DE414449C - Zehneruebertragung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehneruebertragung fuer Rechenmaschinen

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DE414449C
DE414449C DEB104026D DEB0104026D DE414449C DE 414449 C DE414449 C DE 414449C DE B104026 D DEB104026 D DE B104026D DE B0104026 D DEB0104026 D DE B0104026D DE 414449 C DE414449 C DE 414449C
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Description

Bei der vorliegenden Erfindung wird die Zehnerübertragung sofort bei der Rechnung dadurch bewirkt, daß die nächsttiefere Zifferrolle in die Übertragung vom Rechenwerk zur Zifferrolle beim Übergang von 9 nach ο eine Zusatzbewegung einführt, die letztere um eine Zahl vorstellt.
Um diese Zusatzbewegung auf dem kurzen Weg von 9 nach ο oder umgekehrt leicht und stoßfrei einzuführen, bewegt die nächsttiefere Zifferrolle unmittelbar oder mittelbar einen Steuernocken, der in beiden Richtungen zarte Übergänge aufweist und eine möglichst gleichmäßig beschleunigte Bewegung erzeugt. Dies ist nur bei Umsetzung der drehenden Bewegung in eine hin und her gehende Bewegung zu erreichen, von der aber nur die eine an der Zifferrolle in Erscheinung treten darf. Die Rückstellung wird deshalb von so der nächsttieferen Zifferrolle bei anderen Zahlen, z. B. zwischen 4 und 5, vorgenommen, wobei aber die die Zusatzbewegung einführende Übertragung ausgeschaltet und dafür eine andere Übertragung ohne Zusatzbewegung eingeschaltet ist.
Kennzeichnend für die Erfindung sind also zwei abwechselnd zu- und abschaltbare Übertragungen, eine feste und eine mit den oben geschilderten Zusatzbewegungen. Die Anordnung ist auf beiliegenden Zeichnungen erläutert.
Darin ist überall 11 das Abgaberad des Rechenwerks, welches seine Bewegungen einmal durch die aus den Rädern 12, 13 und 14 bestehende »feste« und dann durch die aus den Rädern 15, 16 und 17 bestehende »zusätzliche« Übertragung auf Rad 18 weitergeben kann, das die Zifferrolle 19 trägt oder durch weitere Zwischenräder bewegt. Die Übertragung 12-14 leitet also die Bewegungunverändert weiter, während in die Übertragung 15-17 noch eine Zusatzbewegung eingeführt wird, wenn die Zifferrolle der nächsttieferen Stelle von 9 auf ο oder umgekehrt übergeht.
Die Einführung der Zusatzbewegung erfolgt am einfachsten durch Querverschiebung der Achse 20 des Zwischenrades 16, wie dies aus Abb. 1 hervorgeht. In Abb. ia befindet sich die Achse 20 oben; wird sie in Richtung des Pfeiles nach unten bewegt, so drehen sich die Räder 16 und 17 in Richtung der Pfeile, bis die Stellung Abb. ib erreicht ist, wo sich die Achse 20 unten befindet. Ebenso erfolgen bei Anheben der Achse 20 in Abb. ib die Bewegungen in Richtung der daselbst angegebenen Pfeile, bis wieder die Stellung Abb. ia erreicht ist. Die Stellung der Räder ist dabei durch die eingezeichneten, überall gleichen Durchmesser zu erkennen. Aus Abb. ic ist zu ersehen, daß die Querverschiebung der Achse 1/2 t betragen muß, wenn sich Rad 17 um eine Teilung/ drehen soll. Hierbei ist angenommen, daß Rad 15 stillsteht. Dreht sich dieses Rad gleichzeitig, so lagert sich im Rad 17 die Zusatzbewegung über die von Rad 15 erteilte Bewegung über, so daß beide Bewegungen hier zugleich in Erscheinung treten.
Die beiden Übertragungen seien zunächst nebeneinander angeordnet, wie dies aus der schematischen Zeichnung Abb. 7A, insbesondere aus c und d, hervorgeht. Die feste Übertragung besteht nur aus dem Rad 13 mit feststehender Achse und die zusätzliche Übertragung aus dem auf einer beweglichen Achse 20 gelagerten Rad 16, die beide in Rad 17 eingreifen. Die Achse 20 kann, wie aus α Lind b zu ersehen, so weit nach oben und unten bewegt werden, daß sich dabei Rad 17 und 18 und Zifferrolle 19 um eine Zahl hin und her bewegt (vgl. Abb. 1). Die Veränderung der Radstellung ist aus der Stellung der gleichen Durchmesser auf den Rädern zu erkennen, wobei der gestrichelte Durchmesser zu Rad 13, der ausgezogene zu Rad 16 gehört.
Die Zu- und Abschaltung der beiden Übertragungen geschieht zunächst nach dem allgemein gebräuchlichen Verfahren durch Ver-
schieben des in Rad 11 eingreifenden Rades 15 längs seiner Achsec und d auf Rad. 13 oder 16, womit einmal die feste Übertragung geschlossen und die zusätzliche geöffnet ist 5 oder aber die feste geöffnet und die zusätzliche geschlossen ist, da die Bewegung des Rades 11 über 13 oder aber über 16 nach Rad 17 und 18 zur Zifferrolle 19 weitergeleitet wird.
Die Einführung der zusätzlichen Bewegung durch Heben und Senken der Achse 20 sowie das Zu- und Abschalten durch Verschieben des Rades 15 geschieht nun in bestimmter Reihenfolge unmittelbar oder mittelbar durch die nächsttiefere Zifferrolle 19. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die Stellung dieser Zifferrolle, und es sei zunächst angenommen, daß Rad 11 stillsteht.
Bei der Zahl 9 befinde sich die Achse 20 oben: α und Rad 15 vor Rad 16: d. Geht die Zifferrolle von 9 auf o, so senkt sich die Achse 20 nach b: dabei haben sich die Räder 17 und 18 gedreht, und die eigene Zifferrolle 19 ist um eine Zahl weitergegangen. Zwischen ο und etwa 4 geht Rad 15 von Rad 16 auf Rad 13 über: d nach c. Zwischen 4 und 5 hebt sich die Achse 20: b nach a. Dabei hat sich aber die eigene Zifferrolle 19 nicht bewegt, denn sie ist nun durch Rad 11 über 15, 13, 17, 18 festgehalten; nur Rad 16 hat sich zurückgedreht. Zwischen 5 und 9 ist Rad 15 wieder von Rad 13 auf Rad 16 gewandert: c nach d. Die Ausgangsstellung ist wieder erreicht, nur die Zifferrolle ist zwischen 9 und ο um eine Zahl weitergegangen.
Bei Rückwärtsdrehung der nächsttieferen Zifferrolle folgen die Bewegungen umgekehrt aufeinander, also ist die eigene Zifferrolle um eine Zahl zurückgegangen.
Dreht sich dabei das Rad 11, so lagert sich diese Zusatzbewegung über die von der eigenen Rechenstelle veranlaß ie Bewegung über: die Zehnerübertragung wird also auch während der Rechnung richtig vorgenommen. Es können beliebig viele Stellen nebeneinander angeordnet werden. Jede Stelle hat ihren Antrieb 11 und greift mit der Zifferrolle unmittelbar oder mittelbar in die nächsthöhere Stelle und führt dort die Zusatz- und Schaltbewegungen ein.
Die Ausführung ist auf Abb. 7B bis E zu erkennen.
Abb. 7B ist ein Blick auf das Räderwerk ' mit tief stehendem Rad 16. Das Rad 13 ist , um eine halbe Teilung höher gesetzt, so : daß bei Anheben beide Räder genau neben- , einanderstehen. Alle Zähne greifen dann richtig ein, und Rad 15 kann von 13 nach 16 überwechseln.
Abb. 7D sind Querschnitte nach den Li- ■ nien I bis IV und Abb. 7E Längsschnitte durch die Räder mehrerer Reihen nebeneinander.
Abb. 7C zeigt die Steuerung durch die nächsttiefere Zifferrolle in Ansicht. Jede Zifferrolle 19 dreht mit,Stift 99 einen Steuernocken 31 und einen Exzenter 58.
Der Steuernocken 31 hat zwei Zylinderflächen, die durch Übergangsflächen verbunden sind. Auf ihnen laufen die Rollen 100, die durch Hebel 101 und Stangen 102 und 103 den Winkelhebel 24 hin und her bewegen, der die Achse 20 für Rad 16 trägt. Sie wird so angehoben und gesenkt.
Der Unterschied der Radien der beiden Zylinderflächen des Steuernockens 31 beträgt ungefähr gleich dem Hub der Rollen 100 bei Heben der Achse 20 um eine halbe Teilung (Abb. 1), wobei der Hub noch durch Anschlage begrenzt sein kann.
Die Übergangsflächen des Steuernockens 31 sind so gestellt, daß dieses Heben und Senken der Achse 20 bei Übergang der Zifferrolle von 9 nach ο oder umgekehrt vor sich geht.
Die Übergangsflächen des Steuernockens 31 sind so ausgebildet, daß sie tangential von der kleinen Zylinderfläche abgehen und dann mit zunehmender Steigung in die größere Zylinderfläche übergehen. Die Rollen 100 laufen bei jeder Drehrichtung immer von der inneren Zylinderfläche nach der äußeren und erhalten deshalb eine von ο allmählich zunehmende, beschleunigte Bewegung. Dies ergibt einen vollkommen stoßfreien und leichten Gang, der die Übermittlung auch zahlreicher Zehner üb ertragungien. durch viele Stellen zuläßt. Diese stoßfreie, sanfte Übertragung ist für einen dauernd guten leichten Gang mit geringer Abnutzung von Wert.
Mit dem Steuernocken 31 ist der Exzenter 58 fest verbunden. Er greift in ein Auge 104, das mit Stange 105, Winkelhebel 106 und Stift 107 in eine Rille 108 am Rad 15 eingreift und letzteres längs seiner Achse verschiebt, so daß es in Rad 13 oder 16 eingreift. Die Exzentrizität ist so gewählt, daß der Hub des Rades 15 herauskommt und dieses sicher zwischen Rad 13 und 16 wechselt. Der Exzenter ist so gerichtet, daß bei Übergang der nächsttieferen Zifferrolle von 9 nach ο und Erhöhung der nächsten Zifferrolle um eine Zahl die zusätzliche Übertragung geschlossen ist, also Rad 15 auf Rad 16 steht.
Um das Überwechseln des Rades 15 von Rad 13 nach Rad 16 zu erleichtern, sind die Zahnflanken aller dieser Räder gebrochen, außerdem sind die Räder 13 und 16 so nahe aneinandergestellt, daß beim Wechsel für
einen Augenblick Rad 15 in beide Räder voll eingreift. Dadurch werden die Räder alle genau gerichtet, so daß alle Ungenauigkeiten ausgeglichen werden.
