DE329882C - Flugzeug mit radiotelegraphischer Ausruestung - Google Patents

Flugzeug mit radiotelegraphischer Ausruestung

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DE329882C
DE329882C DE1913329882D DE329882DD DE329882C DE 329882 C DE329882 C DE 329882C DE 1913329882 D DE1913329882 D DE 1913329882D DE 329882D D DE329882D D DE 329882DD DE 329882 C DE329882 C DE 329882C
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mast
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wing
airplane
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DE1913329882D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Flugzeug mit radiotelegraphischer Ausrüstung: Die Erfindung betrifft. ein Flugzeug nach Patentz76614. In der Beschreibung ist dort ausgeführt; daß es sich verbietet, den Mast, der das Luftleitergebilde tragen soll, durch Metalldrähte zu verspannen, und weiter, daß die als Luftleiter dienenden Drähte nicht als mechanische Verspanhungen des Mastes verwendet werden können; die Konstruktion gemäß jenem Patent wird demnach so durchgeführt, daß der in ein Stahlrohr eingebaute Mast so stark gewählt wird, daß er vermöge seiner eigenen Steifheit überall die Biegungsbeanspruchungen, die infolge der Gewichtsverteilung der Luftleiterdrähte, des Winddrucks und der Trägheitskräftebei Geschwindigkeitsänderungen auftreten, aufzunehmen vermag.
  • Die weiteren Erfahrungen haben nun gezeigt, daß eine solche Konstruktion doch insofern Mängel besitzt, als es tatsächlich nicht gelingt, unter dpn schwierigen Bedingungen, die-durch die Natur des Flugzeuges gegeben sind, die Mastkonstruktion so auszubilden, daß bei den plötzlich auftretenden erheblichen Geschwindigkeitsänderungen, namentlich beim Landen oder bei starkem, böigem Gegenwind, eine übermäßige Beanspruchung des Mastes vermieden wird. Aus Gründen der Gewichtsersparnis bei gleichzeitiger genügender Höhe des Luftleitergebildes wird für den Mast als Material meist Bambus gewählt; dessen Spitze indessen in den erwähnten .Fällen ganz außerordentlichen Schwankungen unterliegt. Wenn nun keine Verspannungen für den oberen Teil des Mastes vorgesehen sind und auch anderseits die Luftleiterdrähte für diesen Zweck nicht herangezogen werden sollen, im Gegenteil besondere dehnbare Zwischenglieder - vorgesehen sind, die ein Nachgeben gegenüber den Bewegungen der Mastspitze - ermöglichen sollen; so ergibt sich unter Umständen die Erscheinung; daß unter der Einwirkung der angeführten Momente die Mastspitze eine nach rückwärts gerichtete Neigung einnimmt, die unter dem * Einfluß des Gewichtes - der daran befestigten, - .durchhängenden Drähte, namentlich des rückwärtigen Luftleiters; sich bedeutend verstärkt, so daß der obere Teil des Mastes schließlich eine vollkommene Krümmung zeigt.- Der vordere Draht, der gewöhnlich die Zuführung zur Apparatur -übernimmt; wirkt, namentlich wenn diese Krümmung -ein gewisses Maß überschreitet, ihr nicht nur nicht entgegen, sondern ist eher bestrebt, ebenfalls mit seinem Gewicht diese Krümmung noch zu vergrößern und den Ab- -stand zwischen Mastspitze und seinem unteren Befestigungspunkt am Flugzeug mög-Lchst zu verkürzen. Bei den praktischen Versuchen hat sich diese Erscheinung vielfach gezeigt und zu Mastbrüchen geführt, für- die zunächst eine Aufklärung nicht zu finden war.
  • Die vorgesehene Verbesserung; durch die dieser Nachteil beseitigt wird, besteht nun darin, daß die Spitze des- Mastes durch: ein nach der Vorderseite des Flugzeuges zu geführtes Zugglied mit Vorspannung gehalten wird. Durch dieses Mittel wird die beschriebene Erscheinung sicher vermieden, da @ diese Verspannung so stark gewählt werden kann, daß der Mastspitze nur eine ganz unw esentliche Bewegungsmöglichkeit - gewährt wird. Mit Rücksicht auf die elektrischen Verhältnisse, die auch in dem Hauptpatent bereits berührt sind, wird es sich dabei empfehlen, das Zugglied gleichzeitig als Zuführungsleitung von der Apparatur zur Antenne auszugestalten. -Um auch seitliche Bewegungen der Mastspitze zu verhindern, kann es unter Umständen angebracht sein, außer dem vorderen Zugglied auch seitliche Verspannungen vorzusehen und für diesen Zweck die seitlichen Antennendrähte zu benutzen. Wenn in dem Hauptpatent gerade mit Bezug auf' diese. Drähte darauf hingewiesen ist, daß sie nicht als mechanische Verspannung benutzt werden können, weil die Enden der Flügel unter der Wirkung von Windstößen und Träghetskräften bei plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen verhältnismäßig sehr große Bewegurigen ausführen, so trifft dies an sich zu, und es wäre auch der Durchführung der Erfindungsidee nachteilig, wenn man diese seitlichen Antennendrähte an den Enden -der Flügel verankern würde. Das gemäß der Er- j findung vorgesehene Mittel, diese seitliche Verspannung trotzdem zu ermöglichen, ohne dabei die elektrischen Eigenschaften zu beeinträchtigen, besteht darin, daß seitlich neben dem eigentlichen- Mast im Gestell des Flugzeuges Stützen errichtet sind, die über die Tragflächen hinausragen und mittels deren die seitlichen Antennendrähte abgespannt sind. Die flugtechnischen- Eigenschaften werden durch diese Mittel in keiner Weise -beeinträchtigt, und es ist anderseits möglich, die Stützen. als Stahlrohre auszubilden, so Saß die Antennendrähte eine genügende Spannung erhalten können. -Bisweilen wird es zweckmäßig sein, den Mast selbst nicht inmitten der Deckflächen anzuordnen, sondern an der einen Stirnfläche, t beispielsweise der Vorderseite des Flugzeuges, mittels geeigneter Befestigungsmittel, Schuhe o. dgl. -an einer der vorhandenen Streben; wie sie beispielsweise bei Doppeldeckern üblich. sind, anzubringen. In diesem Falle wird gemäß der Erfindung ein besonderer Ausbau vorgesehen, der dazu dient, einen festen Stützpunkt für das vordere Zugglied, zu schaffen. Falls ein solcher Vorbau bereit: für die Anbringung des vorderen Höhensteuers vorhanden ist, kann er vorteilhaft für den angegebenen Zweck benutzt werden.
  • Auf der Zeichnung ist schaubildlich eir Doppeldecker mit Schwimmkörper dargestellt, der eine Ausführungsmöglichkeit de Erfindungsgedankens zeigt. Der Mast i, dez als Träger des Luftleitergebildes dient, ist ar der mittleren Strebe 2 befestigt, die sich zwischen den beiden Horizontaltragflächen -de: Flugzeuges erstreckt. Sein Halter besteht aus einem Stahlrohr 3, in welches der Mast gesteckt ist. Seitlich-von diesem Hauptmass sind an Streben der gleichen Art Stützen 4 befestigt, von denen aus die seitlichen Antennendrähte 5 nach der Spitze des Mastes zu geführt sind. Ein weiterer Antennendraht 6 führt von der Mastspitze aus zum Schwanzende des Flugzeuges, während der zur Apparatur führende Draht 7 von der Mastspitze aus schräg. nach -vorn geführt ist. Dieser Zuführungsdraht dient nun dazu,- als Zugglied im Sinne der Erfindung zu wirken, und es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß das obere Ende des Mastes unter dem Einfluß der Zugwirkung dieses Drahtes etwas nach vorn abgebogen ist. Die seitlichen Drähte wirken ebenfalls: als Zugglieder.
  • Gegebenenfalls kann auch der Draht 6 statt zum Schwanzende zu einem in dessen Nähe errichteten - Nebenmast geführt werden, der dann die gleiche Aufgabe erfüllt wie die Stützen 4: Da bei dem Ausführungsbeispiel der Mast an - der Vorderseite des_ Flugzeuges angeordnet ist, so ist das vorere Zugglied an dem vorn am Flugzeug befindlichen Ausbau 8, der dazu dient, das Höhensteuer zu tragen, mittels einer Spreizführung verspannt. . -Die Erfindung läßt sich bei Flugzeugen jeder Art durchführen.

