DE358646C - Zweitakt-Explosionsmotor - Google Patents
Zweitakt-ExplosionsmotorInfo
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- DE358646C DE358646C DEB89816D DEB0089816D DE358646C DE 358646 C DE358646 C DE 358646C DE B89816 D DEB89816 D DE B89816D DE B0089816 D DEB0089816 D DE B0089816D DE 358646 C DE358646 C DE 358646C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
- F02B33/02—Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
- F02B33/06—Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps
- F02B33/10—Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with the pumping cylinder situated between working cylinder and crankcase, or with the pumping cylinder surrounding working cylinder
- F02B33/12—Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with the pumping cylinder situated between working cylinder and crankcase, or with the pumping cylinder surrounding working cylinder the rear face of working piston acting as pumping member and co-operating with a pumping chamber isolated from crankcase, the connecting-rod passing through the chamber and co-operating with movable isolating member
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Description
Die Erfindung betrifft Zweitakt-Explosionsmotoren, in denen die Verbrennungsluft durch
den Arbeitskolben in dem äußeren Zylinderraum verdichtet wird. Im allgemeinen erfolgt
die Verdichtung in dem zu diesem Zwecke abgeschlossenen Kurbelgehäuse. Man hat aber
auch bereits den äußeren Zylinderraum durch einen Schieber von dem Kurbelgehäuse getrennt,
durch den die Pleuelstange hindurchragt, und der durch die Pleuelstange quer
zum Zylinder hin und her bewegt wird. Diese Scheidung des Pumpenraumes vom Kurbelgehäuse
wurde deshalb vorgenommen, weil das Kurbelgehäuse infolge der Lager für die Kurbelwelle
nicht dicht gehalten werden kann.
Man hat auch bereits den Schieber dazu verwendet, den Einlaß zum Pumpenraum zu
steuern. In den bekannten Einrichtungen wird der Lufteinlaß zum Aufnehmerraum jedoch
nicht durch den Schieber gesteuert, sondern durch den Arbeitskolben.
Die Erfindung besteht darin, daß der den Pumpenraum vom Kurbelgehäuse trennende Schieber nicht nur den Einlaß steuert, sondern auch den Auslaß aus dem Pumpenraum zum Aufnehmer. Die Einlaß- und Auslaßschlitze sind also derart in Beziehung zueinander und zu dem Schieber gebracht, daß dieser im richtigen Augenblick den Ein- und Auslaß öffnen und abschließen kann.
Die Erfindung besteht darin, daß der den Pumpenraum vom Kurbelgehäuse trennende Schieber nicht nur den Einlaß steuert, sondern auch den Auslaß aus dem Pumpenraum zum Aufnehmer. Die Einlaß- und Auslaßschlitze sind also derart in Beziehung zueinander und zu dem Schieber gebracht, daß dieser im richtigen Augenblick den Ein- und Auslaß öffnen und abschließen kann.
Durch die neue Anordnung werden gegenüber den bekannten Einrichtungen bedeutende
Vorteile erzielt. Dadurch, daß der Aufnehmer während des Saughubes vom Pumpenraum getrennt
wird, wird gewissermaßen durch Verkleinern des schädlichen Raumes eine große
Pumpenleistung erzielt. Andererseits ist der im Aufnehmer während des Pumpendruckhubes
erzeugte Überdruck verhältnismäßig gering, so daß das Ausspülen des Arbeitsraumes des
Zylinders ruhig und ohne Mischen der frischen Füllung und der verbrannten Gase erfolgt.
Ferner paßt sich der Druck im Aufnehmer, also der Spüldruck, der Drehzahl des Motors
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von selbst an. Wenn die Drehzahl steigt, so ist zum Austreiben der verbrannten Gase eine
Steigerung des Druckes der Spülluft erforderlich. Ist dieser nicht ausreichend, so wird
die in den Aufnehmer gedruckte Luft nicht vollständig in den Arbeitsraum des Zylinders
überströmen. Dieser Zustand tritt bei einer Steigerung der Drehzahl zunächst ein. Wäre
nun der Pumpenraum nicht vom Aufnehmer
ίο getrennt, so würde die im Aufnehmer zurückbleibende
Luft bei Beginn des Saughubes in den Pumpenraum zurückströmen, und es würde dementsprechend weniger Luft durch das Einlaßventil,
also durch den Vergaser, angesogen.
Der Motor würde also weniger Gemisch erhalten, während er infolge der höheren Drehzahl
gerade mehr nötig hat. Infolge des Absperrens des Aufnehmers bleibt das Gemisch in diesem bei höherer Drehzahl unter höherem
Druck, da nicht die gesamte Menge des Gemisches in der zur Verfügung stehenden Zeit
in den Zylinder strömen kann. Die Pumpe aber saugt nach wie vor dieselbe Menge Luft
durch den Vergaser an. Beim nächsten Druckhübe rindet mithin eine Steigerung des Druckes
im Aufnehmer statt, vermöge deren die verbrannten Gase schneller ausgetrieben werden.