Alle Teile sind auf den Platten 32 und 33 gut gelagert.
Diese Anordnung, die in mancher Beziehung anders getroffen werden kann, hat den Nachteil, daß die drehende Bewegung der Zifferrolle zum Schalten in eine dazu senkrechte Bewegung längs der Achse umzusetzen ist, was verwickelte Steuerungsverhältnisse ergibt.
Außerdem ist der Übergang von einem zum anderen Rad selbst mit Abschrägung der Zahnflanken bei ungenauer Stellung der Zahnräder viel Kraft erfordernd, weil sich die Zähne leicht aufeinandersetzen und weil zum Richten der Zähne an den abgeschrägten Zahnflanken die Längsbewegung in Richtung der Achse in eine Drehung umzusetzen ist, was leicht zu Hemmungen führt.
Es soll deshalb das Zu- und Abschalten der einen oder anderen Übertragung fernerhin durch Einlegen und Ausheben einzelner Zahnräder geschehen. Dies ergibt eine einfache Steuerung, da alle Bewegungen in derselben Ebene vor sich gehen, und eine sichere Wirkung auch bei ungenau siehenden Zahnrädern, weil die natürliche Zuspitzung der Zähne die richtige Einführung in die Zahnlücke sichert. Die Abschrägung der Zahnflanken und die damit verbundene Schwächung und Verminderung der Arbeitsfläche der Zähne fallen dann weg.
In der perspektivischen Ansicht (Abb. 2) sind die beiden Übertragungen von Rad 11 zu Rad 18 durch die Räder 12, 13 und 14 sowie durch die Räder 15, 16 und 17 wieder nebeneinander geordnet. Das Zu- und Abschalten der einen oder anderen Übertragung geschieht nun durch Einlegen oder Ausheben eines der Räder 21 oder 22, welche in die beiden darüber befindlichen Räder 12-15 oder 14-17 eingreifen und sie kuppeln können. Ist Rad 21 eingelegt (Abb. 2a), so geschieht die Weiterleitung der Bewegung von Rad 11 über die Räder 12, 21, 15, 16 und 17 nach 18; ist dagegen Rad 22 eingelegt (Abb. 2c), so wird die Bewegung von 11 über 12, 13, 14, 22 und 17 nach 18 geleitet; im letzteren Fall also durch die Übertragung 12, 13, 14, im ersteren dagegen durch 15, 16 und 17. Damit bei der Umschaltung die Zahnräder genau in Eingriff kommen, ist zwischen den Rädern 21 und 22 noch ein Zwischenrad 23 angebracht, welches das abgehobene Rad mit dem eingelegten mitlaufen läßt.
Zur weiteren Sicherung des genauen Zahneingriffs werden ϊwischen dem Wechsel des einen zum anderen Rad stets zuerst beide Räder fest eingelegt und dann das andere abgehoben, so daß alle Zähne genau in Lage gebracht werden und das Einlegen bei vollem Eingriff des anderen Rades erfolgt. In Abb. 2 folgen also die Stellungen a, b, c, b, a usw. aufeinander. Notwendig ist dabei, daß alle Räder von vornherein so gesetzt sind, daß sie in der eingerückten Stellung genau in Eingriff stehen.
Die gesamte Steuerung zur Zehnerübertragung ist aus den schematischen Bildern Abb. 8 zu ersehen. Das verstellbare Rad 16 hängt mit seiner Achse an der Stange 24, welche mit dem Doppelhebel 25 durch das Steuer 26 auf und ab bewegt wird. Am anderen Ende bewegt dieses Steuer mit der Stange 27 die Wippe 28 mit den Rädern 21 bis 23. Oben ist die Wippe 28 von dem Lenker 29 geführt, und unten läuft er auf der Fläche 30, welche solche Form hat, daß auf der einen Seite Rad 21, auf der anderen Seite Rad 22 in Eingriff gedrückt ist; in der Mittenlage sind dann beide Räder 21 und 22 fest eingelegt.
In Abb. 9 ist α ein Schnitt durch die oberen, b ein Schnitt durch die unteren Räder. Aus ersterem Bild ist zu erkennen, wie das Steuer 26 von dem zur nächstniederen Zifferrolle gehörenden Rad 14' durch den Nocken 31' gesteuert wird, ebenso wie das eigene Rad 14 den Nocken 31 für die nächste höhere Stelle steuert.
Die Bewegungen erfolgen in der in Abb. 8 dargestellten Reihenfolge ß bis /. Bei α ist Rad 22 eingelegt, und die Achse 20 zum Rad 16 befindet sich oben. Sie wird nun in Richtung des Pfeiles nach unten gedrückt, wobei die Zifferrolle 19 um eine Zahl weitergedreht wird nach b. Bei c geht der untere Teil des Steuers 26 nach der Mitte; beide Räder 21 und 22 sind eingelegt. Bei d geht der untere Teil des Steuers 26 nach unten und hebt Rad 16, was aber nur eine Bewegung des Rades 17 und nicht auch des Rades 18 und der Zifferrolle 19 hervorbringt, weil beide infolge abgehobenen Rades 22 nicht gekuppelt sind. Alsdann geht der untere Teil des Steuers über die Mitte/, wo beide Räder 21 und 22 eingelegt sind, nach Stellunga, wo wieder Rad 21 abgehoben ist. Bei einer Umdrehung des Nockens 31' der nächsttieferen Stelle hat das Steuer 26 diese Bewegungen a, b, c, d, e, f, α ausgeführt und dabei nur zwischen den Stellungen/z und b die Zifferrolle 19 um eine Zahl weiter gedreht. Die Steuerung 31' an der nächsttieferen Stelle ist nun so ausgerichtet, daß die Stellung α der Zahl 9 und Stellung b der Zahl ο entspricht. Bei Übergang der nächsttieferen Zifferrolle von 9 auf ο springt deshalb die folgende Zifferrolle 19 um eine Zahl weiter.
Die Stellungen c, d, e, f können beliebig auf die Zahlen ο über 5 nach 9 der nächsttieferen Stelle verteilt sein; der Gleichmäßigkeit wegen wird d und e etwa auf die Zahlen 4 und 5 genommen und c und / etwa auf die Zahlen 2 und 7.
Dreht sich der Nocken 31' umgekehrt, so folgen sich die Stellungen in umgekehrter Reihenfolge a, f, e, d, c, b, a, und beim Übergang von ο auf 9 zwischen b und α springt die Zifferrolle um eine Zahl zurück. Bewegt sich gleichzeitig das Rad 11, so lagert sich dieses Vor- oder Zurückspringen über die von diesem Rad veranlaßte Bewegung der Zifferrolle 19 über; die durch Rad 11 ausgeführte Rechnung wird also ohne weiteres um eine Zahl erhöht oder vermindert, wenn die nächsttiefere Zifferrolle von 9 auf ο oder umgekehrt geht.
So wird in allen Fällen jede Zehnerübertragung in beiden Richtungen und bei jeder Rechnung sofort richtig eingeführt, und die nachträgliche, Kraft, Weg und Zeit erfordernde Zehnerübertragung ist beseitigt. Mit Übertragung der Rechnung ist auch die Zehnerübertragung beendigt.
Abb. 10 bis 15 geben eine Anordnung für diese Wirkungsweise in Ausführungsform.
Abb. 10 zeigt das Räderwerk mit unten stehendem Rad 16 und in der Mitte stehender Wippe 28, so daß beide Räder 21 und 22 eingedrückt sind.
Abb. 11 zeigt mehrere Zehnerübertragungen nebeneinander in Ansicht von oben und in Schnitten nach den Linien A, B und C, Abb. io, ebenso Abb. 12 in Schnitten nach den Linien I, II, III und IV mit Ansicht von vorn. Die Achsen der feststehenden Räder sowie des Doppelhebels 25 sind in den Platten 32 und 33 und der Zwischenplatte 34 gelagert. Der Doppelhebel 25 trägt mit zwei Stangen 24 die Achse 20 des auf und ab gehenden Rades 16.
Zwischen den Platten 32 und 33 liegt auch die Wippe 28 mit den unteren Rädern. Sie trägt oben und unten beiderseits Stifte 35 und 36, welche in Schlitze 29 und 30 der Platten 32 und 33 eingreifen (Abb. 13). Der obere Schlitz 29 ist senkrecht und ersetzt den Lenker 29 (Abb. 8). Der untere Schlitz 30 ist so geformt, daß auf einer Seite Rad 21, auf der anderen Rad 22 fest in die darüber befindlichen Räder eingedrückt ist. Er besteht deshalb genau oder ungefähr aus Kreisbogen um die Berührungspunkte dieser Räder. In der gezeichneten Mittellage sind beide Räder 21 und 22 eingedrückt, und bei Verschwenken nach der einen oder anderen Seite wird das eine oder andere Rad ausgehoben. So wird erreicht, daß stets mindestens ein Rad und beim Übergang beide ' Räder voll eingelegt sind, wodurch ein sicherer Wechsel erzielt wird, wieil stets die genaue Zahnstellung gewahrt ist.
: Doppelhebel 25 und Wippe 28, letztere ! durch Stange 27, sind mit dem Steuerten 26
■ verbunden (Abb. 14), der von dem Nocken 31 der nächsttieferen Stelle in der durch Abb. 8 erläuterten Weise bewegt wird.
Diese Bewegung besteht im wesentlichen
aus einer Auf- und Abwärtsbewegung, die
mit Hebel 25 und Stange 24 auf die Achse ι 20 des Rades 16 übertragen wird, und einer ; Vor- und Rückschwenkung, die durch Stange 27 dem unteren Stift 36 der Wippe 28 mit-
■ geteilt wird.
Diese Bewegungen haben nach Abb. 8 in bestimmter Weise nacheinander zu erfolgen, . und zwar in der Reihenfolge Aufbewegung, Rückschwenkung, Abbewegung, Vorschwenkung oder umgekehrt, und jede folgende Be- '. wegung hat erst einzusetzen, wenn die vorhergehende abgeschlossen ist.
Beide Bewegungen können durch getrennte Steuerungen hervorgebracht werden und durch Anschläge genau begrenzt sein.
In Abb. 14 und 15 ist dafür ein einziger Steuerteil 26 vorgesehen, der an dem Nocken 31 ungefähr eine Bewegung im Viereck auszuführen hat. go
Um diese Bewegung zu erhalten, besteht der Nocken aus zwei Zylinderflächen, einer ! größeren und einer kleineren, die durch j Übergangsflächen miteinander verbunden ; sind. Der Unterschied der beiden Halb- ! messer beträgt ungefähr gleich dem Hube des Steuerteiles 26 in senkrechter und wagerechter Richtung.
