DE578550C - Flugzeug - Google Patents
FlugzeugInfo
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- DE578550C DE578550C DED58207D DED0058207D DE578550C DE 578550 C DE578550 C DE 578550C DE D58207 D DED58207 D DE D58207D DE D0058207 D DED0058207 D DE D0058207D DE 578550 C DE578550 C DE 578550C
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- gondolas
- superstructures
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Wind Motors (AREA)
Description
Flugzeug
Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeuge mit einem Hauptflügel und windschnittigen
Aufbauten zur Unterbringung von Motoren, Bewaffnung und anderen Sonderausrüstungsgegenständen,
welche vom Hauptflügel aus durch die Aufbauten hindurch zugänglich sind.
Es ist bekannt, bei Doppeldeckern die Stiele zwischen den Tragflächen biegungsfest
to mit der Tragflächenkonstruktion zu verbinden, so daß ein Teil der von dem Haupttragflügel
aufgenommenen Kräfte auf die parallel zu diesem liegende Tragfläche übertragen
wird. In ähnlicher Weise werden gemäß der Erfindung die Aufbauten zur Kraftaufnahme
. herangezogen, indem sie einerseits biegungsfest mit dem Haupttragflügel verbunden und
anderseits zwischen ihnen die bekannten parallel zum Haupttragflügel liegenden, gegebe*-
ao nenfalls tragflächenartigen Streben eingefügt werden. Bekannt sind ferner Flugzeuge mit
zwei Motorenaufbauten, die durch eine Strebe verbunden sind. Um erfolgreich die an dem
Haupttragflügel auftretenden Kräfte aufneh-
a5 men und weiterleiten zu können, müssen die Aufbauten aber in größerer Zahl angeordnet
sein und weiter auseinanderliegen. Solche Flugzeuge sind Gegenstand der Erfindung.
Bei dieser ist eine größere Zahl durch knickfeste Streben verbundener Aufbauten vorhanden,
die sich über einen erheblichen Teil der Spannweite des Haupttragflügels verteilen.
Die Aufbauten, welche die Gondeln tragen, können sich vom Haupttragflügel nach oben
oder nach unten, wenn erforderlich auch nach oben und unten erstrecken. Die Aufbauten
und die Verbindungen zwischen denselben können so ausgeführt sein, daß eine innere
Tragkonstruktion durch eine lediglich als Hülle dienende Haut windsdhnittig ummantelt
wird, oder so, daß die die windschnittige Form bildende Haut zur Übertragung von
Kräften dient. Die zum Haupttragflügel parallelen Verbindungen zwischen den Auf- *5
bauten sind als einzelne Bauteile zwischen den Aufbauten oder zwischen den Gondeln eingefügt.
Es ist möglich, an geeigneten Stellen Gelenke einzufügen, wodurch der gesamte Aufbau eine gewisse Nachgiebigkeit erhält.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt in Ansicht von vorn ein Flugboot mit Seitenflossen, auf dessen Haupttragflügel
α fünf windschnittige Aufbauten b mit.
Gondeln c angeordnet sind. Die zum Haupttragflügel parallelen, als Tragflügel wirkenden
oder wenigstens windschnittig verkleideten Verbindungen e sind als einzelne Bauteile
zwischen den Gondeln eingefügt, wobei an den mit f bezeichneten Stellen Gelenke vorhanden
sein können.
■ Abb. 2 zeigt in gleicher Ansicht ein Flugboot, unter dessen Haupttragflügel α jederseits
des Rumpfes zwei windschnittige Aufbauten oder Gondelträger g mit Gondeln h angeord-
net sind. Die zum Haupttragflügel parallelen Verbindungen i, welche als Tragflügel ausgebildet
oder wenigstens windschnittig verkleidet sind, steifen die Gondelträger g gegeneinander
ab und verbinden sie mit dem Bootskörper. Die beiden äußeren Gondeln sind mit
Schwimmern k versehen.
