AT108871B - Vorrichtung zum Prüfen von Filmen. - Google Patents

Vorrichtung zum Prüfen von Filmen.

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AT108871B
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Film Inspection Machine Compan
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Description


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  Vorrichtung zum Prüfen von   Filmen.   



   Es ist üblich, die Filme in bestimmten Zeitabständen zu prüfen, um Fehler zu entdecken und   dadurch Störungen   bei der Aufführung zu vermeiden. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur selbsttätigen Prüfung von Filmen. 



   Die Zerbrechlichkeit des zur Herstellung der Filme verwendeten Materials hat das häufige Auftreten von Rissen zur Folge, und die Widerstandskraft des schon von Haus aus gebrechliche Filmbandes wird noch durch die Lochungen in seinen Rändern herabgesetzt. Wenn das Filmband mit beträchtlicher Geschwindigkeit und unter veränderlichem Zug von einer Spule zur andern   läuft.   so entstehen besonders in der unmittelbaren Nähe der Lochungen zahlreiche kleine Risse. 



   Werden solche Risse und ähnliche Beschädigungen nicht entdeckt und vor der Aufführung ausgebessert, so entstehen Störungen, die bis zum vollständigen Abreissen des Filmbandes führen können. 



   Mit der Maschine nach der Erfindung wird der Film beim Durchlaufen durch die Maschine genau geprüft und bei Auftreten beschädigter Stellen in seinem Lauf aufgehalten, um Ausbesserungen ausführen zu können. 



   Die Prüfung des Films erfolgt durch eigene Organe, die selbsttätig Fehler feststellen und viel rascher und sicherer arbeiten, als wenn die Prüfung durch die Augen oder mit der Hand ausgeführt werden würde. Diese Organe werden gegen den Film   gedrückt   und an diesem entlang bewegt, wobei sie an schadhaften Stellen in den Film eindringen. Nach der Erfindung ordnet man mehrere solcher Organe hintereinander an und versetzt sie gegeneinander. Trotz der Genauigkeit der Prüfung, die durch die Schmalheit der einzelnen Organe erzielt wird, prüft man bei dieser Anordnung der Fühlorgane einen breiten Streifen des Films. 



   Die Maschine ist so konstruiert, dass sie nur einen sehr geringen Raum beansprucht und auf einem Rahmen mehrere unabhängige Prüfeinriehtungen vereinigt, die alle unter der Aufsicht eines Arbeiters stehen. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Draufsicht, Fig. 4 in grösserem   Massstab   eine Ansicht einer Prüfeinrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4 durch die   Prüfeinrichtung,   Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie   7-7   der Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie   8-8   der Fig. 7 in vergrössertem Massstabe, Fig. 9 einen Teil eines Filmbandes, Fig. 10 einen Schnitt nach der   Linie-M--M     der Fig. 2 in vergrössertem Massstabe,   Fig. 11 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach der   Linie 11-11   der Fig.

   10, Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie   12 - 12   der Fig. 10, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie   13-18   der Fig. 10 und Fig. 14 ein Schaltschema. 



   Auf dem von den Füssen 16 getragenen Rahmen 15 ruht ein zweiter Rahmen   17, der   einen nach vorne ragenden Tisch 18 trägt und dessen Seiten gegeneinander geneigt sind (Fig. 1-3). 



   An den Rändern des Rahmens 17 sind mit diesem zwei gegenüberliegende hohle Säulen 19 verbunden, die an ihren oberen Enden durch den Querträger 20 vereinigt sind. Die Breite der Säulen verringert sich gegen ihre Enden zu, die wieder verbreitert sind und die Gestalt von flachen Kegeln 22 haben, deren Spitzen gegen die Mitte zu liegen und die nach aussen offen sind. 



   An den diese Öffnungen umgebenden Flanschen sind zylindrische Hülsen 23 befestigt, mit denen ähnlich geformte Deckel 24 von grösserer Tiefe durch die Scharniere   26   verbunden sind. In derselben 

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 Ebene wie diese Gehäuse sind an den unteren Enden der Säulen Gehäuse 23'befestigt, an die durch die Scharniere 25'die Deckel 24'angelenkt sind und die ausserhalb der Seitenflächen des Rahmens 17 liegen. 



