DE963573C - Fluessigkeitszapfvorrichtung - Google Patents

Fluessigkeitszapfvorrichtung

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DE963573C
DE963573C DES29619A DES0029619A DE963573C DE 963573 C DE963573 C DE 963573C DE S29619 A DES29619 A DE S29619A DE S0029619 A DES0029619 A DE S0029619A DE 963573 C DE963573 C DE 963573C
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DE
Germany
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roller
role
lever
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liquid
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Expired
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DES29619A
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English (en)
Inventor
Louis Auguste Carriol
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T A M LA COURNEUVE SA
Societe Anonyme pour Tous Appareillages Mecaniques SATAM
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T A M LA COURNEUVE SA
Societe Anonyme pour Tous Appareillages Mecaniques SATAM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/30Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred with means for predetermining quantity of liquid to be transferred

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Flüssigkeitszapfvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitszapfvorrichtung, insbesondere für Kraftstoffe mit Durchlaufmesser, Mengenvoreinstellwerk und Rollenzählwerk zur Anzeige der jeweils verzapften Flüssigkeitsmenge. Das hlengenvoreinstellwerk wird bekanntlich vor dem Zapfen auf die abzugebende Flüssigkeitsmenge eingestellt und während des Zapfvorganges durch die Meßvorrichtung in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt, wobei- das 1 engerrvoreinstellwerk automatisch den Zapfvorgang unterbricht, sobald der Nullpunkt der Rolle oder der Rollen sich gegenüber einem festen Bezugspunkt befindet.
  • Die Bewegungsübertragung zwischen Anzeigewerk und Voreinstellwerk wurde bei der bisher üblichen Ausführung derartiger Zapfvorrichtungen zwischen der Rolle niederer Ordnung (rechte Rolle) des Anzeigewerks und der Rolle niederer Ordnung (rechte Rolle) des 1VIengenvoreinstellwerks angeordnet.
  • In gewissen Fällen ist es vorteilhaft, ein Voreinstellwerk mit nur einer Rolle vorzusehen, welche infolgedessen bei einer vollständigen Umdrehung einer großen Flüssigkeitsmenge, beispielsweise ioo 1 mit Einteilung z. B. von - io zu io 1, entsprechen muß. Da andererseits die rechte Rolle des Anzeigewerks bei einer vollständigen Umdrehung eine verhältnismäßig geringe Flüssigkeitsmenge, beispielsweise i 1, registriert, so muß natürlich das entsprechende Übersetzungsverhältnis erhöht werden (im vorliegenden Beispiel i : ioo). Ein derartiges Verhältnis ist jedoch häufig nicht zu verantworten, da es Ungenauigkeiten beim Abstoppen, Konstruktionsschwierigkeiten usw. bedingen kann.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Übersetzungsgetriebe für das Mengenvoreinstellwerk durch eine Zwischenrolle des Rollenzählwerks angetrieben wird.
  • Vorzugsweise ist dabei die Rolle des Mengenvoreinstellwerks mit einer Rastenscheibe und die Rolle niederster Ordnung des Rollenzählwerks mit einer weiteren Rastenscheibe verbunden, und es ist ein Hebel vorgesehen, der eine die Flüssigkeitsmenge regelnde Ventileinrichtung steuert und mit den beiden Rastenscheiben zusammenwirkt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die mit dem Mengenvoreinstellwerk fest verbundene Rastenscheibe zwei Rasten auf, die mit dem Hebel derart zusammenwirken, daß bei dessen Eintritt in die erste Rast das Ventil teilweise und beim Eintritt in die zweite Rast völlig geschlossen wird.
  • Das Einfallen des Hebels in die Rast der mit der Rolle des Mengenvoreinstellwerks fest verbundenen Rastenscheibe wird zweckmäßig durch die mit der Rolle niederster Ordnung des Rollenzählwerks fest verbundene Rastenscheibe gesteuert.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Gesamtansicht einer gemäß der Erfindung ausgestalteten Zapfsäule und Fig. 2 die Antriebs- und Steuervorrichtung für das Zählwerk und das Mengenvoreinstellwerk, teils in Ansicht, teils im Schnitt.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält einen Motor i, der eine Pumpe 2 antreibt, die über eine Leitung 3, die in einem nicht dargestellten Behälter befindliche Flüssigkeit ansaugt und über eine Leitung 4 nacheinander in einen Abscheider 5, einen Ventilkasten 6, einen Schlauch 7 und eine Zapfpistole 8 drückt. Während ihres Durchlaufes treibt die Flüssigkeit einen Messer io an, der seinerseits ein Anzeigewerk und über dieses ein Voreinstellwerk betätigt.