Der Steuerteil 26 hat ein den Nocken umschließendes Auge, das mit Vorsprüngen
37 bis 40 nur vorn und hinten sowie oben, ι und unten anliegt, im übrigen aber so ausgearbeitet ist, daß der Nocken sonst frei
ι in ihm geht.
Die Bewegung des Steuerteiles 26 bei Dre-
: hung des Nockens 31 ist aus Abb. 15 zu erkennen. In Bild β befindet sich der Steuerteil unten und vorn. Bei der Drehung des
' Nockens in Richtung des Pfeiles wird die vordere Lage eingehalten, da sich der vordere und hintere Vorsprung 37 und 38 an den Zylinder flächen führt. Die Übergangsfläche drückt dagegen den oberen Vorsprung 39 in die Höhe, so daß eine Aufwärtsbewegung des Steuerteiles 26 folgt und die Stellung δ erreicht wird. Hier wird nun die ·.-obere Lage durch Führung des oberen und unteren Vorsprunges 39 und 40 an den Zylinderflächen eingehalten; die Übergangsfläche
! bewegt aber nun mit dem hinteren Vorsprung
38 den Steuerteil 26 zunächst in die Mitte nach Stellung c und dann nach hinten in
Stellung d. Alsdann erfolgt in gleicher Weise Abwärtsbewegung in hinterer Lage nach Stellung e und darauf in unterer Stellung Vorwärtsschwenkung über Stellung/ nach Stel- lunga. Der Steuerteil 26 hat also bei einer Umdrehung des Nockens 31 nacheinander eine Aufwärts-, Rückwärts-, Abwärts- und Vorwärtsbewegung ausgeführt. Bei umgekehrter Drehung des Nockens folgen die Bewegungen umgekehrt von Stellung α über f,e,d,c ' und b wieder nach a.
Diese zur Erzeugung einer genau oder ungefähr viereckigen Bewegungsform aus der Drehbewegung neuartige Anordnung bietet einen außerordentlich leichten Gang. Die Übergangsfläche drückt nämlich bei der Drehung des Nockens bei Auftreten größeren Widerstandes nicht nur nach außen, sondern nimmt auch den Vorsprung in der Drehrichtung mit und drückt dabei den im Sinne der Drehung zurückliegenden Vorsprung fest an den Nocken an, so daß dieser durch Reibung auch in der beabsichtigten Richtung mitgenommen wird. So drückt in Stellung a der Übergangsbogen den Vorsprung 39 nach oben; tritt aber größerer Widerstand hier auf, so nimmt er den Vorsprung 39 nach hinten mit und drückt dabei den Vorsprung 37 fest an den Nocken, der nun den Vorsprung 37 nach oben führt und dabei den Vorsprung 39 entlastet. Ebenso wird z. B. in Stellung/ Vorsprung yj nach vorn und oben -gedrückt und dabei Vorsprung 40 fest angedrückt und nach vorn geführt. Ein Vergleich ergibt, daß bei allen Stellungen und in jeder Drehrichtung die Bewegung unterstützt wird, und zwar um so mehr, je größer der zu überwindende Widerstand ist. Die Anordnung liefert deshalb selbst bei starker Neigung der Übergangs fläche und bei hohem Widerstand infolge Häufung von Zehnerübertragungen einen leichten, zarten Gang.
Bei der vorliegenden Ausführung sind die seitlichen Vorsprünge notwendig, weil eine Bewegung in zwei zueinander senkrechten Richtungen abgenommen werden soll.
Soll nur eine Bewegung abgenommen werden, so sind nur die entsprechenden Vorsprünge vorzusehen, es empfiehlt sich aber auch dann die Anbringung der seitlichen Vorsprünge und eine hinreichende Nachgiebigkeit des Steuerteiles, um sie bei größerem Widerstand an dem Nocken selbst oder einer anderen sich mitdrehenden Fläche zum Anliegen zu bringen und die Bewegung in der geschilderten Weise zu unterstützen.
Bei der Gesamtanordnung ist wieder darauf
zu achten, daß die Steuerbewegungen an richtiger Stelle und in richtigem Sinne erfolgen, d. h. daß wirklich beim Übergang der nächsttieferen Zifferrolle von 9 auf ο : in der nächsthöheren Stelle eine Erhöhung ι und nicht etwa eine Erniedrigung erfolgt. Die richtige Stelle ist durch Ausrichten des Nokkens zur Zifferrolle und der richtige Sinn gegebenenfalls durch Umkehrung einer Bewegung zu erreichen. So ergab sich bei der vorliegenden Ausführung die Zwischenschaltung des Doppelhebels zur Erzielung der richtigen Zusatzbewegung beim Übergang von 9 auf ο oder umgekehrt. Würde dafür ein einarmiger Hebel genommen, so wäre in die Übertragung von Steuerteil 26 nach der Wippe 28 eine Umkehrung zu bringen, oder aber die beiden Bewegungen wären durch zwei verschiedene, um i8o° versetzte Nocken einzuführen, wenn nicht die Steuerung an einem sich entgegengesetzt drehenden Nachbarrad, z.B. an Rad 18 statt Rad 14, angebracht wird.
Die Übertragungen können auch durch Abheben der übertragenden Zahnräder selbst unterbrochen werden.
Diese neuartige Zu- und Abschaltung ist nur unter gewissen Voraussetzungen durch Bewegung von mindestens zwei Rädern so möglich, daß die Räder in allen Lagen korrekt zusammenarbeiten und ohne Verstellen oder Klemmen im Gang zu- und abgeschaltet werden können, wie es bei der vorliegenden g0 Zehnerübertragung notwendig ist.
Am einfachsten ist dabei die Anordnung, daß die abzuhebenden Räder starr miteinander verbunden sind und sich ihre Verbindung um die Achse des feststehenden Nachbarrades dreht. Diese Anordnung ist in Abb. 3 dargestellt. Die Räder 12 und 17 seien feststehende Räder, zwischen denen sich die Übertragung mit den Rädern 13 und 14 befinde. Beide seien in einem um die Achse des Rades 12 drehbaren geraden Halter 41 gefaßt. Ein genaues Einlegen und Abheben zwischen den Rädern 14 und 17 ist nur möglich, wenn die Räder so gesetzt sind, daß die gemeinsame Tangente an die beiden Räder am Öffnungspunkte/; das feststehende, den Halter 41 tragende Rad 12 berührt. Nach den Zeichnungen Abb. 3a und b geht aus den eingezeichneten gleichen Radien hervor, daß sich die Räder alsdann genau senkrecht und deshalb auch im Gange stoßfrei abheben und einlegen lassen (vgl. auch Abb. 3c). Aus Abb. 4 ist weiter zu ersehen, daß die Räder nicht unbedingt in einer Geraden angeordnet sein müssen, sondern daß sie auch schräg in einer dreieckigen Schwinge 42 gefaßt sein können. Für einwandfreies Wirken gilt auch hier die Bedingung, daß die gemeinsame Tangente tn am Öffnungspunkt ρ das die Schwinge tragende Rad berührt. Statt zwei 12a beweglichen Zwischenrädern können auch drei oder mehr angeordnet werden, wobei auch
die gleiche Bedingung für einwandfreies Ar- · beiten besteht. Bei 'ungerader Zahl von Zwischenrädern hat die Berührung jedoch auf der Gegenseite stattzufinden, während bei gerader Zahl wie oben bei zwei Zwischen- [ rädern die ganze Schwinge auf derselben i Seite der Tangente liegen muß.
Die Anordnung nach Abb. 3 läßt sich mit 1 der Einführung der Zusatzbewegung Abb. 1 | vereingen, indem das mittlere Rad 13 gegen ! die Nachbarräder 12 und 14 querverschiebbar gemacht wird.
So ergibt sich die in Abb. 16 schematisch ' dargestellte Ausführung, bei der nun alle Räder in einer Ebene liegen, so daß sie ,
seitlich wenig Raum beansprucht. ■
11 ist das Antriebsrad des Rechenwerkes, j
18 das Rad zur Zifferrolle 19, zwischen denen ί die feste Übertragung mit den Rädern 12, 13 und 14 und die zusätzliche Übertragung mit den Rädern 15, 16 und 17 liegen. Die Zusatzbewegung geschieht durch Auf- und Abbewegen der Achse 20 des Rades 16, die Schaltung durch Heben und Senken der Räder 13 und 14 oder 16 und 15.
Die obere Übertragung ist nach Abb. 1 und 3 ausgebildet, die untere nach Abb. 4 mit nach unten geschobenem Mittelrad 13, um eine Störung durch das darüber befindliche Rad 16 zu vermeiden. Die Räder sind so gelegt, daß die gemeinsame Tangente an den Öffnungspunkten das feststehende Rad berührt, so daß die Verbindung zwischen den einzelnen Rädern starr sein kann.
Die drei oberen Räder 15 und 17 sind in einem Halter 41 gefaßt, der an Rad 15 von einem Lenker 43 geführt wird. Das andere Ende am Rad 17 trägt den S teuer teil 26, der j wieder von einem Nocken der nächsttieferen :
Stelle bewegt wird. i
Die unteren Räder 12, 13, 14 sind in einer ■
um die Achse des Rades 12 drehbaren !
Schwinge gefaßt.
Auf und ab bewegbar ist der Halter 41 [ am Steuerteil 26 zwecks Einführung der zusätzlichen Bewegung. Da die Bewegung der Achse 20 hierzu nach Abb. 1 eine halbe Teilung betragen muß, ist der Steuerteil 26 an ' der Achse des Rades 17 um eine ganze Tei- ' lung zu heben und zu senken. Weiter isf der j Halter 41 am anderen Ende am Rad 15 ; durch den Lenker 43 nach oben und unten ! bewegbar, um das Rad 15 aus dem Rad 12 1 abzuheben oder um es einzulegen. Die Be- ' wegung an den Enden des Halters 41 setzen j sich in der Mitte bei Achse 20 zusammen, · wie es zu einwandfreiem Arbeiten notwendig I ist. Die untere Schwinge 42 ist nur um . das Rad 12 drehbar zwecks Einlegen und ' Ausheben des Rades 14 im Rad 17. Durch Einhalten der obigen Bedingungen erfolgt
das Ein- und Auslegen ohne Klemmen und stoßfrei.
