DE41807C - Spieluhr - Google Patents

Spieluhr

Info

Publication number
DE41807C
DE41807C DENDAT41807D DE41807DA DE41807C DE 41807 C DE41807 C DE 41807C DE NDAT41807 D DENDAT41807 D DE NDAT41807D DE 41807D A DE41807D A DE 41807DA DE 41807 C DE41807 C DE 41807C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
bearings
carrier
spindle
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41807D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E FORNACHON in La Mothe, Schweiz
Publication of DE41807C publication Critical patent/DE41807C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/06Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instromente.
Spieluhr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Juni 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Spieluhr zum Gegenstande, welche in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
Es ist: Fig. 1 eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Endansicht derselben, während
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie I-II der Fig. ι und 2 veranschaulicht.
Fig. 5 bis 9 c sind Darstellungen der wichtigsten Theile der Spieluhr.
A ist die Grundplatte, welche die mit ihr aus einem Gufsstück hergestellten Lager a1 a\ α2 α\ α3, α4 und // trägt.
Die Spindel B der Stiftwalze (letztere ist in der Zeichnung punktirt dargestellt) dreht sich mit ihren Zapfen B1, Fig. 3 und 5, in Lagerringen C, Fig. 3, 6 und 6 a, aus Metall, welche in die Träger α2 α2, Fig. 1 bis 4, 7 bis 7 b, eingelassen sind und mittelst einer Schraube festgehalten werden. Hinter einen Flantsch des einen Lagerringes C, Fig. 1 bis 3 und 7 bis 7a, greift ein auf der Grundplatte A befestigtes federndes Plättchen C1, durch welches mittelst einer Stellschraube C2, Fig. 1, 2 und 7, die Spindel B und damit die Stiftwalze genau den anzuschlagenden Zungenenden entsprechend eingestellt werden kann. Vorher müssen jedoch die Schrauben, welche die Lagerringe festhalten, gelockert werden. Zur Auswechselung der Stiftwalze hat man nur nöthig, die Schrauben ganz zu lösen, den nicht mit der Einstellvorrichtung versehenen Lagerring C, Fig. 6 a, zu entfernen und die Spindel B mit der Walze aus ihren Lagern zu heben.
Auf der Spindel B sitzt ein Zahnrad D, Fig. i, 2 und 4, welches mit einem ebensolchen, auf der Muffe E sitzenden, Fig. 9a und 9b, in Eingriff steht und von einer auf der letzteren in bekannter Weise befestigten Triebfeder in Umdrehung versetzt wird.
Eine Spiralfeder J)1, Fig. 1 und 2, drückt die Stiftwalze constant gegen das Schaltrad S1, Fig. ι und 8, welches' mit einem schraubenförmig ansteigenden, ringförmigen Wulst S2, Fig. ι und 8, versehen ist, welcher der Stiftwalze die geringe seitliche Verschiebung ertheilt, die bei Walzen mit mehreren Musikstücken erforderlich ist. Das Schaltrad S1 wird durch einen Winkelhebel S bewegt, ■ Fig. ι bis 3 und 8, 8 a, welcher in die Zähne desselben eingreift, sobald er sich in der in den Fig. 1, 3 und 8 gezeichneten Lage befindet.
Der Winkelhebel S ist um einen im Ansatz α3 befestigten Stift drehbar, kann also umgelegt und aufser Eingriff mit dem Schaltrad S1 gebracht werden, Fig. 8a; die Uhr spielt alsdann nur ein und dasselbe Musikstück.
Die Hemmung geschieht, wie gewöhnlich, durch kleine Windflügel, welche durch ein aus ein oder mehreren in einander greifenden Rädern bestehendes Getriebe U in Bewegung gesetzt werden.
Letzteres wird am geeignetsten zwischen einem U-förmig umgebogenen Blechrahmen T gelagert, Fig. 1, 2 und 3, welcher am Ansatz α4, Fig. 3, befestigt ist und eine Brücke χ trägt, in welcher sich der obere Theil der Hemmflügelspindel dreht.
Das Lager der Spindel ist statt mit Steinen (Rubinen etc.) mit einem Stahlplättchen y,