   Zwei ganz gleiche Gehäusepaare sind somit rechter und linker Hand zu dem vor der Vorrichtung stehenden Arbeiter angeordnet. 



   Die kegeligen   Gehäuseteile   22 tragen eine Anzahl von nach innen ragenden Augen 26 (Fig. 4 und 5), an denen die Arme eines Sternes 27 angeschraubt sind. In einem gegabelten Teil dieses   sternes   sind zwei Kugellager 28 vorgesehen. 



   In diesen Lagern ist die Welle 29 gelagert, die mit einem zwischen den Lagern befindlichen Bund   30   versehen ist und ein   Wellenstück-M von   geringerem Durchmesser besitzt, das fast bis zum Deckel 24 reicht und auf das die Rolle 32 aufgesetzt wird. 



   Zur Befestigung der Rolle auf der Welle dient der   Keil 35,   und ein Hinunterrutschen verhindert der am Wellenende angelenkte   Riegel-M.   Auf der Welle sitzt ausserdem noch, anliegend an den Lager- 
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 die Rolle 32 anlegt. 



   Das Ende des unteren breiteren Armes 27'des Sternes 27 (Fig. 4) ist an seinem unteren Ende verbreitert. In diese plattenförmige Verbreiterung ist eine Schraube 37 eingesetzt, um die ein zweiarmiger Hebel 38 drehbar ist, dessen einer Arm einen in die Rille der Scheibe 35 eingreifenden Reibklotz 39 trägt, der in diese Rille ständig durch die an dem Stift 41 und dem andern Arm des Hebels   38   befestigte Feder 40 gedruckt wird. 



   Um eine Schraube 42 ist ein Winkelhebel drehbar, dessen Arm 43 einen Reibklotz 44 trägt, der in die Rille der Scheibe   35   eingreift und dessen Arm 45 unter der Wirkung einer bei 47 befestigten Feder 46 steht. Die Betätigung der Bremse erfolgt durch die an dem Arm 43 angelenkte Stange 49 in einer später zu beschreibenden Weise. 



   Das untere Gehäuse   24'   (Fig. 10) wird durch einen dreiarmigen Stern 50 gehalten, der an Augen 51 
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   Auf dem Teil   55   dieser Welle und vor Herunterfallen durch den Riegel 56 geschützt sitzt die
Rolle   57,   die sich gegen die Nabe 58 der auf der Welle aufgekeilten   Rillenscheibe   59 stützt. 



   Auf dem Boden des Rahmens 15 (Fig.   10   und 11) sind Elektromotoren 60 befestigt, von denen jeder einer Prüfeinrichtung zugeordnet ist. Auf dem herausragenden Wellenstummel 61 jedes Motors sitzt eine kleine Schnurscheibe 62, die durch eine Schnur 63 die Scheibe   69   antreibt. 



   Zum Antrieb einer   Längenmesseinrichtung,   die in dem Tisch 18 angeordnet ist, dient eine zweite
Schnurscheibe 64 mit einer Schnur 65. 



   Die   Messeinrichtung   besteht aus einer Grundplatte 75 mit einem aufrecht stehenden Teil 76, in dem eine Welle 77 gelagert ist, die die von der Schnur 65 angetriebene Schnurscheibe 78 trägt. Auf der andern Seite dieser Welle sitzt eine Führungsrolle 79, der gegenüber eine ähnliche Rolle 80 angeordnet ist, welche von der in dem Teil 76 gelagerten Welle 81 getragen wird. Die Rolle 80 liegt etwas unterhalb der Rolle 79, und beide Rollen sind mit Bünden von etwas grösserem Durchmesser versehen, die nur einen kleinen Zwischenraum zwischen sich freilassen, und besitzen ausserdem   Führungsflansehen.   



   Auf einem nach   rückwärts   ragenden Arm 82 der Grundplatte 75 sitzen zwei Bolzen   8   und 84 (Fig. 11), auf denen Rollen 85 und   86,   von denen die erste   einen grösseren Durchmesser   besitzt, drehbar sind. 