Claims (3)

  1. PATENT-.ANSpp,üCHE: r: Flugzeug mit -radiotelegraphischer Ausrüstung nach Patent 276614, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze de's Mastes durch ein nach der Vorderseite des Flugzeuges zu geführtes Zugglied 'mit -vrorspannung gehalten wird, zum Zwecke, die Ausschläge der Mastspitze während =der Fahrt, insbesondere bei starken Geschwindigkeitsänderungen, zu dämpfen und so übermäßige Beanspruchungen von dem Mast fernzuhalten.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- die von der Apparatur aus zur Antenne führende Leitung als Zugglied dient.
  3. 3. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ' daß die seitlichen Antennendrähte als Zugglieder dienen, wobei ihre unteren Enden an besonderen, am Flugzeuggestell befestigten und über die Tragfläche hinausragenden Stützen befestigt sind, zum Zwecke, von den Bewegungen der Flügelenden ohne Beeinträchtigung der elektrischen Wirkung ' unabhängig zu sein. 4.. Flugzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der -Mast an die Vorderkante der Tragfläche gerückt und das Zugglied für die Vorspannung an einem vorderen, Ausbau befestigt ist.
DE1913329882D 1913-07-10 1913-07-10 Flugzeug mit radiotelegraphischer Ausruestung Expired DE329882C (de)

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DE329882T 1913-07-10

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ID=6187514

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DE1913329882D Expired DE329882C (de) 1913-07-10 1913-07-10 Flugzeug mit radiotelegraphischer Ausruestung

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DE (1) DE329882C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5454162A (en) * 1991-04-29 1995-10-03 Siemens Aktiengesellschaft Method of making electrical conductor with a longitudinal groove and slots perpendicular thereto

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5454162A (en) * 1991-04-29 1995-10-03 Siemens Aktiengesellschaft Method of making electrical conductor with a longitudinal groove and slots perpendicular thereto

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