  • Das Anzeigewerk wird hier von drei Rollen i i, 11b und ii, gebildet. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rollen ist eine Übertragungsvorrichtung vorgesehen, deren Welle 54, auf welcher Nebenräder 52 sitzen, durch zwei in dem Gehäuse angeordnete Fenster geführt wird. Durch elastische Vorrichtungen werden die Nebenräder 52 in die Bahn eines seitlichen Zapfens 55 einer mit der rechts gelegenen Rolle fest verbundenen Scheibe 56 gedrückt, wobei die Nebenräder bestrebt sind, mit einem Zahnrad 53 in Eingriff zu kommen, welches mit der links liegenden Rolle fest verbunden ist. Die Rollen können mittels eines Knopfes 12 auf '0 zurückgestellt werden. Die Rolle i i" niederer Ordnung, die hier die Zentiliter mißt, ist fest verbunden mit einer Rastenscheibe 13, die eine Einkerbung 14 mit Schrägkante 15 aufweist.
  • Das Mengenvoreinstellwerk wird bei dem gewählten Ausführungsbeispiel durch eine einzige Rolle 16 gebildet, die auf einer Welle 17 fest verkeilt ist. Auf der Welle 17 sind ein Sperrad 18, eine Rastenscheibe ig und eine Betätigungskurbel 2o angeordnet. Die Rastenscheibe ig hat zwei Einkerbungen 2i und 22 sowie eine schräge Einfallkante 23.
  • Während bei den bekannten Apparaten die Rolle 16 direkt mit der Rolle niederer Ordnung i i" verbunden ist, ist sie hier mit der Rolle llb über ein Getriebe 24 bis 28 verbunden. Das Übersetzungsverhältnis beträgt somit ein Zehntel desjenigen. das erforderlich gewesen wäre, wenn die Anordnung zwischen den Rollen 16 und i i, erfolgt wäre.
  • Die Rolle l 1b ist mit einem konischen Ritzel 24 fest verbunden, das mit einem zweiten konischen Ritzel25 zusammenwirkt. Dieses ist auf einer Stange 26 befestigt, welche an ihrem anderen Ende eine Schnecke 27 trägt, die mit einem auf der Welle 17 frei beweglich sitzenden Schraubenrad 28 im Eingriff steht. Dieses Rad liegt unmittelbar an dem Sperrad 18 und ist mit einer Sperrklinke 49 versehen, welche in das Sperrad 18 eingreift. Die Anzahl der Zähne des Rades 18 ist gleich der Anzahl vollständiger Umdrehungen, die die Rolle i ib ausführen muß, um die Rolle 16 eine ganze Umdrehung ausführen zu lassen. Andererseits sind diese Zähne mit Bezug auf die auf der Rolle 16 angebrachte Einteilung so angeordnet, daß die 0 der Rolle i i" vor dem Fenster 48 liegt, wenn die Klinke 49 in ihrer Antriebsstellung steht und ein Teilstrich der Rolle 16 sich gegenüber dem Bezugspunkt 51 des Fensters 47 befindet. Auf diese Weise besteht völlige Übereinstimmung zwischen dem Vorbeilauf der bezifferten Teilstriche der Rolle 16 vor dem Fenster 47 und dem Vorbeilauf der Nullen der Rollen i i" und i 1b vor den Fenstern q.8 sowie dem Vorbeilauf der Einteilungen der Rolle ii, vor dem Fenster 48.
  • Auf diese Weise verschiebt sich die Rolle 16 immer dann um einen Teilstrich (beispielsweise von io auf 0), sobald die Rolle lib eine vollständige Umdrehung ausgeführt hat. Die Rolle 16 zeigt auf diese Weise jederzeit die noch zu zapfende Literzahl an.
