AT111757B - Schraubensicherung. - Google Patents

Schraubensicherung.

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AT111757B
AT111757B AT111757DA AT111757B AT 111757 B AT111757 B AT 111757B AT 111757D A AT111757D A AT 111757DA AT 111757 B AT111757 B AT 111757B
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AT
Austria
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locking
bolt
nut
recess
screw
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English (en)
Inventor
Othmar Blaschke
Lorenz Hayd
Original Assignee
Othmar Blaschke
Lorenz Hayd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schraubensicherung. 



   Es sind bereits Schraubensicherungen bekannt, bei welchen in einer parallel zur Achse angeordneten Aussparung der Mutter oder des Bolzens ein Sperrglied in seiner Lage derart ver-   änderlich   angeordnet ist, dass es in einer Stellung ein Drehen der Mutter bzw. des Bolzens in dem ungewollten Sinne verhindert, in der anderen Stellung ein Drehen in diesem Sinne gestattet. 



   Die   erfindungsgemässe   Schraubensicherung, welche ebenfalls auf diesem   Grundgedanken   beruht, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied sich mit breiter Fläche gegen die Rückwand der Aussparung abstützt und an der gegenüberliegenden Keilfläche so gekrümmt ist, dass bei tangentialer Verschiebung gleichzeitig das Sperrglied in radialer Richtung mit vollen   Keilflächen   sich in die Gewindegänge des Bolzens bzw. der Mutter legt und dadurch ein Drehen der Mutter oder des Bolzens in dem ungewollten Sinne verhindert. Durch diese Gestaltung ist die Gefahr der Verletzung des Bolzens oder der Mutter oder des Sperrgliedes selbst nahezu vollständig beseitigt. 



   Zweckmässig sind die Spitzen der   Gewindezähne   des Sperrgliedes abgestumpft und die Täler bei Bedarf erweitert, so dass die Übertragung des Klemmdruekes von dem Bolzen oder der Mutter auf das Sperrglied ausschliesslich längs der Zahnflanken erfolgt. 



   Die Abbildungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes u. zw. zeigt 
 EMI1.1 
 der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt bei   ausgerücktem   Sperrglied, Fig. 4 einen Schnitt nach   Linie E F'der   Fig. 1. 



   Die Schraubenmutter a ist mit einer sich   keilförmig     verjüngenden,   parallel zur Schraubenachse verlaufenden Aussparung b versehen, in welcher ein Sperrglied c verschiebbar gelagert ist. Das Sperrglied c liegt mit breiter Fläche cl an der Rückwand e der Aussparung b an. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Sperrglied c mit   Gewindezähnen t'versehen. welche mit   dem Gewinde g des Schraubenbolzens t in Eingriff stehen.

   Das Sperrglied c ist durch Deck-   platten i und k gegen Herausfallen gesichert.   Die   Spitzen/der Gewindezähne 'sind, wie aus   Fig.   4 ersichtlich, abgestumpft,   die Täler   Mi.   der Gewindezähne f sind ausgeweitet. so dass die Übertragung des Klemmdruckes von dem Schraubenbolzen h auf das Sperrglied c ausschliesslich längs der Zahnflanken   it   erfolgt und die Gewindezähne des Schraubenbolzens   h   nicht beansprucht werden. Eine in der Aussparung gelagerte Blattfeder o sucht das Sperrglied r in die Sperrstellung zu drücken und in dieser zu halten. 



   Es ist ersichtlich, dass die Mutter   a   im Sinne des Pfeiles    ohne weiteres gedreht werden   kann, dass hingegen eine Drehung im Sinne des Pfeiles q infolge der Wirkung des Sperrgliedes   r   nur möglich ist, wenn das Sperrglied entgegen der Wirkung der Feder 0 aus der   Klemmstellung   ausgerückt und festgehalten wird. Der Klemmdruck wird einerseits durch die breite Fläche      auf   die Rückwand   e der Aussparung b, anderseits durch die mit den   Gewindezähnen f ver-   sehene Vorderseite des Sperrgliedes e auf den Schraubenbolzen      übertragen.

   Infolge der verhältnismässig grossen Druckflächen ist   weder eine Beschädigung   des Gewindes y, des Schraubenbolzens   li,   noch der   Rückwand     e   der Aussparung b, noch des Sperrgliedes o selbst zu befürchten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Entsperrung der Sicherung (Fig. 3) geschieht durch einen in die Aussparung b einzuführenden Stift r, welcher das Sperrglied c entgegen der Wirkung der Feder o ausrückt und festhält, so dass es eine klemmende Wirkung nicht mehr ausübt und die Mutter a in Richtung des Pfeiles q abgeschraubt werden kann. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung gegenüber bekannten   Schraubensicherullgen   dieser Art besteht darin, dass die Übertragung des   Klemmdruckes   über verhältnismässig grosse Flächen erfolgt, wodurch sowohl das Sperrglied als auch das Gewinde des Bolzens sowie die   Rückwand   der Aussparung vor Beschädigung weitgehend geschützt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schraubensicherung, bestehend   aus einem in einer parallel zur Achse angeordneten Aussparung der Mutter oder des Bolzens gelagerten, innerhalb der Aussparung ortsveränderlichen Sperrglied, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied   (c)   sich mit breiter Fläche   (d)   gegen die Rückwand der Aussparung abstützt und an der gegenüberliegenden Keilfläche   ()   so gekrümmt ist, dass bei tangentialer Verschiebung gleichzeitig das Sperrglied in radialer Richtung mit vollen Keilflächen sieh in die Gewindegänge des Bolzens bzw. der Mutter-legt und dadurch ein Drehen der Mutter oder des Bolzens in dem ungewollten Sinne verhindert.

Claims (1)

  1. 2. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen der Gewindezähne des Sperrgliedes abgestumpft, die Täler bei Bedarf erweitert sind, so dass die Übertragung des Klemmdruckes von dem Bolzen oder der Mutter auf das Sperrglied ausschliesslich längs der Zahnflanken erfolgt. EMI2.1
AT111757D 1926-02-05 1927-01-21 Schraubensicherung. AT111757B (de)

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DE111757X 1926-02-05

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