DE4152C - Instrumente zur Herstellung von Plomben - Google Patents

Instrumente zur Herstellung von Plomben

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DE4152C
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Germany
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seals
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G. NIEMANN in Berlin, Admiralstrafse 15
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/20Pliers for sealing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

1877.
G. NIEMANN in BERLIN. Instrumente zur Herstellung von Plomben.
Zusatz-Patent zu No. 896 vom 6. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 20. Februar 1892.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Giefsform, ähnlich wie solche an einer Schriftgiefsmaschine' angebracht ist, welche gegen das Mundstück m der Metallpumpe gehalten wird, um durch letztere mit Metall gefüllt zu werden. Die Hauptbewegung der ganzen Form, aus den vier Theilen A, B, C und η bestehend, geschieht um eine horizontale Axe, welche in der Ebene liegt, deren Schnitt durch die Plombe Kreisform giebt, Fig. 1.
Der Theil A macht nur die gemeinsame Bewegung in der Richtung des Pfeiles at, Fig. 3.
Der Theil B macht diese Bewegung (nach O1 ) mit und eine besondere in der Richtung des Pfeiles O1, Fig. 1, weil derselbe um eine Axe h drehbar aufgehangen ist, welche rechtwinklig zur ersten Kreisschnittebene steht.
Der Theil C macht aufser der ersten Hauptbewegung in der Richtung des Pfeiles C1, Fig. 2, und if3, Fig. 3, eine Extrabewegung in derselben Richtung c3, deren Axe vertical und somit parallel zur Kreisschnittebene liegt.
Der Theil n, welcher den Kern und Angufs der Plombe enthält, hebt sich nur in so weit vom Mundstück m ab, um das Abreifsen des Angusses vom Mundstück und seine Abkühlung. zu bewirken, Fig. 2 und 3.
Während so sämmtliche Theile im Auseinandergehen begriffen sind, kommt auch die Federkraft der Stifte ο ο und O1 O1 , Fig. 1 und 3, zur Wirkung und hebt die Plombe in der Richtung ax und B1 von A und B, Fig. 3, ab. Diese Stifte dienen während des Gusses zur. Herstellung der Seitenlöcher im Umfange der Plombe.
In den Theilen A, B und C fiiefst zur besseren Abkühlung fortwährend frisches Wasser.
"Nach dem Herabfallen der Plombe, durch die Haken dd und ee befördert, beginnen sämmtliche Theile sich wieder an einander zu schliefsen, um das Spiel nach Füllung der Form durch die Metallpumpe von neuem zu beginnen.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen das Instrument zur Fertigstellung der Plomben.
Fig. 4, als Verticaldurchschnitt des Instruments in der Längsrichtung, zeigt das Gehäuse A A1 A2 als festen Körper, in welchem die Matrize 0 fest gelagert ist. Die Verlängerung nach A1 bildet die eine Handhabe zum Drücken, die Verlängerung nach A1 hält das Scharnier c für den Druckhebel DD. Der Doppelhebel B B1, um m drehbar im Gehäuse A A gelagert, und C C1 , um η drehbar in B B1 gelagert, bildet bei B die Führung des Stempels B, so dafs in der jetzigen Lage die Plombenhülse zwischen A und B fest eingeschlossen ist. Durch Heben von C1 in die gröfste zulässige Entfernung von A1 wird auch B von A entfernt, und die Plombe wird frei. Durch Heben des Druckhebels D D1 wird gleichzeitig mittelst. der beiden Gelenkstücke F und F1, Fig. S (in Fig. 4 ist F1 F1 punktirt angedeutet), der Stempel E durch seine Zapfen χ χ derartig gehoben, dafs durch die Oeffnung ζ bei B das Einbringen des Bleipfropfens y ermöglicht wird, und durch Zusammendrücken von D1 nach A1 wird dieser letztere in die Plombenhülse sicher eingeprefst. Die genannten Gelenkstücke F und F1 sind durch den Zapfen p mit D D1 verbunden.
Fig. 5 zeigt im Verticalschnitt nach a-b, wie sich B B1 mit dem Stempel E zwischen A A und D D einschiebt.
Fig. 6 ist der Durchschnitt nach gh, ik als Grundrifs des Gehäuses A A1 mit den inliegenden Doppelhebeln B B1 und C C1. Die Aufnahme des Drehpunktes c von D in A2 ist besonders sichtbar.
Es sei hier noch hervorgehoben, dafs durch diese beschriebene Anordnung zwei Drucke nach einander durch C C1 wie durch D D1 in kräftigster Weise ausgeübt werden. Der erste derselben durch C C1 ist für das Vorpressen von Bleiplomben unentbehrlich und kann mit dem Instrumente des Haupt-Patents gar nicht ausgeübt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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