DE41476C - Pumpenvorrichtung für die Steuerung von Motoren - Google Patents

Pumpenvorrichtung für die Steuerung von Motoren

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DE41476C
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Germany
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piston
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liquid
steam
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41476D
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English (en)
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R. LATOWSKI, Eisenbahn - Maschinenmeister i. p. in Breslau, Gräbschnerstr. 60
Publication of DE41476C publication Critical patent/DE41476C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1887 ab.
Die gebräuchlichen Präcisionssteuerungen für Dampf-, Gas-, Luft- oder Wassermotoren haben den Mangel, dafs deren Regulirorgan durch schwingende und ausweichende feste Körper (Schwungkugeln oder dergleichen) gebildet ist, bei denen das Beharrungsvermögen und auch die Reibung in den Gelenken Ungenauigkeit in der Wirkung herbeiführt. Die vorliegende Construction einer mit einer Pumpvorrichtung arbeitenden Präcisionssteuerung soll diese Mängel, vermeiden.
Die Pumpvorrichtung α erhält ihren Antrieb (in der Richtung des Pfeiles) von dem Motor und steht mit zwei mit einander verbundenen Kolbenrohren e und. f mit den Kolben g und h in Verbindung. Der eine Kolben g dient als Antriebskolben und wird von dem Motor bei j'eder Wellendrehung j'e einmal von A nach B und zurückbewegt, während der andere Kolben h als Steuerungskolben mit dem Einlafs - oder Regulirorgan / (Ventil, Schieber oder dergleichen) verbunden ist.
Der Antriebskolben, ein hohler Tauchkolben, hat für die Entlüftung an dem herausragenden Ende eine Öeffnung k und an dem anderen Ende ein Ventil i, welches gewöhnlich, bezw. in der Ruhe, durch sein Gewicht oder durch eine andere (z. B. Feder-) Kraft offen gehalten wird, Fig. 1, und sich bei dem Eintauchen in die von der Pumpe bei jeder Wellenumdrehung geförderte, während eines gewissen Theiles des Kolbenlaufes A B im Kolbenrohr e ansteigende Flüssigkeit dadurch schliefst, dafs dasselbe auf letzterer schwimmbar ist. Der Steuerungskolben ruht infolge seines Gewichts oder einer Belastung in der tiefsten Stellung, aus welcher derselbe erst dann gedrängt wird, wenn der bewegte Antriebskolben mit der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit zusammentrifft, das Entlüftungsventil, wie in Fig. 2 dargestellt, sich schliefst und der Flüssigkeitsdruck sich auf den Steuerungskolben überträgt, während die überschüssige Flüssigkeit durch ein stärker als der Steuerkolben belastetes Ventil m entweicht, entweder ins Freie, wie in Fig. 6, oder zur Pumpe, wie in Fig. 1 dargestellt, bezw. in einen Behälter oder eine Erweiterung des Saugerohres oder einfach in dieses. Da die Menge der von der Pumpe geförderten Flüssigkeit aber verschieden ist und sich genau nach der jeweiligen Geschwindigkeit des Motors richtet, so findet die Beeinflussung des Steuerungskolbens durch den Antriebskolben, je nach der Geschwindigkeit des Motors, früher oder später im Kolbenhub statt und ist von längerer oder kürzerer Dauer. Es ist nun, je nach Bedarf, die Einrichtung derart bezw. die Pumpe zu dem Antriebskolben so gelegen, dafs der letztere entweder auf der Seite der unmittelbaren FlUssigkeitsentnahme sich befindet, wie in Fig. 1 bis 5 dargestellt, oder der Flüssigkeitsaufnahme näher liegt, wie in Fig. 6 bis 9 dargestellt. Die Entnahme der Flüssigkeit durch die Pumpe aus dem Antriebskolbenrohr e findet im ersten Falle durch das Saugrohr b statt, und bei beschleunigtem Lauf des Motors tritt dann ein Sinken des Flüssigkeitsstandes in dem Rohr e ein, etwa von O bis X oder bis Y oder bis Z, und ein Steigen des Flüssigkeitsstandes in dem Sammelrohr n, z. B. von O1 bis X1 oder bis
Y1 oder bis Zx. Im anderen Falle aber findet die Entnahme der Flüssigkeit (auch durch das Saugrohr b) aus dem Behälter η statt. Es; veranlafst dann die Beschleunigung des Laufes des Motors ein Steigen des Flüssigkeitsstandes in dem Antriebskolbenrohr e, etwa von Z bis Y oder bis X.
Es kann der Austritt des Steuerungskolbens entweder die Eröffnung des Steuerungsorgans bewirken, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, oder den Abschlufs desselben, wie Fig. 6 und 9 in Schnitt und Ansicht zeigen. In jedem Falle findet bei Beschleunigung des Laufes des Motors eine Abkürzung der Oeffnungsdauer statt, wodurch die Gleichmäisigkeit der Geschwindigkeit des Motors erreicht wird.
Das Zulafsventil / des Motors ist nach der Darstellung Fig. 1 und 5 geöffnet, so lange sich der Antriebskolben von O, bezw. von X oder Y oder Z nach B bewegt, während Her übrigen Zeit der Umdrehung geschlossen. Je schneller der Motor lauft, desto kürzere Zeit ist also das Ventil geöffnet. Dasselbe ist aber nach der Darstellung Fig. 6 geschlossen, so •lange der ,Antriebskolben von .X oder Y oder Z nach B wandert, sonst geöffnet, und daher um so danger geschlossen, je schneller der Motor läuft.
Der geschilderte Vorgang wiederholt sich in regelmäfsiger Folge bei jeder Drehung.
Die Vorrichtung c, mit welcher die Weite des Flüssigkeitsdurchganges regulirt werden kann, ebenso das Rückschlagventil d, welches vor dem Antriebskolbenrohr sitzt, sind beliebiger Art und sind auch gänzlich entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für die Präcisionssteuerung von Dampf-, Gas-, Luft- oder Wassermotoren, bestehend aus einer von dem Motor bewegten Pumpe α und zwei Kolbenrohren e und f mit den Kolben g und h, von denen einer, der Antriebskolben g, von dem Motor leer auf- und niederbewegt wird, hohl ist, am herausragenden Ende eine Entlüftungsöffnung k und am anderen Ende ein ohne Weiteres offenes, erst bei dem Zusammentreffen mit der von der Pumpe geförderten, entgegentretenden Flüssigkeit sich sctüiefsendes Entluftungs-Schwimmerventil i hat, und von denen der andere Kolben h mit dem Dampf-, Gas-, Luft- oder Wassereinlafs- oder Regulirorgan I des Motors verbunden und für dessen Steuerung bestimmt ist, welche sich nach der Geschwindigkeit des Motors bezw. nach der von der Pumpe geförderten Flüssigkeitsmenge richtet, während ein belastetes Ventil für die Abführung der überschüssigen Flüssigkeit vorhanden ist.
    Hieran Ί Blatt Zeichnungen.
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