Die Bewegungen gehen nach Abb. 16 in folgender Reihenfolge vor sich: Bei α befindet sich Lenker 43 unten, Steuerteil 26 oben und Schwinge 42 unten. Steuerteil 26 geht nach unten und damit Achse 20 ebenso; die Räder 16, 17, 18 drehen sich in Richtung der Pfeile, und die Zifferrolle geht um eine Zahl weiter in Stellung b. Dann wird Schwinge 42 angehoben und Rad 14 in Rad 17 eingelegt: Stellung c. Lenker 43 geht nach oben, und Rad 15 wird aus dem Rad 12 ausgehoben: d. Steuerteil 26 und damit Achse 20 des Rades 16 gehen nach oben: e. Es drehen sich die Räder 16 und 15 in Richtung der Pfeile, womit nun aber keine Drehung der Zifferrolle verbunden ist. Es senkt sich wieder Lenker 43 und bringt Rad 15 in Eingriff mit Rad 12 (Stellung /), dann senkt sich auch die Schwinge 42 und hebt Rad 14 aus Rad 17 aus, womit wieder Stellung« erreicht ist, nur, daß sich dabei die Zifferrolle um eine Zahl weitergedreht hat, wie aus den gestrichelt bei allen Rädern an gleicher Stelle eingezeichneten Radien zu erkennen ist. Gehen die Steuerbewegungen in umgekehrter Reihenfolge, also von α über /, e, d, c, b nach α vor sich, so wechseln die Bewegungen der Räder, und die Zifferrolle springt zwischen den Stellungen b und a um eine Zahl zurück. Dreht sich außerdem das Rad 11, so wird seine Bewegung über Rad 12, 15, 16 und 17 oder aber über Rad 12, 13, 14 und 17 nach Rad ϊ8 übertragen, und die durch die Steuerung 26 eingeführte Zusatzbewegung lagert sich an der Zifferrolle über die von Rad 11 herrührende Bewegung über. Wie aus Abb. 16 zu erkennen, ist die Übertragung von Rad 11 nach Rad 18 immer auf dem einen oder anderen Weg über die obere oder untere Räderreihe gesichert. Zwischen der Öffnung eines der beiden Zweige sind in Stellung c und / beide geschlossen, so daß auch beim Wechsel die genaue Überleitung von Rad 17 nach Rad 18 gewährleistet ist. Mindestens ein Zweig ist immer in vollkommenem Eingriff.
Die Zehnerübertragung wird also in jeder Richtung zugleich mit der Rechnung sofort und sicher eingeführt.
Die Ausführung dieser Wirkungsweise ist aus Abb. 17 bis 22 zu erkennen. Abb. 17 gibt das Räderwerk, das so angeordnet ist, daß alle Zahnräder bei geschlossenem Kreis und hoch oder tief stehendem Rad 16 genau in Eingriff stehen, ohne daß Rad 13 mit Rad 16 in Berührung kommt.
Abb. 18 und 19 sind Längs- und Querschnitte durch verschiedene Zehnerübertragungen nebeneinander nach den Linien .4
und B bzwf. I, II und III. Die feststehenden Bolzen der Räder usw. sind wieder zwischen den Platten 32 und 33 gehalten, die an durchgehenden Teilen ausgeschnitten sind. Die Steuerung geschieht von einem mit der Zifferrolle der nächsttief eran Stelle in Verbindung stehenden und sich mit ihr gleichartig bewegenden Rade 17 aus.
Für die Steuerung ist ein Nocken 31 angeordnet, der von dem Rad 17 der nächsttieferen Stelle gedreht wird. Für die drei Steuerungen sind drei verschiedene Steuerteile angeordnet, die in Abb. 20 bis 22 dargestellt sind.
Abb. 20 zeigt die beiden Steuerungen für die obere Radreihe: eine zum Heben und Senken der Achse 20 zwecks Einführung der Zusatzbewegung und eine zur Bewegung des Lenkers 43 zwecks Öffnens und Schließens des oberen Räderzweiges.
Die Steuerung für die Zusatzbewegung besteht aus dem Halter 41, der mit Stift 44 in den Lenker 43 eingreift. Der Halter 41 trägt in der Mitte den Bolzen 20 für das Rad 16 und geht an dem bei Rad 17 angeordneten Nocken 31 in die Steuerteile 26 über, die so ausgebildet sind, daß bei Drehung des Nockens um eine Einheit der Bolzen 20 um eine halbe Teilung angehoben oder gesenkt wird. Der Nocken ist so gegen die zu ihm gehörige Zifferrolle 19 ausgerichtet, daß dieses Heben und Senken bei der in Abb. 20 dargestellten Lage genau beim Übergang von 9 nach ο oder umgekehrt erfolgt (Abb. 16a und b). Bei weiterer Drehung geht die zylindrische Fläche des Nockens auf den Steuerteil 26 über und hält diesen in der oberen oder unteren Stellung fest, wobei noch Anschläge die genaue Lage begrenzen können. In entgegengesetzter Lage des Nockens werden die Steuerteile 26 und damit die Achse 20 wieder zurückbewegt (Abb. iod und e). Bei dieser Rückstellung kommt es auf die Dauer und die Stellung zur Zifferrolle nicht so genau an, weil diese Rückstellung bei der Rechnung nicht in Erscheinung tritt. Zweckmäßig wird sie aber der Gleichmäßigkeit aller Bewegungen wegen ungefähr bei den Zahlen 4 und 5 vorgenommen. Bei einer Umdrehung des Nockens 31 ist demnach eine Zusatzbewegung auf Achse 20 eingeführt und wieder rückgängig gemacht. Zur Steuerung des Lenkers 43 ist an einem unter dem Nocken 31 angebrachten Stift 45 ein Steuerarm 46 gelagert, welcher den Lenker 43 an Stift 47 faßt. Dieser Steuerarm reicht mit Anschlägen 48 und 49 an den Nocken, so daß bei Drehung desselben der Steuerarm 46 und damit der Lenker 43 einmal hin und her bewegt wird (Abb. 16c, d, e).
: Ebenso ist die Steuerung Abb. 21 für die untere Schwinge 42 ausgebildet. Auf dem
! Stift 45 ist ein zweiter Steuerarm 50 gelagert,
1 der mit Stift 51 die Schwinge 42 faßt. Von ihm reichen ebenso zwei Anschläge 52 und
! 53 an den Nocken, die auch bei einer Umdrehung des Nockens eine Hin- und Herbewegung der Schwinge (Abb. i6f, a, b) veranlassen.
j Die beiden Anschläge 48 und 49 am Steuerarm 46 sowie 52 und 53 am Steuerarm 50 sind verschieden, und zwar ist je-
; weils der Anschlag 48 und 52 für das Einlegen der Räder länger und nach dem äußeren Bogen des Nockens 31 ausgebildet, während der andere Anschlag 49 und 53 nur klein ist. Dadurch wird erreicht, daß zwi-
I sehen dem wechselweisen Öffnen und Schließen der beiden Räderzweige kurze Zeit beide Räderkreise geschlossen sind (Abb. 16c und f). Wie aus Abb. 22 hervorgeht, die der Stellung / (Abb. 16) mit nach oben stehendem Nocken entspricht, berührt der Nocken
' hier sowohl den Anschlag 48 als auch den Anschlag 52, so daß sowohl der obere als ' auch der untere Räderzweig geschlossen ist.
j Dasselbe ist bei untenstehendem Nocken der
Fall, der Stellung c Abb. 16 entspricht. Nok-
. ken und breite Anschläge sind dazu so abzupassen, daß sie zusammen ungefähr den ganzen Kreis füllen. So ist immer wenigstens ein Radzweig vollkommen geschlossen, und ! das Ausheben eines Zahnrades beginnt erst S dann, wenn das andere Zahnrad, fest in Eingriff steht und kein Spiel mehr zuläßt.
Auch hierbei ist auf die richtige Folge der Steuerungen zu achten und gegebenenfalls durch Verdrehen der Steuerteile die richtige ; Stellung und durch Umkehrung der einen : oder anderen Bewegung der richtige Sinn I zu erreichen.
! Durch Drehung des von der tieferen Stelle j beeinflußten Nockens 31 wird die Zehner- ! übertragung gleichzeitig mit der Rechnung io5
■ der gleichen Stelle, die durch das Rad 11 ein-I geführt wird, ausgeführt und gegebenenfalls durch den eigenen Nocken 31 gleich an die nächste Stelle weitergegeben. j Abb. 46 bis 48 zeigen nochmals die Steue- n0 : rung für die in Abb. 16 bis 22 dargestellte 1 Ausführung nur mit einem einzigen Steuerteil 1 41, der sowohl die Zusatz- als auch die beiden Schaltbewegungen einführt; seine Auf- und Abbewegung liefert die erstere, seine ng Hin- und Herbewegung die letztere. Damit bei dem Wechsel beide Radkreise einen Augenblick zugleich voll geschlossen sind, ; sind zwischen Verlängerungen des Lenkers 43 und der Schwinge 42 zwei Spreizhebel 91 und 92 angebracht, deren Mittelgelenk durch Stange 93 und Hebel 94 von dem Steuer-
teil 41 hin und her bewegt wird. Beim Durchgang durch die Mittellage werden die Verlängerungen von 42 und 43 auseinandergespreizt und dabei die Räder 14 und 15 fest eingedrückt, so daß beide Radzweige geschlossen sind. In der hinteren Stellung des Kniegelenks (Abb. 46) liegt Anschlag 95 auf Stift 96, wobei Rad 15 angedrückt, Rad 14 abgehoben ist. In der vorderen Stellung des Kniegelenks (Abb. 48a) liegt andererseits Anschlag 97 auf Stift 98, wobei Rad 14 eingelegt und Rad 15 abgehoben ist. Beim Übergang von einer zur anderen Stellung wird stets die Mittellage (Abb. 48b) überschritten, wobei, wie bereits beschrieben, beide Räder eingelegt sind. Diese Anordnung hat gegenüber der dem gleichen Zweck dienenden Führung 30 (Abb. 13) geringere Reibung. Das Hebelwerk kann auch anders angeordnet werden, um durch eine Steuerung beide Schaltbewegungen so vorzunehmen, daß in der Mi'.tellage beide Kreise geschlossen sind.
Während hier die Zusatzbewegung und das
Abheben das Rades 15 durch Bewegung der beiden Enden des Hebels 41 eingeführt und beide Bewegungen in diesem Hebel zusammengesetzt werden, sollen bei der folgenden Anordnung diese Bewegungen senkrecht zueinander ausgeführt werden, indem der obere Radzweig, zwischen den Rädern 16 und 17 geöffnet wird.
