DE322641C - Kampfflugzeug - Google Patents
KampfflugzeugInfo
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- DE322641C DE322641C DE1916322641D DE322641DD DE322641C DE 322641 C DE322641 C DE 322641C DE 1916322641 D DE1916322641 D DE 1916322641D DE 322641D D DE322641D D DE 322641DD DE 322641 C DE322641 C DE 322641C
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- DE
- Germany
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- bomb
- bombs
- wings
- fighter plane
- wing
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- Expired
Links
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D1/00—Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
- B64D1/02—Dropping, ejecting, or releasing articles
- B64D1/04—Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs
- B64D1/06—Bomb releasing; Bomb doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Kampfflugzeug. Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeuge und betrifft insbesondere -die Unterbringung von Sprengkörpern in Kampfflugzeugen.
- Derartige Flugzeuge und namentlich ihre Tragflächen haben in letzter Zeit immer größere Abmessungen erhalten. Daher hat man Bombenabwurfvorrichtungen bereits an: der Tragflächenunterseite statt 'im Rumpf befestigt. Doch vergrößert sich. der Widerstand des Flugzeuges durch die in freier Luft hängenden Bomben erheblich.- Auch wirken die atmosphärischen. Einflüsse schädlich auf die freiliegenden Abwurfvorrichtungen ein.
- Nach der Erfindung werden nun die in ihrer. Abwurfstellung die Profilhöhe der Tragflächen überragenden Bomben in der für die Anordnung nichttragender Teile bei Flugzeugen bekannten Weise innerhalb der Tragflächen aufgehängt, und- zwar so, daß ihre Längsachse in die Ebene der Tragflächen fällt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführüngs-' beispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt in schematischer Darstellung Fig. i einen Querschnitt durch eine Tragfläche eines Kampfflugzeuges und -Fig. 2 den gleichen Querschnitt bei anderer Stellung einzelner Teile.
- In dem Ausführungsbeispiele sind je zwei aufeinanderfolgende Streben A als Fachwerkträger ausgebildet. * Sie werden außer durch Holme B und B1 noch in der Gegend ihrer größten Höhe durch zwei holmartige Versteifungsträger C und Cl zusammengehalten, so daß kästenartige Hohlräume D entstehen. Jeder solche Raum dient zur Aufnahme 'einer Bombe E, die im Ausführungsbeispiel die bekannte Tropfengestalt hat. Der Boden jedes Raumes D wird durch eine Klappe F gebildet, die am vorderen versteifungsträger C drehbar gelagert ist und in. ihrer aus Fig. i -er-. sichtlichen Ruhestellung durch einen federnden und mittels eines Drahtzuges lösbaren Riegel G gehalten wird. Die Bombe E ruht im wesentlichen auf der Klappe F. Sie stützt sich außdr gegen den Träger Cl und Anschlagstücke al und a? mittels einer Abgleitvorrichtung f1 so gegen einen Halte- und Führungsgriff c2, daß sie bei sich. öffnender Klappe F erst dann zum Absturz kommt, wenn sie eine wenigstens angenähert senkrechte Lage besitzt, wie Fig. 2 erkennen läßt. Nach dem Abwurf der Bombe kehrt die Klappe F unter dem Einfluß einer in der Zeichnung nicht dargestellten im 'Klappgelenk vorgesehenen Feder aus der für den Abwurf vorgesehenen senkrechten Stellung in die Ruhelage zurück, so daß die Einheitlichkeit der Tragflächenunterseite wieder hergestellt ist.
- In einem Hohlraum D können statt einer großen auch mehrere kleine Bomben untergebracht sein und es können zwischen zwei aufeinanderfolgenden Streben mehrere Bombenfächer-vorgesehen sein. An Stelle des im Ausführungsbeispiel angedeuteten Drahtzuges für den Riegel G kann man mit Vorteil auch eine elektromagnetische oder ähnliche Auslösevorrichtung verwenden. Liegen die Bomben weit ab vom Flugzeugrumpf, so bringt man sie zweckmäßig nicht einzehi, sondern gruppenweise so zum Abwurf, daß die Stabilität des Fahrzeuges nicht gefährdet wird. .
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜCHE: i. Kampfflugzeug mit zur Beförderung von Bomben eingerichteten Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren Abmessungen in der Abwurfstellung die Profilhöhe der Tragflächen überragenden Bomben mit ihrer Längsachse ganz oder nahezu in der Mittelebene der Tragfläche liegend angeordnet sind.
- 2. Kampfflugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Bomben vorgesehenen Fächer Bodenklappen aufweisen und mit Führungen versehen sind, die die abzuwerfende Bombe erst dann völlig freigeben, wenn diese die für den Abwurf günstigste Lage erreicht hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE322641T | 1916-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE322641C true DE322641C (de) | 1920-07-05 |
Family
ID=6168450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916322641D Expired DE322641C (de) | 1916-08-24 | 1916-08-24 | Kampfflugzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE322641C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2506976A (en) * | 1945-03-02 | 1950-05-09 | Blackburn & Gen Aircraft Ltd | Means for mounting rockets on aircraft |
| DE755871C (de) * | 1934-01-16 | 1953-10-19 | Siemens App | In Luftfahrzeugen, insbesondere innerhalb des Tragfluegels angeordnete Landefackel |
-
1916
- 1916-08-24 DE DE1916322641D patent/DE322641C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755871C (de) * | 1934-01-16 | 1953-10-19 | Siemens App | In Luftfahrzeugen, insbesondere innerhalb des Tragfluegels angeordnete Landefackel |
| US2506976A (en) * | 1945-03-02 | 1950-05-09 | Blackburn & Gen Aircraft Ltd | Means for mounting rockets on aircraft |
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