  • Ein Hebel 29 steht mit seinen beiden Armen 29" bzw. 29b mit den Rastenscheiben 13 und i9 im Eingriff. Eine Feder 30 ist bestrebt, die Hebelarme gegen den Randumfang der Rastenscheiben zu drücken. Der Hebel 29 ist mit einem dritten Arm 29, versehen, an dessen Ende eine Stange 31 befestigt ist, durch die ein Hilfsventil zwangläufig betätigt wird, welches das Hauptabsperrventil genau in dem Augenblick, in welchem die voreingestellte Flüssigkeitsmenge abgegeben ist, automatisch schließt.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist nachstehend erläutert: Während eines Zapfvorganges treibt der Messer io das Rollenzählwerk IlQ, 14, iic an. Von diesem wird über das Übersetzungsgetriebe 24 bis 28 und die Sperrklinke 49, deren Nase in die Aussparung zwischen zwei Zähnen des Rades 18 eindringt, dieses und somit die Rolle 16 des Mengenvoreinstellwerkes angetrieben. Bei Beendigung eines Zapfvorganges zeigt das Anzeigewerk iia, IIb,_IIC hinter den Fenstern q8 die tatsächlich abgegebene Flüssigkeitsmenge an, während die Rolle 16- den Nullstrich gegenüber dem Bezugspunkt 51 erscheinen läßt, falls die abgegebene Flüssigkeitsmenge gleich der eingestellten Menge oder einem Bruchteil ist, der der Differenz zwischen diesen beiden Mengen in dem Falle entspricht, wo der Zapfvorgang vorzeitig unterbrochen wurde.
  • Will man nunmehr einen neuen Zapfvorgang einleiten, so wird normalerweise zuerst das Anzeigewerk i i", I Ib, i ic auf 0 zurückgestellt, und zwar mittels des Knebels 121 indem man diesen in Richtung der zunehmenden Ziffern auf den Rollen IIa, IIb, IIc dreht.
  • Dabei sind folgende Fälle zu unterscheiden: Erster Fall. Dies ist der Normalfall, wo die vorhergehende Zapfung vollständig war. Die Rolle 16 befindet sich auf 0, und da tatsächlich ein Vielfaches von io 1 abgegeben wurde, befinden sich die Rollen iia und IIb auf 0; und die Rolle i i. zeigt die Anzahl der eingestellten und gezapften io-1-Menge an. Dadurch, daß man den Knebel 12 in rechtsläufigem Sinne dreht, wird die Nullrückstellung der Rolle ii, herbeigeführt, wobei die Rolle einen Bruchteil einer Umdrehung ausführt. Was die Rollen iia und IIb betrifft, so führen dieselben - obwohl bereits in Nullstellung - während dieser Nullrückstellung eine vollständige Umdrehung aus. Der Hebel 29 befindet sich in der Einkerbung 22 und hält dadurch die Rollen 16 in ihrer Nullstellung fest, wobei die Klinke d.9 einen Zahn überspringt.
  • Zweiter Fall. Eine Anzahl vollständiger Liter, und zwar ein Vielfaches von io, jedoch weniger als die auf der Rolle 16 eingestellte Menge, ist tatsächlich ausgegeben worden. In diesem Fall befindet sich der Hebel 29 in einer der in Fig. 2 dargestellten Stellung entsprechenden Stellung, ein Teilstrich (beispielsweise. io) der Rolle 16 befindet sich gegenüber dem Bezugspunkt 5i. Die Rollen i i" und IIb befinden sich in Nullstellung. Die Nullrückstellung der Rollen i i" bis i i, geht unter den gleichen Bedingungen wie im ersten Fall vor sich. Da sich der Hebel 29 jedoch nicht in einer der Einkerbungen befindet, bewirkt die Drehung der Rolle IIQ die Drehung der Rolle 16, die dadurch gezwungen wird, die Strecke zwischen zwei Teilstrichen zu durchlaufen. Vor den Bezugspunkt 5 1 gerät somit eine Ziffer, die nicht unbedingt die 0 zu sein braucht.
