DE375689C - Kinematograph - Google Patents
KinematographInfo
- Publication number
- DE375689C DE375689C DER56940D DER0056940D DE375689C DE 375689 C DE375689 C DE 375689C DE R56940 D DER56940 D DE R56940D DE R0056940 D DER0056940 D DE R0056940D DE 375689 C DE375689 C DE 375689C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- rotation
- kinematograph
- shaft
- film reel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/43—Driving mechanisms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Winding Of Webs (AREA)
Description
(R 56940
Bei den bis jetzt bekannten Kinematographen,
welche mit Einrichtung zum Ab- und Aufwickeln des Bildbandes versehen sind, kommt es vor, daß die vollgewickelte Fiimspule
durch ihr Eigengewicht während des Ablaufens voreilt, so. daß das Bildband nicht
mehr in gespanntem Zustande abwickelt, sondern durchhängt und eine Schleife bildet. Derselbe
Übelstand macht sich auch bei Kinematcgraphen bemerkbar, welche mit einer Einrichtung
zum Vor- und Rücktransport versehen sind, und zwar beim schnellen Wechsel der Laufrichtung des Triebwerkes bzw. der Drehrichtung
der Filmspulenachsen. Durch derartige Fehler in der Ab- und Aufwicklung des
Films wird die Betriebssicherheit des Kinematographen herabgesetzt;
Diese Nachteile werden durch die im nachfolgenden beschriebene und in der Zeichnung
in einer Ausführungsform dargestellten Erfindung behoben, und zwar dadurch, daß man den
Antrieb der Filmab- und -aufwickelvorrichtung derart einrichtet, daß. beim Vorwärts-
und Rückwärtslaufen des Films die Drehrichtung der Filmspulenwellen unverändert bleibt.
Außerdem sind zum Zwecke des richtigen Ablaufs des Films die Filmspulenwellen mit Reibungskupplungen
versehen, welche auf die auf den Wellen gelagerten Mitnehmer rohre einwirken.
Durch die einseitige Drehrichtung der beiden Filmspulenwelleii in Verbindung
mit den Reibungskupplungen wird dann er-' reicht, daß beim. Abwickeln des Films ein
zwangsweises Abziehen der abgebenden Filmspule entgegen der Drehrichtung der Filmspulenwelle
stattfindet,. so daß hierdurch das . Bildband dauernd in gespanntem Zustande abwickelt.
Außerdem wird durch die einseitige ■ Drehrichtung der Filmspulenwellen der An-"
trieb der Auf- und Abwicklung bzw. der Vor-. und Rücktransport des Films bedeutend vei ·
: cinfacht, und zwar dann, wenn beide Film-
spulen auf einer gemeinschaftlichen Welle angeordnet sind.
Ein weiterer Vorteil dieser Filmab- und -aufwicklung besteht darin, daß das Einlegen
des Films in die beiden Fihnspulen nicht in verschiedener Lage erfolgt, sondern bei beiden
Filmspulen wird der Film in gleicher Weise,
beispielsweise nur von oben oder nur von unten, auf dem Filmspulenkern befestigt.
ίο Hierdurch werden Fehler beim Einlegen des
Films vermieden.
In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung die Ausführungsform gewählt worden,
bei welcher die Filmspulen auf einer gemeinschaftlichen Welle angeordnet sind. Die
Filmspulenwelle α ist mit dem Sperrad b fest
verbunden, welches zwei Sperrklinken c und d wechselweise drehen. Die Sperrklinke c ist
mit dem Zahnrad e und die Sperrklinke d mit dem Zahnrad / verbunden. Die beiden Zahnräder
e und / stehen im Eingriff mit dem Zahntrieb g. Das Zahnrad f ist mit der Antriebskurbel
h verbunden. Auf der Fihrspulenwelle α sind Reibungskupplungen i, Ϊ
angeordnet, welche auf die lose gelagerten Mitnehmerrohre k, k' einwirken.
