DE418359C - Zusammenbau eines Magnetapparats mit einer Lichtmaschine fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zusammenbau eines Magnetapparats mit einer Lichtmaschine fuer Kraftfahrzeuge

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DE418359C
DE418359C DEB106078D DEB0106078D DE418359C DE 418359 C DE418359 C DE 418359C DE B106078 D DEB106078 D DE B106078D DE B0106078 D DEB0106078 D DE B0106078D DE 418359 C DE418359 C DE 418359C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K16/00Machines with more than one rotor or stator
    • H02K16/02Machines with one stator and two or more rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Zusammenbau eines Magnetapparats mit einer Lichtmaschine für Kraftfahrzeuge. Man hat bereits einen Zündapparat mit einer durch Dauermagnete erregten Lichtmaschine in der Weise zusammengebaut, daß man die beiden Anker übereinander anordnete und Stabmagnete mit ihrem einen Ende an die Polschuhe des Zündapparats und mit ihrem anderen Ende an die Feldpole der Lichtmaschine anlegte. Die Kraftlinien schließen sich also einerseits über den Anker des Zündapparats und anderseits über den Anker der Lichtmaschine.
  • Die bekannten Zusammenbauten haben den Nachteil, daß die Bauhöhe sehr groß wird, weil die Magnete eine gewisse Länge haben müssen, um die für die Lichtmaschine erforderliche Erregung zu liefern. Außerdem ist bei diesen Zusammenbauten, nicht darauf Rücksicht genommen, daß es in der Regel unzweckmäßig ist, den gleichen Kraftlinien-$uß durch den Anker der Lichtmaschine und durch den Anker des Zündapparats zu schicken. lm allgemeinen ist nämlich der für die Lichtmaschine erforderliche Kraftlinienfluß größer, als er für den Zündapliarat notwendig ist, so daß der magnetische Widerstand im Zündapparat größer ist als der magnetische Widerstand im Lichtmaschinenanker,, was eine Störung des Kraftlinienflusses und damit eine Herabsetzung der Leistung der Lichtmaschine zur Folge hätte.
  • Diese Nachtedle werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß man an den Polschuhenden sowohl der Lichtmaschine als auch des Zündapparats magnetische Nebenschlüsse für die Kraftlinien bildet, wobei das Verhältnis der magnetischen Widerstände in diesen Nebenschlüssen sich nach dem Verhältnis der beiden Maschinenleistungen richtet. Die Anordnung des Nebenschlusses bei der Lichtmaschine ist bei gegebener Magnetlänge notwendig mit Rücksicht auf die Entmagnetisierung. Der Nebenschluß beim Zündapparat muß dann mit Rücksicht darauf gewählt werden, daß der Erregerfluß der Lichtmaschine durch den Zündapparat nicht zu sehr gedrosselt wird.
  • Eine sehr zweckmäßige Ausführung des magnetischen Nebenschlusses wird durch starke Annäherung der Polschuhenden erzielt. Das Maß der Annäherung hängt dabei von der besonderen Art des Zusammenbaues und von der Größe der Maschinenleistung ab.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben.
  • ` Ein Magnetapparat i ist mit einer Lichtmaschine a und Magneten 3 so in einem Gehäuse ¢ angeordnet, daß sich die Magnete mit ihrem einen Ende an die Polschuhe 5 des Magnetapparats und mit ihrem anderen Ende an die Feldpolschuhe 6 der Lichtmaschi.Le z anlegen. Durch Annäherung der Kanten der Polschuhe 6 wird die entmagnetisierende Wirkung des Ankerflusses der Lichtmaschine so herabgesetzt, daß die kurzen Magnete 3 vollständig genügen, um die erforderliche Erregung zu liefern.
  • Der magnetische Widerstand über dem Zündapparat wird ebenfalls durch Annäherung der Enden der Polschuhe 5 so abgeglichen, daß die Erregung der Lichtmaschine dadurch nicht zu sehr gedrosselt wird.
  • Die dargestellte Ausführung läßt ohne weiteres ersehen, daß der Zusammenbau gegenüber den bekannten Einrichtungen wesentlich gedrungener und infolgedessen für den Einbau in Kraftfahrzeuge zweckmäßiger wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammenbau eines Magnetapparats mit einer Lichtmaschine für Kraftfahrzeuge, bei dem beide Maschinen in magnetischer Hintereinanderschaltung durch ein und dasselbe Magnetsystem erregt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur in bekannter Weise an den Polschuhenden des Zündapparats, sondern auch an denen der Lichtmaschine ein Nebenschluß für die Kraftlinien des Ankerfeldes gebildet ist, dessen magnetischer Widerstand für den Erregerfluß größer ist als -der Weg durch den Anker, für den dem Erregerfluß entgegengesetzt gerichteten Ankerfluß aber kleiner als der Widerstand des Magneten selbst.
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