DE41833C - Vorrichtung zum Heben und Senken der Elektroden galvanischer Batterien - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der Elektroden galvanischer Batterien

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DE41833C
DE41833C DENDAT41833D DE41833DA DE41833C DE 41833 C DE41833 C DE 41833C DE NDAT41833 D DENDAT41833 D DE NDAT41833D DE 41833D A DE41833D A DE 41833DA DE 41833 C DE41833 C DE 41833C
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Germany
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electrodes
lever
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arm
friction
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DENDAT41833D
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Ch. G. Curtis, Sch. S. Wheeler und F. B. Crocker in New-York, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/30Deferred-action cells
    • H01M6/36Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells
    • H01M6/38Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells by mechanical means

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung, welche an allen elektrischen Batterien Anwendung finden soll, bezweckt, die Elektroden mit Bequemlichkeit rein aus dem Batteriegefäfs herauszuheben und auch die Elektroden beliebig tief einzutauchen, so dafs die Stromstärke der Batterie leicht regulirt werden kann, wobei die Einrichtung so getroffen ist, dafs die Elektroden in jeder gewünschten Stellung erhalten werden können.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die nach vorliegender Erfindung getroffenen Einrichtungen. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Batterie, welche sich in einem Kasten befindet, dessen eine Seitenwand entfernt ist. Fig. 2 zeigt diese Batterie in oberer Ansicht, nachdem der Kastendeckel entfernt ist.
Diese Batterie besteht aus zwei Elementen, welche in einem Behälter oder Kasten A sich befinden, jedoch so, dafs sie jederzeit leicht aus demselben herausgenommen werden können. Die Form der Elektroden kann, wie z.B. durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht wird, zweckmä'fsig derart gewählt werden, dafs man Zinkplatten B und Kohlenstäbe oder Kohlenstifte C anwendet, welch letztere in einem metallenen Halter oder Rahmen D befestigt und leitend mit einander verbunden sind.
Bei Benutzung zweier oder mehrerer Elemente, welche zu Batterien verbunden sind, erhalten die Kohlenhalter D VorsprUnge oder Arme E E, welche nach dem nächsten Element herüberreichen und mit dem rahmenförmigen Zinkhalter F starr verbunden, von den Kohlenhaltern derselben Zelle aber durch Kautschukplatten / isolirt sind, wie in der Zeichnung gezeigt ist. Sind mehr als zwei Elemente zu einer Batterie verbunden, so erhalten die Kohlenhalter des zweiten Elementes ebenso wie die des ersten Elementes Arme E, welche nach dem dritten Element hinüberreichen u. s. f. Das Zink des ersten Elementes ist in einem besonderen Halter F1 angeordnet, welcher mit dem Kohlenhalter verbunden, aber von demselben isolirt ist, wie oben beschrieben und durch die Zeichnung veranschaulicht. Die Zinkhalter F sind mit Schlitzen versehen, in welche die Zinkplatten in zweckmäfsiger Weise eingesenkt und in welchen die Zinkplatten mittelst der gleichzeitig zur elektrischen Verbindung dienenden Schrauben G festgehalten werden. Die Einrichtung, welche dazu dient, die Elektroden zu heben und zu senken, ist folgende: Es wird ein Hebelarm H angeordnet, welcher bei Benutzung von zwei Elementen mit einem mit den Armen E E beweglich verbundenen Bolzen h vereinigt ist. Dieser Arm H ist drehbar an der Seite des Batteriebehälters oder auf einer, geeigneten Unterlage angeordnet und mit der an der Aufsenseite des Behälters A befindlichen Handhabe / versehen, welche beliebig an dem Arm H befestigt oder von demselben entfernt werden kann.
Um die Elektroden zu befestigen und sie beim Heben und Senken in verticaler Lage zu erhalten, wird an einem Arm E oder einem Theil des Rahmens, welcher zwei Elektrodencombinationen mit einander verbindet, ein nach

Claims (2)

