DE685993C - Anlassvorrichtung fuer Brennkraft-Flugkolbenmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Brennkraft-Flugkolbenmaschinen

Info

Publication number
DE685993C
DE685993C DES128628D DES0128628D DE685993C DE 685993 C DE685993 C DE 685993C DE S128628 D DES128628 D DE S128628D DE S0128628 D DES0128628 D DE S0128628D DE 685993 C DE685993 C DE 685993C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
line
starting
internal combustion
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES128628D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG, Gebrueder Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE685993C publication Critical patent/DE685993C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft
    • F02B71/02Starting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaßvorrichtung für Brennkraft-Flugkolbenmaschinen mit mindestens einem durch Druckgase, z. B. Luft, beaufschlagten Anlaßkolben und ist gekennzeichnet durch ein mit dem Flugkolben in Verbindung stehendes hydraulisches Gestänge und eine Steuervorrichtung für die Beaufschlagung des Anlaßkolbens mittels Druckgas, welche mittels des hydraulischen Gestänges vor jeder Steuerbewegung nach Maßgabe der' unmittelbar vorangehend vom Flugkolben erreichten Hubendlage eingestellt wird.
Es wurde schon vorgeschlagen, zum Anlassen von Freiflugkolbenverdichtern die Regelung der Anlaßluft nach Maßgabe des Druckes in den Verdichtern erfolgen zu lassen. Der Anlaßdruck in den Verdichtern ist aber eine Funktion nicht nur der unmittelbar vorangehenden Hubendlage des Flugkolbens, sondern eine Funktion mehrerer vorangehender Hubbewegungen. Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Regelung der Zufuhr des Anlaßmittels ausschließlich nach Maßgabe der unmittelbar vorangehenden Hubendlage des Flugkolbens erfolgt, kann erst Gewähr dafür erreicht werden, daß sich die Hubendlagen des Kolbens so einstellen, daß für die Zündung des Brennstoffs im Brennkraftzylinder die besten Bedingungen entstehen.
Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.
Fig. ι zeigt einen schematischen Schnitt durch die einzelnen Bestandteile einer nach der Erfindung ausgebildeten Flugkolbenmaschine.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe.
• Fig. 3 stellt ein Diagramm des Druckverlaufes im Verdichterzylinder der in Fig. 1 gezeigten Maschine dar.
Der Kolben 1 im Brennkraftzylinder 2 treibt mit Hilfe der Kolbenstange 3 den Kolben 4 des Verdichters S an. Durch die Leitung 6 wird vom Verdichter Luft angesaugt und durch die Leitung 7 zu Verbrauchsstellen gefördert. Ein Teil der verdichteten Luft kann z. B. durch den Schlitz 8 zur Spülung
bzw. zur Verbrennung in den Brennkraft- I sigkeitsbehälter 46 zurückgelangt. Durch die zylinder 2 eingeführt werden. Die Abgase Leitungen 54 und 55 gelangt auch das Abströmen durch den Schlitz 9 z. B. in lauföl aus den Schiebergehäusen 31 bzw. 33 eine nichtgezeichnete Entspannungsmaschiuegfcwieder in den Flüssigkeitsbehälter 46 zurück. 5 welche die Energie der Abgase in:mechaniggfu^.fc--".Iin Steuergehäuse 13 (Fig. 2) befindet sich Energie umsetzt. Zum-Anlassen der Mascnin^'Mein Schieberkolben 57, der, durch Druck ge-
welchen!·'-
ist ein Zylinder 10 angeordnet, m der mit dem Verdichterkolben 4 zu einem Stufenkolben vereinigte Kolben 11 durch ein gasförmiges Anlaßmittel, beispielsweise Druckluft, beaufschlagt werden kann. Die Druckluft wird durch die Leitung 12 einem Steuergehäuse 13 zugeleitet und nach der Arbeitsleistung durch die Leitung 14 wieder abgeleitet.
Die Steuerung und Regelung des Anlaßmittels während des Anlaßvorganges wird vom Hebel 15 abgeleitet, der am einen Ende in einem festen Lager 16 gelagert ist und am anderen Ende durch das Gelenk 17 mit der Kolbenstange 3 der Flugkolbenmaschine verbunden ist.
Am Hebel 15 greifen die Stangen 18 bis 23 an mehreren Gelenkpunkten an. Die Stange 18 beeinflußt das Ventil 24 (Fig. 2) im Ventilgehäuse 25. Die Stangen 19 und 20 treiben je einen Kolben 26 bzw. 27 der Pumpen 28 bzw. 29 an. Die Stange 21 ist am Schieber 30 im Gehäuse 31 und die Stange 22 am Schieber 32 im Gehäuse 33 angelenkt. Endlich wirkt die Stange 23 durch Vermittlung der Schleppkupplung 34 auf den Schieber 35, der sich im Gehäuse 31 bewegt.
