DE905466C - Sicherheitsschloss mit aus dem Schlossgehaeuse herausnehmbarem Sperreinsatz - Google Patents

Sicherheitsschloss mit aus dem Schlossgehaeuse herausnehmbarem Sperreinsatz

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Publication number
DE905466C
DE905466C DEW7308A DEW0007308A DE905466C DE 905466 C DE905466 C DE 905466C DE W7308 A DEW7308 A DE W7308A DE W0007308 A DEW0007308 A DE W0007308A DE 905466 C DE905466 C DE 905466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
locking
sleeve
housing
locking bolt
Prior art date
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Expired
Application number
DEW7308A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Wunder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Wunder GmbH and Co KG
Original Assignee
Heinrich Wunder GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Wunder GmbH and Co KG filed Critical Heinrich Wunder GmbH and Co KG
Priority to DEW7308A priority Critical patent/DE905466C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905466C publication Critical patent/DE905466C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/02Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
    • E05C1/06Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the bolt
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/36Padlocks with closing means other than shackles ; Removable locks, the lock body itself being the locking element; Padlocks consisting of two separable halves or cooperating with a stud

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Sicherheitsschloß mit aus dem Schloßgehäuse herausnehmbarem Sperreinsatz Es sind Sicherheitsschlösser, insbesondere zur Absperrung von Fahrzeugen, bekannt, bei denen z. B. am Rahmen eines Fahrrades ein Schloßgehäuse befestigt ist, auswelchem der gesamte Sperreinisatz im entsperrten Zustand herausgenommen wenden kann. Dieser Sperreinsatz besteht aus einem vollständigen Schloß, dessen Sperriegel in Sperrstellung zwischen die Radspeichen. hinein verschoben wird. Ist das Schloß nicht in Gebrauch, d. h. der Sperreinsatz herausgenommen, so wird in bekannter Weise ein zweites Gehäuse am Fahrradrahmen vorgesehen, in welches der im Ruhezustand befindliche Sperreinsatz einsgesteckt wird. Eine solche Einrichtung ist umständlich in der Handhabung und verteuert wegen des zweiten Gehäuses die Herstellungskosten. Wird aber, um ein zweites Gehäuse zu vermeiden, der gesamte Sperreinsatz mit Schlüssel in ,der Tasche getragen, so empfindet man. dies als lästig, weil außerdem SchloUmechanismus auch -der mit dem Schloß organisch verbundene, massive, verhältnismäßig lange und schwere Sperrriegel mitgetragen werden muß.
  • Diesen Mängeln abzuhelfen ist Zweck der Erfindung. Das Neue besteht @demgeinäß in der Hauptsache darin, @daß bei Sicherheitsschlössern mit aus dem Schloßgehäuse herausnehmbarem Sperreinsatz der Sperriegel vom eigentlichen Schloßmechanismus getrennt ist. Dies, kann in -der Weise verwirklicht werden, daß ,der Sperriegel für sich in einem Schloßgehäuse längs verschiebbar gelagert und unter dem Druck einer Feder in Ruhestellung gehalten ist. Der eigentliche Schloßmechanis,mu .s, der die Form eines kleinen Zylinders hat und leicht ist, wird im Ruhezustand getrennt vom Sperriegel in ,der Tasche getragen. Dieser Schloßzylinder zusammen reit dem Schlüssel nimmt noch weniger Raum ein und ist leichter als ein normaler Türschlüssel. Der Schloßmechan@ismus plus. Schlüssel ist somit für den Besitzer eines Sicherheitsschlosses angenehm in der Tasche zu tragen.
  • Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich. In letzterer ist ein. Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Stirnansicht eines an einem Rahmenteil befestigten Schloßgehäuses:, Fig. 2 einen Längsschnitt II-II ,der Fig. i, Fig.3 Ansicht eines Schloßmechanismus mit Schlüssel, Fig. 4 Längsschnitt entsprechend Fig. 2 mit eingesetztem Schloßmechanismus (gemäß Fig. 3) und Riegel in Sperrstellung, Fig.5 den in Sperrstellung herausgezogenen Schlüssel, Fig. 6 einen Spezialschlüsseil für die Montage des Schloßgehäu ses.
  • Das Schloßgehäuse 2 ist beispielsweise .an einem feststehenden Rahmenteil i angelötet bzw. angeschweißt. Im Innern des Schloßgehäuses ist der Sperriegel 4 längs verschiebbar gelagert und .durch eine Druckfeder 7 dauernd in der gezeichneten Ruhelage gehalten. Dabei stützt .sich diese Druckfeder einerseits an einer Absetzung i9 ges Gehäiuse!si 2,andererseits an einer Absetzung' 5 des Bolzens 4 ab. Letzterer ist durch eine Verschlußschraubhülse - 3 festgehalten., :durch welche das. Gehäuse abgeschlossen wird. Der Sperriegel 4 weist beispielsweise eine Aussparung 6 auf, in welche der zylindrische Schloßteil io des im Ruhezustand getrennten Schloßmechanismus, io; ii hineinpaßt. Diese Aussparung dient lediglich .zur Führung und zum Einsetzen .des beim Verschließen einzuführenden Schloß mechanismus io, i i. Letzterer wird in ,der .aus Fig. 3 ersichtlichen Weise als Ganzes, d. h. zusammen mit einem in der gezeichneten Stellung unverlierbaren Schlüssel 14 in,der Tasche -getragen. Am Rad bzw. an dem zu versperrenden Gegenstand befindet sich somit nur das aus Fig. i und 2 ersichtliche Aggregat, d. h. das Schloßgehäuse mit dem Sperriegel 4.
