DE416665C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Schliessung eines Gasventils beim Erloeschen der Flamme - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Schliessung eines Gasventils beim Erloeschen der Flamme

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DE416665C
DE416665C DEC33815D DEC0033815D DE416665C DE 416665 C DE416665 C DE 416665C DE C33815 D DEC33815 D DE C33815D DE C0033815 D DEC0033815 D DE C0033815D DE 416665 C DE416665 C DE 416665C
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flame
automatic closing
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DEC33815D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Schließung eines Gasventils beim Erlöschen der Flamme. Die Erfindung stellt eine verbesserte, selbsttätig wirkende Gasschließvorrichtung dar. Das Wesen der Neuerung besteht in einem '@Iechanismus zur Regulierung, mittels welcher die Vorrichtung im Gebrauchsfalle nach erstmaliger Regulierung eine wirksame Gassparvorrichtung ergibt. Auch zeichnet sich diese Vorrichtung dadurch aus, daß sie allen Gebrauchsgelegenheiten der Gasbeleuchtung und -heizung angepaßt werden kann.
  • Die Art und Wirksamkeit einer solchen Vorriz2htung veranschaulicht beiliegende Zeichnung. Nach dieser stellt Abb. i eine Vorrichtung für Steh- und Hängelicht dar, Abb. 2 eine solche für Noch- und Heizgaseinrichtungen. Die Wirksamkeit dieser Vorrichtung beruht auf dem bekannten Prinzip der Ausdehnung des Quecksilbers unter dem Einfluß der Wärme, die in dieser Erfindung in verbesserter Form angewendet worden ist.
  • Abb. z und 2 zeigt die Vorrichtung in normaler ()ffenstellung des Gaskanals lz-i in einem Kolbenventil c. Ein gegen äußere Wärmeableitung isolierter Stahlstab a bildet den W ärmeüberträger von der Gasflamme zu einer bestimmten Quecksilbermenge, die sich in den Rohrhälften und P 1 befindet. Letztere bilden mit einem Zylinder r und r1 ein Kreuzrohr. Eine Verbindung zwischen den Innenräumen von P und P1 nach r besteht nur in Rohrlöchern s-s. Durch diese tritt das Quecksilber in den Zylinder r und unter den Kolben des Ventils c. Das Zwischenstück t dient als Verschiaubung zwischen r und der Gasdüse b und bildet mit seinem durchbrochenen Boden die Begrenzung der Aufwärtsbewegung von c. Zwischenstück d verbindet r1 mit der Gaszuleitung u. Stab a ist im Rohr o eingelagert und mit Zellen oder Asbest umgeben. Beim Brennen der Flamme leitet daher der Stab die übertragene Wärme auf das Quecksilber über, das seinerseits durch Volumenvergrößerung auf den Kolben des Ventils c drückt und dieses aus dem Zvlinder r treibt, und zwar unter L`berwindung des Federdruckes der Zugfeder g, welche auf c wirkt. Infolge dieser Wirkung wird der G askanal k- i, der in der Ruhelage von c gesperrt ist, frei, daß die bisher gesperrten Gase durch t und b zum Brenner gelangen können. Erlischt die Flamme oder hört durch einen anderen Umstand die Gaszuführung auf, so kühlt sich Stab a und mit diesem das Quecksilber ab, und Ventil c, seinem Federdruck folgend, senkt sich, so daß der Gaskanal la-i durch r gesperrt wird.
  • Diese Art eines Gasverschlusses ist aus ähnlichen Erfindungen bekannt, jedoch unterscheidet sich vorliegende Erfindung von #vorgenannten in folgendem Der kritische Moment der Cffnung und Schließung solcher Gasschließvorrichtungen unterliegt nicht nur dem Einffuß der zugeleiteten, sondern auch dem der abgeleiteten Wärme-, deren Grad infolge der wechselnden Lufttem peratur der Jahreszeiten als auch der Räumlichkeiten verschieden ist. So würde z. R. eine Vorrichtung diesen Systems ohne Reguliervorrichtung bei großen `1 emperaturunterschieden versagen; und zwar bei Temperaturunterschieden nach unten würde sich infolge zii starker Luftkühlung der Gassperrmechanismus nicht öffnen können, da die zugeleitete Wärme so schnell von der Luft absorbiert würde,` daß der kritische :Moment der Öffnung nicht erweicht wird, während bei Temperaturunterschieden nach obenhin die Außentemreratur selbst eine Öffnung des Verschlußventils herbeiführt.
