DE623771C - - Google Patents
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- DE623771C DE623771C DENDAT623771D DE623771DC DE623771C DE 623771 C DE623771 C DE 623771C DE NDAT623771 D DENDAT623771 D DE NDAT623771D DE 623771D C DE623771D C DE 623771DC DE 623771 C DE623771 C DE 623771C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/08—Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply
- F23Q9/10—Pilot flame igniters with interlock with main fuel supply to determine the sequence of supply of fuel to pilot and main burners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Combustion (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung für Gas- und ölfeuerungsanlagen
mit einem von der Zündflamme beheizten temperaturempfindlichen Körper, weleher
das Brennstoffventil auf'elektromagnetischem Wege steuert.
Es sind bereits Sicherheitseinrichtungen dieser Art bekanntgeworden, bei denen eine
von der Zündflamme beheizte Stange an ihrem
ίο einen Ende festgehalten und an ihrem anderen
freien Ende mit einem Schwinghebel verbunden ist, der eine Kontaktvorrichtung im
Stromkreis für das Brennstoffventil betätigt. Auch sind Temperaturregeleinrichtungen mit
einem Thermostaten bekannt, der aus zwei Stangen von verschiedener Wärmeausdehnungszahl
besteht, die an ihren freien Enden miteinander verbunden sind. Diese bekannten Einrichtungen unterliegen jedoch dem
Einfluß der im Feuerraum auftretenden Temper atu rs ch wankungen.
Erfindungsgemäß besteht der temperaturempfindliche Körper aus zwei gleich weit in
den Feuerraum hineinragenden und an ihrem einen Ende durch einen Steg fest miteinander
verbundenen Stangen aus gleichem Metall, von denen die eine außerhalb des Bereiches
der Zündflamme angeordnete Stange an ihrem anderen Ende an der Kesselwand ortsfest befestigt
ist und die andere, im Bereich der Zündflamme liegende Stange mit ihrem freien
Ende zur Steuerung eines im Stromkreis des Elektromagneten für das Brennstoffventil liegenden
Schalters durch eine Bohrung in der Kesselwand mit Spiel hindurchgeführt ist. Dadurch wird erreicht, daß Schwankungen
der Fetterraumtemperatur auf die Regeleinrichtung keinen Einfluß ausüben, sondern die
Einrichtung- lediglich durch die Zündflamme beeinflußt wird. Denn bei Temperaturschwan- '40
kungeri im Feuerraum erfahren die beiden Stangen gleich große Längenausdehnungen
bzw. -zusammenziehungen, so daß die von der Zündflamme beeinflußte Stange keine Steuerbewegung
ausführt und der Schalter in Ruhe verbleibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch
veranschaulicht. Dabei zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt der temperaturempfindlichen
Steuereinrichtung und
Abb. 2 einen Querschnitt durch den temperaturempfindlichen Körper mit die Stangen
umfassenden Hauben.
Danach besteht der temoeraturempfindliche Körper aus zwei aus gleichem Metall hergestellten
Stangen 1 und 2, die an ihrem einen Ende durch einen Steg 3 fest miteinander
verbunden sind. Die Stange 1 ist an ihrem dem Steg 3 abgekehrten Ende mit der Kesselwand
4 mittels der beiden Muttern 5 befestigt, während die Stange 2 mit ihrem dem Steg 3
abgekehrten Ende frei, d. h. mit Spiel, durch eine Bohrung 6 in der Kesselwand 4 hindurchtritt.
Das freie Ende der Stange 2 ist bei 7 mit einem Hebel B gelenkig verbunden.
der seinerseits an einem an der Kesselwand 4 angeordneten Bolzen 9 bei 10 schwingbar befestigt
ist. An dem freien Ende des Hebels 8 ist bei 11 ein plattenförmiger Kontakt 12 angeordnet,
der- Kontakte 12' im Steuerstromkreis des Brennstoffventils zu schließen vermag.
Unmittelbar unter der Stange 2 liegt ein
Zündflammenrohr 13. Die von diesem ausgehenden Wärmeflammen 14 dienen zur Erwärmung
der Stange 2. Um die von den Flammen 14 ausgestrahlte Wärme zu halten,
ist über der Stange 2 eine nach unten offene glockenartige Haube 15 angeordnet, die die
Stange 2 und einen Teil der Flammen 14 übergreift, wodurch gleichzeitig ein Schutz
gegen Auslöschen der Flammen 14 durch Luftzug o. dgl, geschaffen ist.
Um zu verhindern, daß die Stange 1 durch
ao die Ausstrahlungswärme der Flammen 14 beeinflußt wird, ist außer der Haube 15, und
zwar über dieser, eine zweite glockenartige Haube 16 angeordnet, welche von unten um
die Stange 1 greift.
Die in dem Feuerraum des Kessels herrschende Wärme beeinflußt vollkommen ungehindert
die beiden Stangen 1 und 2, die hohe Temperaturen bis über 8oo° C ertragen können.*
Das Zündflammenrohr 13 ist an seinem hinteren Ende mit einer quer zu den Auslaß-.
