DE558338C - Projektionseinrichtung fuer laufende Reklameschrift auf Wickelbaendern mit selbsttaetiger Bewegungsumkehr - Google Patents

Projektionseinrichtung fuer laufende Reklameschrift auf Wickelbaendern mit selbsttaetiger Bewegungsumkehr

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DE558338C
DE558338C DEF70812D DEF0070812D DE558338C DE 558338 C DE558338 C DE 558338C DE F70812 D DEF70812 D DE F70812D DE F0070812 D DEF0070812 D DE F0070812D DE 558338 C DE558338 C DE 558338C
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DE
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tape
projection device
winding
automatic movement
reversal
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DEF70812D
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/24Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
    • G09F11/29Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless
    • G09F11/295Electric control therefor

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Description

  • Projektionseinrichtung für laufende Reklameschrift auf Wickelbändern mit selbsttätiger Bewegungsumkehr Die Erfindung betrifft eine Projektionseinrichtung für laufende Reklameschrift. Insbesondere handelt es sich um eine Einrichtung, bei der die zu projizierende Schrift auf einem laufenden Band angebracht ist und bei der zwei Rollen vorgesehen sind, die wechselweise zum Auf- und Abwickeln des Bandes dienen.
  • Bei Reklameprojektionsapparaten, die vollautomatisch arbeiten sollen, besteht die Aufgabe, die Bewegungsumkehr des Schriftbandes vollkommen selbständig erfolgen zu lassen. Es muß in dem Augenblick, wo das Band von einer der Trommeln abgewickelt ist, der Antriebsmechanismus von selbst so umgesteuert werden, daß nunmehr eine Aufwicklung des Bandes auf die leere Trommel und eine Abwicklung des Bandes von der gefüllten Trommel erfolgt. ' Es sind zu diesem Zweck bereits dauernd an der Schriftbandspule anliegende Kontaktrollen vorgeschlagen worden, über die ein die Umsteuerung bewirkender Stromkreis erst geschlossen wird, wenn das Papier von der Trommel restlos abgewickelt ist und dann ein Kontakt zwischen der anliegenden Rolle und einem Segment des Trommelkörpers zustande kommt. Außerdem sind bei abgelaufenem Band aus dem Umfang der Trommel heraustretende Schaltklinken bekannt, die unter der Wirkung der Zentrifugalkraft gegen in ihrer Bewegungsbahn befindliche Kontakte anschlagen und hiermit ebenfalls die Bewegungsumsteuerung einleiten. Bei den Kontaktrollen der erstgenannten Art besteht der Nachteil, daß die Sicherheit der Kontaktgabe abhängig ist von der Güte der Feder, die zum Andrücken der Rolle gegen die Trommel notwendig ist. Die zweiterwähnten, durch die Zentrifugalkraft betätigten Schaltklinken sind in ihrer Wirkung unmittelbar abhängig von der Tourenzahl der Trommel, was ebenfalls Unsicherheit mit sich bringt. Bei beiden Anordnungen ist es außerdem möglich, daß bei einer Beschädigung des Bandes auf der Trommel eine verfrühte Kontaktgabe zustande kommt.
  • Gemäß der Erfindung werden die Bandenden unmittelbar an einer an die Wickeltrommel angelenkten, drehbar gelagerten Klammer befestigt, die nach der Abwicklung des Bandes durch Bandzug ausgeschwenkt wird und im ausgeschwenkten Zustand die Umsteuerung einleitet. Durch Ausnutzung des Bandzuges wird somit eine eindeutige und immer sichere Kontaktgabe gewährleistet, durch die in jedem Fall auch genau zu dem richtigen 'Zeitpunkt die Bewegungsumkehr veranlaßt wird.
  • Eine Einrichtung gemäß der Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung wiedergegeben. Abb. i zeigt eine Seitenansicht der Bandäuf- und -abwickel- und der Umsteuerungseinrichtung. In Abb. 2 sind die Wickeltrommeln mit den ausschwenkbaren Klammern in einer Ansicht von oben dargestellt.
  • Auf einer Grundplatte i sind Winkeleisen a und a' angebracht, in denen eine Welle 3 mit den Friktionsscheiben 4 und .4' längsverschiebi 1 Ich gelagert ist. Diese Reibscheiben dienen zum Antrieb der Gegenscheiben 5 und 5', die aus später zu erläuternden Gründeni verschiedene Größe haben. Die Scheiben 5 und 5' sitzen fest auf Hülsen 6 und 6', die in die Wellen 7 und 7' so eingreifen, daß sie diesen gegenüber längsverschieblich, aber nicht drehbar sind, was durch entsprechende Einschnitte und durch Zapfen 8 und 8' auf den Wellen 7 und 7' erreicht wird. Die Reibscheiben 5 und 5' stehen unter dem Druck der Federn 9 und g', die sich gegen einen Bund auf den Wellen 7 bzw. 7' anlegen. Die Wellen 7 und 7' sind in den Rahmen io bzw. io' gelagert und tragen an ihrem oberen Ende die Spulentrommeln i i und i i' für das laufende Schriftreklameband 12. Zwischen diesen Trommeln befindet sich die nicht gezeichnete eigentliche Projektionseinrichtung.