   Nach vorwärts ragt von der Grundplatte   75   aus ein Arm   87,   der einen Bolzen 88 trägt, auf welchem drehbar eine Hülse 89 sitzt, die von dem Zahnrad 90 durch die Kette 91 von dem mit der Rolle 80 verbundenen Zahnrad 92 angetrieben wird. 



   Auf dem äusseren Ende der Hülse 89 sitzt ein kleineres Zahnrad 93 (Fig. 11), das durch eine Kette 94 das Antriebszahnrad 96 der Messvorrichtung 95 antreibt. Die Messvorrichtung ist gegen die Achse der Hülse um einen kleinen Winkel verdreht und wird durch die Platte 97 getragen, die durch den lotrechten Arm 87 mit der Grundplatte 75 verbunden ist. Zur Ablesung dient die Öffnung 98 in der Deckplatte 99 des Tisches 18. 



   Jedes Filmband 100 (Fig. 9) ist an den Rändern mit einer Reihe von Lochungen 101 versehen. 



  Auf die Rolle 32 (Fig. 4) wird eine Filmspule aufgesetzt, und das von dieser Spule abgezogene Filmband befindet sich zwischen den Grenzlagen 100 und 100', je nachdem, wieviel Film sich noch auf der Rolle befindet. Der Film tritt aus dem Gehäuse 24 durch die Öffnung 106 aus und wird dabei durch die Rollen 105 geführt, die drehbar auf der auf der   Rückwand   des Gehäuses befestigten Platte 107 sitzen. 



   Eine solche Maschine kann dazu verwendet werden, einen Film einfach umzuwickeln, in welchem Falle der Film nicht durch die   Prüfeinrichtung   und durch die Messeinrichtung   durchzulaufen braucht,   sondern unmittelbar durch die Öffnung 109 zwischen Führungsrollen 108 in das untere Gehäuse 24' eintritt (Fig. 11). 



   Um die Länge des Films zu bestimmen, lässt man ihn die beschriebene Messvorrichtung durchlaufen. Er tritt hiezu, geführt durch die auf dem Tragstück 113 sitzende   Rolle 112, durch   die Öffnung 111 in das Innere des Tisches 18 ein, läuft durch die Messrollen 79 und 80 und wird durch die Führungsrollen 85   und 86 zu der unteren Spule geleitet. Beim Durchgang durch die Rollen 79 und 80 wird die letztere gedreht,   die dadurch die sonst ruhende Messvorrichtung 95 antreibt. 

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   Auf der Vorderseite der Säule   19,   etwa in der Mitte zwischen den beiden Rollengehäusen, befindet sich die   Prüfeinrichtung   (Fig. 6-8) für das Filmband. 



   Die Prüfeinrichtung besteht aus einem prismatischen Gehäuse   115,   das durch einen   Flansch 116   an der Säule befestigt ist und einen entfernbaren Deckel 117 besitzt, mit welchem der   Führungsschuh   118 verbunden ist, der in der Bahn des Filmbandes liegt und an seinem oberen Ende, das über das Gehäuse 116 ragt, eine erweiterte Eintrittsöffnung besitzt. 



   Zur Führung des Films dient die glatte   Innenfläche   des im Wesen lotrechten Schuhes, die von zwei seitlichen Leisten begrenzt ist. die an ihrem oberen und unteren Ende stärker hervortretende Lappen 119 und 119'tragen. 



   In der Mitte zwischen diesen beiden Lappen ist die Führungsbahn mit einer Wölbung 120 versehen, die nahe an den Rändern ein Paar von Langlöchern 121 und ein zweites Paar von mehr der Mitte zu liegenden Langlöchern 122 aufweist. 



   Der Deckel 117 trägt an einer Kante zwei Augen 123, zwischen denen durch die Stange 124 ein Rahmen 125 angelenkt ist. Mit diesem Rahmen ist durch ein Gehäuse 126 ein gegenüberliegender gleich ausgebildeter Rahmen 125'verbunden, der an dem ersteren ausserdem noch durch die Schraube 127 befestigt ist, an der das Gehäuse 126 durch die versenkten Schrauben 128 angeschraubt ist. 



   Durch die auf den mit Gewinde versehenen Enden der Schraube 127 sitzenden Muttern 129 werden gegen die Rahmen zwei Platten 130 und   130'gepresst,   um einen festen Zusammenhalt der Konstruktion zu sichern. 



