DE414705C - Vorfuehrungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen beiderseits des Bildfensters - Google Patents
Vorfuehrungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen beiderseits des BildfenstersInfo
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- DE414705C DE414705C DER59516D DER0059516D DE414705C DE 414705 C DE414705 C DE 414705C DE R59516 D DER59516 D DE R59516D DE R0059516 D DER0059516 D DE R0059516D DE 414705 C DE414705 C DE 414705C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/56—Threading; Loop forming
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Winding Of Webs (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Vorführungskinematograph mit einer Einrichtung zum
Bilden der Filmschleifen beiderseits des Bildfensters zwischen der Vor- und der Nachwickelrolle,
nachdem der Film in die Maschine eingezogen ist.
Gemäß der Erfindung sind Mittel vorgesehen, um die Vor- und Nachwickelrollen
gleichzeitig, aber in entgegengesetzten Richtungen zu drehen. Diese Mittel sind von einfacher
und wohlfeiler Bauart und können auch von Nichtfachleuten bedient werden.
Die Mittel gemäß der Erfindung können aus einer treibenden Verbindung bestehen,
welche von einem Teil des Antriebes mitgenommen wird und zwischen den Antriebsrädern
der Vor- und Nachwickelrolle derart wirkt, daß diese Räder beim Drehen de- Vorrichtung sich in entgegengesetzten
Richtungen drehen.
In der treibenden Verbindung kann ein hubdaumenartiges Glied vorgesehen sein, das die
Antriebsräder der Vor- und Nachwickelrolle in entgegengesetzten Richtungen dreht, um die
Schleifen zu bilden, während zwischen den Antriebsrädern der Vor- und Nachwickelrolle
eine Feder eingeschaltet ist, um diese Räder und damit die Vor- und Nachwickelrolle in
die Stellungen zum Einziehen des Films zurückzuführen.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in
Abb. ι in Seitenansicht und in Abb. 2 im Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 1. Die Abb. 3 entspricht
der Abb. 1, wobei jedoch einige Teile weggelassen sind, während Abb. 4 die Teile
in einer anderen Stellung als in Abb. 3 zeigt.
In einem Gehäuse 15 ist eine Antriebswelle
16 für den Film gelagert, die mit einem nicht dargestellten Kurbelhandgriff versehen ist.
Mit dem Antrieb für den Film steht in Verbindung eine zu der Welle 16 im rechten
Winkel stehende (nicht dargestellte) Welle, die an ihrem äußeren Ende die Verschlußscheibe
trägt. Der Film wird von drei Stifträdern auf Wellen 61, 53 und 60 erfaßt und
auf seinem Wege von dem ersten zum zweiten Rade an der Lichtöffnung vorbeigeführt, indem
das zweite Stiftrad absatzweise bewegt wird. Das dritte Stiftrad übergibt den Film
der Aufnehmertrommel.
Die richtige absatzweise Betätigung des zweiten Stiftrades und die ununterbrochene
Betätigung des dauernd sich bewegenden ersten und dritten Stiftrades sowie der Vor- und
Nachwickelrolle im richtigen Verhältnis zu dem zweiten Rade wird von derselben Antriebswelle
aus in der folgenden Weise ausgeführt :
Durch das Gehäuse 15 erstreckt sich in der
Längsrichtung'eine Welle 49, die dauernd von der Antriebswelle 16 aus durch einen Schnekkentrieb
47, 48 (Abb. 1 und 2) gedreht wird. Auf der Welle 49 ist eine Nutenscheibe 50 befestigt,
die an ihrem Umfange eine Nut 51 besitzt, in welche die Zahne eines Rades 52
eingreifen, das auf der Welle 53 gelagert ist,-welche die absatzweise bewegte Stiftrolle
trägt. Die Nut 51 besitzt zwischen dem Eintritt- und Austrittende einen geraden Teil, so
daß die Hubwirkung während der Drehung der Trommel unterbrochen wird und eine
Pause in der Bewegung des Zahnrades 52 entsteht, dessen Zähne in die Nut eingreifen, obwohl
die Welle 49 sich weiter dreht. Diese Unterbrechung der Bewegung dauert so lange
an, als das zu projizierende Bild sich vor der Lichtöffnung befindet. Durch die Nutenscheibe
wird also das Rad 52 absatzweise gedreht, und diese absatzweise Bewegung überträgt
sich auf die Stiftrolle der Welle 53.
Auf der Welle 49 ist eine zweite Schnecke oder Nutenscheibe 54 befestigt, in welche
ein Schneckenrad 55 auf einer Welle 63 eingreift, die sich quer zu dem Gehäuse 15
erstreckt. Das Rad 55 wird von Zahnrädern 56 und 57 angetrieben, die in die Zahnritzel 58
und 59 eingreifen, welche auf kurzen Wellen 60 und 61 gelagert sind, die aus dem Gehause
15 nach außen ragen und an ihren äußeren Enden die Nachwickelrolle und Vorwickelrolle
tragen. Bei der Drehung" der Welle 16 oder 49 wird also die Stiftrolle der Welle
53 absatzweise bewegt, während die Vor- und Nachwickelrolle dauernd gedreht werden.
