DE243161C - - Google Patents

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DE243161C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4«. .GRUPPE
m.b.H. in BERLIN.
Luftmenge erzeugt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1910 ab.
Thermostatische Absperrventile, die zwischen dem Behälter für den flüssigen Brennstoff und dem Verdampfer eingeschaltet sind, die also unter der Wirkung der Wärme sich selbsttätig öffnen und den Zutritt des Brennstoffs aus seinem Vorratsbehälter in den Verdampfer freigeben, wurden bisher nur bei solchen Lampen für flüssigen Brennstoff verwendet, deren Brennstoff unter einem schon vor Inbetrieb-Setzung der Lampe vorhandenen Druck stand,
»also z. B. für Lampen, auf deren Brennstoffspiegel ein besonders erzeugter Preßluft- oder Kohlensäuredruck wirkt.
Demgegenüber besteht vorliegende Erfindung darin, daß das thermostatische Absperrventil in Verbindung mit einer solchen Lampe für flüssigen Brennstoff verwendet wird, die sich ihren Druck selbst durch Beheizung einer in einem Kessel eingeschlossenen Luftmenge durch die Lampenabgase erzeugt. Die Erfindung wird demnach in der Vereinigung zweier an sich bekannter Merkmale gesehen, die gerade bei Invertlampen, die sich ihren Druck für die Brennstoffzuführung selbst erzeugen, ganz besondere Vorteile ergibt, da bei solchen ohne Thermostaten arbeitenden Lampen die Gefahr besteht, daß der Glühstrumpf schon durch geringe Mengen flüssigen Brennstoffs, die infolge unrichtiger Mischung der Petroleumdämpfe und der Luft in den Brenner treten können, berußt wird. Dadurch wird j aber sofort die Luftansaugung in der Mischkammer schädlich beeinflußt und rückwirkend eine ungenügende Verdampfung sowie eine Abkühlung des Luftbehälters und folglich Verminderung des Druckes herbeigeführt, so daß die Lampe schließlich außer Betrieb gesetzt wird. Derartige Störungen können bei Lampen mit sich selbst erzeugendem Druck nicht vermieden werden, da es für die Bedienung oft unmöglich ist, zu beurteilen, zu welchem Zeitpunkt der Hahn in der Brennstoffzuleitung zum Verdampfer zu öffnen ist. Ist z. B. der Druck zu hoch, wird also erst spät geöffnet, so kann der in zu großer Menge eintretende flüssige Brennstoff durch den Verdampfer nicht schnell genug verdampft werden, sondern tritt noch flüssig in den Brenner und verursacht die angegebenen Störungen. Erfolgt die öffnung des Hahnes zu früh, also bei noch mäßigerem Druck, so ist der Verdampfer nicht heiß genug, den zufließenden Brennstoff genügend zu verdampfen, so daß ebenfalls flüssiger Brennstoff in den Brenner gelangt. Dazu ist noch ein weiterer Nachteil zu beachten. Nach, dem Auslöschen der Lampe kühlt der Luftbehälter ab, und es entsteht ein Unterdruck. Werden dann Reparaturen an der Lampe vorgenommen und dabei der Hahn geöffnet oder schwankt die Lampe, so kann leicht Luft in den Brennstoffbehälter oder,Brennstoff in den Luftbehälter gelangen.
Beim Wiederinbetriebsetzen der Lampe bilden sich dann explosible Dämpfe, die eine ständige Gefahr darstellen.
Allen diesen Nachteilen wird durch die An-5 Ordnung eines thermostatischen Absperrventils abgeholfen, das unabhängig von den mit der Lampe sonst vorgenommenen Handhabungen arbeitet und den Brennstoffzufluß sowohl rechtzeitig selbsttätig öffnet, nämlich dann, wenn
ίο im Luftbehälter ein genügender Minimaldruck erzeugt und das richtige Verhältnis zwischen Brennstoffzufluß und der Temperatur des Verdampfers erreicht ist, wie auch selbsttätig schließt und damit schädlichen Zufälligkeiten vorbeugt. Infolge der Einschaltung des Thermoventils kann das Hauptabsperrventil beim Anwärmen der Lampe sofort geöffnet werden und diese sich selbst überlassen bleiben.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel im Schnitt.
Über dem Luftkessel k ist der Brennstoffbehälter b angeordnet. Beide stehen durch das Luftrohr I und die Verschraubungen s miteinander in Verbindung. Am Brennstoffbehälter b ist das Hauptabsperrventil α befestigt. Von diesem führt ein Rohr zu dem Vergaser v. In diesem ist ein unter dem Einfluß der Lampenabgase stehendes Absperrventil w eingebaut.
Die Inbetriebsetzung der Lampe ist wie folgt:
Nachdem der zur Anwärmung nötige Spiritus in die Anheizschale h gefüllt und angezündet ist, erwärmt sich zunächst der Luftkessel k und erzeugt einen auf den Brennstoff im Behälter b wirkenden Druck. Der Brennstoff wird durch das Ventil α und das anschließende Rohr nach dem Vergaser ν hineingedrückt. Inzwischen ist der Verdampfer genügend vorgewärmt worden, so daß das sich darin befindliche thermostatische Absperrventil selbsttätig öffnet und den Brennstoff in den Vergaser eintreten läßt, in dem er verdampft. Der Dampf strömt aus der Düse in das Mischrohr und entzündet sich dann über dem Brennerkopf an der Anheizflamme. Wenn die Anheizflamme erloschen ist, übernehmen die Abgase der Hauptflamme die Beheizung des Verdampfers und des Luftkessels.
Das thermostatische Ventil kann auch außerhalb des Vergasers so angeordnet sein, daß ■ es von den Abgasen getroffen wird.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUCH :
    Intensivlampe für flüssige Brennstoffe, insbesondere Petroleum, bei welcher der Betriebsdruck durch Erwärmung einer in einem Behälter eingeschlossenen Luftmenge erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Brennstoffzuleitung und dem Vergaser ein thermostatisches Absperrventil eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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