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Kletterkarabiner.
Es sind Kletterkarabiner bekannt, die dazu dienen, rasch lösbare Verbindungen zwischen Kletter- seilen einerseits und Mauerhaken anderseits, zwischen Seilschlingen untereinander u. dgl. zu ermöglichen.
Allen diesen bekannten Kletterkarabinern haften gewisse Nachteile an ; Zweck der Erfindung ist, diese
Nachteile durch die besondere Formgebung und Konstruktion des Kletterkarabiners zu vermeiden.
In der Zeichnung sind bekannte Ausführungsformen in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Die Fig. 4 zeigt den erfindungsmässigen Kletterkarabiner. An Hand der Figuren wird im folgenden das Neue vom
Bekannten abgegrenzt und die Wirkungsweise des neuen Kletterkarabiners erläutert.
Fig. 1 zeigt eine gebräuchliche Form eines Kletterkarabiners. Ein Nachteil dieser Konstruktion ist die zweiachsigsymmetrischeForm (Symmetrieachsen AB und CD), die beim Gebrauch einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf, um die richtige Stelle für das Einführen des Seiles aufzufinden. Ein weiterer
Nachteil tritt beim Einführen des Seiles 8 dadurch auf, dass der bewegliche Teil T der strichliert gezeichneten Stellung T, dem weiteren Eindringen des Seiles 8 in die Lage 81 hindernd im Wege steht und vorerst wieder in die Stellung T zurückgeklappt werden muss, um den Weg freizugeben.
In Fig. 2 ist eine bekannte Ausführungsform des Kletterkarabiners dargestellt, der nur mehr einachsig symmetrisch ist (Symmetrieachse-AB), wodurch die Bedienung schon etwas erleichtert ist, obwohl noch immer eine gewisse Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden muss, auf welcher Seite der Eingang aufzufinden ist. Überdies besitzt diese Ausführung denselben Nachteil, der an zweiter Stelle bei der Form nach Fig. 1 aufgezeigt wurde.
An beiden Formen, sowohl nach Fig. 1 als auch nach Fig. 2, ist nachteilig, dass wegen der geringen Abmessungen höchstens zwei Seilschlingen bzw. ein Mauerhaken und eine Seilschlinge untergebracht werden können. Ausserdem wird dadurch bei allfälligem Kringeln des Seiles das freie Gleiten des Seiles im Karabiner verhindert. Da aber für gewisse Abseilmethoden und für Bergungsaktionen mehrere Seilzüge nebeneinander in den Karabiner eingelegt werden und dabei ihre volle Bewegungsfreiheit beibehalten müssen, hat sich eine grössere Form nach Fig. 3 die das Grössenverhältnis im Vergleich zu der Form nach Fig. 2 zeigt, eingebürgert, die aber nebst höherem Gewicht alle vorher aufgezählten Nachteile der bekannten Formen aufweist.
Alle bekannten Formen bergen überdies die grosse Gefahr in sich, dass sie sich bei allfälligen Zugbeanspruchungen am Mauerhaken in seitlicher Richtung oder nach oben hin selbsttätig öffnen, wodurch ein Absturz des Kletterers, zumindest aber eine Aufhebung der Sicherung desselben hervorgerufen werden kann.
Der erfindungsgemässe Kletterkarabiner nach Fig. 4 vermeidet alle vorgenannten Nachteile in folgender Weise :
Durch die vollständig unsymmetrische Formgebung bezüglich der üblichen Längs-und Quersymmetrieachsen AB und CD ist es auf den ersten Blick klar, auf welcher Seite der Eingang zu finden ist. Um das Einführen des Seiles bzw. des Mauerhakens weiterhin zu erleichtern, ist an der Stelle, wo das Einführen am leichtesten fällt, eine Kerbe K angebracht, in der das Seil bzw. der Mauerhaken eine Abstützung findet.
Durch die im Verhältnis zur Länge besonders grosse Breite des Karabiners ist es möglich, auch in der Stellung Ti des Seiles T das Seil 8 in die Lage 81 zu bringen. Dadurch ist auch bei Kringelbildung des Kletterseiles ein freies Gleiten beim Durchziehen durch den Karabiner sichergestellt. Durch einen Anschlag N oder eine ähnliche Vorrichtung wird verhindert, dass sich der bewegliche Teil des Karabiners weiter öffnet, als es gerade zum Einführen des Seiles bzw. des Mauerhakens notwendig ist, und auch
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versperrt werden könnte und zweitens die Feder F, die den Karabiner zu schliessen hat, unnötig stark auf Biegung beansprucht würde. Weiters wird dadurch die Gefahr des unbeabsichtigten, selbsttätigen Öffnens des Karabiners erschwert.
Um die Gefahr eines unerwünschten selbsttätigen Öffnens des erfindungsgemässen Kletterkarabiners vollständig auszuschalten, ist an demselben eine Hülse H vorgesehen. Dieselbe wird in kritischen Situationen über das Gelenk C oder über die Verzahnung V geschoben und sperrt derart den beweglichen Teil T. Durch diese schubhÜlse wird auch die Festigkeit des Kletterkarabiners für den Fall eines Absturzes beträchtlich erhöht.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1.. Kletterkarabiner, dadurch gekennzeichnet, dass er eine unsymmetrische Form bezüglich der üblichen Längs- und Quersymmetrieachsen (AB und CD) besitzt.