  • Soll nun das Schloßgesperrt werden, so wird der aus Fig.3 ersichtliche Schloßmechanismus samt Schlüssel 14 in Pfeilrichtung in das Schloßgehäuse 2 soweit eingeschoben, bis der zylindrische Schloßteil io in der Aussparung 6 auf Widerstand stößt. Nun erfolgt das Weiterdrücken entgegen dem Druck der Feder 7 bis zu der in Fig. 4,ersichtlichen Sperrstellung. Das Einschieben: .des Schloßmechanismus io, i i wird dadurch ermöglicht, daß solwohl in der Verschl.ußhülse 3 eine Nut 15 als auch im Gehäuse 2 eine Längsnut 9 vorhanden ist. Diese beiden Nuten fluchten miteinander, so, daß die Sperrnase 12 und der Führungskeil 13 im Schlo,ß"-ehäuse längs geführt werden. Ist der Schloßmechanis;mus i o, ii in der Lagegemäß Fig. 4 angelangt, @so wird mit dem Schlüssel 14 eine Verdrehung der Sperrnase i2 in der Haltemut 8 um etwa 9o' bewirkt. In dieser Stellung des Schloßmechani.smus kann der Schlüssel 14 herausgezogen wenden (Lage i4.' der Fig. 5). Im gesperrten Zustand sichert der Langkeil 13 zugleich die Venschluß,hül,se 3 gegenüber dem Schloßgehäuse z, :d. h. ein Verdrehen der; Verschlußh.ülse 3 ist bei gesperrtem Schloß:mechanismus (Fig.4) nicht mehr möglich. Im übrigen. kann .die Verschlußhül,se 3 anstatt mittels eines Gewindes unlösbar befestigt sein, z. B. durch Aufpressen, Auflöten usw.
  • Der Schlüssel 14 ist -vom Schlo ßmechanisMus io, i i in der Labe ,gemäß Fig. 3 nicht trennbar.
  • Zur Montage, .d. h. zum Aufbringen der Verschlußhülse 3, wird ein eigener, in Fig. 6,dargestellter Schlüs,selwerwendet. Demgemäß weist das Ende des zylindrischen Schlüssels 16 eine zylindrische Absetzung 17 auf, welche eine Nase 18 trägt, die in die Aussparung 15 hineinpaßt. Auf diese Weise kann; die Verschlußhülse 3 durch Erfassen in ihrer Nut. 15 fest aufgeschraubt werden. Zu beachten ist hierbei, daß die Nut 15 mit der Längsnut 9 des Gehäuses 2@ in Flucht kommt.
  • Das Lösen des gemäß Fig. 4 gesperrten Gesamtsicherheits.schlos,ses, geht in folgender Weise vor sich: Nach Einführen :des Schlüssels 14! wird die Nase i2' ,durch Verdrehen des Schlüssels zurückgedreht, bis sie.sich wieder in der gleichen Flucht mit dem Langkeil 13 des Schlo ßteiles ii befindet (s. Fig.3). In dieser Stellung wird der Sch.loßmechanismus, io, i i durch den Druck der zus@arnmengepreßten Feder 7' unter gleichzeitigem Zurückgehen des. Sperriegels 4' in :die Lage 4 zurückverschoben. Der Schloßmechantismus i ö, i i und, der Schlüssel 14 werden nun wieder ins die Tasche genommen, während der Sperriegel 4 im Schloßgehäuse 2, wie .aus Fig. 2 ersichtlich, bleibt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsschloß mit aus dem Schloßgehäuse herausnehmbarem Sperreinsatz, dadurch gekennzeichnet; daß der Sperriegel vom ,Schloßmechanismus getrennt ist.
  2. 2: Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß der Sperriegel. (4) für sich in einem Schloßgehäuse (2) längs verschiebbar gelagert und unter dem Druck einer Feder (7) in Ruhestellung gehalten ist.
  3. 3. Schloß nach Ansprüchen i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die den Sperriegel (4) in Ruhestellung -drückende Feder (7) sich mittelbar oder unmittelbar a!uf einer Verschlußhülse (3) abstützt.
  4. 4. Schloß nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußhül-se (3) eine ,mit -der im Schloßgehäu.se (2) vorgesehenen Führungsnut (9) fluchtende Nut (i5) aufweist, durch welche zugleich die Sicherung der Verschlußhülse (3) im gesperrten Zustand erfolgt.
  5. 5. Schloß nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (4) auf seiner dem Schloß,mechanismus zugekehrten Seite mit einer Aussparung (6) zum Einsetzen ,des getrennten zylindrischen Schloßmechanismus (i o, i i) versehen ist.
  6. 6. Schlo.ß nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ß zum Aufsetzen der Verschlußhül,se (3) ein besonderer zylindrischer Schlüssel (16) vorgesehen ist, :der auf seiner Stirnseite einen :der lichten Hülsenöffnung entsprechenden zylindrischen Ansatz (17) aufweist, auf welchem eine in die Hülsennut (15) hineinpassende Nase (i8) vorgesehen ist.
DEW7308A 1951-11-29 1951-11-29 Sicherheitsschloss mit aus dem Schlossgehaeuse herausnehmbarem Sperreinsatz Expired DE905466C (de)

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DE (1) DE905466C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3981617A (en) * 1974-08-01 1976-09-21 Milewicz Norbert W Marine propeller lock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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