öffnungen für die Wärmeflammen 14 gerichteten Ausströmöffnung 17 versehen, an der
sich eine zur Entzündung der kleinen An-35'wärmeflammen 14 dienende Zündflamme 1S
bildet. An dem hinteren Ende des Zündflammenrohres 13 ist eine weitere öffnung 19 angeordnet,
an der sich die Hauptzündflamme 20 bildet, die den in dem Feuerraum des
Kessels angeordneten, nicht dargestellten Heizbrenner in Betrieb setzt.
Um bei dem Arbeiten des Reglers zu verhindern, daß durch die Ausdehnungsbewegung
der Stange 2 ein Nachgeben der die Stangen 1 und 2 tragenden Teile erfolgen
kann, „ ist zwischen den Steg 3 und die Wand 4 eine Strebe 21 eingebaut, die aus
einem Baustoff mit solcher Wärmeausdehnungszahl besteht, daß .bei Temperatur-Schwankungen
im Feuerraum der Steg 3 seine zur Feuerraumwand 4 parallele Lage
beibehält.
Die Arbeits- und Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Zündflammenreglers
ist folgende:
Bevor das Anheizen des Kessels erfolgt, ist sein Feuerraum kalt. Die irf diesem liegenden
Stangen 1 und 2 haben gleiche Temperatur, und der Kontakt 12, 12' ist unterbrochen.
Nach dem Anzünden der " Zündflamme 18, der Wärmeflammen 14 und der Zündflamme
20 wird durch die Flammen 14 die Stange 2
erwärmt, während die Stange 1 von ihnen unbeeinflußt bleibt. Infolge der Erwärmung
der Stange 2 dehnt sich diese in Richtung des Pfeiles A aus. Infolge dieser Ausdehnung
wird der Hebel 8 um seinen Drehpunkt ι ο in Richtung des Pfeiles B ausgeschwungen, wodurch
der Kontakt 12, 12' und somit auch der Stromkreis, in welchem der das in die
Gas- und Ölzuleitung eingebaute Ventil steuernde Magnet liegt, geschlossen wird. Durch
Schließen dieses Stromkreises wird der Magnet erregt und infolgedessen der Ventilkegel
durch den Magnet angehoben. Hierdurch, wird die Gas^- bzw. Ölzuführung zu dem
Hauptbrenner freigegeben, der dann durch die bereits brennende Zündflamme· 20 entzündet
wird.
Da die beiden Metallstangen 1, 2 gleiche Länge haben und aus einem gleichen gut
dehnbaren Metall bestehen, übt die im Feuerraum herrschende Wärme keinen Einfluß auf
den Kontakthebel 8 bzw. den Kontakt 12,12' aus. Die Wärme im Feuerraum verursacht
eine gleichmäßige Ausdehnungsbewegung der beiden Stangen 1, 2 nach hinten, so daß sich
die Längenänderung 'der Stange 2 auf den Hebel 8 nicht auswirkt. Da die Stange 2 jedoch
zusätzlich durch die Wärmeflammen 14 stärker erwärmt wird, bleibt bei normalem
Betrieb der Kontakt 12, 12' geschlossen.
Sobald nun durch Gasmangel, Rohrbruch, Verschmutzung o. dgl. die Wärmeflammen
14 kurz brennen oder .erlöschen, kühlt sich die Stange 2 entsprechend ab und verkürzt
sich. Infolgedessen wird der Hebel 8, wie' aus der Abbildung ersichtlich ist, zurückgeschwungen
und dadurch der Kontakt 12,. 12' unterbrochen. Durch "diese Unterbrechung
wird der das Ventil steuernde Magnet stromlos, so daß der Ventilkegel in seine Schließlage
fällt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Sicherheitseinrichtung für Gas- und Ölfeuerungsanlagen mit einem von der Zündflamme beheizten temperaturempfindlichen Körper zur elektromagnetischen no Steuerung des Brennstoffventils, dadurch gekennzeichnet, daß der temperatur empfindliche Körper aus zwei gleich weit in den Feuerraum hineinragenden und an üirem einen Ende durch einen Steg (3) fest miteinander verbundenen Stangen " (1,2) aus gleichem Metall besteht, von denen die eine außerhalb des Bereiches der Zündflamme angeordnete Stange (1) an ihrem anderen Ende an der Kesselwand ortsfest befestigt ist und die andere, im Bereich der Zündflamme liegendeStange (2) mit ihrem freien Ende zur Steuerung eines im Stromkreis des Elektromagneten für das Brennstoffventil liegenden Schalters durch eine Bohrung in der Kesselwand mit Spiel hindurchgeführt ist.
- 2. Sicherheitseinrichtung nach An-.spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die frei beweglich durch die Kesselwand hindurchgeführte Stange (2) unmittelbar oberhalb eines parallel zu ihr liegenden Zündflammenrohres (13) angeordnet ist und durch eine über ihr angeordnete nach unten offene glockenartige Haube (15) abgedeckt ist.
- 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch ι und .2, dadurch gekennzeichnet, daß unter der mit einem Ende an der Kesselwand befestigten Stange (1) eine nach oben offene glockenartige Haube (16) angeordnet ist, die diese Stange (1) umfaßt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623771C true DE623771C (de) |
Family
ID=576724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623771D Active DE623771C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623771C (de) |
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0
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