Wie aus Abb. 5 hervorgeht, kann die untere Schwinge 42 starr hergestellt werden, weil die Tangente m am Üffnungspunkt ρ den feststehenden Radkreis 12 berührt. Die Verbindung der Räder 12, 15 und 16 muß aber gelenkig sein, weil bei dieser Anordnung die Tangente η am Öffnungspunkte 9 nicht den feststehenden Radkreis 12 berührt. Die Lenker 54 und 55 für die oberen Räder sind deshalb am Rad 15 gelenkig zu verbinden, und die Achse 20 ist nicht auf einem mit dem Rad 12 konzentrischen Kreise, sondern auf einem anderen Bogen zu führen, wenn Einlegen und Abheben des Rades 16 ohne Hemmung und Stoß vor sich gehen soll. Dieser Bogen ist so festzustellen, daß bei dem Abheben der am Berührungspunkt 2 stehende Zahn des Rades 16 ganz oder möglichst radial aus dem Rade 17 geführt wird. Der Bogen des Bolzens 20 ist in Abb. 5 zugleich mit der Verschiebung um die halbe Teilung t , gemäß Abb. 1 gestrichelt eingezeichnet. Die : durch kleine Zeichen am Umfang kenntlich :
gemachte Stellung der Räder ergibt, daß das Einlegen des Rades 16 dann gerade geschieht.
Die Aufeinanderfolge der verschiedenen
Steuerbewegungen ist aus Abb. 23 zu ersehen.
v6o Sie ist wie Abb. 16, nur daß die Öffnung des oberen Radzweiges in den Stellungen d ' und e zwischen den Rädern 16 und 17 erfolgt. Eine besondere Beschreibung ist des-' halb nicht erforderlich. Abb. 24 zeigt das , in Betracht kommende Räderwerk. Abb. 25 und 26 sind Längsschnitte nach A und B und Querschnitte nach I und II. Die feststehen- : den Bolzen sind wieder auf einer Platte 32 befestigt, die für die durchgehenden Teile Ausschnitte besitzt und gegebenenfalls gebogen ist, um allen Teilen freien Raum zu geben, falls diese nicht gebogen werden.
Der Bolzen des Rades 12 trägt einmal die Schwinge 42 für die unteren Räder 12, 13 und 14 und dann den Lenker 54 für Rad 15, an welchem ein zweites Gelenk 55 für Rad 16 angebracht ist.
Die nach Abb. 5 erforderliche Bogenführung des Bolzens 20 ist gemäß Abb. 27 dadurch erreicht, daß dieser Bolzen in einen Hebel 56 eingreift, der am vorderen Ende durch den Nocken 31 mit dessen Zylinder- : flächen wagerecht, an seinem hinteren Ende jedoch durch den Lenker 57 in einem solchen Bogen geführt ist, daß am Bolzen 20 der gewünschte Bogen herauskommt. Es steht natürlich nichts im Wege, die Führung ! des Bolzens 20 auch durch andere Vertei-' lung auf die Enden des Hebels oder in anderer Weise zu erreichen. Für ein hem- go mungsloses Einlegen des Zahnrades 16 in das Rad 17 ist nur die Führung dieses Bolzens 20 auf dem Bogen (Abb. 5) notwendig. Die wage- und senkrechten Bewegungen des Hebels 56 am Rad 1.7 müssen mit Rücksieht auf die richtige Folge durch zwei entgegengesetzt gerichtete Nocken geschehen; da außerdem die Schwinge 42 unmittelbar gesteuert werden soll, sind drei versetzte Nocken anzubringen: Abb. 27 neben dem Nocken 31 für die Zusatzbewegung ein Nokken 58 für das Öffnen und Schließen des oberen Radzweiges und ein Nocken 59 für den unteren Radzweig?
Für die Zusatzbewegung ist der Hebel 56 (Abb. 28) wieder mit Steuerteilen 26 ausgerüstet, die aber nun länger ausgebildet sind und gerade Stücke zwischen den Steuerkanten besitzen, weil der Hebel 56 durch den entgegengesetzt stehenden Nocken 58 eine gegenläufige Bewegung ausführt. Nokken 31 und Steuerteile 26 sind so zu richten und zu formen, daß genau zwischen ο und 9 der vorhergehenden Zifferrolle die Auf- und Abbewegung und ungefähr zwischen 4 und S die Rückbewegung erfolgt.
Mit dem Hebel 56 ist der Steuerteil 60 für die Seitenbewegung fest verbunden, indem Stifte 61 und 20 in den Hebel eingreifen. Steuerteil 60 trägt Anschläge 48 und 49, die auch mit Rücksicht auf die gegenläufige Bewegung auseinandergezogen sind.
Der dritte Nocken 59 (Abb. 29) greift an Anschlägen 52 und 53 unmittelbar die Schwinge 42 und hebt und senkt diese. Er ist nach deren Drehpunkt einzurichten. Die Anschläge 48 und 52 für das Andrücken der Räder sind wieder breiter gehalten als die Anschläge 49 und 53 für das Abheben derselben. Ihre Breite ist im Einklang mit dem Nockenbogen so zu, bestimmen., daß beim Wechsel stets für einen Augenblick beide Radkreise geschlossen sind.
In Abb. 27 sind alle drei Steuerungen übereinander dargestellt und ist zu erkennen, daß in beiden Drehrichtungen und in allen Stellungen der eine breite Anschlag 48 oder 52 von den Nocken immer erst freigegeben wird, wenn der andere in seine Außenlage gebracht ist.
Um einen leichten Gang bei der Zusatzbewegung zu erhalten, hat das Loch 62 im Hebel 56 für den Bolzen 20 nach hinten etwas Spiel. Treten beim Anheben oder Senken des Hebels größere Widerstände auf, so wird der Hebel 56 auf die bereits oben bei Abb. 15 beschriebene Weise durch die Neigung und Reibung am Nocken 31 nach vorn und dabei Anschlag 49 fest an den Nocken 58 gedrückt, so daß auch hierbei die Zusatzbewegung unterstützt wird. Die geringe Nachgiebigkeit im Loch 62 erleichtert auf diese Weise sehr den Gang.
Bei dieser Ausführung werden durch drei Nocken alle Bewegungen den in Betracht kommenden Teilen unmittelbar ohne Zwischengestänge erteilt.
Die Zusatzbewegung für die Zehnerübertragung wurde seither durch Querstellen eines einzigen Zwischenrades eingeführt. Sie kann auch durch Verschiebung zweier oder meh-4.0 rerer Räder erreicht werden, was oft eine einfachere Anordnung ergibt. Die für zwei Räder maßgebenden Bewegungsverhältnisse sind aus Abb. 6 zu erkennen. Bei feststehendem Rad 11 soll durch Verschiebung der beiden Räder 15 und 16 das Rad 17 um eine Teilung weiter gedreht werden. Die Verschiebung muß als Drehung um den Schnittpunkt der Mittelpunktverbindungslinien der Räder 12-15 un(i 17-16 ausgeführt werden, damit alle Räder im Eingriff bleiben. Geschieht die Drehung der Schwinge 63 in Richtung der Pfeile, so bewegen sich die Räder nach den Pfeilen, und bei stillstehendem Rad 12 wird das Rad 17 um eine Teilung weiter gedreht, wenn die Schwinge im Abstand x-\-y vom Drehpunkt um eine Teilung bewegt wird, wobei χ und y die Abstände der Berührungspunkte der Räder 12-15 und 16-17 vom Drehpunkt der Schwinge sind. Besonders günstig wird diese Anordnung, wenn die Räder nach Abb. 7 symmetrisch i in einem Sechseck angeordnet werden, so ! daß die Tangenten m an den Öffnungspunk i ten ρ den feststehenden Radkreis 12 berühren, i weil dann nach den obigen Ausführungen das ι Einlegen der Zahnräder ohne Hemmung und Stoß bei starren Schwingen erfolgt. Die ; Spitze der oberen Schwinge 63 beschreibt dann im Mittelpunkt des Sechsecks ein Viereck, wobei die wagerechten Seiten der Zu-■ satzbewegung und die senkrechten Seiten der Öffnung und Schließung des oberen Radzweiges entsprechen. Die untere Schwinge 42 I führt am Mittelpunkt des Sechsecks nur eine senkrechte Auf- und Abwärtsbewegung aus zum Öffnen und Schließen des unteren Rad-1 zweiges.
Die Aufeinanderfolge der Bewegungen ist ι aus Abb. 30 zu ersehen, die vollständig den ι früheren Anordnungen entspricht, nur daß ! bei a-b und d-e die Einführung der Zusatz- ; bewegung durch Verschieben der beiden Rä- ; der 16 und 17 geschieht.
\ Die gesamte Steuerung ist am besten in der Mitte des Sechsecks vorzunehmen, kann aber auch an beliebiger anderer Stelle vorgenommen werden.
Die Ausführung ist in Abb. 31 bis 36 wiedergegeben.
Abb. 31 zeigt das Räderwerk, das so zu legen ist, daß bei geschlossenem Kreis und vor- oder zurückgelegten Rädern 15 und 16 der genaue Eingriff erreicht ist.
Abb. 32 und 33 sind Quer- und Längsschnitte nach den Linien I bis III und A bis C, aus denen hervorgeht, daß Platten 32 die feststehenden Bolzen usw. tragen.
Der Bolzen des Rades 12 trägt einmal die untere Schwinge 42 mit den Rädern 13 und 14 und dann die Lenker 54 mit dem Rad 15, an dessen Achse gelenkig der Lenker 55 bzw. der Steuerteil 63 mit dem Rade 16 angehängt ist.
Der Steuernocken 31 liegt nun nicht mehr auf der Achse des Rades 17, sondern in der Mitte des Sechsecks und wird von dem Rad 17 aus durch das Zahnrad 64 angetrieben. Bei Rad 17 müßten, um den richtigen Drehsinn bei der Zehnerübertragung zu erhalten, für die Zusatz- und Unterbrechungsbewegung gegeneinander versetzte Nocken angewandt werden. Die Umkehrung der Drehrichtung durch Zusetzen des Rades 64 gestattet, beide Bewegungen von einem Nocken 31 abzunehmen.
Die Steuerung des Teiles 63 ist aus Abb. 34 zu ersehen. Er trägt oben die Bolzen der Räder 15 und 16 und ist an dem Lenker 54 an der Achse des Rades 12 gehalten. Wie aus Abb. 6 hervorgeht, hat der Steuerteil in der Mitte des Sechsecks, in der sich der Steuernocken 31 befindet, wieder eine Be-
wegung im Viereck auszuführen, wobei die wagerechten Seiten des Vierecks der Zusatzbewegung, die senkrechten Seiten dem Einlegen und Abheben des Rades 16 entsprechen. Diese Bewegung wird durch einen Nocken 31 mit zwei Zylinder- und Übergangsflächen hervorgebracht, wobei der Unterschied der Radien ungefähr dem Hub entspricht. Der ; Steuerteil 63 liegt mit vier Vorsprüngen 37 bis 40 an dem Nocken 31 auf und ist dazwischen so ausgespart, daß sich der Nocken : 31 frei darin drehen kann. Die Vorsprünge 37 und 38 treten beim Abheben und Ein- : legen des Rades 16 in Rad 17 in Wirkung, während 39 und 40 die Seitenvorschiebung der Räder 15 und 16 bewirken.
