DE407706C - Tuerschloss - Google Patents

Tuerschloss

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Publication number
DE407706C
DE407706C DEL59150D DEL0059150D DE407706C DE 407706 C DE407706 C DE 407706C DE L59150 D DEL59150 D DE L59150D DE L0059150 D DEL0059150 D DE L0059150D DE 407706 C DE407706 C DE 407706C
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DE
Germany
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ball
trap
nose
door lock
door
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Expired
Application number
DEL59150D
Other languages
English (en)
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VALDEMAR LANGE NIELSEN
Original Assignee
VALDEMAR LANGE NIELSEN
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Publication date
Application filed by VALDEMAR LANGE NIELSEN filed Critical VALDEMAR LANGE NIELSEN
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Publication of DE407706C publication Critical patent/DE407706C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/16Locks or fastenings with special structural characteristics with the handles on opposite sides moving independently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Türschlösser mit an jeder Türseite angebrachten» unabhängig voneinander drehbaren "Drückern, deren Wellen je für sich eine Büchse mit einer Nase drehen können, welche eine federnde Falle derartig bewegt, daß das Schloß mittels des Drückers an der einen Seite verriegelt werden kann, ohne daß es mittels des Drückers an der anderen Seite geöffnet werden kann,
ίο und umgekehrt.
Das eigentümliche Merkmal der Erfindung ist besonders darin zu erblicken, daß die beiden Nasen keilförmig sind, und daß diejenige Nase, die dem Drücker entspricht, mittels dessen das Verriegeln jeweilig vor sich geht, eine in einem Raum in der Falle bewegbare Kugel nach der entgegengesetzten Seite drückt, so daß sie in eine Bohrung in der Wand des Schloßkastens hinaustritt, wodurch die Falle von der Kugel festgehalten wird, ao so daß sie von derjenigen Nase, die dem anderen Drücker entspricht, nicht geöffnet werden kann.
Ein Ausfühningsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht des Schlosses mit entfernter Vorderplatte.
Abb. 2 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach Linie 11-11 in Abb. 1,
Abb. 3 eine Oberansicht des Verriegelmechanismus, und
Abb. 4 zeigt die Verbindung der geteilten Welle für die Türgriffe.
ι ist der Schloßkasten, 2 der Riegel, der [ im Kasten als eine U-förmig gestaltete, nach unten offene Falle 3 ausgebildet ist. In dieser
4Ü??06
Falle liegen die beiden Nasen 4 und 5, welche als Ansätze der Büchsen 6 und 7 ausgebildet sind. Diese Büchsen haben vierkantig gestaltete Bohrungen, in welche die gemäß der Erfindung geteilte Welle 8 'und 9, auf der die beiden Türgriffe sitzen,, eingebracht wird.
Die beiden Enden der Welle 8 und 9 sind, wie Abb. 4 zeigt, als Augen 15 ausgebildet und durch ein Gelenk 10 miteinander derart verbunden, daß sie sich unabhängig voneinander um ihre Längsachsen drehen können. 14 ist eine Feder, welche um die Büchsen 6 und 7 gelegt ist und bestrebt ist, die Nasen 4 und 5 immer in senkrechte Lage nach dem Aufklinken zurückzuführen, anderseits aber 'ein Überführen der Nasen in die in Abb. 1 punktiert gezeigte Stellung zulassen.
12 ist eine im Kasten 1 gelagerte Feder, welche die Klinke 2 nach außen drückt, inao dem sie sich gegen einen nach unten stehenden Ansatz an der FaUe 3 anlegt. 11 ist eine zwischen der Falle 3 und den Nasen 4 und 5 auf einem weiteren Ansatz 16 der Falle ruhende Kugel. Endlich ist mit 17 ein Anas schlag bezeichnet, der verhindert, daß die Falle 3 und damit die Klinke 2 zu weit nach ' außen aus dem Kasten 1 gedrückt wird. j
Die Wirkungsweise ist folgende: Drückt ; man wie gewöhnlich auf eine" der nicht dargestellten Klinken, so wird durch die Welle 8 und 9 eine der Büchsen 6 und 7 und damit eine der Nasen 4 und 5 in Uhrzeigerform gemäß Abb. 1 gedreht und wird mit ihrer Rückseite sich an den nach unten gebogenen rechten (Abb. 1) Schenkel der Falle 3 anlegen. Beim Abwärtsdrücken der Klinken wird somit der Riegels nach rechts (Abb. 1) gezogen und die Tür geöffnet. Beim Einschnappen der Tür wird umgekehrt die Feder 12 den Riegel nach außen drücken und die Feder 14 die Nasen 4 und 5 in senkrechte Stellung und damit die Klinke in normale Lage zurückbringen.