  1. unten gerichteter Arm J starr befestigt. Dieser Arm J ist mit einem Stellhebel K drehbar verbunden, welcher unmittelbar an dem Behälter A ebenfalls drehbar, und zwar unterhalb des an A befindlichen Drehpunktes des mit K parallelen Hebels H befestigt ist. Diese Einrichtung macht es möglich, die Elektroden durch einfache Bewegung der Handhabe / zu heben und zu senken. Diese Bewegung findet freilich in einem kleinen Bogen um die Achse des Hebels H statt, so dafs dieselbe ganz wenig seitwärts sich richtet, jedoch ist diese Abweichung in den meisten Fällen ganz unwesentlich; dagegen werden hierdurch die Elektroden vor Schwankungen bewahrt und immer in senkrechter Lage gehalten. Um die Elektroden in der gewünschten Stellung zu erhalten, welche man ihnen durch Drehung an der Handhabe / gegeben hat, wird zweckmäfsig eine Spiralfeder M angeordnet, welche mit dem einen Ende an der Seitenwand des Behälters A dicht am Drehpunkt des Hebels H, mit dem anderen Ende an dem winkelförmig abwärts gebogenen Arm des Hebels K befestigt ist. Diese Construction wirkt derart, dafs die Zugkraft der Feder die Elektroden nach aufwärts zu bewegen bestrebt ist, während die eigene Schwerkraft sie nach abwärts zieht. Je gespannter die Feder, je gröfser ihre Zugkraft ist, desto mehr nähert sie sich dem Unterstützungspunkt P des Hebels K, desto kleiner ist also der Hebelarm, mit welchem diese gröfsere Zugkraft der Feder zur Wirkung kommt. Umgekehrt dagegen entfernt sich die Spiralfeder von dem Punkt P, sobald sie weniger ausgedehnt wird; sobald sie also eine geringere Zugkraft besitzt, wirkt sie an einem gröfseren Hebelarm. Mithin kann man es mit einer solchen Construction erreichen, dafs die Spiralfeder auf die Elektroden bei jeder Stellung derselben eine möglichst gleiche, die Schwerkraft derselben möglichst paralysirende Kraft ausübt.
    Um nun auch zu bewirken, dafs die so entlasteten Elektroden thatsächlich in der ihnen gegebenen Stellung verbleiben, ordnet man eine Frictionsvorrichtung an, welche zweckmäfsig von einer mit einem Ende an dem Hebel K befestigten Blattfeder R gebildet wird.
    Das andere Ende dieser Blattfeder schleift auf einem Bogen S, dessen Innenseite mit Vertiefungen versehen sein kann, in welchen die Feder R einen besseren Halt findet. Hierdurch wird die Friction dieser Feder an dem Bogen verstärkt. Jedoch können diese Vertiefungen· auch wegfallen, wenn die Friction der Feder R auf der glatten Innenseite von S stark genug ist, um dadurch die Hebel K und H und die Elektroden in der gewünschten Lage zu erhalten.
    Auf oben beschriebene Weise kann man eine beliebige Anzahl von Elementen zu einer Batterie mit einander vereinigen.
    Pateντ-Ανspküche:
    ι. Bei einer elektrischen Batterie eine entlastete Vorrichtung zum Heben und Senken der Elektroden unter gleichzeitiger Geradehaltung derselben, gekennzeichnet durch einen am Batteriebehälter drehbar angeordneteten, die Elektroden - gleichfalls drehbar mit denselben verbunden — tragenden Hebel (H) und durch einen ebenfalls am Batteriebehälter mit dem einen Ende drehbar befestigten Hebel (K), welcher mit seinem anderen Ende vermittelst eines an dem Elektrodenträger starr befestigten Armes (J) behufs Führung und Haltung der Elektroden in der senkrechten Lage mit denselben drehbar verbunden ist und auf welchen eine Feder (M) der Schwerkraft der Elektroden entgegengesetzt wirkt, und zwar derart, dafs bei gröfserer Spannung derselben der wirksame Hebelarm kleiner wird, und umgekehrt zum Zweck, durch diese Entlastung zu bewirken, dafs die Elektroden ihre jeweilige Lage beibehalten können.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch i. gekennzeichneten Apparat an dem mit der Entlastungsfeder ausgestatteten Hebel (K) die Anordnung einer Schleppfeder (R), welche auf einem festen, erforderlichenfalls auf seiner Frictionsseite mit Vertiefungen versehenen Bogen (S) schleift, zum Zweck, durch die so bewirkte erhöhte Friction die Elektroden auch bei Erschütterungen oder dergleichen in ihrer gegebenen Lage erhalten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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