Die Wirkungsweise ist genau wie bei Abb. 14, nur wird hier die Bewegung im Viereck unmittelbar auf den Träger der Räder 15 und 16 übertragen, während bei Abb. 14 noch Zwischenglieder vorgesehen waren. Auch hier tritt eine Unterstützung der Bewegung durch den in der Drehrichtung zurückliegenden Vorsprung ein, indem dieser durch die schräge Übergangsfläche des Nok- ■ kens und deren Reibung bei größerem Wi- \ derstand an die zylindrische Fläche des Nok- : kens angepreßt und dadurch auch mitgenommen wird, wodurch auch er in der beabsichtigten Richtung bewegt wird. So ergibt- sich auch hier ein sehr leichter und zarter Gang, der unmittelbar auf die Räder übertragen wird.
Abb. 35 zeigt die Steuerung der unteren Schwinge 42, die zum Einlegen und Abheben des Zahnrades 14 zu heben und zu senken ist. Da der Nocken 31 mit Vorsprung 38 | die oberen Räder nur kurz fest im Eingriff ! halten kann, sollen die unteren Räder dafür um so länger im Eingriff stehen, so daß ; wieder vor jedem Abheben beide Radzweige einen Augenblick geschlossen sind, um vollkommen genaue Übertragung zu erzielen, beim Einlegen der Zahnräder jede Hemmung durch Aufsetzen der Räder zu vermeiden und eine sichere Einführung der Zähne in die Lücken zu gewährleisten. Für die Steuerung der Schwinge 42 sind deshalb j zwei Nocken 65 und 66 vorgesehen, von ' welchen 65 mit dem Anschlag 67 nur ein kurzes Anheben verursacht, während der . breitere Nocken 66 mit dem Anschlag 68 ' die Räder um so länger in sicherem Ein- i griff erhält, indem der Anschlag 68 auf ; der langen Zylinderfläche des Nockens 66 schleift. Auch hier könnte wieder, wie 52 in Abb. 21, Anschlag 68 breiter gehalten sein, wofür der Nocken 66 schmäler sein j _ kann. Jedenfalls kommt es nur darauf an, !
beide Radzweige für einen Augenblick zwi- < sehen jedem Wechsel in vollem Eingriff zu erhalten. In welcher Weise dies erreicht wird, ist nebensächlich.
Ein genaues Arbeiten der Steuerung bedingt genaue Ausführung des Nockens und des Auges an den Steuerteilen, wobei durch Anschläge die Außenlage begrenzt sein kann. Um auch bei weniger genauer Ausführung volle Gewähr für genaue Wirkung und richtigen Eingriff der Zähne zu haben, sind an dem die oberen Räder tragenden Teil 63 und an der unteren Schwinge 42 Zungen 69 und 70 angebracht, die sich mit diesen Teilen bewegen. Sie sind so gerichtet, daß sie, wenn alle Räder, und zwar bei vor- oder zurückgelegten oberen Rädern 15 und 16, fest eingelegt sind, beiderseits fest aneinander anliegen, wie aus aus Abb. 30c und f hervorgeht, wo die Zungen in der Mitte des Sechsecks angebracht sind, während sie in Abb. 34 und 35 nach außen gelegt sind, um zum Ausheben einen möglichst großen Hub zu erhalten. Diese Zungen sind so zugespitzt, daß sie bei ungenauer Stellung in die richtige Stellung geleitet werden und diese erreicht ist, wenn die Zähne zusammenkommen. Aus Abb. 36 ist die Wirkung zu erkennen. Bei α bis d, ist die untere Zunge 70 eingelegt, die obere 69 hebt sich von der gesicherten vorderen Stellung« aus und geht bis e auf die hintere Seite über zu Stellung d. Alsdann senkt sich die untere Zunge 70 und gestattet wieder den Übergang der Zunge 69 von hinten nach vorn, d nach /, worauf sich die untere Zunge wieder hebt und bei α die vordere Stellung sichert usw. und umgekehrt. So ist auch bei ungenauer Herstellung der Steuerung und bei Abnutzung der genaue Eingriff der Räder so gewahrt, daß sich stets ein Zahn des Rades 16 glatt aus der Lücke des Rades 17 aushebt, um einen Zahn zurückgeht, sich genau in die vorhergehende Lücke einlegt und diese dann beim Vorgang um eine Teilung weiterschiebt, womit die Zehnerübertragung eingeführt ist. Dieser Vorgang kann beliebig oft nacheinander und auch umgekehrt erfolgen. In allen Fällen ist bei jeder Umdrehung des Nockens 31 durch die nächsttiefere Zifferrolle das Räderwerk der folgenden Stelle um genau einen Zahn weiter gestellt, so daß die Erhöhung oder Erniedrigung durch die Zehnerübertragung ganz genau vorgenommen wird und ein Überschleudern oder Zurückbleiben wie bei den sonstigen Zehnerübertragungen ausgeschlossen ist.
Diese Sicherung braucht nur nach der Innenseite zu wirken, da die richtige Stellung des Rahmens 63 nach außen durch Anschläge 71 und 72 (Abb. 34) gesichert werden kann.
Sicherung und Anschläge können an be-
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liebiger Stelle angeordnet werden, wo der Rahmen 63 und die Schwinge 42 genau oder ungefähr senkrechte Bewegungen ausführen. In Abb. 37 wird die genaue Führung nicht durch Zusammenwirken des oberen und unteren Teiles, sondern durch genaue Führung des oberen Teiles an der feststehenden Platte 32 erreicht. Sie ist an solcher Stelle angebracht, wo der obere Teil 69 genau oder ungefähr eine viereckige Bewegung ausführt. An der Platte 32 und am Teil 63 sind umeinandergreifende gleiche oder ähnliche Vorsprünge 12> und 74 angebracht, von denen der erstere feststeht, während der andere um ihn den viereckigen Weg zurücklegt. Die Vorspränge sind so zugespitzt, daß sie den Teil 63 in richtige Stellung geleitet haben, ehe die Zahnspitzen der Räder in Berührung kommen. Auch hier ist durch Anschläge ao der Weg nach außen zu begrenzen.
In beiden Fällen handelt es sich darum, die Zusatzbewegung genau einzurichten, da ein mehr oder weniger weites Abheben ohne Belang ist. Die Sicherungen sind deshalb zweckmäßig an solchen Stellen anzubringen, wo der Weg zum Abheben groß gegen den Weg der Zusatzbewegung ist. Deshalb wurden in Abb. 34 und 35 die Zungen 69 und 70 weit vom Drehpunkt weggeführt, und auch die Sicherung Abb. 37 wird zweckmäßig an dieser Stelle angebracht. Bei Abb. 34 bis 36 ist außerdem zum Einrichten noch der Weg der unteren Schwinge ausgenutzt, so daß das Einlenken besonders leicht vor sich geht, wie aus den schlanken Spitzen der Zungen (Abb. 36) hervorgeht.
Diese Sicherung kann natürlich auch an
allen übrigen Ausführungen und an diesen an verschiedenen Stellen angebracht werden, wesentlich ist dabei nur, daß daselbst die Zusatz- und die Schaltbewegung in genau oder ungefähr senkrechter Richtung zueinander vor sich gehen, wobei in jedem Falle auch noch die Schaltbewegung der festen Übertragung herangezogen werden kann.
Wie schon mehrfach erwähnt, kommt es bei allen Anordnungen, die in mannigfacher Beziehung anders getroffen werden können, darauf an, daß beim Übergang der nächsttieferen Zifferrolle von 9 auf ο die nächst- \ höhere Stelle um eine Zahl erhöht wird. Bei diesem Übergang muß die verstellbare Über- : tragung ein- und die feste Übertragung aus- i geschaltet sein. Je nach dem Drehsinn des \ Rades der tieferen Stelle, von welchem die ! Steuerung abgenommen wird, kann es bei unrichtiger Anordnung vorkommen, daß beim ; Übergang von 9 auf ο keine Erhöhung, ( sondern eine Erniedrigung der nächsthöheren I Stelle eintritt. Alsdann muß durch irgend- ' eine Maßnahme, z. B. durch Wahl eines ' sich umgekehrt drehenden Übertragungsrades, durch entgegengesetzte Stellung eines Nok- ! kens, durch Einschalten einer Umkehrvorrich- ' tung in eine Übertragung o. dgl. für den rieh- \ tigen Sinn gesorgt werden. Als Grundsatz ; ist hierbei in der Weise zu verfahren, daß bei solcher Stellung des nächsttieferen Nokkens, bei der die verstellbare Übertragung eingeschaltet ist, eine Drehung des Nockens ! in einer Richtung dem Räderwerk eine I solche Bewegung erteilt, daß das Übertra-I gungsrad zu dem folgenden Nocken sich in I dem gleichen Sinne dreht wie der nächst- ; tiefere Nocken. Diese Bedingung ist für ! die richtige Wirkung der Zehnerübertragung unerläßlich und bildet deshalb einen wesent-1 liehen Teil der vorliegenden Erfindung. \ Kennzeichnend ist für sie, daß zwei Über-1 tragungen vom Rechenwerk zu jeder Zifferrolle vorhanden sind: eine feste und eine »zusätzliche«, der durch die nächsttiefere \ Stelle bei deren Übergang von 9 nach ο , eine Zusatzbewegung erteilt wird, durch die i die eigene Zifferrolle um eine Zahl weitergerückt, und zwar beim Übergang von 9 auf ο erhöht wird, daß bei dieser Zusatzi bewegung die zusätzliche Übertragung eingeschaltet und die feste Übertragung geöffnet ' ist, daß andererseits bei einer beliebigen an-
deren Stellung der nächsttieferen Zifferrolle, I z. B. zwischen 4 und 5, die zusätzliche Bei wegung in der nun abgeschalteten zusätz- : liehen Übertragung rückgängig gemacht wird, ; wobei nur die feste Übertragung eingeschal-I tet ist.
