DE158302C - - Google Patents

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DE158302C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31021Vaporisers with devices for controlling the feeding of the fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Thermoventil für Dampfbrenner jener Art, bei welchen raffiniertes Petroleum oder ein anderes brennbares Öl unter einem den Atmo-Sphärendruck beträchtlich überschreitenden Druck verdampft wird, worauf die auf diese Weise erhaltenen Dämpfe derart verbrannt werden, daß sie entweder eine Heizflamme geben oder zur Beleuchtung einen Glühkörper
ίο aus hitzebeständigem Stoffe in Weißglut versetzen.
Die früher üblichen derartigen Brenner litten an dem Übelstande, daß, wenn dieselben von ungeübten Personen in Betrieb gesetzt wurden, Brennstoff, welcher von. dem die Brennstoffzufuhr zudem Verdampfer regelnden Ventil kommt, so lange ausfließt, als der Verdampfer durch die Vorwärmevorrichtung nicht so weit erhitzt ist, um die Verdampfung des zugeführten Brennstoffes herbeizuführen. Um solches Ausfließen zu vermeiden, wurden zwar im Innern der Brennstoffwege (Leitung, Verdampfer, Überhitzer) Ventile angeordnet, welche erst bei Steigerung der Temperatur sich öffnen und den Austritt des--Brennstoffes zu dem Verdampfer gestatten, während bei. Abkühlung des Verdampfers dieselben sich schließen und den Zutritt zu dem Verdampfer absperren (vergl. z. B. die englische Patentschrift 6494 ν. J. 1900 des Erfinders). Derartige Ventile haben jedoch den Nachteil, daß die Einstellung derselben sehr genau sein muß, wenn die Ventile entsprechend wirken sollen, wobei diese Einstellung jedoch z. B. bei der erforderlichen Reinigung des Verdampfers leicht verloren geht und nur mühsam wieder hergestellt werden kann.
Diese Übelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß der Ausdehnungskörper der thermischen Vorrichtung außerhalb der Brennstoffwege und so zur Vorwärmflamme angeordnet oder durch Schutzmittel so weit vor der unmittelbaren Beheizung geschützt ist, daß er unter dem Einfluß der Vorwärmeflamme ebenfalls erst dann den Einlaß zum Verdampfer öffnet, wenn der Verdampfer für die Verdampfung hinreichend erhitzt ist, um die Verdampfung herbeizuführen. Bei dieser Anordnung ist also eine Störung der Einstellung des Ventils beim Reinigen des Verdampfers nicht zu befürchten. Die Anordnung einer das Einlaßventil beherrschenden thermischen Vorrichtung mit von der Flamme erwärmtem Ausdehnungskörper außerhalb der Brennstoffwege und in solcher Weise, daß beim Erhitzen des Ausdehnungskörpers das Einlaßventil sich öffnet, ist bei solchen Brennern vorgeschlagen worden, bei welchen hinter dem Ventil ein vielfach gelochtes Rohr sich befindet, aus welchem während des Betriebes Brennstoffdampf und flüssiger Brennstoff austritt, welch letzterer · in einem um das Rohr angeordneten Trog brennt (vergl. die amerikanische Patentschrift 658697). Bei dem daselbst beschriebenen Brenner ist jedoch eine besondere Anheiz-
Vorrichtung nicht vorgesehen, es ist vielmehr anzunehmen, daß dieAnheizung durch flüssigen Brennstoff bewirkt werden soll, der nach Öffnung des Thermoventils von Hand aus den Öffnungen des kalten Verdampfers in den Trog einfließt und daß dann erst die Einstellung des Ventils je nach der gewünschten Flammengröße vorgenommen wird. Ein mit einer Vorrichtung nach vorliegender
ίο Erfindung versehener Brenner ist in der beiliegenden Zeichnung, in verschiedener Weise ausgeführt, dargestellt.