Soll jetzt die Tür von der einen. Seite verriegelt werden, was bisher durch Schließen mittels Schlüssel geschah, so wird die betreffende Klinke etwas angehoben. Die Ab- i bildungen zeigen den Vorgang des Verriegeins j beim Anheben der Klinke, die auf dem WeI- ! lenteil 8 sitzt. Damit wird die Nase 4 in die ! in Abb. 1 punktiert und in Abb. 3 ausgezogen J gezeigte Stellung gebracht. Die vorderen Enden der Nasen 4 und. 5 sind etwas keil- \ förmig gestaltet. Mit diesem keilförmigen j Ende wird die Kugel 11 in die in Abb. 3 ' gezeigte Lage geschoben, d.h. sie tritt zwischen die Nase 4 und die Wand des Kastens 1 | etwas in eine in dieser Wand vorgesehene Bohrung. Damit ist aber der ganze Mechanismus, insbesondere die Falle 1, festgeklemmt. Denn wollte man jetzt die Tür durch D,rücken auf die auf dem Wellenteil 9 gelagerte Klinke öffnen, so könnte die Falle nicht wie vorher sich nach rechts bewegen. Der Unke, U-förmig gestaltete Schenkel der Falle stößt in diesem Fall gegen die Kugel 11 an, die aber durch die Nase 4 und die Lagerung in der Seitenwand 1 festgeklemmt ist. Die Tür kann somit an dieser Seite nicht geöffnet werden.
Ein Öffnen der Tür wird erst dann wieder ermöglicht, wenn die Nase 4 von der Kugel zurückgezogen wird. Das ist aber nur durch Abwärtsdrücken der Klinke möglich, die auf dem Wellenteil 8 sitzt. 75
"Derselbe Verriegelungsvorgang spielt sich durch Anheben der Klinke auf dem Wellenteil 9 ab.
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Kugel 11 auf dem oberen Ende der Feder 12 anstatt auf dem Ansatz 16 ruht und somit gegen "die Falle 3 drückt.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Türschloß mit an jeder Türseite angebrachten, unabhängig voneinander drehbaren Drückern, deren Wellen je für sich eine Büchse mit einer Nase drehen können, welche eine federnde Falle derart bewegt, daß das Schloß mittels des Drückers an der einen Seite verriegelt werden kann, ohne daß es mittels des Drückers an der anderen Seite geöffnet werden kann, und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nasen (4 und 5) keilförmig sind, und daß diejenige Nase, die dem Drücker entspricht, mittels dessen das Verriegeln jeweilig vor sich geht, eine in einem Raum in der Falle (2, 3) bewegbare Kugel (11) nach der entgegengesetzten Seite drückt, so daß sie in eine Bohrung; In der Wand des Schloßkastens (1) hinaustritt, wodurch die Falle von der Kugel festgehalten wird, so daß sie von derjenigen Nase, die dem anderen Drücker entspricht, nicht geöffnet werden kann.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (11) auf einem Ansatz (16) an der Falle (2, 3). ruht.
  3. 3. Türschloß, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (11) am Ende derjenigen Feder (12) sitzt, welche die Falle in bekannter Weise in die Schließlage bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL59150D 1923-12-20 1923-12-20 Tuerschloss Expired DE407706C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL59150D DE407706C (de) 1923-12-20 1923-12-20 Tuerschloss

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DEL59150D DE407706C (de) 1923-12-20 1923-12-20 Tuerschloss

Publications (1)

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DE407706C true DE407706C (de) 1924-12-30

Family

ID=7279749

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL59150D Expired DE407706C (de) 1923-12-20 1923-12-20 Tuerschloss

Country Status (1)

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DE (1) DE407706C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0193291A3 (en) * 1985-02-05 1988-09-28 Titon Hardware Limited Latch operating means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0193291A3 (en) * 1985-02-05 1988-09-28 Titon Hardware Limited Latch operating means

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