! Es ergibt sich also folgende Wirkungsweise bei stillstehendem Antrieb der eigenen j Rechenstelle und bei einer vollen Drehung i der nächst tieferen Rechenstelle, wobei sich die Zahlen auf diese nächsttiefere Stelle beziehen: bei 9 feste Übertragung ab- und ; verstellbare Übertragung eingeschaltet; von ! 9 nach ο wird in letzterer eine Bewegung ■ herbeigeführt, welche die an der Zifferrolle i angezeigte Zahl um die Einheit erhöht; von ο bis etwa 4 wird zunächst die feste Übertragung zu- und dann die zusätzliche abgeschaltet; zwischen 4 und 5 wird die oben zwischen 9 und ο eingeführte Bewegung in der letzteren wieder rückgängig gemacht, was aber an der Zifferrolle nicht in Erscheinung tritt, weil sie nun abgeschaltet ist; etwa zwischen s un(i 9 wird zuerst die zusätzliche Übertragung ein- und die feste abgeschaltet, worauf der Ausgangszustand bei 9 wieder erreicht ist.
Bei der ganzen Umdrehung von 9 über o, ι bis 9 hat sich dann nichts geändert, als daß die nächsthöhere Zifferrolle zwischen 9 und ο um eine Zahl erhöht wurde. Bei umgedrehter Drehung geht das Spiel
umgekehrt vor sich, und die nächsthöhere Zifferrolle wird nur zwischen ο und 9 um eine Zahl erniedrigt.
Hat sich dabei die eigene Rechenstelle in der einen oder anderen Richtung bewegt, so wird diese Bewegung außerdem noch durch die eine oder die andere oder beide Übertragungen, welche gerade eingeschaltet ist, der Zifferrolle mitgeteilt, wobei aber auch noch die Erhöhung oder Erniedrigung um eine Zahl stattfindet, wenn die nächsttiefere Zifferrolle von 9 auf ο oder umgekehrt von ο auf 9 gegangen ist.
Dieses Spiel kann in jeder Richtung und beliebig oft nacheinander stattfinden, in allen Fällen ist zugleich mit der eigentlichen Rechnung die Zehnerübertragung ausgeführt. Es können beliebig viele Stellen nebeneinander gesetzt werden, jede steuert die Zusatz- und Schaltbewegung der nächstfolgenden. Die Einerstelle., welche keine tiefere Stelle hat, ist dabei nur mit einer festen Übertragung auszurichten, weil sie keine Zusatzbewegung von der tieferen Stelle erhält.
Die höheren überschießenden blinden Stellen, die in beliebiger Zahl angeordnet werden können, besitzen wohl vollkommene Zehnerübertragung, jedoch keinen Antrieb vom Rechenwerk. Das entsprechende Rad 11 oder 12 ist während der Rechnung festzustellen.
Infolge der bei Abb. 14, 15 und 34, 35
beschriebenen Aasführung der Steuerung, die zur Verminderung der Reibung noch mit Rollen an Stelle der festen Anschläge 37 bis 40 ausgerüstet sein kann, geht die Zehnerübertragung auch durch viele Stellen ohne besonderen Kraftaufwand vor sich. Wie dort erläutert, wird durch die Übergangsfiäche des Nockens 31 nicht nur der Anschlag 26 nach außen bewegt, sondern auch der um 90° in der Drehrichtung zurückliegende Vorsprung fest an den Nocken gedrückt, so daß er durch Reibung die Bewegung des Anschlages 26 noch unterstützt. Diese Unter-Stützung der Bewegung kann noch dadurch begünstigt werden, daß der Nocken 31, wie aus Abb. 38 hervorgeht, an dieser Stelle eine kleine Vertiefung 75 erhält, in die sich der Vorsprung 37 hineinlegt, so daß er unmittelbar von dem Nocken mitgenommen wird. Bei Drehung des Nockens in der Pfeilrichtung treten die durch kleine Pfeile angedeuteten Drücke auf, wobei die durch größere Pfeile angegebenen Bewegungen hervorgerufen werden. Die Aufwärtsbewegung des Hebels 56 wird also nicht nur an dem oberen Anschlag 26, sondern auch an dem Vorsprung 37 verursacht und an letzterer Stelle um so mehr, je größer der sich der Aufwärtsbewegung entgegenstellende Widerstand ist.
Nach Abb. 39 kann die Einkerbung 75 auch neben dem Nocken 31 an einer besonderen sich mit ihm drehenden Fläche 76 angebracht werden und an dem Hebel 56 hierfür eine besondere Zunge 77 befestigt werden, wodurch es ermöglicht wird, den , Eingriff des Vorsprunges 37 in die Einkerbung 75 an die für die Bewegungsübertragung günstigste Stelle zu legen. Selbstverständlich kann diese Einkerbung auch an dem entgegengesetzten Nocken 58 angebracht werden, wie in Abb. 39 gestrichelt angedeutet. In allen diesen Fällen muß durch ' längliche Löcher 62 für genügende Nachgiebigkeit gesorgt werden, damit sich die Vorsprünge 37 auch in die Kerben 75 einlegen und gegebenenfalls aus ihnen ausheben können. Selbstverständlich kann sich auch der Vorsprung am Nocken und die Einker- ! bung am Hebel befinden.
Eine weitere Erleichterung der Übertragung kann dadurch erzielt werden, daß diese Bewegung des Hebels 56 bei der Stellung der Zifferrolle zwischen 9 und ο unmittelbar auf das Rad 17 der folgenden Stelle übertragen wird. Dazu ist mit dem Hebel 56 noch eine Zunge 78 (Abb. 40) fest verbunden, welche nach dem folgenden Rad 17 abgebogen ist und eine Einkerbung 79 trägt, die ; in einen mit dem Rad 17 verbundenen Zahn ' 80 eingreift. Die Kerbe 79 wird bei hohem Widerstand, also bei mehreren Zehnerübertragungen, zugleich mit dem Hebel 56 und ! dem Vorsprung 37 fest an den Zahn angedrückt und dreht so das nächstfolgende Rad mit. Steht dort die Zifferrolle nicht zwischen ο und 9, so befindet sich der Zahn an anderer Stelle und wird von der Zunge nicht gefaßt. Geht die eine Zifferrolle von 9 nach j ο und die folgende umgekehrt von ο nach 9, so ist kein Widerstand zu überwinden, und Hebel 56 mit Zunge 79 tritt zurück und! läßt den Zahn 80 frei durchgehen, was ! durch federnde Anordnung der Zunge 79 1Og ; noch begünstigt werden kann.
In Abb. 41 ist das Zusammenwirken meh- : rerer Stellen dargestellt. Die vier unteren Stellen befinden sich alle in gleicher Stellung j zwischen ο und 9, und der unterste Nocken n0 31 soll eine durch mehrere Stellen durchlaufende Zehnerübertragung bewirken. Bei dem hierdurch verursachten hohen Widerstand werden die Hebel 56 fest in Richtung der Pfeile angedrückt. Die Vorsprünge 37 ng liegen deshalb in den Kerben 7 ζ und die Zungen 79 in den Einzähnen 80. Alle Räder 17 sind dadurch unmittelbar miteinander gekuppelt und werden durch die unterste ! Zehnerübertragung zugleich gedreht. In diesem Falle gehen die Kräfte nicht durch die Nachbarräder, sondern die ganze Reihe der
Räder 17 dreht sich zusammen, bis der Widerstand beseitigt, also die Zehnerübertragung vollendet ist, worauf Vorsprung 37 aus der Kerbe 75 und Zunge 79 aus dem Einzahn 80 tritt und die Räder sich wieder einzeln frei bewegen. Bei der obersten Stelle in Abb. 41 steht der Nocken 31 umgekehrt, also die zugehörige Zifferrolle zwischen 4 und 5. Das vorhergehende Rad ist dabei nicht mehr gekuppelt, weil der Einzahn 80 auf der anderen Seite steht, und die höchste Stelle ist ganz frei, weil Nocken 31 nach vorn steht und bei seiner Drehung den Hebel 56 nach hinten drückt. Bis zur vor- letzten Stelle sind also alle Räder 17 gekuppelt, und zwar um so fester, je höher ihr Widerstand ist; sie drehen sich alle zugleich. Auch hier kann der Vorsprung an der Zunge 79 und die Vertiefung am Rad 17 angebracht sein.
Um Ungenauigkeiten in denübertragungen auszugleichen, sind endlich noch Sperren 81 (Abb. 10, 17, 24 und 31) vorgesehen, welche in die Zähne des die Steuernocken 31 drehenden Zahnrades oder eines damit in Verbindung stehenden Zahnrades eingelegt werden. Das Einlegen dieser Sperren hat von der tiefsten zur höchsten Stelle nacheinander zu geschehen, damit die Zehnerübertragung bei der Berichtigung auch wirklich berücksichtigt wird. Diese von der tiefsten zur höchsten Stelle fortschreitende Nachregelung hat mit der bekannten der Zifferrolle nichts gemein, da sie nur für die Berichtigung der Steuerung zur Zehnerübertragung beansprucht wird. Zweck und Wirkungsweise sind deshalb andere. Während dort auch die Sperrung durch Seitenverschiebung einer Schiene oder durch Einlegen von Federn durch Exzenter erfolgt, die nur eine ungenaue Berichtigung liefern, sollen hier andere Mittel angewandt werden.
Verschiedene Ausführungen sind in den Abb. 42 bis 45 dargestellt. Die Klinke 81 kann, wie bei Abb. 10, mit einer Kerbe einen Zahn oder, wie in Abb. 17, mit einem Keil eine Lücke, auch zwei verschiedene Zähne fassen. Wesentlich ist dabei nur, daß durch das Einlegen der Klinke das Rad und damit der Nocken 31 in seine richtige Lage überführt und darin zuletzt festgehalten wird.
Abb. 42 zeigt die Klinke in die Zahnlücke eingelegt. Dieses Einlegen wird durch Nocken 82 auf einer Welle 83 ausgeführt, welche in den einzelnen Stellen so abgestuft sind, daß zuerst die Klinke in der Einerstelle, dann in der Zehner-, weiter in der Hunderterstelle usw. eingelegt werden. Bei Zurückdrehen der Stelle 83 werden in der Endlage alle Klinken durch den Anschlag" 84 ausgehoben.
' Abb. 43 zeigt eine andere Ausführung in ! Ausrückstellung. Hier wird beim Einrücken von dem Nocken 82 zuerst die Feder 85 getroffen und damit die Klinke 81 erst
; leicht federnd und dann immer fester eingelegt, bis sie zum Schluß dadurch, daß sich
! die Feder auf Klinke 81 legt, ganz eingedrückt und starr festgehalten wird. Sowohl das erste leichte Anlegen als auch das feste Eindrücken geschieht wieder, nach und nach
ι von der Einer- zur höchsten Stelle, so daß immer die höheren Stellen später und leichter angedrückt sind als die tieferen Stellen und in ihnen noch Umstellungen vorkommen können, ehe sie ganz starr festgestellt werden. Abb. 44 zeigt die Nocken 82 auf der Welle 83 nebeneinander, woraus hervorgeht, wie sie
: von der Einerstelle I nach und nach über die Zehnerstelle II, die Hunderterstelle III 8c usw, zurückspringen, was in den Abb. 42 und 43 gestrichelt angedeutet ist.