   An der Platte 130'ist eine dünne Platte 131 angeschraubt, die mit einem durch die Öffnung 132 des Deckels 117 in das Gehäuse 115 ragenden Arm versehen ist, deren Ende zu einem Haken 133 umgebogen ist. 



   Zum Eingriff mit diesem Haken ist das hakenförmig umgebogene Ende 134 einer Blattfeder   MJ   vorgesehen, die an der Innenwand des Gehäuses 115 befestigt ist und durch einen Druckknopf 136 betätigt wird, der durch den Widerstand der Feder in der Aussenstellung gehalten wird. 



   Das Gehäuse 26 mit den darin befindlichen Konstruktionsteilen kann um die Stange 124 ausgeschwenkt werden, um den Film leicht einlegen oder entfernen zu können. 



   Parallel zueinander sind zwischen den Rahmen 125 und   125'zwei   Achsen 137 und   137'angeordnet,   auf welchen Rollen 138 und 138'mit umlaufenden Nuten von rechteckigem Querschnitt sitzen. In diese Nuten sind endlose Bänder 139 gelegt, die sich gegen das durch den Schuh 118 laufende Filmband legen und ein genaues Anliegen des Films an die M ölbung 120 bewirken. Die Bänder sind so angeordnet, dass sie die   Langlöcher 121 und 122 nicht überdecken.   



    In den Deckel 117 ist ein Bolzen 140 eingeschraubt, der in das Gehäuse 115 ragt und an sseinem   inneren Ende einen Balken 141 aus Isoliermaterial trägt. An diesen Balken werden durch einen Streifen 142 aus Isoliermaterial eine Anzahl von S-förmigen federnden Metallstücken 143 gepresst, die an ihren freien Enden mit ebensolchen   Metallstücken J ! 44   verbunden sind. die rechtwinkelig abgebogen und bei   146   und   116   isoliert am Deckel 117 befestigt sind. 



   Zur Vereinigung der Federstreifen   14 : 3   und 144 dienen die Nieten 147, die gleichzeitig als Kontakte wirken, wie später beschrieben werden wird. 



   Verbunden mit den Streifen   144   sind zwei Paare von Bolzen 149 und 150, die den Langlöchern 121   bzw. 122 gegenüberliegen und durch die Öffnungen 151 und 152 des Deckels 117 hindurchgehen. An   den äusseren Enden dieser Bolzen sitzen Fühlorgane 153 und   154,   die durch die Löcher 121 und 122 des Schuhes hindurchtreten und mit den Rändern des über den Schuh gelegten Filmbandes in Berührung stehen. 



   Durch leichte Federn 155, die sich gegen Anschläge 156 legen, werden diese Bolzen an den Film 
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 Muttern 158 fixiert sind. 



   Gegenüber dem Kontaktteil 147 liegt der zweite Kontaktteil148, der von dem federnden   Streifen, 159   getragen wird. Diese Streifen sind an Armen- 160 befestigt, welche an Augen 161 angelenkt sind, die aus einem Stück mit der von dem Deckel 117 durch die Platte 163 isolierten Platte   162   bestehen. 



   Die Stellung der Arme 160 wird durch Stellschrauben   164   geregelt, gegen die die Arme durch die Federn 165 gedrückt werden. 



   Die Platten 162 tragen Ständer   167,   an denen die isolierten Leiter 168 befestigt sind. Ebensolche Leiter 170 führen zu den mit den Federstreifen 143 leitend verbundenen   Kontaktstücken   169. 



   Ist das Filmband an einer Stelle genügend beschädigt, so wird an dieser Stelle das betreffende Fühlorgan nach auswärts bewegt und schliesst dadurch gleichzeitig den Kontakt 147, 148. 



   Am Boden des Tisches 18 (Fig. 10-12) ist eine Grundplatte   176   auf jeder Hälfte der Maschine befestigt, in deren Lager 176 eine Welle 177 gelagert ist, die an ihrem äusseren Ende eine Handkurbel 178 trägt. 