  • Wie aus der Abb.2 hervorgeht, sind in einer Ausnehmung der Trommel auf deren Teil 29, am Zapfen 3 1 drehbar, Klammern 30 gelagert. Die Gestalt dieser Klammern ist kreisbogenförmig, so daß sie sich bei aufgewickeltem Band ohne weiteres in den Trommelumfang einfügen. Die Klammern bestehen aus zwei Teilen, einem Hauptteil 3o, der um den Punkt 31 drehbar ist, und einem auf dem Hauptteil selbst drehbar gelagerten. Doppelhebel 32: Auf der einen Seite des Doppelhebels 32 wirkt eine Feder 3q., so daß auf der anderen Seite des Hebels unter diesem Federdruck das Band zwischen den Klammerteilen 3o" und 33" eingelelemmt werden kann. 35 ist ein Kontakt, der aus zwei parallel voreinander liegenden Bandfederstücken besteht, die am Rahmen io sitzen und den Kontaktknopf 36 tragen. 13 und 13' sind kurvenförmige Führungsstücke für das Schriftband.
  • Über die Kontaktstücke 35 und 36 führen Stromkreise zu den einarider gegenüberliegenden Elektromagnetspulen 22 und 22' mit Kernen 23 und 23'. Die Spulen sitzen auf der Grundplatte i in der Mitte neben der längsverschieblichen Welle 3. 2 1 ist ein zwischen den Kernen 23 und 23' spielender Anker, der an einer Nutenscheibe 1q. der Welle 3 angreift. An dieser ist außerdem der Fühler 15 angebracht, der mit Hilfe des Kontaktes 16 eine Verbindung zwischen den Anschlüssen 18, ig und 2o herstellt bzw. diese durch Anlage an Teil 17 unterbricht. Die Leitungen 20 gehören zum Stromkreis der Projektionslampe.
  • Der Antrieb der längsverschieblichen Welle 3 erfolgt von einem Motor 26 über dessen Welle 25 unter Zwischenfügung einer ebenfalls längsverschieblichen Kupplung 24, 27, 28. Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende: Es werde angenommen, daß zunächst eine Abwicklung des Bandes von der Spule i i auf die Spule i i', also in der Zeichnung in der Richtung von links nach rechts, erfolgt. Nachdem die Projektionslampe eingeschaltet ist und der Motor läuft, überträgt das Reibrad q.' seine Bewegung auf das Gegenrad 5', so daß die Aufwickelbewegung der Spule i i' zustande kommt. Wenn das Band von der Spule i i abgewickelt ist, wird die Klammer 30 unter dem Zug des Bandes aus dem Innern der Spule herausgezogen und gegen den Kontaktknopf 36 geschwenkt. Dieser wird gegen den rückwärtigen Federkontakt 35 gedrückt, dadurch der Stromkreis zum Elektromagneten 22, 23 geschlossen, und der Anker 21 wird vom Magnetkern 23 angezogen. Dabei verschiebt sich die Welle 3 nach links, so daß das Reibritzel q. mit der Reibscheibe 5 in Eingriff kommt und, nun die Spule i i angetrieben wird, so daß eine Rückwicklung des Bandes auf diese Spule erfolgt. Nachdem das Band von der Spule i i' abgewickelt worden ist, erfolgt jetzt eine Ausschwenkung der auf dieser Spule befindlichen Klammer. Dadurch wird nunmehr die Elektromagnetspule 22', 23' erregt, und: es erfolgt wiederum die Bewegungsumkehr.
  • Da die Räder 5 und 5' verschiedene Größe haben, wobei der Durchmesser des Rades 5 groß ist gegenüber dem Durchmesser des Rades 5', geschieht die Rückwicklungsbewegung des Bandes, also die Aufwicklung auf die Spule i i, mit relativ größerer Geschwindigkeit als die Bewegung des Bandes zum Zwecke der Projektion, also die Aufwicklung auf die Spule i i'. Außerdem erfolgt durch das Umlegen des Ankers 21 durch das Kontaktstück 16 eine Einschaltung der Projektionslampe beim Vorlauf des Bandes (Aufwicklung auf Spule i i') und eine Ausschaltung der Projektionslampe beim Rücklauf des Bandes (Aufwicklung auf Spule i i).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Projektionseinrichtung für laufende Reklameschrift auf Wickelbändern mit selbsttätiger Bewegungsumkehr, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandenden je an einer an die Wickeltrommel angelenkten, drehbar gelagerten Klammer (30, 31, 33, 30", 33") befestigt sind, die nach der Abwicklung des Bandes durch Bandzug ausgeschwenkt wird und im ausgeschwenkten Zustand die Umsteuerung einleitet.
DEF70812D 1931-04-23 1931-04-23 Projektionseinrichtung fuer laufende Reklameschrift auf Wickelbaendern mit selbsttaetiger Bewegungsumkehr Expired DE558338C (de)

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DE558338C true DE558338C (de) 1932-09-05

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