Sind mehrere Zifferwerke für verschiedene Zahlen mit Zehnerübertragung vorhanden, z. B. für die Summen der Faktoren, für Einzel- und Gesamtprodukt usw., wie in Abb. 45 schematisch dargestellt, so sind die starren Klinken 81 und gegebenenfalls die Federn 85 an jedem Zifferwerk anzubringen, -die
; Steuerung derselben kann aber durch eine go gemeinsame Welle 82 mit Nocken 83 er-
; folgen. Die Klinken 81 sowie die Federn 85 greifen mit Anschlägen 86 und 87 in Ausschnitte 88 von Schienen 89, welche zum
! Ein- und Auslegen der Klinken durch Hebel 90 von der Nockenwelle 82-83 in der .beschriebenen Weise hin und her bewegt werden. Beim Anheben der Schiene 89 werden zunächst die Federn 85 gespannt und dann
' die Klinken 81 fest angelegt. Beim Senken
! der Schiene werden alle Klinken abgehoben. Auch hier erfolgt das Anlegen von der untersten Stelle zur höchsten Stelle nacheinander und erst leicht, dann' fest. Die einzelnen Zifferwerke können dabei verschiedene Länge haben und teilweise nebeneinanderliegen.
In allen Fällen ist die Nachregelung der
; Steuerung bei. der vorliegenden Zehnerübertragung nicht nach jeder Einzelrechnung wie bei allen anderen Zehnerübertragungen notwendig, sondern diese Nachregelung braucht erst nach beliebig vielen Rechnungen vorgenommen zu werden, weil die Zehnerübertragung abweichend von den jetzigen Ma-
, schinen stets in der Maschine enthalten ist und nicht, wie sonst, verlorengehen kann. Es ist tatsächlich nur eine Nachregelung und nicht eine notwendige Arbeitswirkung. So kann bei Additionsmaschinen die Nachregelung ζ. B. erst am Ende der Rechnung vor Ablesen oder Drucken der Summe, bei MuI-

Claims (24)

tiplikationsmaschinen nach Ausführung einer vollkommenen Multiplikation über alle Stellen oder auch erst beim Ablesen oder Drukken des Endergebnisses nach mehreren vollkommenen Multiplikationen vorgenommen werden. Diese einmalige Nachregelung am Ende einer Reihe von Einzel- oder Gesamtrechnungen bietet eine bedeutende Zeit- und Kraftersparnis gegenüber den jetzigen Zehner-Übertragungen, die nach jeder Einzeladdition oder jeder Einzelmultiplikation von der tiefsten bis zur höchsten Stelle in Wirkung gesetzt werden müssen. X5 Patent-Ansprüche:
1. Zehnerübertragung' für Rechenmaschinen, bei denen das zwischen jedem Stellwerk und dem zugehörigen Summenwerk liegende Getriebe außer der die Übertragung der Werte von ο bis 9 bewirkenden Bewegung eine die Zehnerübertragung bewirkende fortschreitende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe nach erfolgter Ausrückung' aus dem Summenwerk der fortschreitenden Bewegung entsprechend wieder zurückgeschaltet wird, während ein zweites, gleichfalls ausrückbares Getriebe, welches während der Zehnerübertragung ausgerückt ist, während der Rückschaltung eingerückt ist.
2. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Übertragungen (12, 13, 14 und 15, 16, 17) ganz oder zum Teil nebeneinander (Abb. 2, 7a, 9a) oder in derselben Ebene untereinander, insbesondere ungefähr in einem Rechteck mit einer nach außen gebogenen langen Seite (Abb. 5, 16, 23) oder in einem Sechseck (Abb. 7, 30) angeordnet sind.
3. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzbewegung und ihre Rückstellung durch entsprechende Hin- und Herbewegung eines Zahnrades (16, Abb. 1, 5, 7a, 16, 23) oder mehrerer Zahnräder (15 und 16, Abb. 6, 7, 30) längs der Nachbarräder bewirkt wird.
4. Zehner üb ertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden nebeneinander angeordneten Übertragungen durch Verschieben eines Rades (15, Abb. 7a) längs seiner Achse in die eine oder andere Übertragung abwechselnd geöffnet und geschlossen werden.
5. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden nebeneinander angeordneten Übertragungen eine (12, 13, 14, Abb. 2) dauernd mit dem Rechenwerk (11), die andere (15, 16, 17) dauernd mit dem Zifferwerk verbunden ist, und daß durch Einlegen eines Rades (21) am Anfang oder eines Rades (22) am Ende der Übertragungen die Bewegung durch die eine oder andere Übertragung weitergeleitet wird, wobei die Schalträder (21, 22) durch Zwischenrad (23) oder auf andere Weise gekuppelt sein können.
6. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungen durch Einlegen oder Ausheben eines ihrer eigenen Räder (14, Abb. 3, 4) in ein Rad (17) der anderen Übertragung, des Antriebs oder der Weiterleitung geschlossen oder geöffnet werden, und daß die Räder (12, 13, 14) starr verbunden sind, wenn die gemeinsame Tangente (m) am Öffnungspunkt (p) genau oder ungefähr das feststehende Rad (12) berührt, daß sonst aber die Achse eines der Räder (16, Abb. 5) so geführt ist, daß sich die Zahne, am Öffnungspunkt genau oder ungefähr radial einlegen.
7. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wechsel beide Übertragungen geschlossen werden (b, Abb. 2, c, /, Abb. 8, 16, 23, 30).
8. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wechsel beide Übertragungen 'durch Ausbildung ihrer Steuerteile mit breiteren Anschlägen (48, 49, Abb. 22), mit breiteren Steuernocken (66, Abb. 35) oder auf andere Weise geschlossen werden.
9. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen beider Übertragungen, und zwar bei beiden entgegengesetzt, durch Verbindung beider Schaltteile durch Glieder (28, Abb. 8, 46) gemeinsam gesteuert, und daß diese Glieder durch Führung (30, Abb. 13), Kniehebel (91, 92, Abb. 46) oder auf andere Weise so bewegt werden, daß zwischen jedem Wechsel beide Übertragungen geschlossen sind.
10. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz- und Schaltbewegungen der zusätzlichen Übertragung durch Einführung beider an den Enden eines Hebels (41, Abb. 16) oder durch Bewegung eines Gliedes (56, Abb. 27) in zwei genau oder ungefähr senkrechten Richtungen gemeinsam gesteuert werden.
11. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz- und Schaltbewegungen beider
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Übertragungen durch ein Glied (26, Abb. 14, und 41, Abb. 46) gemeinsam gesteuert werden.
12. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 j bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Steuerglieder (31) sich unmittelbar oder mittelbar mit der Zifferrolle der nächsttieferen Stelle bewegen, und daß diese Steuerglieder (31, 58, 59, 65, 66) oder die von ihnen beeinflußten Teile (26, 37 bis 40, 48, 49, 52, 53, 67, 68) so gerichtet sind, daß beim Übergang der Zifferrolle von 9 nach ο die nächsthöhere Stelle um eine Zahl bei geschlos-
ig sener zusätzlicher und geöffneter fester Übertragung erhöht wird.
13. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch Steuernocken (31, Abb. 14) mit zwei genau oder ungefähr im Abstand des Hubes angeordneten Zylinder- und zwei Übergangsflächen, die genau oder ungefähr tangential von der inneren Zylinderfläche mit so zunehmender Steigung bestehen, daß sie eine gleichmäßig oder anders beschleunigte Bewegung hervorbringen.
14. Zehnerübertragung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den Steuernocken (31, Abb. 14) vier Vor-' sprünge (^7 bis 40) oder Rollen anliegen.
15. Zehnerübertragung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steuernocken (31, Abb. 28) zwei gegetiüberliegende Vorsprünge (26) und an einem versetzten Steuernocken (58) oder an einer Zylinderfläche (76, Abb. 39) ein oder zwei dazu senkrechte Anschläge (48, 49) anliegen.
16. Zehnerübertragung nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerglieder (31, Abb. 38, und 58, Abb. 39) oder die Zylinderfläche (76, Abb. 39) an entsprechender Stelle Einkerbungen (75) für die Vorsprünge (37) oder Erhöhungen für Kerben an den Vorsprüngen besitzen, und daß durch Nachgiebigkeit der Teile (62, Abb. 38, 39) das Einlegen der Vorsprünge (37) in die Kerben (75) ermöglicht wird.
17. Zehnerübertragung nach Anspruch 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei Stellung der Zifferrollen zwischen 9 und ο unmittelbar oder mittelbar eine Kupplung zwischen den aufeinanderfolgenden Steuergliedern (31) hergestellt wird, indem z. B. eine von der Steuerung bewegte starre oder federnde Zunge (79, Abb. 40, 41) in einen sich mit dem nächsten Steuerglied drehenden Zahn (80) oder eine Vertiefung eingreift.
18. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Übertragung durch einen um einen festen Stift (73, Abb. 37) umlaufenden Stift (74) oder durch Zungen (69, 70, Abb. 34 bis 36) an beiden Übertragungen mit entsprechender Zuschärfung in die richtige Lage geleitet wird, wobei der Hub noch durch Anschläge (71,72) begrenzt sein kann.
19. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einerstelle nur eine feste Übertragung (12, 13, 14) besitzt.
20. Zehnerübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (11 oder 12) der höheren blinden Stellen während der Rechnung festgestellt ist.
21. Zehnerübertragung nach Anspruch 1 bis 20 mit nacheinander erfolgender Nachregelung der Summenräder, gekennzeichnet durch schwingbare Klinken (81), die in die Zähne der Summenräder eingreifen können und durch gegeneinander versetzte, auf gemeinschaftlicher Welle (83) angeordnete Stellarme (82) nacheinander eingerückt werden.
22. Zehnerübertragung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Klin- go ken (81, Abb. 43) mit Federn (85) versehen sind, vermöge deren sie erst leicht und nachgiebig und nach Einlegen der Federn an feste Widerlager starr eingelegt werden.
23. Zehnerübertragung nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen (81, 85, Abb. 43) mehrerer gleich oder verschieden langer Zifferwerke stellenweise durch Zwischenglieder (89) verbunden und letztere von einer Welle (83) mit von Stelle zu Stelle zurückspringenden Nocken (82) bewegt und die Richtigstellung aller Zifferwerke zugleich bewirkt wird.
24. Zehnerübertragung nach Anspruch 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerteile (31) erst nach mehreren Einzelrechnungen, z. B. vor dem Ablesen oder Drucken des Ergebnisses einer oder mehrerer Rechnungen, richtiggestellt werden.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen.
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