DE475620C - Flugzeug mit um in der Flugrichtung liegende Achsen verschwenkbaren Tragflaechen - Google Patents

Flugzeug mit um in der Flugrichtung liegende Achsen verschwenkbaren Tragflaechen

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DE475620C
DE475620C DEG71421D DEG0071421D DE475620C DE 475620 C DE475620 C DE 475620C DE G71421 D DEG71421 D DE G71421D DE G0071421 D DEG0071421 D DE G0071421D DE 475620 C DE475620 C DE 475620C
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DEG71421D
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E H GUSTAV DE GRAHL DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/42Adjusting about chordwise axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Flugzeug mit um in der Flugrichtung liegende Achsen verschwenkbaren Tragflächen Flugzeuge sind bekannt, deren Tragflächen an dem Rumpf um in der Flugrichtung Liegende Achsen verschwenkbar angelenkt und die mit einer Doppelfederanordnung zwischen dem Rumpf und den Tragflächen ausgerüstet sind.
  • Bei der einen Art dieser bekannten Flugzeuge soll eine Gleichg@ewichtsregelung durch ein mit den Tragflächen- in Verbindung gebrachtes doppeltes Federsystem errefcht werden, indem die Federn, dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend, vom Führer gespannt werden.
  • Bei einer anderen Art sollen die beweglichen Tragflächen auf Steuerorgane wirken, um `dadurch die Stabilität des Flugzeuges aufrechtzuerhalten. Die zur Verwendung kommenden Federn werden als Druck- und Zugfedern verwandt, was in den Aufhängepunkten Verschiebungen, d. h. Lag_ erungsveränderungen, und damit Verschleiß hervorruft.
  • Bei einer noch anderen bekannten Bauart wird der technische Effekt in der Hauptsache in der zwangsläufigen Führung der Tragflächen gesucht. Es wird durch Seilverbindungen stets die gleiche Winkelstellung der Tragflächen zum Flugzeugrumpf angestrebt.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen wird durch den Erfindungsgegenstand bezweckt, ungünstige Beanspruchungen, insbesondere der Tragflächen und der sie versteifenden Teile, fernzubalten. Die wechselseitige Beanspruchung der Tragflächen, sei es beim Landen durch Stöße, sei es durch Windbeeinflussung während des Fluges, beanspruchen das Material unausgesetzt auf Knickung, Biegung, Verdrehung usw., so daß schließlich ein Bruch des Materials infolge Ermüdung eintritt. Zur Vexmeidung dieses Nachteiles sind gemäß der Erfindung zwei wechselseitig wirkende, auf .einer die Tragfläche stützende Zug- oder Druckstange lose sitzende Druckfedern angeordnet, von denen die eine selbsttätig ausgeschaltet wird, wenn die andere durch die Bewegung der Tragflächen in Anspruch genommen wird.
  • Beispielsweise Ausführungen der Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung in den Abb. i und z zum Teil in Ansicht und zum Teil im Schnitt veranschaulicht.
  • In den Abbildungen bedeuten F einen Teil der Tragflächen eines Flugzeuges, die an einem Rumpf R mit Hilfe :gewöhnlicher Lager C oder eines Kugellagers angebracht sind. Die Tragflächen F sind mit Streben S gelenkig verbunden.
  • Besonders wesentlich ist nun die Anordnung von zwei wechselseitig wirkenden Druckfedern D, welche lose auf der die Tragflächen stützenden Zug- oder Druckstange sitzen. Je nachdem die Tragflächen mit den Streben S nach oben (Stelliulg F1, Si, Cl) oder nach unten (Stellung F2) durch irgendwelche Kräfte bewegt werden, wird die eine Feder selbsttätig ausgeschaltet, wenn die andere in Anspruch genommen wird. Man erhält hierdurch jene Sicherheit gegen Abnutzung und Ermüdung des Materials, die für Flugzeuge verlangt werden muß, ohne sie unnütz ' zu belasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugzeug mit um in der Flugrichtung liegende Achsen. verschwenkbaren Tragflächen und einer Doppelfederanordnung zwischen dem Rumpf und den Tragflächen, gekennzeichnet durch zwei wechselseitig wirkende, auf der die Tragfläche stützenden Zug- oder Druckstange lose sitzende Druckfedern, von denen die eine selbsttätig ausgeschaltet wird, wenn die andere durch die Bewegung der Tragflächen in Anspruch genommen wird.
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