DE123440C - - Google Patents

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DE123440C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
ATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 123440 KLASSE 4 ψ.
ARTHUR KITSON in PHILADELPHIA.
von Mineralöl - Glühlichtlampen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ag. April 1900 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Speisung des Verdampfers an Mineralöl-Glühlichtlampen, deren Verdampfer durch eine ä'ufsere Wärmequelle geheizt wird. Die Speisung geschieht mittelst eines durch die Wärme geöffneten bezw. geschlossenen Ventils (Thermoventils). Die Erfindung bezweckt, den Uebelstand der vorzeitigen Ventilöffnung, welche den bekannten Bauarten anhaftet, zu beseitigen durch die Einrichtung, dafs die Erhitzung des Verdampfers das Ventil erst dann öffnen kann, wenn der Verdampfer die volle Verdampfungstemperatur erreicht hat. Diese Einrichtung bewirkt aufserdem, dafs während des Brennens der Lampe die Ventilöffnung bei eintretender Abweichung vom normalen Stand selbsttätig auf letzteren zurückgestellt wird, so dafs eine regelmäfsige Brennstoffzuführung aufrecht erhalten bleibt.
Hierzu ist die auf der beiliegenden Zeichnung in senkrechtem Längenschnitt dargestellte Einrichtung benutzt.
In das Verdampfrohr 1, welches über dem von ihm zu speisenden Brenner angeordnet zu denken ist, ist axial eine Stange 2 von höherem Ausdehnungscoefficienten eingesetzt, und zwar verstellbar, indem sie mit dem als Schraube ausgebildeten hinteren Ende in einen mit Muttergewinde versehenen, das Rohr 1 schliefsenden Schraubenpfropfen 4 gelagert ist; ihre Einstellung wird durch eine Gegenmutter 5 gesichert. Am anderen Ende ragt die Stange 2 in die Bohrung 6 eines das dortige Ende des Verdampfers schliefsenden Pfropfens 7, welcher vor der Bohrung eine Kammer 8 enthält, in welche die Oelzuleitung g mündet. Das Kammerende genannter Bohrung ist zum Sitz für den Ventilkegel 10 ausgebildet, welchen eine in der Kammer 8 angeordnete Schraubenfeder 11 beständig auf den Sitz zu dichten strebt, und von welchem ein Stiel 12 in die Bohrung 6 hereinragt. Zwischen dem Ende des Stiels und dem Ende der Stange 2 verbleibt ein Spielraum 13. Bei 3 liegt die Auslafsöffnung für den Oeldampf.
Beim Anheizen des Verdampfrohres 1, welches in der üblichen Weise vermittelst einer Hülfsflamme bewirkt wird, dehnt sich nun die Stange 2 infolge ihres höheren Ausdehnungscoefficienten stärker aus als das Rohr 1, allein es bedarf eines dem Spielraum 13 entsprechenden Zeitverlaufes, ehe ihr Ende gegen den Ventilkegel stöfst, zu dessen Oeffhung sie dann noch den Widerstand der Feder 12 zu überwinden hat. Stellt sich beim Brennen der Lampe eine höhere Erhitzung der Stange 2. und dadurch eine weitere als die normale Ventilöffnung ein, so wirkt das in entsprechend reichlicherer Menge eindringende OeI in entsprechend höherem Grade abkühlend auf den in der Bohrung 6 befindlichen Theil der Stange 2, so dafs die Ventilöffnung wieder kleiner wird. Erlischt die Lampe oder wird sie ausgelöscht, so weicht die Stange 2 infolge ihrer stärkeren Zusammenziehung vom Stiel 13 zurück und Feder 12 schliefst das Ventil.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    Durch die Wärme der Heizflamme beeinflufstes Speiseventil für den Verdampfer von Mineralöl-Glühlichtlampen, deren Verdampfer durch eine äufsere Wärmequelle geheizt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Stange (2) von höherem Ausdehnungscoefficienten als der des Verdampfrohres (1) axial in letzterem angeordnet, an dem Dampfauslafsende des Verdampfrohres befestigt und so lang bemessen ist, dafs ihr freies Ende im kalten Zustande der Lampe durch einen Zwischenraum (13) von dem unter Federdruck auf seinem Sitz gehaltenen Ventilkegel (10) getrennt ist, so dafs die Stange (2) erst nach beträchtlicher Ausdehnung das Ventil von seinem Sitze abhebt.
    Ausführungsform der Vorrichtung gemäfs Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stange (2) am Auslafsende des Verdampfers (1) in einem Muttergewinde befestigt ist, zum Zwecke, die wirksame Länge der Stange verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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