DE418806C - Sicherheitsschaltung fuer Steuerungen von Einmotorengreifern - Google Patents
Sicherheitsschaltung fuer Steuerungen von EinmotorengreifernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/087—Electrical assemblies or electrical control devices for electrically actuated grabs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
Bei Hebezeugen für Greiferbetrieb, die von einem einzigen Motor angetrieben
werden, ist das Ritzel der Schließseiltrommel in dauerndem Eingriff mit dem Zahnradvorgelege des Antriebsmotors. Die
Halteseiltrommel wird beim Heben und Senken durch eine Kupplung mit der Schließseiltrommel gekuppelt und besitzt
außerdem eine Haltebremse zum Festbremsen der Trommel im entkuppelten Zustand. Diese Kupplung sowie die Bremse
der Halteseiltrommel wird entweder mechanisch durch Hebel oder elektrisch mit Hilfe von mit besonderen Umschaltern verbundenen
Bremsmagneten gesteuert. Soll die Greifersteuerung einerseits eine möglichst einfache Handhabung gestatten, d.h. möglichst
wenigBedienungselemente besitzen, und sollen andererseits die Greifzeiten möglichst verkürzt
werden, so kann man dies z. B. dadurch erreichen, daß innerhalb des Greiferspiels
ohne Stillsetzung des Motors von einer Bewegung zur anderen übergegangen wird. Hierbei muß aber der Übergang von Senken
in die Greifbewegung oder die Entleerbewegung verhindert werden, da sonst die
Bremse der Halteseiltrommel bei voller Geschwindigkeit einfallen muß, was gefährliche
Stöße in dem Triebwerk und infolge der übermäßigen Beanspruchung einen großen Verschleiß der Bremse verursachen würde.
Diese Vorsicht ist besonders geboten, weil die Haltebremse der Halteseiltrommel in
der Regel für das Halten der ruhenden Last
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Carl Schiebeier in Berlin, und Dipl.-Ing. Walther Engel in Berlin-Liditerfelde.
berechnet wird. Auch zwischen Entleeren und Senken wird ein unmittelbarer Übergang :
kaum ausgeführt, da zwischen beiden Vor- ' gangen gewöhnlich eine Fahrbewegung des
Greifers eingeschaltet ist. Für die Verkürzung der Greifzeit kommt also in erster Linie der
übergang von Greifen auf Heben in Frage. , Bisher hat man von »Greifen« auf »Heben«
bei allen Geschwindigkeiten oder Kontroller-
Stellungen umschalten können. Wenn der : Kranführer diese Umschaltung auf einer
höheren Kontrollerstellung, etwa hinter der dritten Stellung, vornahm, traten gefährliche
Stöße im Triebwerk auf, und es zeigte sich j ein erheblicher \Terschleiß der Kupplung.
Durch die Erfindung wird diese Gefahr dadurch ausgeschlossen, daß der unmittelbare
Übergang von »Greifen« auf »Heben« durch i Bewegung des Umschalters gesperrt ist, wenn
eine höhere Kontrollerstellung eingeschaltet ist, d. h. bei Geschwindigkeiten, die unzulässige
»Stöße in dem Triebwerk hervor- ■ rufen.
Die Verriegelung kann auf mechanischem ; und elektrischem \Vege durchgeführt werden. ,
Zur mechanischen Verriegelung dienen bei- ] spielsweise Nockenscheiben, die auf die
verlängerten Wellenenden des Kontrollers und des Umschalters aufgesetzt werden und
die mit geeigneten Aussparungen versehen sind. Zur elektrischen Verriegelung wird j
zweckmäßig ein an sich bekannter Sperr- j magnet vorgesehen, der je nach der Stellung
des Kontrollers und des Umschalters eine :
Rastenscheibe in dem Umschalter freigibt. ■ In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- '■
spiel der Erfindung dargestellt, bei dem die i
Verriegelung mit Hilfe eines derartigen j Sperrmagneten ausgeführt ist.
