DE353677C - Bildwerfer fuer Filmbilder - Google Patents

Bildwerfer fuer Filmbilder

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DE353677C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Der Bildwerfer dient der Projektion von Filmbildern in der Weise, daß (anders als beim Kino) das einzelne Bild (als »ruhendes« Lichtbild) für gewisse Zeit stehenbleibt. Ein solcher Bildwerfer mit Fortschaltung des Bildbandes auf elektromagnetischem Wege und Bestimmung des Zeitabschnittes zwischen zwei Schaltungen durch den Ablauf eines bei jeder Schaltung aufgezogenen Laufwerkes ist bereits bekannt.
Ihm gegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch die Lösung derselben Aufgabe in sehr viel einfacherer Weise aus. Wird ein senkrecht spielender, hinreichend schwerer Solenoidkern mit einem als Zahnstange ausgebildeten und den Kontaktgeber tragenden Fortsatz versehen, so kann er durch ein Zahnrad zwei abwechselnd wirksame Schaltwerke derart betätigen, daß das eine bei der Anzugsbewegung — Hebung — des
Kernes die Filmfördertrommel weiterdreht, das andere den zurückgehenden — sinkenden — Kern als Treibgewicht mit dem die Rückbewegung hemmenden und den neuen Kontaktschluß bis zum Auftreffen des Kontaktgebers auf die Stromschlußvorrichtung verzögernden Laufwerk kuppelt. So kommt man im Vergleich zu dem älteren Gerät mit einer kleinen Anzahl einfachster Teile aus. ίο Das Laufwerk braucht nur noch aus wenigen Achsen und Rädern zum Antrieb eines Windfanges zu bestehen, durch dessen Flügelverstellung der Zeitabschnitt zwischen zwei Schaltungen in einfachster Weise bestimmt werden kann; die Achse für das in den Zahnstangenfortsatz eingreifende Zahnrad kann unmittelbar die Fördertrommel tragen, mittelbar (vermöge der darauf drehbaren Büchse mit Sperrad und Zahnrad) zugleich die erste Achse des Laufwerkes darstellen; die Kontaktvorrichtung und ihre unmittelbare Betätigung durch das elektromagnetisch bewegte Glied gestaltet sich wesentlich einfacher. Diese Vorteile bleiben auch dann gewahrt, wenn unter Verzicht auf die Benutzung des Kernes als Treibgewicht das Solenoid wagerecht angeordnet wird; es bedarf dann nur einer auf den Kern wirkenden Feder, welche bei der Anzugsbewegung gespannt wird, bei der Rückbewegung des Kernes als Treiber für Kern und Laufwerk dient.
Ein solches Gerät mit stehend angeordnetem Solenoid ist unter Beschränkung auf ' die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile in Abb. 1 im Aufriß dargestellt. Abb. 2 ist eine Ansicht der Schalt- · achse mit den darauf angeordneten Teilen. Die übrigen Abbildungen stellen Einzelheiten dar.
Der endlose Film A läuft im Bereiche des Werkes über die Fördertrommel B mit Andrückrollen b und wird im übrigen derart über Rollen C geleitet, daß er oberhalb des Werkes zwischen Lichtquelle D und Ob j ektiv E die Filmführung F durchläuft.
In der Solenoidspule G bewegt sich der Kern H: er ist, schwer genug, um beim Niedergang als Treibgewicht für das Laufwerk wirken zu können. Der Kern setzt sich in der Zahnstange 1 fort, welche in ein frei um die Achse 2 drehbares Zahnrad 3 beständig eingreift. Das Zahnrad trägt an beiden Flan- j ken Schaltklinken 4 und 5. Jene greift in das I vierzähnige Schaltrad 6 auf der Achse 2 ein", i .um bei dem Hineinziehen des Kernes in die j Spule durch die Kraftlinien — also beim j Hochgang des Kernes — die Achse 2 und mit ' ihr die Fördertrommel B um 900 zu drehen, wodurch das Bildband um Bildhöhe weitergeschaltet wird. Schaltklinke 5 greift in das Schaltrad 7 ein, welches zusammen mit dem ersten Rad 8 des Laufwerkes auf einer auf Achse 2 drehbaren Büchse 9 sitzt. Beim Niedergang des Kernes wird also durch das Schaltwerk 5 bis 7 der Kern als Treibgewicht mit dem Laufwerk gekuppelt. Das Laufwerk selbst bietet nichts Besonderes; es dient nur zum Antrieb des hemmenden Windfanges 10, dessen Hemoiwirkung durch Verdrehen der Flügel um ihre Achse in bekannter Weise geregelt werden kann. Ein Gesperre 11 bis 12 verhindert die Rückwärts drehung der Achse2. Durch die Zahnstange 1 wird auch die Kontaktvorrichtung gesteuert. Sie besteht in an sich bekannter Weise aus einem nach Art eines Kippspannwerkes wirkenden, durch Feder 14 beeinflußten Kontakthebel 13 und zwei Stiften 15 und 16 an Zahnstange 1, welche den Kontakthebel bei Annäherung an die Tiefstellung des Kernes im Sinne des Kontaktschlusses, bei Annäherung" an die Hochstellung im Sinne der Unterbrechung herumwerfen. Ist der Stromlauf in der Hochstellung unterbrochen worden, so bestimmt der Ablauf des Laufwerkes nach Maßgabe der Flügeisteilung des Windfanges die Zeitspanne bis zur Erreichung der Tiefstellung, also bis zum erneuten Kontaktschluß, und damit die Dauer der Projektion des Einzelbildes.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bildwerfer für Filmbilder mit elektromagnetischer Fortschaltung des Bildbandes und Bestimmung des Zeitabschnittes zwischen zwei Schaltungen durch den Ablauf eines bei jeder Schaltung aufgezogenen Laufwerkes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Solenoidkern (H) mit einem als Zahnstange ausgebildeten und Kontaktsteuerungsstifte (15, 16) tragenden Fortsatz (1) durch ein Zahnrad (3) zwei abwechselnd wirksame Schaltwerke (4 bis 6, 5 bis 7) derart betätigt, daß das eine bei der Anzugsbewegung des Kernes die Filmfördertrommel (B) weiterdreht, das andere den Kern mit dem seine Rückbewegung hemmenden und den neuen Kontaktschluß verzögernden Laufwerk kuppelt.
  2. 2. Bildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht spielende Solenoidkern (Ii) zugleich das Treibgewicht für das Laufwerk bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921353677D 1921-06-24 1921-06-24 Bildwerfer fuer Filmbilder Expired DE353677C (de)

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