  • Dritter Fall. Eine Anzahl vollständiger .Liter, jedoch kein Vielfaches von io und weniger als die auf der Rolle 16 eingestellte Menge, ist tatsächlich ausgegeben worden. Keine Ziffer der Rolle 16 befindet sich gegenüber dem Bezugspunkt 51. In diesem Falle befindet sich die Rolle i i" in der Nullstellung. Die Rollen IIbund i i, zeigen jedoch die effektiv verzapfte Literzahl an. Wenn man den Knebel 12 dreht, so führt die Rolle iia eine vollständige Umdrehung aus und die Rolle iib eine Anzahl Zehntelumdrehungen, die gleich ist der Differenz zwischen der effektiv verzapften ganzen Literzahl und der Anzahl, welche der unmittelbar darüberliegenden Zehntellitermenge entspricht. Für den Anzeiger und den Voreinsteller läuft dies lediglich darauf hinaus, daß die abgegebene Flüssigkeitsmenge künstlich auf die darüberliegende io-l-Menge ergänzt wird. So zeigt der Anzeiger beispielsweise 3 1. Man läßt dann die Rolle IIb sich so drehen, als wenn eine effektive Zapfung von io 1 stattgefunden hätte. In dem Maße, wie die Rolle 11b rotiert, nimmt sie das Getriebe 24 bis 28, die Klinke 49, das Rad i8 und die Rolle 16 mit. Eine Ziffer der Einteilung auf der Rolle 16, nicht unbedingt die Ziffer 0, kommt somit vor den Bezugspunkt S i zu liegen.
  • Vierter Fall. Die Zahl der effektiv abgegebenen Liter ist eine Bruchzahl. In diesem Falle befindet sich keine der Rollen i i" und 16 in der Nullstellung. Die Drehung der Rolle i i" wirkt nicht direkt auf die Rolle 16. Die Drehung der Rolle I Ib führt, wie im dritten Fall ausgeführt, die Rolle 16 in eine Stellung zurück, in der eine ihrer Ziffern sich gegenüber dem Bezugspunkt 5 i befindet. Die Drehung der Rolle ii, ist jetzt ohne Wirkung auf die Rolle 16.
  • Wie also auch immer der ins Auge gefaßte Fall sein mag, die Nullrückstellung der Rollen i i", 11b und i ic wird durch eine vollständige Drehung des Knebels 12 bewirkt, und eine solche Drehung gestattet es, die Rolle 16 in eine derartige Stellung zurückzuführen, daß eine ihrer Ziffern sich gegenüber dem Bezugspunkt 51 befindet.
  • Nach Vornahme der Nullrückstellung wird die Einstellung der Rolle 16 auf die neu abzugebende Flüssigkeitsmenge durchgeführt. Zu diesem Zweck wird die Kurbel 2o in beliebiger Richtung gedreht, bis hinter dem Fenster 47 diejenige Literzahl erscheint, die verzapft werden soll. Dieses Drehen der Kurbel hat zunächst zur Folge, daB das Rad 18 in drehende Bewegung gesetzt wird. Dieses Rad kann jedoch die Klinke 49 nicht betätigen, weil sie fest mit dem Rad 28 verbunden ist, welches durch die Schnecke 27 blockiert wird.
  • Die Klinke 49 springt deshalb über die Zähne des Rades 18. Bei Beendigung des Einstellvorganges befindet sich die Nase der Klinke 49 tief in der Einkerbung des Rades 18, da jeder Zahn einer Drehung der Rolle 16 entspricht, die derjenigen gleich ist, welche erforderlich ist, um den Zwischenraum, der zwei aufeinanderfolgenden Ziffern der Rolle 16 voneinander trennt, vor dem Bezugspunkt 5 i vorbeizuführen. Da aber gerade die abzugebende Literzahl ein Vielfaches von io und da die durch die Rolle 16 angezeigte Zahl gleich 0 oder einem Vielfachen von io ist, so ist die Differenz dieser beiden Zahlen ein Vielfaches von io. Auf diese Weise ist somit die Klinke q.9, sobald die Rolle 11b sich zu drehen beginnt, in der Lage, das Sperrad 18- und damit die Rolle 16 anzutreiben.