Im Zylinder 36 befinden sich zwei Kolben 37 und 38, von denen der eine Kolben 37 in die Bohrung des als Bremse ausgebildeten Kolbens 38 hineinpaßt. Der Kolben 37 steht über eine Stange 39, einen Winkelhebel 40 und eine Stange 41 mit dem im Ventilgehäuse 42 befindlichen Ventil 43 (Fig. 2) in mechanischer Verbindung.
Die Pumpen 28 und 29 saugen durch die Leitungen 44 bzw. 45 eine Steuerflüssigkeit, z. B. Öl, aus der an den Flüssigkeitsbehälter 46 angeschlossenen Falleitung 47 und fördern sie hernach durch die Leitungen 48 bzw. 49 nach dem Zylinder 36. Das. durch die Leitung 48 strömende öl beaufschlagt den Kolben 38 und das durch die Leitung 49 strömende Öl den Kolben 37. Die in den Zylinder 36 hineingeführte Ölmenge wird in Abhängigkeit von den in den Gehäusen 31 bzw. 33 beweglichen Schiebern bestimmt. Die Leitung 48 ist deshalb durch die Leitung 50 mit dem Schiebergehäuse.31 und die Leitung 49 über die Leitung51 mit dem Gehäuse 33 verbunden« An der Leitung 49 ist außerdem noch ein Sicherheitsventil 52 angebracht, aus welchem das Ablauföl zusammen mit dem aus dem Zylinder 36 anfallenden Ablauföl durch die Leitung 53 in die Leitung 47 und wieder in den Flüsi-steuert, die Anlaßluft für den Zylinder 10 steuert. Zur Zeit des Verdichtungshubes des Brennkraftkolbens 1 bzw. des Saughubes des Verdichterkolbens 4 schiebt der Pumpenkolben 26 Steueröl nach dem Zylinder 36 aus, während der Pumpenkolben 27 Öl aus dem Flüssigkeitsbehälter 46 ansaugt. Zur Zeit des Entspannungshubes des Brennkraftkolbens 1 bzw, des Verdichtungshubes des Verdichterkolbens 4 saugt der Pumpenkolben 26 Öl aus dem Behälter 46, während der Pumpenkolben 27 Öl nach dem Zylinder 36 drückt.
Während des größten Teils der aufwärts gerichteten Bewegung des Hebels 15 steht die Leitung 48 über die Leitung 50 und die Schieber 35 und 30 mit der Ablaufleitung 54 in Verbindung, so daß das durch die Pumpe 28 geförderte Öl in den Flüssigkeitsbehälter 46 zurückgelangt. Erst wenn einer der Schieber 35 oder 30 den Durchlaß verschließt, wird der Kolben 38 entgegen der Feder 56 bis zur Bewegungsumkehr des Hebels 15 und des Kolbens ι nach unten getrieben. Bei abwärts gehender Bewegung des Hebels 15 wird zunächst der Ausfluß aus der Leitung 48 nach dem Behälter 46 verschlossen bleiben, bis durch die Schleppkupplung 34 der Schieber 35 wieder nach unten gezogen wird und auch der Schieber 30 den Durchfluß freigibt.
Bei der Abwärtsbewegung des Hebels 15 wird durch die Pumpe 29 Steueröl unter den Kolben 37 gedrückt, so daß dieser angehoben wird, bis er in dem nach Maßgabe der Hubumkehr des Kolbens 1 vorgeschobenen Bremskolben 38 zum Stillstand kommt. Dann steigt der Druck in der Leitung 49, bis das Sicherheitsventil 52 öffnet und das weitergeförderte öl in die Ablauf leitung 53 gelangt. Die Endstellung des Kolbens 37, in welcher er während eines Teils des Hubes verharrt, und damit des Gestänges 39, 40, 41 ist somit eine Funktion der Lage des oberen Hubumkehrpunktes des Kolbens 1. Beim anschließenden Aufwärtshub des Hebels 15 und des Kolbens ι wird der Durchfluß aus der Leitung 51 in die Ablauf leitung 55 freigegeben, so daß der Kolben 37 - dann wieder in seine untere ■ Ausgangsstellung zurückgelangt und damit für den nächsten Hub wieder bereitsteht.
Nach Maßgabe der Endstellung der Stange in der Hubendlage wird die Bewegung des Anlaßsteuerschiebers 57 im Gehäuse 13 ge- ■ regelt. Sobald kurz vor dem unteren Umkehrpunkt des Brennkraftkolbens 1 die Stange 18 das Ventil 24 von seinem Sitz abhebt, kann
aus der Leitung 12 durch die Leitung 58 (Fig. 2) Druckluft in die Leitung 59 und in den Raum 60 gelangen. Dadurch wird der Schieber 57 nach links verschoben, so daß aus der Leitung 12 durch den Raum 61 Druckluft in den Raum 62 und von hier durch den Kanal 63 in den Anlaßzylinder 10 gelangen kann. Diese Luft schiebt den Kolben 11 und mit ihm auch die Kolben 1 und 4 nach oben.
