AT125554B - Schraubensicherung. - Google Patents

Schraubensicherung.

Info

Publication number
AT125554B
AT125554B AT125554DA AT125554B AT 125554 B AT125554 B AT 125554B AT 125554D A AT125554D A AT 125554DA AT 125554 B AT125554 B AT 125554B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nut
screw
locking sleeve
sleeve
ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Strober
Irvin Reinemann
Hans Reinemann
Original Assignee
Ludwig Strober
Irvin Reinemann
Hans Reinemann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Strober, Irvin Reinemann, Hans Reinemann filed Critical Ludwig Strober
Application granted granted Critical
Publication of AT125554B publication Critical patent/AT125554B/de

Links

Landscapes

  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schraubensicherung. 



   Schraubensicherungen sind bereits vielfach bekannt. Häufig bestehen sie lediglich in der Anordnung einer Gegenmutter, wobei man zur Erhöhung der Sicherheit bereits Verzahnungen zwischen den beiden Muttern vorsieht oder die Gegenmutter mit entgegengesetztem Gewinde auf einem Gewinde- 
 EMI1.1 
 Eingriff stehend, gegenüber Verdrehung auf dem Gewindebolzen gesichert ist. 



   Diese Sicherungen besitzen alle den Nachteil, dass das Sicherungsorgan (Gegenmutter) lediglich durch die Gänge eines Gewindes gehalten wird. Ist die Beanspruchung der Mutter sehr gross, so kann es leicht vorkommen, dass die Gewindegänge ausreissen oder einfach   überschritten   werden. 



   In Erkenntnis dessen ist man bereits dazu übergegangen, das Sicherungsorgan, eine Sperrmuffe, 
 EMI1.2 
 
Sieherungsorgan ist hier mit einer der Form der Mutter entsprechenden   Ausnehmung   ausgestattet, in welche die Mutter eingreift und durch einen durch das Sicherungsorgan und den Bolzenfortsatz gehenden Keil gegen   Längsverschiebung   gesichert. Diese Sicherung besitzt den Nachteil, dass die Schraubenmutter, von   Zufallsfällen abgesehen, nicht   ganz angezogen werden kann, da ihre Stellung in jedem Falle der Stellung der Sperrmuffe entsprechen muss. Kann aber die Mutter nicht ganz angezogen werden, so ist selbst bei Anbringung der besten Sicherung das gewünschte Mass von Festigkeit nicht erreicht. 



   Erfindungsgemäss werden alle diese Nachteile dadurch beseitigt, dass die Schraubenmutter und die auf einem Fortsatz des Bolzens gegen Verdrehung gesicherte, axial verschiebbare Sperrmuffe miteinander in Eingriff stehende Verzahnungen tragen und durch ein beide übergreifendes gemeinsames Verbindungorgan zusammengehalten sind. Schraubenmutter und Sperrmuffe sind   zweckmässig   aussen mit Gewinde (Linksgewinde) versehen und durch eine gemeinsame Überwurfmutter   zusammengehalten.   Die Überwurfmutter für sich ist durch einen auf die   Sperrmutter   sitzenden Sprengring gegen Losen gesichert. 



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen der   erfindungsgemässen     Sehraubensicherung,   u. zw. Fig. 1 Mutter und   Schraubensieherung,   auf einem Bolzen befestigt, im Axialschnitt, Fig. 2 Mutter samt Sperr- 
 EMI1.3 
   Ausführungsform   im Längsschnitt, Fig. 6 Mutter und Sperrmuffe der   Ausführungsform   der Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 7 einen elastischen Ring im   Schrägriss.   



   Gemäss Fig. 1 und 2 ist der Schraubenbolzen 1 mit einem vierkantig ausgebildeten Fortsatz 2 versehen, auf welchem die mit einer vierkantigen Bohrung versehene Sperrmuffe J lösbar und axial verschiebbar gelagert ist. Diese trägt an ihrer inneren Stirnseite eine Verzahnung   4,   welche mit einer stirnseitigen Verzahnung 5 der auf den Schraubenbolzen 1 aufgesehraubten Schraubenmutter 6 in Eingriff steht. Eine nach dem Schraubenbolzenende zu geriehtete Abdrehung 7 der Schraubenmutter 6 ist mit Linksgewinde versehen. Desgleichen der äussere Umfang der Sperrmuffe 3. Durch eine mit   Linksinnen-   gewinde ausgestattete Überwurfmutter   8,   welche die Sperrmuffe 3 und den Mutteransatz 7 übergreift, 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 führt in die Ringnut 9 ein   schraubenförmiger   Gang 11.

   Der Sprengring 10 ist sechskantig ausgebildet (Fig. 3 und 4). 



   Das Anbringen der Schraubenmutter samt Sicherung geschieht in folgender Weise :
Die Schraubenmutter 6 wird auf den Schraubenbolzen 1 fest aufgeschraubt. Sodann wird die Sperrmuffe 3 auf den Ansatz 2 aufgeschoben und die Schraubenmutter 6 gegebenenfalls noch so verdreht,   dass die Zähne 4 und 5 der Sperrmuffe 3 und der Schraubenmutter 6 gut ineinandergreifen. Ist dies der Fall,   so wird   die Überwurfmutter S   von aussen auf die Sperrmuffe 2 aufgesteckt und durch Linksdrehung auf das Aussengewinde der Sperrmuffe und das Gewinde des Mutterfortsatzes aufgeschraubt, so lange, bis Sperrmuffe und Mutter fest aneinandergepresst sind. 