  • Wenn die Rolle 16 nicht eine ihrer Ziffern im Augenblick der Einstellung vor dem Bezugspunkt 51 hätte, was bei einer vorhergehenden unvollständigen Zapfung der Fall wäre, würde die Nase der Klinke 49 alsdann nicht mehr in der Einkerbung, sondern auf der Spitze oder der Flanke eines Zahnes liegen, und die Drehung der Rolle Ilb hätte während des neuen Zapfvorganges anfangs dazu gedient, das Ende der Klinke 49 in die Einkerbung zu drücken, welche zwei aufeinanderfolgende Zähne des Rades 18 voneinander trennt, und zwar ohne die Rolle 16 in drehende Bewegung zu setzen, so daß diese eine Unterbrechung des Zapfvorganges bewirken würde bei einer Flüssigkeitsmenge, die über der eingestellten Menge liegt. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, vor der Einstellung die Rolle 16 in eine derartige Lage zu bringen, daß eine ihrer Ziffern sich vor dem Bezugspunkt 51 befindet. Es besteht auch die Notwendigkeit, die Rolle i lb auf 0 zurückzustellen, wenn dies nicht am Ende eines Zapfvorganges geschehen ist.
  • Auf Grund der Tatsache, daß die Zähnezahl des Rades 18 gleich ist der Anzahl von io-I-Mengen, welche einer vollständigen Umdrehung der Rolle 16 entspricht, und auf Grund der Tatsache, daß sich die Zähne des Rades 18 mit Bezug auf die Ziffer der Rolle 16 in einer bestimmten Lage befinden, ist es einleuchtend, daß eine genaue Nullrückstellung der Rollen i i, bis i i, die richtige Stellung der Rolle 16 für eine neue Einstellung gewährleistet, und zwar ohne Rücksicht auf die Stellung der Rolle 16 bei Beendigung des vorhergegangenen Zapfvorganges. Infolgedessen ist auch ein einwandfreies Unterbrechen des neuen Zapfvorganfies gesichert.
  • Die Drehung der Rastenscheibe i9 während der Einstellung der Rolle 16 hat, falls der Arm 29b sich in der Einkerbung 22 befindet, zur Folge, daß dieser trotz der Einwirkung der Feder 30 über die Schrägkante 23 zurückgestoßen wird. Diese Schwenkung des Hebels 29 bewirkt ein Anheben der Stange 31, was zur Folge hat, daß das Ventil 37 geöffnet wird.
  • Durch das Verschwenken des Hebelarmes 29b wird der Arm 29" aus der Einkerbung 14 der Kastenscheibe 13 gelöst und setzt der Drehung der Kastenscheibe keinen Widerstand entgegen. In dem Maße, wie sich die Zapfung vollzieht, treibt das Meßorgan die Rolle i i, und die Kastenscheibe 13 an.
  • Wenn die Ziffer 9o der Rolle i i" hinter dem Fenster 48 der Ziffer 0 Platz macht, so läßt sie die Rolle i lb hinter dem Fenster 48 von 0 auf i rücken, was zur Folge hat, daß sich die Rolle 16 um ein Zehntel der Einteilung in Richtung der 'abnehmenden Zahlen dreht, wie es weiter oben erläutert wurde. In diesem Augenblick läuft die Einkerbung 14 vor die Nase des Hebels 29Q. Dieser kann jedoch noch nicht einfallen, da der Hebel 29b durch den Rand der Kastenscheibe ig festgehalten wird; der Zapfvorgang läuft mit gleicher Geschwindigkeit weiter.
  • Etwa 1 l vor Beendigung des Zapfens fällt der Hebel 29b, der über die Stange 31 mit den zum Abstoppen der Flüssigkeit dienenden Organen in Verbindung steht, in die erste Einkerbung 21 der Rastenscheibe i9 beim Übergang der Rolle i ib von der Ziffer 8 auf die Ziffer 9.
  • Diese Verschwenkung des Hebels 29 bewirkt, daß die Stange 31 nach unten bewegt wird, was zur Folge hat. daß die Flüssigkeitsabgabe zunächst wesentlich verlangsamt wird.
  • Von diesem Augenblick an wird der letzte Liter langsam ausgegeben. Zwischen den Ziffern 9o und 0 der Rolle ii" erscheinen die Einkerbungen 22 und 14 der Rastenscheiben i9 und 13 unter den Enden 29, und 291, des Hebels, wobei die Einkerbung 22 gegenüber der Einkerbung 14 etwas vorläuft und die letztere in dem Augenblick völlig wirksam wird, wenn die Ziffer 0 der Teilanzeige erscheint.