Der Umschalter b, der sowohl den Entkupplungsmagneten
c als auch den Bremsmagneten d der Halteseiltrommel schaltet,
besitzt eine Sperrscheibe mit zwei Rasten. ■ Die zugehörige Sperrnase wird von einem
Elektromagneten e mit einer Zugspule gesteuert. Wenn der Umschalter sich in der
Stellung »Greifen-Entleeren« befindet, ist \
die Zugspule über Kontakte in dem Umschalter b und weitere Segmente in dem
Hauptkontroller a, die nur von der dritten bis zur letzten Stellung reichen, eingeschaltet.
Diese Segmente können jedoch beliebig auf eine kleinere oder höhere Stellungszahl des
Motors verkürzt oder verlängert werden. So- , lange die Zugspule des Sperrmagneten keinen I
Strom erhält, also bei der langsamen Ge- ; schwindigkeit des. Motors, ist der Kran- I
führer in der Lage, die Umschaltwalze auf »Heben« zu stellen und so die Hubbewegung
des Greifers einzuleiten. Schließt der Führer jedoch den Greifer auf einer höheren als der
dritten Kontrollerstellung, so erhält die Zugspule des Sperrmagneten Strom und bringt
die Sperrnase zum Eingriff mit der Rast der Sperrscheibe. Eine Verstellung des Umschalters
ist daher ausgeschlossen.
Befindet sich die Umschaltwalze in der Stellung »Heben-Senken«, so erhält die Zugspule
des Sperrmangneten e über andere Kontakte in dem Umschalter und über Segmente in dem Hauptkontroller Strom,
sobald der Hauptkontroller aus der Nullage herausbewegt ist. Die Sperrnase ist daher,
sobald der Motor auf diesen Stellungen in Bewegung gesetzt wird, in dauerndem Eingriff
mit der zweiten Rast der Sperrscheibe und verhindert eine Bewegung des Umschalters
bei laufendem Motor.
Es ist häufig möglich, die Anschlüsse für den Sperrmagneten an einem Kontroller gewohnlicher
Bauart anzuordnen, da ein solcher in der Regel die erforderlichen Segmente enthält. Die Anordnung ist für Gleichstrom-
und Wechselstromanlagen ausführbar.
Claims (3)
1. Sicherheitsschaltung für Steuerungen von Greifern mit Einmotorenantrieb, bei
denen derEntkupplungsmagnet und Bremsmagnet für die Halteseiltrommel durch
einen Umschalter gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter mit dem Hauptkontroller in der Weise verriegelt
ist, daß der Umschalter von Stellung »Greifen« in Stellung »Heben« nur übergeführt werden kann, wenn sich
die Hauptwalze auf den ersten Anlaßstellungen befindet.
2. \Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen zur Verriegelung dienenden Sperrmagneten, dessen Erregerspule über Kontakte in dem
Umschalter und Hauptkontroller an eine Spannung angeschlossen ist.
3. Sicherheitsschaltung nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter
durch den Sperrmagneten, durch weitere Kontakte im Umschalter und Hauptkontroller in der Weise verriegelt
ist, daß der Umschalter in seiner wirksamen. Stellung des Hauptkontrollers von
Stellung »Heben-Senken« auf Stellung »Entleeren-Greifen« übergeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43239D DE418806C (de) | 1924-10-15 | 1924-10-15 | Sicherheitsschaltung fuer Steuerungen von Einmotorengreifern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43239D DE418806C (de) | 1924-10-15 | 1924-10-15 | Sicherheitsschaltung fuer Steuerungen von Einmotorengreifern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418806C true DE418806C (de) | 1925-09-15 |
Family
ID=6933540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43239D Expired DE418806C (de) | 1924-10-15 | 1924-10-15 | Sicherheitsschaltung fuer Steuerungen von Einmotorengreifern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418806C (de) |
-
1924
- 1924-10-15 DE DEA43239D patent/DE418806C/de not_active Expired
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