DE375393C - Kaestchen mit einem im Innern angeordneten besonderen Auflager - Google Patents
Kaestchen mit einem im Innern angeordneten besonderen AuflagerInfo
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- DE375393C DE375393C DEG53855D DEG0053855D DE375393C DE 375393 C DE375393 C DE 375393C DE G53855 D DEG53855 D DE G53855D DE G0053855 D DEG0053855 D DE G0053855D DE 375393 C DE375393 C DE 375393C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
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- Closures For Containers (AREA)
Description
S75393
Die Erfindung bezieht auf solche aus Unterteil und angelenkten! Deckel bestehende Kästchen,
welche mit einem im Innern angeordneten, parallel zum Boden des Unterteils auf und ab bewegbaren Auflager versehen sind,
das beim Öffnen und Schließen des Deckels durch diesen gehoben und gesenkt wird, so
daß bei gehobenem Auflager bzw. geöffnetem Deckel der in dem Kästchen befindliche Gegenstand
in eine zur Schaustellung oder Herausnahme passende Stellung gebracht wird.
Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines derart eingerichteten Kästchens,
welches in einfacher und praktischer Weise zur Aufnahme von Rasiervorrichtungen und ähnlich kleinen Gegenständen geeignet
ist. Zu diesem Zweck besteht die Erfindung gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser
Art im wesentlichen darin, daß in dem Unterao teil ein besonderer dem Querschnitt desselben im
wesentlichen entsprechender kastenartiger Einsatz angeordnet ist, welcher sich in dem Unterteil
des Kästchens frei auf und ab verschiebbar führt und auf einem Auflager ruht, welches bei seiner Auf- und Abbewegung gleichzeitig
eine Hin- und Herbewegung ausführt, so daß eine besondere Einrichtung zur senkrechten
Gradführung des Auflagers bzw. zur Umwandlung der schwingenden Bewegung des Deckels in eine senkrecht auf und ab gerichtete
des Auflagers fortfällt.
Ein Kästchen gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht. Abb. 1 ist eine schaubildliche Ansicht des Kästchens mit angehobenem Deckel;
Abb. 2 zeigt das Kästchen im Querschnitt, wobei der Deckel weit geöffnet ist; Abb. 3 ist
ein ähnlicher Schnitt mit geschlossenem Deckel; Abb. 4 ist eine Draufsicht auf den Behälter
des Kästchens und einen Teil des offenen Deckels, wobei ein in Abb. 2 und 3 vorhandener
Einsatz fortgelassen ist; Abb. 5 veranschaulicht das eine Stirnende des geschlossenen
Kästchens im Schnitt nach Linie x-x der Abb. 3; Abb. 6 ist eine Draufsicht auf einen
Teil des Kästchenbehälters mit Einsatz, i.nd zwar nach Linie y-y der Abb. 2.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt das Kästchen eine rechteckige
Gestalt und besteht aus einem hohlen Behälter 2 und einem an diesen angelenkten Deckel 3. In dem Behälter 2 ist eine Stütze
oder ein Auflager angeordnet, welches nach oben oder nach unten bewegbar ist und bei
der vorliegenden Ausführungsform aus zwei parallelen Stangen 4 besteht, die in der Nähe
ihrer Enden durch parallele Querschienen oder Streifen 5 verbunden sind. Jede der Schienen 5
ist mit dem Deckel 3 vermittels eines Lenkers 6 verbunden, welcher mit dem einen
Ende an der Schiene und mit dem anderen Ende an dem Deckel drehbar befestigt ist,
so daß, wenn der Deckel geöffnet wird, das Auflager in den Behälter 2 angehoben' wird.
Um das Auflager hierbei zu führen und in einer im wesentlichen wagerechten Lage zu
erhalten, sind die Enden der Stangen 4 in parallelen Schlitzen 7 gleitbar, welche sich in
zwei Stirnplatten 8 befinden. Jede dieser Stirnplatten ist senkrecht zwischen der betreffenden
Stirnwand des Behälters 2 und der entsprechenden Querschiene 5 angeordnet. Jeder Lenker 6
ist zweckmäßig mit dem Deckel 3 in der Nähe von dessen Drehachse verbunden und so ausgebildet,
daß eine knieförmige Krümmung oder Aussparung 9 entsteht, in welche die miteinander
gelenkig verbundenen Ränder des Behälters und des Deckels eintreten können. Infolgedessen
kann der Deckel über seine senkrechte Stellung hinaus geöffnet werden, und der letzte Teil der entsprechenden Bewegung
des Auflagers ist so eingerichtet, daß er in rückwärtiger Richtung stattfindet, indem nämlich
die Schlitze 7 mit nach hinten sich erstreckenden Teilen 10 (s. Abb. 2 und 3) versehen
sind. Infolgedessen liegen, wenn das Kästchen vollständig geöffnet ist, die Enden der Stangen
4 in den nach hinten gerichteten Teilen 10 der Schlitze 7, und zwar ruhen sie auf
deren unteren Kanten auf, wodurch das Auf-
lager an jeder Abwärtsbewegung verhindert wird, ausgenommen beim Schließen des Deckels 3.
