DE418346C - Karrenwalze fuer Leder - Google Patents

Karrenwalze fuer Leder

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DE418346C
DE418346C DEK87975D DEK0087975D DE418346C DE 418346 C DE418346 C DE 418346C DE K87975 D DEK87975 D DE K87975D DE K0087975 D DEK0087975 D DE K0087975D DE 418346 C DE418346 C DE 418346C
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pressure roller
roller
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leather
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Kloeckner Werke AG
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ABT MANNSTAEDTWERKE
Kloeckner Werke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • C14B1/56Ornamenting, producing designs, embossing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/18Machines for producing designs on leather
    • C14B2700/185Machines for producing designs on leather by means of a bridge leather-rolling machine

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Description

  • Karrenwalze für Leder. Man hat bereits erkannt, daß es für die Lebensdauer von Barrenwalzen für Leder und das sachgemäße Bearbeiten des Werkstückes erforderlich ist, die beim Aufsteigen der Drukkerrolle auf letzteres - und auch beim Verlassen - in dem Wagen auftretenden Stöße zu vernichten. Insbesondere versuchte man, diese Stöße von der Schraubspindel, an der der Wagen hin und her bewegt wird, und in weiterer Folge vom Maschinengestell dadurch fernzuhalten, daß man die Starrheit der Spindellagerung aufhob und sie durch eine elastische Lagerung derselben oder durch eine ledernde Abstützung des senkrecht verschiebbaren Lagers für die laufende Druckrolle versetzte, was stoßdämpfend wirken soll. Man hat dabei übersehen, daß, wenn sich die Stöße infolge des Auffahrens der Druckrolle auf das Werkstück erst überhaupt einmal fortpflanzen können, jedenfalls der Wagen selbst bereits derartige Erschütterungen erfährt, die wohl günstigstenfalls etwas gemildert, keineswegs aber vom Maschinengestell gänzlich ferngehalten werden können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die beim Auffahren der Druckrolle des Wagens auf das' Werkstück auftretenden Stöße gleich bei ihrer Entstehung vernichtet werden müssen, sich also gar nicht erst in den Wagen hinein fortpflanzen dürfen. Die Lösung dieser Aufgabe beruht auf folgender Erwägung. Sobald die Druckrolle bei der Bewegung des sie tragenden Wagens gegen die über der Walzenbahn ziemlich beträchtlich vorstehende Kante des Werkstückes, beispielsweise Sohlleder, trifft, erhält sie einen kräftigen Stoß in wagerechter, d. h. der Bewegung des Wagens entgegengesetzter Richtung. Ist nun die Rolle starr in den Seitenwangen des Wagengestells gelagert, so pflanzt sich der sie treffende Stoß unfehlbar auf das Wagengestell fort. Hier setzt die Erfindung ein, indem die Druckrolle wagerecht nach-' giebig im Wagengestell gelagert ist, so daß der erwähnte Stoß elastisch aufgefangen und damit in seiner Wirkung aufgehoben wird. In folgerichtiger Durchführung des Erfindungsgedankens ist die nachgiebige Lagerung nicht durch Federn erreicht,. weil diese bei Rückkehr aus einer plötzlichen Spannung nicht sofort ihre entspannte Lage (Ruhezustand) wieder einnehmen, sondern noch eine gewisse Zeit um diese pendeln, wodurch immer noch - wenn auch geringere - Erschütterungen eintreten. Erfindungsgemäß liegen daher die Zapfen der Druckrolle in Gummikissen, die den zuvor erwähnten Mangel für den vorliegenden Sonderfall vermeiden lassen. Insbesondere :erfolgt die Lagerung der Druckrolle mittels eines in einem Gehäuse rollend geführten Steins, zwischen den und das Gehäuse Gummipuffer senkrecht zur Bewegungsrichtung eingeschaltet sind. Das Gehäuse ist in einem in Höhenrichtung im Wagen vorgesehenen Schlitz geführt und steht in bekannter Weise unter der Wirkung von Kegelfedern.
  • Um ein mit der Zeit etwa eintretendes Nachlassen der Elastizität der Gummipuffer ausgleichen zu können, sind die Puffer von außen nachstellbar angeordnet.
  • Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung als Beispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Gesamtanordnung einer für Leder bestimmten Karrenwalze.
  • Abb. z bis 5 sind Schnitte durch die Lagerung der Druckrolle hierbei.
  • Der sich mit Rollen r an Längsschienen s des Maschinengestells m führende, von einer sich drehenden Schraubspindel h hin und her bewegte Wagen w nimmt in Längsschlitzen o die senkrecht verschiebbaren Lager der auf der Walzenbahn p laufenden Druckrolle d auf, die in bekannter Weise unter der Belastung von Kegelfedern f stehen, um die Unterschiede in der Dicke des Werkstückes auszugleichen. Neu ist nun die Ausbildung der Lagerung der Druckrolle d. Der Zapfen e derselben steckt in einem Gleitstein a, der in einem sich in Höhenrichtung an den Kanten des Schlitzes o in den Seitenschilden f des Wagens führenden, durch Stirnplatten g1, g2 abgeschlossenen Gehäuses g untergebracht ist. Zwischen den Seitenflächen des Gleitsteins a und den Senkrechtwänden - und zwar in diese eingelassen - sind Gummiplatten oder -puff er b, und zwischen die Stirnfläche des Steins a und d:le Unterseite der Decke des Gehäuses g sind Rollen i eingeschaltet. Zwischen dem Gehäuse g, g l, g L und der Druckrolle d befindet sich eine Distanzscheibe n (Abb. ;, ,l), und das Gehäuse ist mittels Druckschraube g (Abb. z) in Höhenrichtung einstellbar, die in der Abschlußplatte v der Gestellwangen Führung hat.
  • Beim Bewegen des Wagens von seiner äußersten Linksstellung über die Walzenbahn p hinweg, trifft die Druckrolle d gegen die überstehende Kante des - nicht gezeichneten -Werkstückes und erhält dadurch einen Stoß in Wagerechtrichtung. In dieser Richtung wird sich daher der Stein a unter Zusammendrücken des einen Gummipuffers b verschieben. Dessen Elastizität fängt daher den Stoß auf, während der Rückgang des durch die Rollen i geführten Steins unter der elastischen Wirkung des Gegenpuffers steht. Auf diese Weise ist der auf die Druckrolle d kommende Stoß gleich nach seinem Entstehen aufgefangen und von dem Wagen w und damit von den übrigen Teilen des Gestells m sowie von diesem selbst ferngehalten.
  • Um ein Nachlassen der Elastizität der Gummipuffer b im Gebrauch zu verhindern, sind diese zweckmäßig nachspannbar in dem Gehäuse g, g1, g° untergebracht. Hierzu ruhen die Gummipuffer in. einer Schale k mit mittlerem Vierkantloch x und Außengewinde i, mit denen sie in die Seitenwand des Gehäuses eingeschraubt sind. Durch Einführung eines Steckschlüssels durch einen Schlitz f1 der Gestellwange f in das Vierkantloch kann die Schale h gedreht und somit der Gummipuffer b nachgespannt werden (Abb. 5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Karrenwalze für Leder mit einer durch Schraubspindel und Mutter auf der Walzbahn bewegten Druckrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (d) im Wagengestell wagerecht nachgiebig gelagert ist, so daß sie den beim Auffahren auf das Werkstück wagerecht auf sie treffenden Stoß unmittelbar aufzunehmen und zu beseitigen gestattet. z. Karrenwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle (d) entgegen der Wirkung von Gummipuffern (b) in dem im `Vagen (tv) senkrecht geführten Lager (g, g1, g=) wagerecht verschiebbar ist. 3. Karrenwalze nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch einen den Zapfen (e) der Druckrolle (d) aufnehmenden, in der Bewegungsrichtung des Wagens (w) gleitend geführten Stein (a), welcher gegen, das Gehäuse (g, g1, g2) in der Bewegungsrichtung durch Gummipuffer (b) und nach oben durch Gleitrollen (e) abgestützt ist. q.. Karrenwalze nach Anspruch z und 3, gekennzeichnet durch eine von außen nachspannbare Lagerung (h" x) der Gummipuffer (b).
DEK87975D 1923-12-30 1923-12-30 Karrenwalze fuer Leder Expired DE418346C (de)

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