Man hat allerdings schon Aufnehmer der in Rede stehenden Art durch federbelastete
Ventile, Kolben 0. dgl. vom Pumpenraum getrennt. Die Anordnung der Kolben macht
ein weiteres Steuerungsgestänge notwendig. Federbelastete Ventile sind deshalb ungeeignet,
weil sie sich erst öffnen, nachdem im Pumpenraum ein gewisser Überdruck erzeugt ist.
Wegen der hohen Drehzahl der Verbrennungskraftmaschinen muß die Federbelastung und
demzufolge der Überdruck im Pumpenraum hoch sein. Das Druckventil sperrt deshalb
den Aufnehmer schon lange vor dem Hubende vom Pumpenraum ab. Durch den im Pumpenraume verbleibenden Druck wird das
öffnen des Saugventils verzögert und damit der volumetrische Wirkungsgrad der Pumpe
durch bedeutende Verkleinerung der Saug- und Druckperiode herabgesetzt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel,
und zwar sind Abb. 1 bis 3 Längsschnitte durch den Motor, in denen der
Arbeitskolben und die Scheidewand in verschiedenen Stellungen gezeichnet sind, und
Abb. 4 ein Querschnitt nach der Linie A-B von Abb. 1.
Der Zweitakt-Explosionsmotor besteht aus
einem Zylinder α und einem Arbeitskolben b
mit Pleuelstange c und Kurbelwelle d. Die Zufuhr der Luft erfolgt in der üblichen Weise
durch Schlitze e, die an einen ringförmigen Druckraum f angeschlossen sind. Die Luft
■ wird oberhalb des Kurbelgehäuses im unteren ! Teil des Zylinders α verdichtet, welch letzterer
[. durch eine Scheidewand g vom Kurbelgehäuse getrennt ist. Durch diese Scheidewand ragt
die Pleuelstange c, zweckmäßig unter Zwischenschaltung einer außen kugelförmig abgedrehten
Büchse h. Die Scheidewand g ist entsprechend der Bewegung der Pleuelstange c in der Querrichtung
verschiebbar. Ihre Enden dienen zum Abschluß des vom Vergaser kommenden Einlaßkanals i und des zum ringförmigen
Druckraum f führenden Kanals j.
Wenn sich der Kolben b am Ende seines Explosionshubes seiner unteren Totlage nähert,
so werden zunächst die Auspuffkanäle in bekannter Weise freigelegt, während die Schlitze β
vorläufig noch durch den Kolben verdeckt werden. Indessen ist der zwischen der Scheidewand
g und dem Kolben b bildende Druckraum mit dem ringförmigen Druckraum f in
Verbindung, da die Pleuelstange die Scheidewand g in der aus Abb. 1 ersichtlichen Weise
nach links geschoben hat. Wenn der Kolben nun die Schlitze β freilegt, so strömt die Luft
mit dem in ihr vergasten Brennstoff dem Arbeitsraum des Zylinders zu. Wenn sich der Kolben in seiner unteren Totlage befindet,
so sind beide Kanäle i und / in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise durch die Scheidewand
g abgeschlossen. Durch die Weiterbewegung des Kurbelzapfens schiebt die Pleuelstange
die Scheidewand g nach rechts in die in Abb. 2 gezeichnete Lage, in der der Kanal / geschlossen
und der die Verbindung mit dem Vergaser herstellende Kanal i geöffnet ist. Infolgedessen strömt Luft mit dem vergasten
Brennstoff in den Druckraum, in dem sie durch den folgenden Rückwärtsgang des
Kolbens verdichtet und in der beschriebenen Weise dem Arbeitsraum des Zylinders zugeführt
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zweitakt-Explqsionsmotor mit Verdichtung der Verbrennungsluft durch, den Arbeitskolben in dein durch eine verschiebbare, gleichzeitig als Steuerungsorgan dienende Scheidewand von dem Kurbelgehäuse getrennten äußeren Zylinderraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand nicht nur, wie bekannt, den Luft- ' einlaß steuert, sondern auch den äußeren Zylinderräum vor Beginn des Ansaugens der Luft von dem Aufnehmer (f) trennt.Hierzu f Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB89816D DE358646C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Zweitakt-Explosionsmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB89816D DE358646C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Zweitakt-Explosionsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358646C true DE358646C (de) | 1922-09-15 |
Family
ID=6984960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB89816D Expired DE358646C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Zweitakt-Explosionsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358646C (de) |
-
1919
- 1919-06-22 DE DEB89816D patent/DE358646C/de not_active Expired
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