Um die erforderlichen Schleifen in dem Film vor und hinter der absatzweise sich drehenden
Stiftrolle zu bilden, ist zwischen dem [ Rade 55 und den Wellen 61 und 60 für die i
Vor- und Nachwickelrollen eine besondere Antriebsverbindung vorgesehen, durch welche die :
Vorwickelrolle eine Voreilung und die Nachwickelrolle eine Nacheilung erfährt, also vor-
oder zurückgestellt wird, worauf sie in dem j eingestellten Übersetzungsverhältnis durch den :
Zwischentrieb angetrieben werden.
Zu diesem Zweck ist an dem Rade 55 ein Arm oder eine Welle 67 angebracht, die in
ihrem Lager schwingen kann und mit einem abgeflachten oder in anderer Weise zweckentsprechend
gestalteten Ende 70 versehen ist, das zwischen den Speichen 68 und 69 der Räder 56 und 57 liegt und bei der Drehung
aus der Lage nach Abb. 3 in die Stellung der Abb. 4 die Räder 56 und 57 in entgegenge- !
setzten Richtungen dreht und dadurch die gewünschte Bewegung der Stifträder hervorruft.
In der Stellung der Abb. 4 erteilt es diesen Rädern und den Stifträdern die gewünschte
Zuführbewegung, da es die Räder mit dem angetriebenen Schneckenrad 55 mitnimmt. '
Die Einstellung der treibenden Verbindung kann durch einen Handgriff 62 erfolgen, der
auf einem auf der Welle 63 drehbar angebrachten Stift befestigt ist. Dieser Stift trägt
ein Zahnrad 64, dessen Bewegungen durch einen Anschlag 65 begrenzt werden, und das
mit dem Zahnrad 66 auf der Welle 67 in Ein- , griff steht. Bei der Drehung des Rades 64
wird das Rad 66 teilweise gedreht und damit ! auch die Welle 67, wodurch die Räder 56
und 57, wie in Abb. 3 und 4 angedeutet, eingestellt werden. Eine die Räder 56 und 57 verbindende
Feder Ji führt die Räder in die Stellung der Abb. 3 zurück, wenn das abgeflachte
Ende 70 der Welle 67 in die in dieser Abbildung dargestellte Lage zurückgedreht ist.
Diese Lage nehmen die Teile ein, wenn der Film in die Maschine eingezogen wird. Bei
der Drehung des Endes 70 dreht sich das eine Zahnrad im Sinne des Uhrzeigers, das
andere entgegengesetzt dem Uhrzeiger, wodurch die gewünschten Schleifen gebildet werden.
Darauf wird die Welle 49 betätigt, und ; die Räder werden in der gewünschten Riehj
tung durch die Welle 67 mit dem abgeflachten j Ende 70 gedreht. Die Feder 71 führt nicht
allein die Räder in ihre Anfangsstellung (Abb. 3) zurück, sondern hält auch die Speichen
mit dem Teil 70 in inniger Berührung j bei der Kreisbewegung unter dem Einfluß des
Rades 55. Bei dieser Vorrichtung hat es der Operateur nicht nötig, die Schleifen A und B
zu bilden, wenn er den Film durch die Maschine zieht und ihn auf 'die Stifte der Stifträder
aufbringt.
Claims (3)
1. Vorführungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen bei- go
derseits des Bildfensters zwischen der Vor- und der Nachwickelrolle, nachdem der
Film in die Maschine eingezogen ist, gekennzeichnet durch Mittel, um diese Rollen
gleichzeitig, aber in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum
Bewegen der Vor- und Nachwickelrolle aus einer treibenden Verbindung besteht, welche
von einem Teil des Antriebes mitgenom- ' men wird und zwischen den Antriebsrädern
(56, 57) der Vor- und Nachwickelrolle
derart wirkt, daß diese Räder beim Drehen der Vorrichtung sich in entgegengesetzten
Richtungen drehen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein hubdaumenartiges Glied
(70) in der treibenden Verbindung, das die Zahnräder (56, 59) in entgegengesetzten
Richtungen dreht, um die Schleifen zu bilden, und durch eine Feder (71), die zwischen
die Zahnräder (56, 57) eingeschaltet ist, um diese und damit Vor- und Nachwickelrolle
in die Stellungen zum Einziehen des Films zurückzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER59516D DE414705C (de) | 1923-10-18 | 1923-10-18 | Vorfuehrungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen beiderseits des Bildfensters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER59516D DE414705C (de) | 1923-10-18 | 1923-10-18 | Vorfuehrungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen beiderseits des Bildfensters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE414705C true DE414705C (de) | 1925-06-06 |
Family
ID=7411100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER59516D Expired DE414705C (de) | 1923-10-18 | 1923-10-18 | Vorfuehrungskinematograph mit Einrichtung zum Bilden der Filmschleifen beiderseits des Bildfensters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE414705C (de) |
-
1923
- 1923-10-18 DE DER59516D patent/DE414705C/de not_active Expired
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