  • In diesem Augenblick fallen die Hebelenden in die beiden Einkerbungen und schließen über die Stange 31 die Zapfleitung. Der Zapfvorgang ist beendet. Das Hilfsventil 37 stößt alsdann gegen den Sitz, der durch das Hauptventil 4o gebildet wird.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung weist zahlreiche Vorteile gegenüber ähnlichen bekannten Vorrichtungen auf, bei denen das Getriebe 2-. bis 28 seine Bewegung direkt von der Rolle i i" abnimmt. Das Übersetzungsverhältnis bei den bekannten Vorrichtungen ist zehnmal kleiner als dasjenige der vorbeschriebenen Vorrichtung, wobei alle anderen Verhältnisse im übrigen die gleichen sind.
  • So entspricht eine Ungenauigkeit von i Grad-Minute bei der Winkelstellung der Einkerbung 22 der Rastenscheibe i9 -beispielsweise infolge Verschleißens - im Falle der vorbeschriebenen Vorrichtung einer Ungenauigkeit von 12 Minuten auf der Rolle i ib, falls man unterstellt, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen i ib und der Kastenscheibe i9 i : 12 beträgt, und im Falle der bekannten Vorrichtungen einer Ungenauigkeit von 120 Minuten auf der -Rolle i iQ.
  • Nun nimmt aber bei der oben beschriebenen Vorrichtung die Rolle i i" während des Eingreifens der Übertragungsvorrichtung 5r bis 54 die Rolle i lb in einem Verhältnis mit, welches gleich i ist. Somit ist also beim Gegenstand der Erfindung die Ungenauigkeit von i i" gleich derjenigen von i i b, nämlich 12 Grad-Minuten, d. h., also zehnmal weniger als die mit den zur Zeit bekannten Vorrichtungen erzielte Ungenauigkeit.
  • Es ist auch darauf hinzuweisen, daß die Erfindung sich nicht auf das beschriebene und dargestellte Beispiel beschränkt; so kann z. B. die Anzahl der Zähne des Rades 18 nicht gleich, sondern ein um i abweichendes ganzes Vielfaches der Anzahl Umdrehungen, der Rolle 1lb sein, welche erforderlich ist, um die Rolle 16 eine vollständige Umdrehung ausführen zu lassen. Falls dieses Vielfache beispielsweise 5 ist, so verläuft alles so, als wenn die Rolle 16 von :2: 2 1 eingeteilt wäre.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitszapfvorrichtung, insbesondere für Kraftstoffe mit Durchlaufmesser, Mengenvoreinstellwerk und Rollenzählwerk zur Anzeige der jeweils verzapften Flüssigkeitsmenge, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe (z4 bis 28) für das Mengenvoreinstellwerk (I6) durch eine Zwischenrolle (IIb) des Rollenzählwerks (iia, IIb, ii,) angetriebenwird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle des Mengenvoreinstellwerks (I6) mit einer Kastenscheibe (ig) und die Rolle niederster Ordnung (iia) des Rollenzählwerks (IIa, Iib, 1i,) mit einer weiteren Kastenscheibe (i3) verbunden ist, und daß ein eine die Flüssigkeitsmenge regelnde Ventileinrichtung (37,4o) steuernder Hebel (29) vorgesehen ist, der mit den Kastenscheiben (ig, 13) zusammenwirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Rolle (i6) des Mengenvoreinsteilwerks verbundene Kastenscheibe (ig) zwei Rasten (2i, 22) aufweist, die mit dem Hebel (29) derart zusammenwirken, daß bei dessen, Eintritt in die erste Rast (2i) das Ventil (37, 40) teilweise und beim Eintritt in die zweite Rast (22) völlig geschlossen wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einfallen des Hebels (29) in die Rast der mit der Rolle (i6) des Mengenvoreinstellwerks verbundelien Kastenscheibe (ig) durch die weitere, mit der Rolle niederster Ordnung (i i4) des Rollenzählwerks verbundene Kastenscheibe (i3) steuerbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften,: Britische Patentschrift Nr. 654 859.
DES29619A 1951-08-06 1952-08-02 Fluessigkeitszapfvorrichtung Expired DE963573C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB654859A (en) * 1947-08-12 1951-07-04 S A T A M Sa Appareillages Mec Distributing and measuring apparatus for fluids

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