Die Stange 18 gibt das Ventil 24 dann wieder frei, und der Durchgang aus der Leitung 58 nach der Leitung 59 wird wieder geschlossen. Nach Maßgabe .der geregelten öffnung des Ventils 43 kann jetzt die Luft aus dem Raum
»5 60 durch die Leitungen 59 und 64 in die Abströmleitung 65 gelangen. Sobald der Luftdruck im Raum 60 genügend gesunken ist, wird durch den in den Räumen 61 und 62 auf eine Differenzringfläche wirkenden Luftdruck
zo der Kolben 57 wieder nach rechts verschoben. Dann kann die Luft aus dem Zylinder 10 durch den Kanal 63 und die Räume 62 und 66 in die Abströmleitung 14 gelangen. Die Füllung, die der Zylinder 10 bei jedem der aufeinanderfolgenden Anlaßhübe erhält, ist damit eine Funktion der Stellung des Ventils 43. Da aber die Stellung des Ventils 43 wiederum abhängig ist von der oberen Endstellung des Flugkolbens 1, 4, 11, ist die bei jedem einzelnen Anlaßhub dem Kolben 11 zugeführte Anlaßenergie von der oberen Endstellung des Flugkolbens beim vorangehenden Hub abhängig.
Im Druckvolumendiagramm nach Fig. 3 des Verdichterzylinders 5 sind die Punkte A bis* B bezeichnet, die den Punkten A bis E des in Fig. 1 bezeichneten Weges des Gelenkes 17 entsprechen. Durch die beschriebene Steuerung versperrt der Schieber 35 den Durchtritt von Steueröl von A über B bis C, während der Schieber 30 den Durchfluß von C über D bis kurz nach E absperrt. Der Durchfluß für das Steueröl aus der Leitung 50 nach der Leitung 54 ist also nur kurz nach E bis A geöffnet. Während der Öffnungszeit der beiden Schieber 35 und 30 geht der Kolben 38 in die obere Endlage zurück und wird dann während der Zeit A bis B in die dem oberen Hubende des Flugkolbens 1 entsprechende Regellage verschoben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anlaßvorrichtung für Brennkraft-Flugkolbenmaschinen mit mindestens einem durch Druckgase, z. B. Luft, beaufschlagten Anlaßkolben, gekennzeichnet durch ein mit dem Flugkolben (1) in Verbindung stehendes hydraulisches Gestänge (48, 49) und eine Steuervorrichtung (13, 25, 42) für die Beaufschlagung des Anlaßkolbens mittels Druckgas, welche mittels des hydraulischen Gestänges vor jeder Steuerbewegung nach Maßgabe der unmittelbar vorangehend vom Flugkolben erreichten Hubendlage eingestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES128628D 1937-08-23 1937-09-02 Anlassvorrichtung fuer Brennkraft-Flugkolbenmaschinen Expired DE685993C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH685993X 1937-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE685993C true DE685993C (de) 1939-12-30

Family

ID=4528865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES128628D Expired DE685993C (de) 1937-08-23 1937-09-02 Anlassvorrichtung fuer Brennkraft-Flugkolbenmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE685993C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69009097T2 (de) Ventilvorrichtung für Brennkraftmaschine.
DE685993C (de) Anlassvorrichtung fuer Brennkraft-Flugkolbenmaschinen
DE467440C (de) Druckfluessigkeitssteuerung fuer Ventile von Brennkraftmaschinen
DE843502C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Foerdermenge einer Membranpumpe
DE102018002469B3 (de) Verdichter
DE2537742C3 (de) Schmiereinrichtung für eine Kolbenbrennkraftmaschine
CH206283A (de) Brennkraft-Flugkolbenmaschine mit mindestens einem durch Druckgas beaufschlagten Anlasskolben.
DE672149C (de) Druckfluessigkeitssteuerung, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE521244C (de) Vorrichtung zur Regelung der Foerdermenge des Hochdruckteils einer zwei- oder mehrstufigen Druckpumpe
DE460189C (de) Brennstoffpumpe mit einem als Drucksammler dienenden Pumpenkolben
DE281570C (de)
DE448553C (de) Brennstoffpumpe
DE605111C (de) Kolbenbrennstoffpumpe
DE2905144C2 (de) Beschleunigungspumpe für Vergaser von Brennkraftmaschinen
DE120041C (de)
DE240769C (de)
DE697403C (de) Verfahren zur Einspritzung von Brennstoff, insbesondere fuer Flugkolbenmaschinen
DE822637C (de) Vorrichtung zur Rueckfuehrung von Leckoel an Brennstoffpumpen von Einspritzbrennkraftmaschinen
AT88879B (de) Luftpumpe.
DE243520C (de)
DE358646C (de) Zweitakt-Explosionsmotor
DE390419C (de) Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr fuer Verbrennungskraftmaschinen
AT97830B (de) Druckgaskraftmaschine.
DE55807C (de) Zweicylindrige Dampfmaschine. _
DE424117C (de) Brennstoffpumpe fuer Verbrennungskraftmaschinen