  • Beides zu verhindern, dient die Stellschraubek. Durch Vor- oder Zurückstellung dieser zylindrischen Schraube kann der kritische Moment bestimmt werden; insofern nämlich, daß dadurch das Quecksilber und durch dieses das Verschlußventil c in seiner Stellung beeinilußt wird.
  • Bei Gasschließvorrichtungen vorliegenden Svstems ist es ferner notwendig, daß ein Cberdruclt im Quecksilberbehälter, hervorgerufen durch die Zuführung größerer Wärmemengen, als zur völligen Öffnung des Verschlußventils notwendig sind, reduziert werden kann.
  • In vorliegender Vorrichtung reduziert sich ein auftretender Cberdruck selbsttätig, und zwar durch den elastischen Regulierkolben 1, zu dem Stellschraube k den Zvlinder bildet. Dieser Regulierkolben tritt jedoch nicht eher in Tätigkeit, bis Ventil c in seiner Aufwärtsbewegung durch t begrenzt wird, also völlig offen ist. Zu diesem Zwecke ist die auf 1 wirkende Feder in von größerer Druckwirkung als Feder ; des Ventils e. Eine völlige Öffnung ergibt einen übermäßigen Gasstrom zur Brennstelle, die unökonomisch und daher zu reduzieren ist. Diese Möglichkeit ist gleichfalls durch die Stellschraube erreichbar. Durch Zurückstellung der Stellschraube tritt der Kolben 1 wieder in Ruhelage und Ventil c so weit zurück, daß h- i die Gase bis auf Normaldruck und -menge redu;,iert. Die erstmalige Regulierung einer Gasschließvorrichtung vorliegender Art gewährleistet durch vorgenannte Einrichtung einen präzis wirkenden Gassparer.
  • Eine vorübergehende Öffnung des Ventils zwecks Entzündung der Flamme erfolgt entweder durch Erwärmung des Quecksilbers mittels Zündholzes usw. oder durch den Tauchkolben e, indem letzterer durch Druck von, außen das Quecksilber verdrängt und dieses das Ventil c aus dem Zylinder drückt. Durch Aufhebung des Fingerdruckes auf e wird auch die stattgefundene Wirkung aufgehoben.
  • Durch passende Einstellung des Stabes a ist die Vorrichtung auch für Hängelichtkörper anwendbar.
  • Uin die Vorrichtung für Koch- und Heizgaseinrichtungen anwendbar zu machen, ist sie folgendermaßen verändert.
  • Abb. 3 und .1 .. Der Zylinder y ist mit einem Rohr E verbunden, das mit einer kleinen Brenndüse D versehen ist. Letztere ist zum Schutz mit einer durchlochten Kappe f umgeben, in die der Stab a hineinragt, so daß er von D beheizt werden kann.
  • Diese Vorrichtung wird in die Gasleitung zwischen Gashahn und Brennstelle so eingesetzt, daß d stets mit der Zuleitung, E stets mit der Gasableitung verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise ist alsdann folgende Nach Öffnung des Gashahns erfolgt eine -vorübergehende Öffnung des Ventils C in derselben Weise wie in Vorrichtung I. Die in Pfeilrichtung zur Frennstelle gelangenden Gase treten auch in die Düse D, können hier entzündet werden und beheizen den Stab a, so daß sich nunmehr das Ventil c in derselben Weise wieinVorrichtungAbb.zoffenhält. EineUnterbrechung des Gasstroms führt auch ein Erlöschen der Flamme von D herbei, wodurch sich das Ventil c in bekannter Weise schließt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Schließung eines G asventils beim Erlöschen der Flamme mit Hilfe einer abgesperrten Quecksilbermenge, die sich bei brennender Flamme durch Wärmeleitung von derselben her ausdehnt und das Ventil offen hält, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Quecksilberbehälter eine besondere, von dem Ventil unabhängige Stellschraube angeordnet ist, die zugleich den Zylinder eines unter Federdruck stehenden, von dem Quecksilber berührten Druckkolbens bildet.
DEC33815D 1923-07-27 1923-07-27 Vorrichtung zur selbsttaetigen Schliessung eines Gasventils beim Erloeschen der Flamme Expired DE416665C (de)

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