Der Zweck der in den Stirnplatteij 8 zwischen
den Schützen 7 angeordneten Schlitze 11 besteht
darin, die vorstehenden Zapfen oder Bolzen 12 aufzunehmen, welche die Lenker 6
mit den Querstreifen 5 verbinden, während die senkrechten Schlitze 13, welche sich von
den oberen Enden der Schlitze 7 und 11 nach
oben erstrecken, dazu dienen, daß das Auflager zusammen mit den Lenkern, wenn es entsprechend
gekippt wird, als Ganzes bequem in den Behältern eingesetzt werden kann,
nachdem die Stirnplatten 8 in demselben befestigt worden sind.
Der Inhalt des Kästchens kann entweder unmittelbar auf das bewegliche Auflager gelegt
werden oder auf geeignete an dem Auflager befestigte besondere Teile. Eine weitere
Möglichkeit ist bei der vorliegenden Ausführungsform veranschaulicht, bei welcher das
Auflager außer den Auf- und Abwärtsbewegungen auch noch nach hinten und vorne gerichtete
Bewegungen ausführt. In diesem Falle dient zweckmäßig zur Aufnahme des Inhalts ein besonderer Einsatz in Gestalt eines Behälters,
einer Plattform o. dgl., welcher seinerseits auf dem Auflager ruht und unter welchem
sich das letztere frei bewegen kann.
Ein derartiger Einsatz ist bei 14 veranschaulicht und füllt zweckmäßig den oberen Teil
des Behälters zwischen seinen vorderen und hinteren Wänden sowie zwischen den Stirnplatten 8 aus, mit Ausnahme der Zwischen-
räume für die Lenker 6, welche sich zwischen den Stirnplatten und den Kopfenden des Einsatzes
befinden.
Da der Einsatz 14 in dem Kästchen lose angeordnet ist, so ist es wünschenswert, ihn
vor einem unbeabsichtigten Herausfallen zu schützen. Zu diesem Zweck ist der Behälter 2
mit geeigneten, nach innen vorstehenden Anschlägen versehen, welche mit den Kanten
des Einsatzes zum Anschlag gelangen, wenn derselbe die Grenze seiner Aufwärtsbewegung
erreicht. Die Anschläge für die hintere Kante des Einsatzes bestehen bei der vorliegenden
Ausführungsform aus den vorstehenden Enden der vier Nieten 15, durch welche die Deckelgelenke
an dem Behälter befestigt sind, wobei die nach oben gerichtete senkrechte Wand oder Kante des Einsatzes bei 16 zur Aufnahme
dieser Anschläge entsprechend ausgespart ist. Der Anschlag für den vorderen Rand des
Einsatzes wird im vorliegenden Fall durch das Druckstück 17 einer Sperrfeder 18 gebildet,
die zum Festhalten des Deckels in der geschlossenen Lage dient und sich an der Vorderseite
des Kästchens durch eine Ausnehmung ig der vorderen Wand des Einsatzes
nach oben erstreckt. Wenn der Deckel geöffnet ist, so ragen die inneren Ecken des
Druckstückes 17 über die vordere Kante des Einsatzes, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist. Jedoch
ist die Lage des nach oben sich erstreckenden Teiles der Sperrfeder 18 eine derartige,
daß ihr oberes Ende genügend nach außen gepreßt werden kann, um den Einsatz freizugeben, während andererseits die Ausnehmung
19 des Einsatzes so gestaltet ist, daß die Sperrfeder 18 eine genügende Einwärtsbewegung
ausführen kann, um die Sperrung des Deckels freizugeben oder herzustellen.
Die beschriebene Ausführung liefert ein äußerst praktisches Schaukästchen, welches
aus dünnem Metallblech durch entsprechendes Stanzen und Ziehen billig hergestellt werden
kann. Jedoch kann die beschriebene Ausbildung auch auf Kästchen aus anderem Stoff
angewendet und in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne aus dem Wesen der Erfindung
herauszutreten.
Claims (4)
- Patent- Ansprüche :i. Kästchen mit einem im Innern angeordneten besonderen Auflager, welches beim Öffnen und Schließen des Deckels durch diesen parallel zum Boden des Unterteils gehoben und gesenkt wird, gekennzeichnet durch go einen besonderen kastenartigen, dem Querschnitt des Unterteils im wesentlichen ausfüllenden Einsatz (14), welcher sich in dem Unterteil (2) frei auf und ab verschiebbar führt und auf einem bei seiner Auf- und Abbewegung gleichzeitig eine schräg gegen den Deckel gerichtete Hin- und Herbewegung ausführenden Auflager (5) aufruht.
- 2. Kästchen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager mit Vor-Sprüngen (4, 12) in parallelen und gegen den Deckel geeigneten Schlitzen (7, 11) an den Stirnwänden des Unterteils geführt wird.
- 3. Kästchen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den oberen Enden der schrägen Schlitze (7, 11) Rasten (10) befinden, von welchen sich senkrechte Schlitze (13) nach oben erstrecken.
- 4. Kästchen nach Anspruch 1 mit einer Sperrfeder zum Geschlossenhalten des Deckels, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder (18) in Verbindung mit Anschlägen (15) der gegenüberliegenden Wand des Unterteils den Einsatz (14) in dem Unterteil zurückhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG53855D DE375393C (de) | Kaestchen mit einem im Innern angeordneten besonderen Auflager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG53855D DE375393C (de) | Kaestchen mit einem im Innern angeordneten besonderen Auflager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375393C true DE375393C (de) | 1923-05-12 |
Family
ID=7130615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG53855D Expired DE375393C (de) | Kaestchen mit einem im Innern angeordneten besonderen Auflager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375393C (de) |
-
0
- DE DEG53855D patent/DE375393C/de not_active Expired
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