   Das Einführen des Sprengringes 10 geschieht in einfacher Weise dadurch, dass man das eine Ende in den Schraubengang 11 einführt und mit Hilfe eines Schraubenschlüssels den Sprengring so lange dreht, bis er vollkommen in der Ringnut 9 sitzt. 



   Ist die Sicherung angebracht, so kann die Schraubenmutter 6 nach keiner Richtung mehr gedreht werden, da sie durch die gegen Drehung auf dem Bolzen 1 gesicherte Sperrmuffe 3 gehalten ist. Die Überwurfmutter 8 kann sich infolge der Anordnung des Sprengringes 10 ebenfalls nicht mehr selbsttätig lösen. 



  Da die Überwurfmutter einer besonderen Beanspruchung, wie dies bei der Schraubenmutter 6 der Fall ist, nicht unterworfen ist, so genügt zu ihrer Sicherung der Sprengring ohne weiteres. Selbstverständlich kann an Stelle des Linksgewinde auf dem Mutterfortsatz und auf der Sperrmuffe auch ein Rechtsgewinde verwendet werden. 



   Gemäss Fig. 5 und 6 besitzen die Mutter 6 und die Muffe 3 an den einander zugekehrten Stirnseiten Ringansätze 11 und 12 von derselben Grösse. Die Ringansätze werden durch einen elastischen Ring   13   zusammengehalten, welcher die Ringansätze 11 und 12 fast auf ihrem ganzen Umfange umfasst und an den Kanten übergreift. 



   Damit der Ring 13 nicht beansprucht wird, falls auf die Mutter 6 ein Drehmoment im Sinne des 
 EMI2.1 
 ausgebildet, dass im Falle eines solchen Drehmomentes zu der   Bolzenaehse   parallel stehende Angriffs-   flächen   15 der Verzahnung 14 gegeneinanderdrücken. Zu diesem Zwecke laufen die Zähne nach der einen Seite steil, nach der andern Seite allmählich ab. 



   Durch diese Ausführungsform ist die Schraubenmutter 6 in eben derselben Weise gesichert, wie nach der Ausführungsform der Fig. 1 und 2, jedoch ist die   Ausführungsform nach Fig.   5 und 6 in den Gestehungskosten geringer. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schraubensicherung, dadurch gekennzeichnet, dass eine in bekannter Weise auf einem gewindefreien Bolzenfortsatz   (2)   verschiebbare und gegen Verdrehung   gesicherte Sperrmuffe   an ihrer inneren Stirnseite mit stirnseitigen Verzahnungen   (5)   der Mutter   (6)   in Eingriff stehende Verzahnungen   (4)   trägt und Sperrmuffe   (3)   und Schraubenmutter   (6)   ausschliesslich durch ein beide übergreifendes Organ   (8)   zusammengehalten sind.

Claims (1)

  1. 2. Schraubensichenmg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenmutter (6) EMI2.2 sichert ist.
    4. Schraubensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsorgan aus einem die Mutter (6) und die Sperrmuffe (3) ganz oder teilweise umfassenden und diese an den Stirnseiten übergreifenden elastischen Ring (13) besteht.
    5. Schraubensicherung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (13) auf Ringansätzen (11 und 12) ruht, welche die Mutter (6) und die Muffe an den einander zugekehrten Seiten besitzen.
    6. Sehraubensicherung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- griffsorgane (14) der Mutter (6) und der Muffe (3) Angriffsflächen (15) besitzen, zu denen die Schrauben- aehse parallel verläuft.
AT125554D 1929-07-04 1930-06-17 Schraubensicherung. AT125554B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE125554X 1929-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125554B true AT125554B (de) 1931-11-25

Family

ID=5658715

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125554D AT125554B (de) 1929-07-04 1930-06-17 Schraubensicherung.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT125554B (de)
ES (1) ES118713A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ES118713A1 (es) 1930-07-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2215092A1 (de) Werkzeug zur Montage und Demontage einer aus einer Mutter und einem Schraubbolzen bestehenden Verbindung sowie mit dem Werkzeug anzuwendender Schraubbolzen
DE202015002535U1 (de) Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Rotorblattesan einer Rotornabe einer Windkraftanlage
AT125554B (de) Schraubensicherung.
DE480132C (de) Schraubensicherung
DE507225C (de) Schraubensicherung
DE965741C (de) Mehrteilige Pleuelstange
DE1056878B (de) Befestigungsglied mit unverlierbar zugeordnetem Federring
DE202011110394U1 (de) Schraube
DE821444C (de) Schraubensicherung
DE3525947C1 (en) Screw and threaded bolt securing device
AT383657B (de) Verdrehsicherung fuer innensechskant-schrauben oder -muttern
AT380546B (de) Schraubenverbindung
CH148841A (de) Schraubensicherung.
DE2607213C3 (de) Verdrehsicherung für eine Gewindemutter
DE1045927B (de) Werkzeug zum Ein- und Ausschrauben von Stiftschrauben
DE520897C (de) Schraubensicherung
AT115544B (de) Absperrbarer Hahn, insbesondere für die Benzinleitungen von Kraftfahrzeugen u. dgl.
DE916915C (de) Sicherung fuer Gewindeverbindungen
AT97231B (de) Lösbare Schraubensicherung.
DE739338C (de) Zylindrische Keilfluegelschraube als Mauerduebel
DE559610C (de) Gegen Loesen gesicherte Schraubenverbindung, insbesondere fuer Schuettelrutschen
AT111757B (de) Schraubensicherung.
DE1575971C3 (de) Kupplung zur Befestigung einer Nabe auf einer Welle durch eine konische Klemm hülse
AT83061B (de) Schraube mit gewindelosem Bolzen.
AT115553B (de) Schraubensicherung.