Abb. 3 zeigt in gleicher Ansicht ein Flugboot, bei welchem über dem Haupttragflügel a
fünf windschnittige Aufbauten b mit Gondeln c und Querverbindungen e und unter dem
Haupttragflügel vier windschnittige Gondelträger g in der in Abb. 2 gezeigten Art angeordnet
sind.
Abb. 4 zeigt in der Ansicht von vorn ein Flugboot mit Flossen ähnlich Abb. i, jedoch
finden die als Tragflächen ausgebildeten Verbindungsstücke e j enseits der äußeren Aufbauten
b hinaus Fortsetzungen in Form von so kurzen Tragflügelstücken, Das linke Tragflügelstück
ist frei tragend, das rechte durch I und in verstrebt dargestellt, um zwei verschiedene
Ausführungsbeispiele zu zeigen.
Abb. s zeigt ein Flugboot mit fünf wind- «5 schnittigen Aufbauten b und Gondeln c über
dem Haupttragflügel a. Die äußeren Gondeln oder Gondelträger sind beispielsweise durch
Streben bzw. Strebenscharen η und ο mit den freien Enden des Haupttragflügels α verbunden.
Bei einer Anordnung der Gondeln unterhalb des Tragflügels gemäß Abb. 2 oder 3
können beispielsweise die äußeren Gondeln oder Gondelträger durch Streben bzw. Strebenscharen
p und q mit den freien Enden des Haupttragflügels ο verbunden werden. Es ist
dies eine Möglichkeit, die Gondelträger g samt ihren waagerechten Verbindungen in das
Haupttragsystem einzubeziehen, wie in Abb. 5 durch punktierte Linien angedeutet. Die Abbildung
zeigt beispielsweise auf der rechten Seite die waagerechten Verbindungen mit Fortsetzungen über die äußersten Gondeln
hinaus. Auf der linken Seite fehlen die Fortsetzungen.
Abb. 6 zeigt in größerem Maßstabe als die vorigen einen senkrechten Schnitt parallel zur
Flugrichtung durch einen Haupttragflügel mit Aufbau b und Gondel c über diesem. In dem
Haupttragflügel α befindet sich der Kriechstollen r, von dem aus man in das Innere des
windschnittigen Aufbaues b gelangen kann. d ist die als Tragflügel verkleidete, im wesentlichen
zum Haupttragflügel parallele Verbindung zwischen den Gondelträgern. Es ist
angenommen, daß die Gondel c zur Aufnahme zweier Motoren dient.
Abb. 7 zeigt einen dem vorigen gleichen Schnitt, jedoch ist angenommen, daß die
Gondel in diesem Falle nicht der Aufnahme von Motoren, sondern irgendeinem anderen 6σ
Zweck dient.
Claims (1)
- Patentanspruch:Flugzeug mit einem einen Kriech- oder Laufgang enthaltenden Haupttragflügel und oberhalb oder unterhalb desselben befindlichen windsohnittigen Aufbauten, welche einen Steigschacht enthalten und zur Aufnahme von Motoren, Bewaffnung und anderen Ausrüstungsstücken dienende Gondeln tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbauten biegungsfest mit dem Haupttragflügel verbunden sind und im Zwischenraum zwischen je zwei der über einen erheblichen Teil der Spannweite verteilten Aufbauten oder Gondeln im wesentlichen zum Haupttragflügel parallele knickfeste Streben eingebaut sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED58207D DE578550C (de) | 1929-04-21 | 1929-04-21 | Flugzeug |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED58207D DE578550C (de) | 1929-04-21 | 1929-04-21 | Flugzeug |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE578550C true DE578550C (de) | 1933-06-15 |
Family
ID=7057364
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED58207D Expired DE578550C (de) | 1929-04-21 | 1929-04-21 | Flugzeug |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE578550C (de) |
-
1929
- 1929-04-21 DE DED58207D patent/DE578550C/de not_active Expired
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