   Nahe dem Innenlager der Welle sitzt auf dieser ein Arm   179,   dessen gegabeltes Ende eine Stange 180 trägt, deren anderes Ende mit einem Hebel 181 verbunden ist, welcher auf einer in dem Lager   183 (Fig. 11)   gelagerten Achse 182 sitzt. 

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   Auf dem äusseren Ende dieser Achse sitzt ein zweiter Hebel   184,   an welchem die Stange 49 angelenkt ist, die zur Betätigung der oben beschriebenen Bremse für die Rillenscheibe 35 und die   Filmrolle 38   dient. 



   Auf der Achse 182 sitzt neben dem Hebel 184 ein dritter Hebel 185, der nach der entgegengesetzten Seite ragt und mit einer nach unten in das Gestell 15 der Maschine ragenden Stange 186 verbunden ist. Diese Stange ist mit dem Ende eines Bremshebels 187 verbunden, der unter der Motorwelle 61 liegt und an dem Auge   188,   das von der Platte 189 emporragt, angelenkt ist. Eine Feder 191 zieht den Bremshebel 187 nach unten. 



   Durch ein Zwischenstück 192 ist der Bremshebel mit dem Bremsband 193 verbunden, das an dem Fortsatz 194 des Auges 188 angenietet ist und an seiner Innenfläche einen Bremsbelag 195 trägt, der mit dem Umfang der auf der Welle 61 sitzenden Bremsscheibe 196 in Berührung steht. 



   Wird die Kurbel   IM   in einem Sinne gedreht, so werden gleichzeitig der Motor und die Abwickelrolle für das Filmband gebremst, so dass, da auch die Stromzufuhr im selben Augenblick unterbrochen wird, die Vorrichtung augenblicklich stillsteht. 
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 Welle 177 ragender Arm 201 drehbar ist, der mit einem an dem freien Ende eines auf der Welle 177 frei drehbaren Armes 203 befestigten Lenker 202 gelenkig verbunden ist. 



   In die Nabe des Armes 203 ist ein radialer Stift 204 eingesetzt, der in die Bahn eines an dem Arm 206 (Fig. 12) befestigten Stiftes ragt. Wird die Kurbel 178 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so wird durch die geschilderte Anordnung die Anlenkungsstelle 207 des Armes 201 und des Lenkers 202 nach unten bewegt. 



   Unter Vermittlung der Isolierschicht 213 sitzt auf der Grundplatte 175 eine Unterlage 212, die einen Elektromagneten 210 mit dem Kern 211 trägt. Das   Unterlagstiick   212 besitzt einen nach oben ragenden gegabelten Arm   214,   an dem der Anker 215 angelenkt ist, der über den Kern 211 ragt. 



   Dieser Anker besitzt einen nach innen ragenden Arm 216, der unmittelbar unterhalb der Anlenkungsstelle 207 liegt und durch die Feder 217 nach unten gezogen wird. Wird der Magnet erregt und dadurch der Anker angezogen, so wird der Arm 216 gehoben und mit der   Anlenkungsstelle   207 in Berührung treten. Dadurch werden auch der Arm 201 und der Lenker   202 gehoben   und   d ? r   Arm 20. 3 und die Welle 177 im Uhrzeigersinn um ein Stück verdreht. 



   Am Innenende der Welle 177 ist ein Tragkörper   220   für eine zugeschmolzene Glasröhre 221 befestigt. die teilweise mit Quecksilber gefüllt ist und an deren Enden Kontaktstücke 222 und 223 angeordnet sind, an die die Leitungen 233 und 234 angeschlossen sind und die durch das Quecksilber bei horizontaler Lage der Röhre in leitender Verbindung sind. 



   Wie das   Schaltschema (Fig. 14)   zeigt, wird durch die Leitungen 230 und 231 von einer beliebigen 
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 schalters 221 führt. 



   An das zweite Kontaktstüek   223   dieses Schalters ist die Leitung   234   angeschlossen, die zu dem Motor 60 führt, der durch die Leitung   235   mit der Hauptleitung 281 verbunden ist. 



   Eine Abzweigung   236   der Leitung   231   ist durch die Leitungen 170 mit den   Kontaktstücken   147 verbunden. und die   Kontaktstücke 14   sind durch die Leitungen 168 mit der Leitung   237   verbunden, die an den Elektromagneten   210   angeschlossen ist. 