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform des Brenners besteht die thermische Vorrichtung aus einem Messingrohr 1, das an dem einen Ende mit einer Stopfbüchse 2 versehen ist, deren Deckel 3 mit Kanälen 4 und 5 versehen ist, an welche der Brennstoffbehälter und der Verdampfer 6 angeschlossen sind. Zwischen diesen Kanälen befindet sich ein Sitz 7 für ein Ventil 8, an einer Eisenoder Stahlstange 9, die in die Stopfbüchse 2 paßt und an dem anderen Ende des Messingrohres ι aus derselben herausragt. Dieses andere Ende des Messingrohres ist durch ein Stück 10 abgeschlossen, in dessen Muttergewinde das mit Gewinde versehene Ende der Stange 9 eingeschraubt ist. Eine Gegenmutter 11 dient dazu, die Stellung der Stange 9 festzulegen, sobald dieselbe eingestellt ist. Um die Temperatur der inneren Stange niedrig zu halten, können in dem Rohre einerseits an der Oberseite, andererseits an der Unterseite nahe den Rohrenden Löcher 12 vorgesehen sein, so daß durch dieses Rohr, wenn es erhitzt wird, ein verhältnismäßig kühler Luftstrom hindurchgehen kann. Diese Löcher 12 dienen auch dazu, um einen Austritt von Luft aus dem Rohre 1, sowie den Eintritt von Luft in dasselbe bei Änderungen der Temperatur der in dem Rohre enthaltenen Luft zu ermöglichen. Der Stopfbüchsendeckel 3 des Messingrohres ist durch ein kurzes Rohr 13 , Muttern 14 und Schraubenverbindungen mit dem Verdampferrohr 6 verbunden. Sowohl das Verdampferrohr 6 als auch das Rohr 1 der thermischen Vorrichtung sind wagerecht oder fast wagerecht in dem Wege der von dem Hauptbrenner oder einem Satze derselben aufsteigenden Verbrennungsgase angeordnet. Dabei ist das Rohr 1 oberhalb des Verdampferrohres 6, sowie ferner etwas oberhalb einer Schutzplatte 15 angeordnet, so daß jenes Rohr durch den zur Vorwärmung dienenden Brenner 16 nicht so rasch erhitzt • wird wie das Verdampferrohr. Diese Anordnung des Rohres 1 sichert nicht nur, daß das Ventil 8 nicht zu bald geöffnet wird, sondern auch, daß nach einem zufälligen Erlöschen der Flamme der Hauptbrenner geschlossen wird, bevor die Temperatur des Verdampferrohres unter jene gesunken ist, welche zu der Verdampfung erforderlich ist.
Fig. 2 veranschaulicht die Anwendung der vorliegenden Erfindung auf einen Brenner bekannter Art, bei welchem das wagerechte oder fast wagerechte Verdampferrohr unterhalb der in Ein- oder Mehrzahl vorhandenen Hauptbrenner angeordnet ist und durch einen Hilfsbrenner erhitzt wird. Da die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, wie in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, so ist eine nähere Beschreibung hiervon nicht erforderlich. Hierbei ist die Vorrichtung zur Vorwärmung (i6a) als ein Träger mit einer mit Spiritus getränkten Asbestplatte gedacht, sowie ein Hilfsbrenner 17 vorgesehen.
Bei senkrechter Anordnung des Verdampferrohres kann die thermische Vorrichtung senkrecht, wagerecht oder sonst in geeigneter Weise an der einen Seite des Verdampferrohres derart angeordnet sein, daß sie zunächst von der Vorwärmflamme und sodann von der zur dauernden Beheizung des Verdampferrohres bestimmten Hilfsflamme bezw. von den Hauptbrennern erhitzt wird, sofern eine Hilfsflamme nicht vorhanden ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung dieser Erfindung auf Brenner bekannter Einrichtung mit senkrechten Verdampferrohren. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist ein Hilfsbrenner 18 zur Beheizung des A^erdampferrohres vorgesehen, während bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform die Erhitzung des Verdampfers durch den Hauptbrenner erfolgt. Da die einzelnen Teile auch hier gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform bezeichnet sind, sind diese Anordnungen und deren Wirkungen ohne weiteres verständlich.
In allen Fällen ist die thermische Vorrichtung derart anzuordnen oder zu schützen, daß sie nicht so schnell erhitzt wird wrie der Verdampfer und erst dann das Einlaßventil zum Verdampfer öffnet, wenn dieser ausreichend heiß ist. Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen erfolgt dieser Schutz durch die Platte 15, während in den Fig. 3 und 4 zu diesem Zwecke eine Asbestplatte 19 dient. In einzelnen Fällen kann dieselbe Wirkung auch dadurch erreicht werden, daß das Messjngrohr 1 der thermischen Vorrichtung in entsprechender Stellung und entsprechend weit entfernt von der Heizquelle angeordnet wird.
Zweckmäßig kann zwischen dem Verdampfer 6 und dem von dem Ausdehnungskörper 9 gesteuerten Ventile 8 noch ein von diesem unabhängiges Einstellventil für den Zufluß des Brennstoffes angeordnet sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Dampf brenner, bei welchem das Einlaßventil zum Verdampfer durch eine außerhalb des Verdampfers, aber im Bereiche der Haupt- und der Anheizflamme gelegene thermische Vorrichtung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskörper (9) derselben derart zur Vorwärmerlamme angeordnet oder durch Schutzmittel so weit vor der unmittelbaren Beheizung durch diese Flamme geschützt ist, daß er unter der Wirkung der Vorwärmeflamme das Einlaßventil zum Verdampfer erst öffnet, nachdem der Verdampfer zur Verdampfung des Brennmaterials ausreichend heiß geworden ist.
  2. 2. Ausführungsform des Brenners nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stange (9) der thermisehen Vorrichtung umgebende Mantel (1) mit Lufteinlaß- und Auslaßöffnungen (12) versehen ist, so daß nach dem Auslöschen der den Mantel heiß erhaltenden Hauptoder Hilfsflammen ein kühlender Luftstrom durch die Ummantelung geht, der die Temperatur der Stange rasch vermindert.
  3. 3. Ausführungsform des Brenners nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verdampfer (6) und dem von dem Ausdehnungskörper (9) gesteuerten Ventil (8) noch ein von diesem unabhängiges Ventil für den Zufluß des Brennstoffes angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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