Die Wirkungsweise der Fiimab- und -aufwickelvorrichtung ist folgende:
Wird die Antriebskurbel h des Kinematographen
nach rechts gedreht, wie dies z. B. bei der normalen Vorführung kinematographischer
Bilder zutrifft, so findet durch die Drehung des Zahnrades / eine Kupplung desselben
mit der Filmspulenachse durch die das Sperrrad mitnehmende Klinke d statt. Durch die
Einschaltung des Zahntriebes g zwischen den beiden Zahnrädern e und f erhält das Zahnrad
e entgegengesetzte Drehrichtung und die an diesem befestigte Sperrklinke c ebenfalls,
so daß sie in diesem Falle keine Arbeit verrichtet, sondern frei auf dem Sperrad schleift.
Durch die Drehung der Filmspulenwelle α werden auch die beiden durch Reibungskupplungen
k, k' verbundenen Mitnehmerrohre für die Filmspulen nach rechts gedreht, so daß demzufolge
beide Filmspulen I, Ϊ sich in Richtung nach rechts drehen wurden, wenn nicht die
eine von ihnen durch den Fortschaltmechanismus des Kinematographen, welcher das Bcstreben
hat, den Film von der Filmspule V abzuwickeln, zwangsweise eine entgegengesetzte
Drehrichtung erhalten würde. Dadurch wird nach der Erfindung das Filmband stets in gespanntem
Zustande abgewickelt. Wird die Antriebskurbel k nach links gedreht, wie dies z. B. beim Rücktransport des
Films der Fall ist, so erhält das Zahnrad e \ Rechtsdrehung. Die an diesem befestigte
Sperrklinke c greift in das Sperrad b ein, während die Sperrklinke d frei läuft, und somit
läuft die Filmspulenwelle in der gleichen Drehrichtung wie bei Rechtsdrehung der Antriebskurbel. Statt der Sperrklinken können auch
einseitig wirkende Federkupplungen oder ähnlich wirkende Glieder Anwendung finden. Die
Welle α läuft somit beim Linkslauf des kinematographischen Werkes in demselben Sinne
wie bei dessen Rechtslauf; die Reibungsantriebe wirken wiederum auf beide Filmspulen;
nur wird jetzt durch den vom Schaltwerk auf den Film ausgeübten Zug die Spule I entgegengesetzt
dem Wellenumlauf gedreht, während die Spule V jetzt von der Reibungskupplung
mitgenommen wird. Es erfolgt somit der Rücktransport des Filmbandes ebenfalls in gespanntem
Zustande.
Die Erfindung kann natürlich auch Anwendung finden bei Kinematographen, bei welchen
die Achsen der Filmspulen exzentrisch zueinander angeordnet sind, oder auch dort, wo
diese übereinanderlagern. In diesen Fällen müssen natürlich die Filmspulenachsen durch
entsprechende Antriebsglieder verbunden werden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Kinematograph, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vor- und Rücktransport des Bildbandes die Drehrichtung der Filmspulenwellen unverändert bleibt.
- 2. Kinematograph nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmspulenwellen mit federnden Kupplungen versehen sind, welche auf die auf den Wellen gelagerten Mitnehmerrohre einwirken.
- 3. Kinematograph nach Anspruch 1 mit einer gemeinschaftlichen Welle für beide Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitige 'Drehrichtung der Filmspulenwelle durch zwei stets in entgegengesetzter Richtung zueinander laufende Räder bewirkt wird, von denen jedes mit einer in gleicher Richtung wirkenden Kupplung versehen ist, die je nach der Umdrehungsrichtung des kinematographischen Werkes wechselweise die Filmspulenwelle mitnimmt.
- 4. Kinematograph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Filmspulenwelle mit dem Antrieb verbindenden Kupplungen als Sperrklinken ausgebildet sind, welche einem gemeinschaftlichen Sperrad zugeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56940D DE375689C (de) | 1922-10-05 | 1922-10-05 | Kinematograph |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56940D DE375689C (de) | 1922-10-05 | 1922-10-05 | Kinematograph |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375689C true DE375689C (de) | 1923-05-17 |
Family
ID=7410390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER56940D Expired DE375689C (de) | 1922-10-05 | 1922-10-05 | Kinematograph |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375689C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3552684A (en) * | 1968-01-17 | 1971-01-05 | Cesar L Pineda | Coaxial reel mount |
-
1922
- 1922-10-05 DE DER56940D patent/DE375689C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3552684A (en) * | 1968-01-17 | 1971-01-05 | Cesar L Pineda | Coaxial reel mount |
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