DE339427C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Zurueckwickeln von Bildbaendern in Projektionsvorrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Zurueckwickeln von Bildbaendern in Projektionsvorrichtungen

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DE339427C
DE339427C DE1919339427D DE339427DD DE339427C DE 339427 C DE339427 C DE 339427C DE 1919339427 D DE1919339427 D DE 1919339427D DE 339427D D DE339427D D DE 339427DD DE 339427 C DE339427 C DE 339427C
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Petra AG fuer Elektro Mechanik
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um in Projektionsvorrichtungen das Bildband nach stattgehabter Vorführung auf die Vorratsspule selbsttätig zurückzuwickeln. Sie bedient sich zu diesem Zweck in an sich bekannter Weise eines Hebels, der mit einer Rolle auf dem sich aufwickelnden Bildband ruht und nach Ablauf des Bildbandes in der einen Richtung die Transportrichtung umsteuert. Gemäß der Erfindung ist dieser Hebel mit einem Kippschalter derart in Verbindung gebracht, daß er sowohl in seiner Tieflage, also bei leerer Bildbandspule, als auch in seiner Höchstlage, also bei vollbewickelter Spule, jedesmal den Kippschalter umstellt, so daß die Umsteuerung der Transportrichtung des Bildbandes sowohl nach der Vorführung als auch nach dem Zurückwickeln selbsttätig mit Hilfe nur eines einzigen Hebels der erwähnten Art eingeleitet wird.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung wird durch den Kippschalter das zwischen den Elektromotor und die BiId-bandfördervorrichtung eingeschaltete Getriebe umgesteuert, so daß der Motor seine Drehrichtung stets unverändert beibehält. Dabei läßt sich in einfacher Weise auch das Getriebe so ausbilden, daß das" Zurückwickeln des Bildbandes mit größerer Geschwindigkeit vor sich geht als das Ablaufen bei der Vorführung.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
Bei der Vorführung -wird das Bildband 1 von der Vorratsspule 2 in der üblichen Weise durch das Fenster 3 hindurch abgezogen und auf die Spule 4 aufgewickelt. Die Fördervorrichtung erhält dabei ihren Antrieb von einem Elektromotor 5 aus, dessen Bewegung durch einen Riemen 6, eine Scheibe 7 und einen zweckmäßig elastischen Riemen 8 auf ein Zahnrad 9 übertragen wird, das in einem um den Zapfen 10 drehbaren Doppelhebel 11 gelagert ist. Das Zahnrad 9 greift in ein auf der Welle 12 des üblichen Transportrades sitzendes Zahnrad 13 ein und überträgt somit die Bewegung unmittelbar auf das Transportrad.
Auf dem auf die Spule 2 aufgewickelten Bildband ruht eine Rolle 14, die in einem Hebel 15 verstellbar ist, um sie der verschiedenen Bildbandlänge anpassen zu können. Der Hebel 15 ist als Doppelhebel ausgebildet und befindet sich mit einer an seinem zweiten Arm angebrachten Gabel 16 im Bereich eines Armes 17, der von der Gabel 16 umfaßt wird und an einem Quecksilberkippschalter 18 befestigt ist. Dieser Schalter 18 besteht aus einer bei 19 drehbar gelagerten Röhre, die auf beiden Seiten mit je zwei Vertiefungen ausgestattet ist, und deren Neigung durch Anschläge 20 und 21 nach beiden Richtungen hin begrenzt wird.
Während der Vorführung, d. h. während 6s das Bildband von der Spule 2 nach der Spule 4 läuft, befindet sich der Kippschalter 18 in der in der Zeichnung in ausgezogenen Linien dargestellten Lage. Das im Kippschalter 18 enthaltene Quecksilber 22 fließt dabei
auf die tieferstehende Seite und verbindet die Näpfe 23, 24, an die ebenso wie an die beiden anderen Vertiefungen 25 und 26 elektrische Leitungen angeschlossen sind.
Hierbei verläuft der Strom auf folgendem Wege: Von der positiven Zuleitung 27 über den Lampenregulierwiderstand 28, die Projektionslampe 29, Leitung 30, Quecksilber 22, Leitung 31, Leitung 32, Motors und Motorregulierwiderstand 33 zur negativen Leitung 34. Motor und Lampe sind also in den Stromkreis eingeschaltet, während dieElektromagnete 35 und 36 ausgeschaltet sind.
In dem Maße, wie die Spule 2 leerer wird, sinkt die Rolle 14, und hebt sich demnach die Gabel 16. Ist das Bildband vollständig von der Spule 2 abgelaufen, so befindet sich der Hebel 15 in der strichpunktierten Lage. Die Gabel 16 trifft nach Vollendung ihres toten Ganges mit der unteren Zinke gegen den am Kippschalter befestigten Arm 17 und kippt dadurch den Schalter um. Dabei läuft das Quecksilber 22 nach der anderen Seite des Kippschalters und verbindet vorübergehend die beiden Näpfe 23 und 25. Dadurch sind der Motor und die Lampe aus dem Stromkreis ausgeschaltet. Das Zwischengetriebe zwischen dem Motor und dem Bildbandtransport wird dadurch infolge der inneren Reibung sehr schnell zur Ruhe kommen, während der Motor noch weiterläuft, was infolge der Nachgiebigkeit der elastischen Transmissionsschnur 8 möglich ist. Aus diesem Grunde ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Umschaltung in das Getriebe verlegt. Sobald nämlich das Quecksilber 22 über die zuletzt erwähnte Mittellage hinaus in die beiden Näpfe 25 und 26 gelangt ist, werden die Elektromagnete 35, 36 durch folgenden Stromverlauf erregt: von der Plusleitung 27 über die Leitung 37, Quecksilbernapf 26, Napf 25, Leitung 38, Elektromagnet 35, Leitung 39, Elektromagnet 36, Leitung 40, Motor 5 und Regulierwiderstand 33 zur Minusleitung 34. Der Elektromagnet 35 zieht dabei den seinen Anker bildenden Hebel 11 an, während der Elektromagnet 36 die zu diesem Zweck verschiebbare und mit dem Anker des Elektromagneten 41 verbundene Druckplatte 42 des Fensters anzieht und dadurch das Bildband im Fenster freigibt. Durch die vom Elektromagneten 35 veranlaßte Bewegung des Hebels 11 kämmt das darauf gelagerte Antriebszahnrad 9 mit einem Zahnrad 43 zum Eingriff, auf dessen- Welle ein Zahnrad 44 sitzt, das mit einem auf der Welle 12 des Transportrades sitzenden Zahnrad 45 in Eingriff steht. Wie aus dem zuletzt angeführten Stromverlauf hervorgeht, ist gleichzeitig der Motor wieder in den Stromkreis eingeschaltet, und zwar in demselben Sinne wie vorher. Die Lampe bleibt dagegen nach wie vor ausgeschaltet. Durch die Umschaltung^ des Zwischenrades 9 erhält aber das Transportrad auf der Welle 12 einen anderen Drehungssinn als vorher, so daß nunmehr das Bildband wieder auf die Spule 2 aufgewickelt wird. Dieses Aufwickeln geht infolge der Räderübersetzung mit größerer Geschwindigkeit vor sich als das Abwickeln bei der Vorführung.
Ist die Spule 2 wieder voll, das Bildband also zurückgewickelt, so verursacht der Hebel 15 mit der Gabel 16 ein Umkippen des Quecksilberschalters in die in der Zeichnung dargestellte Lage. Dabei fließt das Quecksilber zunächst auch wieder in die beiden mittleren Näpfe, wodurch der Motor und die beiden Elektromagnete 35 und 36 ausgeschaltet werden. In diesem Augenblick zieht eine Feder 46 den Hebel 11 wieder von dem Elektromagnet 35 ab und rückt dadurch das Rad 9 wieder in das Rad 13 ein. Ebenso ziehen Federn 47 die Fensterplatte 42 wieder an das Bildband heran. Steht das Quecksilber 22 wieder vollständig über die Näpfe 23 und 24, so ist der gezeichnete Anfangszustand wieder hergestellt, und das Bildband wird von der Spule 2 auf die Spule 4 befördert. Auch go die Lampe 29 ist wieder in den Stromkreis eingeschaltet.

