DE506944C - Zylinderschloss - Google Patents
ZylinderschlossInfo
- Publication number
- DE506944C DE506944C DET33937D DET0033937D DE506944C DE 506944 C DE506944 C DE 506944C DE T33937 D DET33937 D DE T33937D DE T0033937 D DET0033937 D DE T0033937D DE 506944 C DE506944 C DE 506944C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- locking lever
- lock
- locking
- key
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- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 9
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
- E05B29/0013—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers
- E05B29/002—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers rotating about an axis perpendicular to the key axis
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloß mit im Schloßinnern schwingbar angeordneten
Zuhaltungen, und zwar insbesondere ein solches Zylinderschloß, bei welchem der Drehzylinder nur sehr kleinen Durchmesser
hat.
Bei den bekannten Zylinderschlössern mit im Innern schwingbar angeordneten Zuhaltungen
sind im Drehzylinder zwei schwingbare Sperrhebel gelagert, deren eine Enden von einer Feder auseinanderbewegt und in
Schlitze der Hülse des Zylinders hineingedrängt werden. Die anderen Enden der Sperrhebel weisen Nasen auf, durch welche
die Sperrhebel beim Einführen des Schlüssels derart gedreht werden, daß die in die Schlitze
greifenden Enden aus diesen heraustreten. Am Schlüssel sind Aussparungen vorgesehen,
in welche sich die Nasen der Sperrhebel nach
ao erfolgter Ausrückung der letzteren einlegen. Diese Einrichtung ist für Zylinderschlösser,
deren Drehzylinder nur sehr kleinen Durchmesser hat, durchaus ungeeignet, da die
Sperrhebel und die Feder nur sehr geringe Abmessungen erhalten könnten und infolgedessen
nur entsprechend geringe Sicherheit bieten würden. Auch würde die Montage dieser sehr kleinen Teile schwierig sein.
Die Mängel sind erfmdungsgemäß dadurch behoben worden, daß die Verriegelung des Zylinders durch einen als Doppelhebel ausgebildeten Sperrhebel bewirkt wird, welcher mit seinen beiden Schenkelenden in einander gegenüberliegende Nuten des Zylindergehäuses eintritt und durch eine Feder in der Sperrlage gesichert wird. Die Einrichtung ermöglicht es, den vollen Durchmesser des Drehzylinders sowohl für die Stärke des Sperrhebels als auch für die Länge der Feder auszunutzen und letztere außerdem so zu montieren, daß sie eine dauernd gesicherte Lage hat.
Die Mängel sind erfmdungsgemäß dadurch behoben worden, daß die Verriegelung des Zylinders durch einen als Doppelhebel ausgebildeten Sperrhebel bewirkt wird, welcher mit seinen beiden Schenkelenden in einander gegenüberliegende Nuten des Zylindergehäuses eintritt und durch eine Feder in der Sperrlage gesichert wird. Die Einrichtung ermöglicht es, den vollen Durchmesser des Drehzylinders sowohl für die Stärke des Sperrhebels als auch für die Länge der Feder auszunutzen und letztere außerdem so zu montieren, daß sie eine dauernd gesicherte Lage hat.
Der Schlüssel weist erfindungsgemäß eine Nase auf, deren obere Fläche axial zum
Zylinder verläuft. Bei der Entriegelung des Zylinders greift diese Nase in eine entsprechende
Ausklinkung des Sperrhebels ein und sichert hierdurch den Schlüssel gegen Herausdrücken aus dem Schloß durch den
unter Federdruck stehenden Sperrhebel. Durch diese Nase wird in Verbindung mit den an sich bekannten Ansätzen am Sperrhebel,
welche sich in entsprechende Aussparungen des Schlüssels legen, die Sicherheit des Schlosses noch erhöht, da nunmehr die
Nase in die für sie vorgesehene Ausklinkung und die Ansätze des Sperrhebels in die Aussparungen
des Schlüssels gleichzeitig bei genauem Passen eintreten müssen, um das Schloß öffnen zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι stellt das Zylinderschloß in geöffnetem Zustande dar, während
Abb. 2 das Schloß geschlossen wiedergibt.
Abb. 3 ist eine Ansicht des Schlosses von der Schlüssellochseite,
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach Linie A-B.
Abb. 5 zeigt die Schlüsselrosette im Grundriß
von der Innenseite aus gesehen.
In der Schloßhülse ι ist der Zylinder 2 drehbar gelagert. Die Schloßhülse 1 besitzt
Nuten 3, 4, die in Richtung der Hülse verlaufen. In der Längsnut 5 des Zylinders 2
ist um die Achse 6 ein doppelarmiger Hebel 7, 8 drehbar gelagert. Der Hebel besitzt
auf der einen Seite einen Vorsprung 9, auf den eine Feder 10 wirkt, die in ,einer in
der Längsnut S befestigten Hülse 11 gelagert ist. Durch die Feder 10 wird die Nase 9 in
die Nut 4 der Schloßhülse und der zweite. Hebelarm in die Nut 3 gedrückt. An dem
Hebel ist eine weitere Nase 12 vorgesehen und außerdem eine Aussparung 13, die im
Ausführungsbeispiel in die schräg verlaufende Fläche 14 des Hebelarmes 7 übergeht. Der
Schlüssel 15 ist mit einer entsprechend schräg ausgebildeten Stirnfläche 16 und einem Vorsprung
oder einer Nase 17 sowie weiter mit seitlichen Aussparungen 18 und 19 ausgerüstet.
Wird der Schlüssel 15 in den Längsschlitz des Zylinders gesteckt, so wird durch
die schräg verlaufende Stirnfläche 16 auf die Fläche 14 ein Druck ausgeübt, durch welchen
der Sperrhebel um die Achse 6 gedreht wird, wobei die Nase 9 und der Arm 8 des doppelten
Sperrhebels aus den Nuten 3 und 4 heraustreten und außerdem die Nase 17 in die
Aussparung 13 gelangt, so daß der Schlüssel
durch die unter Federdruck stehenden Keilflächen 14, 16 nicht herausgedrückt werden
kann und die Sperrarme 8, 9 nicht zum Eingriff in die Nuten 3 und 4 gelangen können.
An dem Schlüssel können Nuten 18, 19 in verschiedener Höhe, Lage und Größe vorgesehen
sein, die zu entsprechenden Nasen 20 und 21 des Schlüsselloches oder Nut passen.
Statt eines Sperrhebels können auch zwei dicht nebeneinander angeordnete, durch je
eine eigene Feder beeinflußte Sperrhebel Anwendung finden.
Claims (2)
1. Zylinderschloß mit in einer Nut des Zylinders schwingtar gelagertem, unter
Federwirkung stehendem Sperrhebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel so gelagert ist, daß er mit seinen beiden
Schenkelenden in gegenüberliegende Nuten des Zylindergehäuses sperrend eintritt.
2. Zylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in das
Schloß eingeführte Schlüssel mit einer Nase, deren obere Fläche axial zum Zylinder
verläuft, in eine Ausklinkung des Sperrhebels eingreift und hierdurch gegen Verschiebung durch die Keilfläche des
unter Federdruck stehenden Sperrhebels gesichert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET33937D DE506944C (de) | 1927-08-31 | 1927-08-31 | Zylinderschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET33937D DE506944C (de) | 1927-08-31 | 1927-08-31 | Zylinderschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506944C true DE506944C (de) | 1930-09-10 |
Family
ID=7558135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET33937D Expired DE506944C (de) | 1927-08-31 | 1927-08-31 | Zylinderschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506944C (de) |
-
1927
- 1927-08-31 DE DET33937D patent/DE506944C/de not_active Expired
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