wird.
    Um die beiden eine Reihe Strähne tragenden Stöcke aus einander zu halten, sind federnde Finger T2 am . Wagen angebracht, welche zwischen die Enden zweier Stöcke eingreifen, so dafs der zweite Stock während des Fortziehens des ersten Stockes durch die Haken der Kette so lange zurückgehalten wird, bis die Strähne gespannt sind, worauf die nächstfolgenden Haken die zweiten Stöcke erfassen. Die genannten Haken sind, mit Scharnieren an der Kette befestigt, so dafs sie eine zum Anfassen und Mitnehmen der Stöcke geeignete Stellung einnehmen können.
    Die. eben beschriebene Einrichtung zum Umziehen von vermittelst zweier Stöcke gespannter Strähnen läfst sich auch bei den weiter oben beschriebenen Maschinen anbringen, indem man zwei Stöcke über einander anordnet.
    Das Scheibenrad oder irgend ein beliebiges anderes auf dem WTagen angebrachtes Stück kann den ersten Stock mitnehmen, welcher die Strähnen hebt, bis zu dem Zeitpunkt, wo der zweite Stock, welcher den in die Flotte ein-· getauchten Theil der Strähnen trägt, erfafst wird, worauf beide Stöcke mit den darüber gespannten Strähnen fortgeführt und auf der Kufe wieder abgelegt werden.
    Im Falle das Umziehen der Strähnen, von Hand erfolgen soll, bedient man sich folgender, in Fig. 11 dargestellter Einrichtung:
    Der durch irgend einen Mechanismus getriebene Wagen trägt ein Scheibenrad Z^ welches einen Stock nach dem anderen erfafst und auf der entgegengesetzten Seite ablegt.
    Auch könnte man zum Umziehen der Strähnen die Einrichtung Fig. 12 anwenden.
    Bei derselben trägt der. Wagen zwei Scheiben V1 V, um welche eine Kette F2 gewickelt ist. Dieselbe ist mit Haken besetzt, welche die Stöcke. erfassen und fortführen. Die letzteren sind an den Enden mit Sternrädchen oder Getrieben versehen, deren Zähne in Eingriff mit an dem Wagen befestigten Zahnstangen oder mit Zapfen besetzten Leisten sind. Vermittelst dieser Einrichtung wird das Umziehen der Strähnen gleichzeitig mit deren Fortbewegung bewirkt.
    Die beschriebenen mechanischen Apparate können auch, wenn nöthig, unabhängig von den Färb kufen sein.
    Man kann sogar mehrere Kufen von verschiedener Gröfse unter einen Apparat stellen und damit arbeiten.
    Will man die Flotte in der Farbkufe kochen, so ist es vorteilhaft, wenn man die Strähne spannt, indem man in deren unteren Theil Stöcke mit Flantschen, wie in Fig. 2, einlegt.
    Die zum Tragen der Strähnen dienenden Theile können eine beliebige Gestalt haben, also entweder die der einfachen gewöhnlichen Stöcke, oder es können Stäbe von rundem, quadratischem oder dreikantigem Querschnitt sein, oder dieselben können die Gestalt von flachen Stäben oder mit einander verbundenen Leisten haben; die beste Gestalt jedoch ist die eines Rahmens, wie in Fig. 13, weil bei demselben keine Aufwickelung der Fäden, wie sie bei quadratischen Stäben durch die wiederholte Drehung verursacht wird, stattfinden kann.
    Die auf diese Weise gestalteten Träger sind an den Enden, wel'che in Eingriff mit dem" zum Umziehen dienenden Mechanismus stehen, durch eine. quadratische Scheibe oder einen Knopf oder Griff verstärkt.
    Vermittelst der in vorstehendem beschriebenen Maschine wird der ganze in der Flotte eingetauchte Theil der Fäden bei einer.einzigen Hin- oder Herbewegung des Wagens vollständig und ohne Störung in eine andere Lage an eine andere Stelle in der Kufe gebracht.
    Paten τ-An sp rüch:
    Eine Maschine zum Färben, Bleichen u. s. w. von Garn in Strähnen, bei welcher das Versetzen und Umziehen der Strähne selbsttätig dadurch erfolgt, dafs die die Strähne tragenden und auf den Rand des die Flüssigkeit enthaltenden Bottichs unbeweglich liegenden Stöcke nach einander von rotirenden Armen (N), Scheibenrädern (x) u. s. w. eines auf dem Bottich sich hin und her bewegenden Wagens auf der einen Seite des ersteren selbstthätig erfafst, sammt den daran hängenden Strähnen gehoben und auf der entgegengesetzten Seite desselben wieder abgelegt werden, wobei die Stöcke behufs Umziehens der Strähne zugleich eine Drehbewegung um ihre eigene Achse ausführen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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