Claims (3)

  1. Fig. ι, 2 und 3, versehen, welches in einen Schlitz \, Fig. 3, der Brücke eingeklemmt ist. Die beiden Hemmflügel sind aus einem Blechstück hergestellt, durch welches die Spindel in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise gesteckt werden kann. Der federnde Anhalter b wird wie gewöhnlich in einer Nuth des auf der Welle B sitzenden Zahnrades U geführt, Fig. 3, und fafst mit einem Haken die Hemmflügel, sobald der Führungsstift in eine Grube der erwähnten Nuth schnappt. Bei der vorliegenden Construction drückt die Feder c des Hakens b direct auf die Grundplatte A.
    Zur Einbringung des Triebfederträgers E, Fig. i, 4, 9 a und 9 b, zwischen die fest auf der Grundplatte sitzenden Lager a1 al wird eine Welle J, Fig. 4 und 9, zwischen den letzteren durch Schrauben oder Stifte befestigt, auf welcher vorher die Muffe E und der Aufzieher O, Fig. i, 2 und 4, geschoben werden. Die in das Sperrrad H greifenden Sperrklinken R, Fig. ι und 2, und M, Fig. 4, des Aufziehers O werden am einfachsten in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise angeordnet; ebenso werden die Stäbe e, Fig. 2, 3 und 4, welche verschiedene Apparate zur Erzeugung harmonisch mitklingender Töne tragen sollen, nicht mit Zapfenlagerung versehen, sondern ruhen in ihrer ganzen Stärke in Löchern der Lager/ und werden am Herausfallen durch vorgelegte Plättchen g verhindert. Hierdurch wird ermöglicht, die eben erwähnten Apparate leicht auszuwechseln, was bei einfacher Zapfenlagerung nicht möglich wäre, da die Ansätze ff ebenfalls mit Grundplatte A aus einem Stück gegossen sind.
    Pateντ-AnsPRDch:
    Eine Spieluhr, gekennzeichnet durch folgende
    Einrichtungen:
    ι. die in die starr mit der Grundplatte A verbundenen Träger a"2 a2 eingelassenen und durch Stellschraube C2 und Platte C1 seitlich verschiebbaren Lagerringe C C für die Stiftwalzenspindel zur Einstellung und Auswechselung derselben, Fig. 1 bis 4 und 5 bis 7b;
  2. 2. den durch Umlegen ausschaltbaren Winkelhebel S, welcher durch die Bewegung eines Sperrrades S1 mit ansteigendem Wulst S2, Fig. i, die Verschiebung der Stiftwalzentrommel zwecks Einschaltung eines neuen Musikstückes bewirkt, Fig. 1 bis 3 und 8, 8a;
  3. 3. den Federträger E, welcher zwecks Einbringung zwischen die starren Lager al al muffenförmig ausgebildet ist und lose auf der festen Welle J sitzt? Fig. 1 und 4 und 9 bis 9 b.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT41807D Spieluhr Expired - Lifetime DE41807C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE41807C true DE41807C (de)

Family

ID=317257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT41807D Expired - Lifetime DE41807C (de) Spieluhr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE41807C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE41807C (de) Spieluhr
DE42856C (de) Chronometerhemmung mit konstanter Kraft
DE85917C (de)
DE188422C (de) Taschenuhr
DE240027C (de)
DE240028C (de)
DE535483C (de) Vorrichtung zum Einstellen des Laufgewichts und der zugehoerigen Anzeigevorrichtung an Laufgewichtswaagen
DE179067C (de)
DE317494C (de)
DE113911C (de)
DE293851C (de)
DE277510C (de)
DE263805C (de)
DE58045C (de) Selbsttätiger Gashahnschliefser
DE453755C (de) Schriftenhalter fuer Schreibmaschinen
DE8666C (de) Neuerungen an Taschenuhren mit Bügelaufzug und Zeigerstellung
DE91311C (de)
DE41465C (de) Neuerung an Taschenuhren
DE260193C (de)
DE1523778C (de) Kalenderuhr
DE41868C (de) Kalender an Federuhren
DE293197C (de)
DE247939C (de)
DE95377C (de)
DE236819C (de)