DE417690C - Schaltungsanordnung zur Betaetigung variabler Eichleitungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Betaetigung variabler EichleitungenInfo
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- DE417690C DE417690C DEA38758D DEA0038758D DE417690C DE 417690 C DE417690 C DE 417690C DE A38758 D DEA38758 D DE A38758D DE A0038758 D DEA0038758 D DE A0038758D DE 417690 C DE417690 C DE 417690C
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- DE
- Germany
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- circuit
- switch
- contacts
- variable attenuators
- circuit arrangement
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- Expired
Links
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/46—Monitoring; Testing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
15. AUGUST 1925
15. AUGUST 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 e GRUPPE
Firma Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Schaltungsanordnung zur Betätigung variabler Eichleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1922 ab.
Bei der Betätigung von variablen Eichleitungen in H- oder T-Schaltungen ist bei
den bisher gebräuchlichen Schaltungen eine große Anzahl verschiedener Schaltkontakte zu
betätigen. Je mehr Schaltkontakte aber zur Herstellung der gewünschten Verbindung erforderlich
sind, um so größer ist die Möglich- ""
keit, daß Schaltkontakte durch den Betrieb fehlerhaft werden. Demgegenüber sucht die
Erfindung die Betriebssicherheit dadurch zu erhöhen, daß die Schaltelemente über eine
möglichst geringe Zahl von Schaltkontakten
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Erhard Sauer in Charlottenbufg.
geführt werden, so daß die Fehler, die durch schlechte Kontakte entstehen können, gleich-
• falls möglichst gering werden.
Zur Erläuterung der Erfindung ist auf der Zeichnung in Abb. ι ein normales Element
in Η-Schaltung und in Abb. 2 die gebräuchlichste Schaltung dieses Elements dargestellt.
Abb. 3 zeigt die gemäß der Erfindung abgeänderte Schaltung und Abb. 4 eine ähnliche
Anordnung für eine T-Schaltung.
Für die Betätigung der Schaltungsanordnung können beliebige Kontaktvorrichtungen
verwendet werden, beispielsweise Stöpsel-, Kellog- oder Walzenschalter. In der Zeichnung
ist beispielsweise ein Kellogschalter verwendet, weil dieser gerade für die Zwecke
der Erfindung besonders geeignet erscheint. Durch den Schalter der Erfindung sollen
bei dem Element der Abb. 1 entweder die ao Widerstände A1 B und C, D<
kurzgeschlossen oder in den Stromkreis eingeschaltet werden. Während diese Schaltungen bei den bisherigen
Anordnungen nur derart ausgeführt werden konnten, daß in jedem Schaltelement der
Stromschluß über vier Kontaktstellen erfolgte, kann man bei dem Gegenstand der Erfindung mit zwei bzw. drei Kontaktstellen
auskommen.
Bei der bekannten Ausführung nach Abb. 2 fließt der Strom in der gezeichneten Kurzschlußstellung
des Schalters von der Leitung a über die Kontaktfedern 2, 1, 7, 8, 2', 1', 7', 8'
über die Leitungena', b' zurück über die Kontaktfedern
11', 10', 4', 5', 11, 10, 4, 5 nach Leitungö.
Für die Einschaltstellung werden die Schalter I, II in der Pfeilrichtung betätigt. In
dieser Stellung verläuft der Strom in dem Schaltelement 1 von der Leitung« über die
Kontaktfedern 2, 3, den Widerstand C, /, D1 Kontaktfedern 9, 8· zum Schaltelement II,
durchfließt dann dieses Schaltelement in der gleichen Weise und fließt dann zurück über
die Kontaktfedern 11', 12', die Widerstände B',
e',A, die Kontaktfedern 6', 5', 11, 12, die Widerstände
B, e, A und die Kontaktfedern 6, 5 zur Leitung b.
Bei der Schaltung nach Abb. 3 fließt der Strom in der gezeichneten Kurzschlußstellung
der Schaltelemente I, II von der Leitung a des Schaltelements I über die Klemme A1 die
Kontaktfedern 3, 4, Klemme B nach der Klemme A' des Schaltelements II. Er fließt
dann von hier über die Kontaktfedern 3', 4' und über die Klemme B' zur Leitung a!. Er
fließt dann zurück über die Leitung b', Klemme £>', Kontaktfedern 2', 1', Klemmen C1
D1 Kontaktfedern 2, i, Klemme C zur Leitung
b. Der Strom fließt bei dieser Schaltung über je zwei Kontaktstellen jedes Schaltelements.
Für die Emschaltstellung wird der Schalter in der Pfeilrichtung umgelegt, hierdurch werden
die bisher geschlossenen Kurzschlußkontakte geöffnet. Der Stromverlauf ist nunmehr
der folgende: von der Leitung α über die Widerstände A, e, B, Ä, e\ B', Leitung a',
V1 Widerstände D', /', C1D1 f, C nach Leitung
b. Gleichzeitig werden die Ableitungswiderstände e, f und e',f durch Schließen der
Kontaktfedern 5, 6 bzw. ζ', 6' in Nebenschluß zu den Leitungen gelegt. Der Strom durchfließt
bei dieser Schaltung in jedem Schaltelement nur einen Kontakt des Schalters.
Die neue Schaltung hat also gegenüber der bekannten den Vorteil größerer Einfachheit
und Betriebssicherheit.
Für eine T-Schaltung wird die Umschaltung besonders einfach. Hierfür genügt ein Kellogschalter
mit nur zwei Kontaktfedern. Abb. 4 zeigt den Stromverlauf.
In der gezeichneten »Kurzschlußstellung« für das Schaltelement I fließt der Strom ungeschwächt
nur über den durch die Kontaktfedern 3, 4 gebildeten Kontakt. Der .Ableitungswiderstande,/
steht nur einpolig mit α in Verbindung. Wird der Schalter in der
Pfeilrichtung umgelegt, so wird die Brücke gleichfalls über einen Kontakt, der durch
die Federn 1, 2 gebildet wird, eingeschaltet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung zur Betätigung variabler Eichleitungen, bei der reelle oder komplexe Widerstände in H- oder T-Schaltung für Vergleichsgrößen angewendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Endpunkte der H- oder T-Schaltung an je zwei nebeneinanderliegende Kontakte eines Schalters geführt werden, so daß in der einen Stellung des Schalters die Kontakte geschlossen und die Schaltung kurzgeschlossen ist, in der anderen Stellung dagegen die Kontakte geöffnet und die Schaltung in den Stromkreis eingeschaltet ist, und daß der eine Endpunkt des Ableitungswiderstandes über einen weiteren Kontakt des Schalters je nach der Stellung desselben entweder von der Schaltung abgetrennt oder mit ihr verbunden ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der Anordnung vorgesehene Schalter für die Η-Schaltung drei, für die T-Schaltung zwei Kontakte besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA38758D DE417690C (de) | 1922-11-07 | 1922-11-07 | Schaltungsanordnung zur Betaetigung variabler Eichleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA38758D DE417690C (de) | 1922-11-07 | 1922-11-07 | Schaltungsanordnung zur Betaetigung variabler Eichleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE417690C true DE417690C (de) | 1925-08-15 |
Family
ID=6930988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA38758D Expired DE417690C (de) | 1922-11-07 | 1922-11-07 | Schaltungsanordnung zur Betaetigung variabler Eichleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE417690C (de) |
-
1922
- 1922-11-07 DE DEA38758D patent/DE417690C/de not_active Expired
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