Claims (5)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Zurückwickeln von Bildbändern in Projektionsvorrichtungen mit Hilfe eines auf der Bildbandspule aufliegenden Hebels, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hebel (15) unter Einschaltung eines toten Ganges derart mit einem Kippschalter (18) in Verbindung steht, daß in beiden Endstellungen des Hebels, also sowohl bei gefüllter als auch bei geleerter Spule, der Kippschalter umgestellt wird, zum Zwecke, mittels eines einzigen Hebels die Transportrichtung des Bildbandes in beiden Endstellungen umschalten zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rolle (14), mit der der Hebel (15) auf dem Bildband aufliegt, im Hebel zwecks Anpassung- der Hebellage an verschiedene Filmlängen verstellbar" ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Umschaltung des Kippschalters mit Hilfe eines Elektromagneten das Zwischengetriebe zwischen dem Antriebsmotor und dem Bildbandtransport so in bekannter Weise auf umgekehrte Drehrichtung um-
gestellt wird, daß die Drehrichtung des Antriebsmotors beibehalten bleibt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Umschaltung des Bildbandes von der Richtung bei der Vorführung auf die Richtung beim Zurückwickeln gleichzeitig das Bildbandfenster (3) durch einen Elektromagneten (36) so weit zurückgezogen wird, daß das Bildband freigegeben wird, to
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Umschaltbewegung des Kippschalters in einer Zwischenstellung der Stromkreis des Antriebsmotors und der Projektionslampe unterbrochen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919339427D 1919-07-31 1919-07-31 Vorrichtung zum selbsttaetigen Zurueckwickeln von Bildbaendern in Projektionsvorrichtungen Expired DE339427C (de)

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