DE656238C - Mit einer Welle verbundener Haken, insbesondere fuer Bombenabwurfgeraete - Google Patents

Mit einer Welle verbundener Haken, insbesondere fuer Bombenabwurfgeraete

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DE656238C
DE656238C DES118187D DES0118187D DE656238C DE 656238 C DE656238 C DE 656238C DE S118187 D DES118187 D DE S118187D DE S0118187 D DES0118187 D DE S0118187D DE 656238 C DE656238 C DE 656238C
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DE
Germany
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hook
shaft
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bomb
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Expired
Application number
DES118187D
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English (en)
Inventor
Ernst Wuestling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Beim Bau von Hakenschlössern bei Bombenabwurfgeräten geht das Bestreben dahin, das Schloß so auszubilden, daß es auch für die Fälle, daß sehr große Lasten eingehängt bzw. abgeworfen werden sollen, leicht und gedrängt ausfällt und für das Auslösen des Hakens nur geringe Kräfte notwendig werden. Diese Forderungen waren bisher, solange man nicht von einer Aufhängung der Bomben an einem Haken abgehen wollte, niemals gleich-' zeitig in befriedigender Weise zu erfüllen. Falls man Wert darauf legte, die Auslösung des Hakens mit Ideinen Kräften durchzuführen, mußte man das Schloß mit einer größeren Anzahl von momentvermindernden Zwischengliedern zwischen dem Haken und dem eigentlichen Sperr- oder Auslöseglied versehen. In diesem Fall ist ein sperriges und schweres Schloß unvermeidbar. Legte man dagegen auf ein leichtes und gedrängt gebautes Schloß Wert, so blieb nichts anderes übrig, als weitgehend auf drehmomentvermindernde Zwischenglieder zu verzichten, was dann aber zur Folge hat, daß die am Sperrglied zum Auslösen erforderliche Kraft groß wird. Man sieht also, daß man auf dem einen wie auf dem anderen Wege den gleichzeitig zu erfüllenden Forderungen niemals gerecht werden kann und daß man, wenn man dem gesteckten Ziel näher kommen will, grundsätzlich danach trachten muß, schon das Entstehen großer Lastmomente am Haken zu verhüten.
Um das'Auftreten großer Lastmomente an der Angriffsstelle der Last zu verhüten, hat man schon vorgeschlagen, als Atifhängeglied für die Bombe eine geschlitzte zylindrische Hülse zu verwenden und die Bombe auf die Weise aufzuhängen, daß man .als Tragelement einen Rundeisenstab durch die Hülse hindurchsteckt. Der Rundeisenstab ist längs einer Strecke, die wenigstens gleich der Hülsenbreite ist, flach ausgeführt, so daß die Hülse, wenn der Stab so verschoben wird, daß die flache Stelle durch den Hülsenschlitz hindurchtreten kann, nach unten abgleitet. Eine derartige Aufhängevorrichtung hat den Nachteil, daß sie an Stelle von Ösen für das Aufhängen der Bomben die Verwendung eines Spezialelementes erforderlich macht, so daß die mit den normalen Ösen in den Magazineai bereitgehaltenen Bomben erst sämtlich mit geschlitzten Zylinderhülsen versehen werden müssen, wenn sie für die bekannte Abwurfeinrichtung verwendbar gemacht werden sollen.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, um das Entstehen großer Lastmomente zu verhüten, dennoch aber mit einer aus Haken und Öse bestehenden Aufhängevorrichtung auszukommen, den mit einer Welle verbundenen Haken so auszubilden, daß das Hakenmaul, in Richtung der Drehachse gesehen, innerhalb des Querschnittes der Welle liegt. Wie hierbei der Haken aus der Hakenwelle selbst herausgebildet wird, ist an sich ohne
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Wüstling in Berlin-Friedenau.
Bedeutung. Es kann durch Herausfräsen, durch Kröpfen oder durch sonst eine geeignete Art und Weise geschehen. Bei allen bekannten Hakenausführungen ist einer Ver-S kleinerung des Lasthebelarmes durch die Stärke der Hakenwelle, der Hakennabe und des Aufhängegliedes für die Last eine gewisse untere Grenze gesetzt. Dadurch, daß gemäß der Erfindung der Haken aus der
ίο Hakenwelle selbst herausgebildet ist, fällt diese Beschränkung fort und wird es möglich, den Lastangriffspunkt beliebig nahe an die Wellenmitte heranzurücken, falls es wünschenswert sein sollte, sogar so weit, daß der Lastangriffspunkt in die Drehachse der Welle hineinfällt.
Bei Hakenschlössern, die in der Schlepppflugtechnik oder in Verbindung mit Bombenabwurfgeräten, auf Luftfahrzeugen Verwendung finden, muß man sein Augenmerk noch besonders auf die Hakenmomente richten, die durch Beschleunigungskräfte der eingehängten Last in verschiedenen Richtungen wirksam werden können. Für diese Fälle muß der Haken so gestaltet sein, daß die in den verschiedenen Richtungen etwa wirksam werdenden Beschleunigungskräfte mit dem Hakenwellendrehpunkt immer möglichst denselben Hebelarm bilden wie der Kraftangriffspunkt der nach unten gerichteten. Last. Auch diese Forderung läßt sich, wie im besonderen noch durch das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel deutlich wird, vollkommen befriedigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt. Fig. ι zeigt einen Schnitt durch den Haken in seiner neuen Gestaltung, während Fig. 2 eine Ansicht des Hakens wiedergibt. Wie die beiden * Abbildungen erkennen lassen, ist der Haken 1 aus der Hakenwelle 2 selbst herausgebildet. Das Aufhängeglied 3 einer eingehängten, nicht dargestellten Last findet bei der neuen Hakenausbildung in einer Aussparung der Hakenwelle Platz. Fig. ι läßt noch erkennen, daß der Kraftangriffspunkt 4 mit dem Wellenmittel 5 sowohl in vertikaler wie in horizontaler Richtung gleich große Hebelarme bildet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit einer Welle verbundener Haken, insbesondere für Bombenabwurf geräte, dadurch gekennzeichnet, daß das Hafcenmaul, in Richtung der Drehachse gesehen, innerhalb des Querschnittes der Welle (2) liegt.
2. Mit einer Welle verbundener Haken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Hakens · (1) Aussparungen (6) zur Aufnahme der Aufhängeglieder (3) der Last vorgesehen sind.
3. Haken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er derart aus der Welle (2) herausgebildet ist, daß der Angriffspunkt der Last in waagerechter und senkrechter Richtung in bezug auf die Drehachse (5) der WeUe gleich große Hebelarme (a) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES118187D 1935-05-05 1935-05-05 Mit einer Welle verbundener Haken, insbesondere fuer Bombenabwurfgeraete Expired DE656238C (de)

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