DE418072C - Webschuetzen mit seitlichem Bremsansatz - Google Patents

Webschuetzen mit seitlichem Bremsansatz

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DE418072C
DE418072C DEG59238D DEG0059238D DE418072C DE 418072 C DE418072 C DE 418072C DE G59238 D DEG59238 D DE G59238D DE G0059238 D DEG0059238 D DE G0059238D DE 418072 C DE418072 C DE 418072C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Webschützen mit seitlichem Bremsansatz. Um den Webschützen im Webstuhl möglichst schnell durch das Fach zu bringen, sieht man bereits für seinen Flug eine Führung vor, und zwar zweckmäßig derart, daß zeitweilig Führungsteile in die Flugbahn eingeschaltet werden. Das reicht aber nicht aus, wenn man Schützen gewöhnlicher Bauart verwendet, da die Massenverteilung bei diesen ungünstig ist. Diesem Übelstand wird bei dem Webschützc-n mit hoher Laufgeschwindigkeit nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß der Schützen je mit einer oberen und einer unteren, zur Führung bestimmten Rille versehen ist, und daß auf der einen Seite ein verhältnismäßig langer, bei der Ankunft des Sc'hützens am Ende der Flugbahn zur Bremsung benutzter Ansatz angeordnet ist und auf der anderen Seite, d. h. auf der Vorderseite, die Spulenlagerung liegt. Dadurch wird die Masse verhältnismäßig gleich zu einer durch die Rillen gelegten Mittelebene verteilt, und es ist der mit hoher Geschwindigkeit durch das Fach getriebene Schützen gegen Ausbrechen aus der geradlinigen, von der Führung bestimmten Flughälin gesichert. An sich ist es bekannt, auf einer Seite eines Schützens einen Ansatz vorzusehen. der bei der Ankunft im Schützenkasten einer gewissen Bremswirkung unterliegt und das Rücktreiben des Schützens dadurch verhütet, daß sich ein Anschlag vor diesen Ansatz legt.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung ist der einseitige Ansatz verhältnismäßig lang, damit er den nötigen Massenausgleich liefert, aber auch am Ende der Flugbahn in der Lage ist, durch oben und unten am Ansatz angreifende Bremsmittel die lebendige Kraft stoßfrei aufzuzehren.
  • Bei einem schnell fliegenden Schü:zen muß die Spindellagerung stärker als bei anderen Schützen gesichert werden. An sich ist es bc°kannt, die Spindellagerung, um einen Stoß aufzunehmrn, einseitig abzufedern. Das reicht aber bei den hohen Beschleunigungen und Verzögerungen, die bei einem Schnellflugschützen nach der Erfindung auftreten, nicht aus. Es wird erfindungsgemäß die Spindellagerung nicht nur gegen eine Flugrichtung, sondern gegen beide abgefedert. Dadurch ist die Lockerungsgefahr beseitigt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i ist eine Aufsicht mit Teilschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht unter go° zu Abb. z. Abb. 3 ist eine Ansieht auf die Gegenseite und Abb..l ein Schnitt nach Linie A-B von Abb. i. Abb. 5 zeigt die Ausbildung eines Auffangmittels am Ende des Schützenfluges. Der Schützenkörper ist möglichst leicht aus Holz, gepreßtem Papier, leichtem Metall o. dgl. hergestellt und hat oben eine Führungsrille L' und unten eine Führungsrille h. Diese arbeiten mit Führungsteilen an der Weblade zusammen und halten den Schützen bei seinem schnellen Fluge in seiner Bahn. Auf der einen Seite einer durch die Führungsrillen L' und l= gelegten Längsmittelebene sitzt am Schützen ein Ansatz a, der mit besonders widerstandsfähigem Metall umkleidet oder aus ihm im ganzen hergestellt ist und zwei Bremsflächen b' und b= hat. Auf der Gegenseite des Schützens ist die Einrichtung zur Aufnahme der Spule vorgesehen. Sie besteht aus einem am Schützen h abnehmbar angesetzten Kasten s, dessen eine Wand s' im Sinne des Pfeiles p in Abb. 4. gegenüber einer Feder f abklappbar ist. Der Kasten s ist am Schützenkörper k dadurch nachgiebig federnd gehalten, daß er in einer Führung schlittenförmig sitzt und mit einem Zapfen z in eine Ausnehmung y des Schützenkörpers k eingreift. In dieser Ausnehmung y des Schützenkörpers h sitzen vor und hinter dem Zapfen z nachgiebig federnde Einlagen e', ei', beispielsweise Gummipuffer; es können aber auch Federn in Ein- oder Mehrzahl vorgesehen sein. Die Spule x auf ihrer Hülse lt wird auf eine Spindelt aufgeschoben, die an einem Ende in einem kräftigen Vierkant v endet. Dieser ist mit Stiften tv ausgerüstet, die in entsprechende Löcher des Kastens s eingreifen. Man braucht nur die Kastenwand s' gegenüber der Wirkung der Feder abzuklappen und den Vierkant v einzulegen sowie in die üffnung der festen Kastenwand mit seinen Stiften ti° einzusetzen und dann die Abklappwands' wieder aufspringen zu lassen, um die Spule ganz sicher einzusetzen.
  • Kommt der Schützen am Ende seiner Flugbahn an, so gerät er zwischen zwei Klemmbacken i und j, die teils durch Gewicht, teils unter Federwirkung einen kleineren Raum freilassen, als der Breite des Ansa:z.-s a entspricht. Diese Klemmbacken reiben am Ansatz a und zehren hierdurch die lebendige Kraft des Schützens auf. Die Backen sind zweckmäßig mit Steueranschlüssen o', o= versehen, um siv beim Abschlagen des Schützens reclitz--itig abzuheben.
  • Wird somit die lebendige Kraft des Schützens allmählich aufgezehrt, so ist es doch wünschenswert, daß die Spule sowohl beim Abschlagen des Schützens als auch beim Auffangen unbeeinflußt bleibt. Die beschriebene Verbindung über den Zapfen z im Verein mit den federnd nachgiebigen Teilen e', e= vermeidet jede Härte.
  • Aus den Abb. i und 4. ist ersichtlich, wie der verhältnismäßig lange Bremsansatz a einen Massenausgleich gegenüber der Spulenlagerung darstellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Webschützen mit seitlichem Bremsansatz, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit je einer oberen und unteren Führungsrille (h und h') versehen ist, auf der Vorderseite die Spulenlagerung trägt und auf der Rückseite mit einem langen Bremsansatz versehen ist. z. Webschützen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager der Spulenspindel in beiden Laufrichtungen abgefedert ist.
DEG59238D 1923-06-07 1923-06-07 Webschuetzen mit seitlichem Bremsansatz Expired DE418072C (de)

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