   Soll die Vorrichtung in Betrieb gesetzt werden, so wird eine Filmspule, die geprüft werden soll, auf die Rolle 32 aufgesetzt, die Gehäusedeckel 24 und   24'werden   aufgeklappt und die Rolle wird auf die Welle 31 des oberen Gehäuses aufgesetzt. 



   Das Ende des Filmbandes wird über die Führungsrollen 105 nach aussen gezogen und, nachdem das Gehäuse 126 der Prüfeinrichtung ausgeschwenkt worden ist, über die   Führungsfläche   des Schuhes 118 gelegt. Dann wird der Film durch die Führungsrollen 108 durchgeführt und in dem unteren   Gehäuse 24'   auf der Welle 55 befestigt. 



   Dann wird das Gehäuse 126 zugeklappt und durch den Haken 134 befestigt. Dadurch drückt das Band 139, das um die Rollen 138 läuft, den Film eng an die Wölbung 120 des Schuhes. 



   Die Fühlorgane   153   und 154 werden geführt durch die Langlöcher 121 und   122, durch   ihre Federn sanft gegen den Rücken des Filmbandes, wie es in Fig. 9 angedeutet ist, gedrückt, und wenn der Film einen Riss oder eine ähnliche Beschädigung aufweist, auf die eines der Fühlorgane auftrifft, so wird sich dieses Organ nach vorwärts bewegen, dabei die mit ihm verbundene Kontaktfeder mitnehmen und den Kontakt 147,   148   schliessen. 



   Wenn, wie es auf der rechten Seite der Fig. 14 dargestellt ist, ein solcher Kontakt geschlossen wird, so wird der Elektromagnet 210 erregt, zieht seinen Anker an und bewirkt dadurch eine Verdrehung der Welle 177 und eine Verschwenkung des Schalters 221, wodurch der Stromkreis des Motors 60 unterbrochen wird. 



   Gleichzeitig wird durch diese Verdrehung der Welle 177 die Stange 180 betätigt, die ein Anlegen der Bremsen 44 und 195 an die Rollenwelle 31 und den Motor 60 bewirkt, so dass der Film augenblicklich 

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 stillsteht. Durch Druck auf den Knopf 136 und Ausschwenken des Gehäuses 126 wird der Film zugänglich, der auf der Arbeitsplatte 99 leicht ausgebessert werden kann. 



   Bewegt sich das Filmband, wie in Fig. 11 dargestellt, durch die   Messvorrichtung,   so wird in der 
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 aus der Darstellung der Vorrichtung hervorgeht, nicht notwendig, diese Messeinrichtung zu benutzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Prüfen von Filmen, bei der gegen den Film Fühlorgane gedrückt und an ihm entlang geführt werden, die an schadhafte Stellen in den Film eintreten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solche Fühlorgane in ihrer Bewegungsrichtung hintereinander angeordnet und gegeneinander seitlich versetzt sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Kraftquelle für die Bewegung des Filmbandes durch die Schaltbewegung der Fühlorgane ausgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Ausschaltung der Kraftquelle Bremseinrichtungen (196, 44) für die Filmrollen betätigt werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schaltungen von einer gemeinsamen Welle (177) aus erfolgen, die durch einen bei Schliessen des Steuerstromkreises erregten Elektromagneten (210) verdreht wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmrollen in hohlen Säulen gelagert sind, durch welche die Betätigungsorgane hindurchgehen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Fühlorgane durch Öffnungen einer Platte ragen, gegen die das Filmband gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Platte (118) gewölbt ist EMI5.2 das Filmband aufruht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anpressung des Filmbandes besorgende Einrichtung (138, 138') von der Platte abhebbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die die Fühlorgane tragende Einrichtung zwischen einer Ab- und Aufwickelrolle für den Film angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Rollen noch eine Vorrichtung zum Messen der Filmlänge angeordnet ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung von einem Reibrad (80) angetrieben ist, über welches das Filmband läuft.
AT108871D 1927-01-19 1927-01-19 Vorrichtung zum Prüfen von Filmen. AT108871B (de)

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