DE4135637C2 - Vorrichtung zur Ermittlung der Erschöpfung eines Filters - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung der Erschöpfung eines Filters

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorrichtung zur Ermittlung der Erschöpfung eines Filters für eine Wasseraufbereitungsvorrichtung eines Getränkebereitungsgerätes mit einer einem Gerät hinzufügbaren, Markierungen aufweisenden Anzeigevorrichtung, der mindestens ein erster, gegenüber Anzeigevorrichtung verstellbarer, Kennzeichnungen aufweisender Anzeigeteil zugeordnet ist.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Ermittlung der Erschöpfung eines Filters für eine Wasseraufbereitungsvorrichtung bekannt (Broschüre "Die Problemstellung: Aclimat Trinkwasser-Center" von Melitta-Werke Bentz und Sohn), die im Griffteil mit einer Markierungen aufweisenden Anzeigevorrichtung ausgestattet ist. Die Verwendung eines Zählwerks in der Kaffee- bzw. Teemaschine ist ungeeignet, da das Öffnen des Tankdeckels nicht mit der wirklich aufbereiteten Kaffee- oder Teemenge korreliert werden kann. Eine Kombination der Erschöpfungsanzeige mit Kalenderbetrieb ist nicht möglich.
Weiterhin wird in der DE-PS 23 00 606 eine Schalteinrichtung zur Auslösung des Regenerationsbetriebes einer Wasserenthätungsanlage beschrieben, bei der die eine Skalenscheibe für den Zeitablauf und die andere Skalenscheibe für die Härteeinstellung verwendet wird. In Abhängigkeit der Härteeinstellung wird die Skalenscheibe zum Erfassen der Zeit über einen Elektromotor gesteuert, der seinerseits wieder von einer Schalteinrichtung getaktet wird. Diese Anordnung arbeitet zwar recht genau, ist aber in ihrem gesamten Aufbau sehr aufwendig und teuer.
Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, mit einfachen baulichen Mitteln eine Erschöpfungsanzeige zu schaffen, mit der der Austausch der Entkarbonisierungspatrone ungefähr angezeigt werden kann.
Die Erfindung löst die Probleme dadurch, daß der erste Anzeigeteil einerseits die Anzeigemarkierung bzw. die Kennzeichnung für den Härtegrad in verschiedenen Härtegradbereichen und andererseits in Abhängigkeit der verschiedenen Härtegradbereichen zugeordnete Anzeigemarkierungen bzw. Kennzeichnungen für die Brühmenge bzw. die Anzahl der zuzubereitenden Tassen pro Tag aufweist und daß der erste Anzeigeteil weiterhin eine Anzeigemarkierung bzw. die Kennzeichnung für die Gebrauchsdauer des Filters in Wochen freigibt, und daß je Einstellung der Menge der zuzubereitenden Tassen pro Tag in Abhängigkeit des eingestellten Härtegradbereichs auf der Kennzeichnung die entsprechende Gebrauchsdauer des Filters in Wochen erscheint.
Hierdurch erhält man eine sehr kostengünstige und einfach zu bedienende Anzeigevorrichtung, mit der ziemlich genau der Zeitpunkt der Erschöpfung der Patrone angezeigt wird. Ein derartiger Diskalkulator bzw. eine Erschöp­ fungsanzeigevorrichtung kann ohne weiteres mit Kalenderbetrieb eingesetzt werden. Hierzu ist es vorteilhaft, daß der erste und/oder der zweite Anzeigeteil als zumindest teilweise runde Scheibe ausgebildet ist, die über eine Lagerung, vorzugsweise einen Stift, mit der Anzeigevorrichtung drehbar verbunden ist. Eine derartige Vorrichtung läßt sich sehr leicht handhaben.
Ferner ist es vorteilhaft, daß die Anzeigevorrichtung drei Anzei­ geöffnungen aufweist und die erste Anzeigeöffnung die Anzeigemar­ kierung bzw. Kennzeichnung für die Gebrauchsdauer in Wochen frei­ gibt, die auf dem ersten Anzeigeteil vorgesehen ist, wobei die zweite Anzeigeöffnung die Anzeigemarkierung bzw. Kennzeichnung für die Brühmenge bzw. Anzahl der zuzubereitenden Tassen und/oder den Härtegrad freigibt, die ebenfalls auf dem ersten Anzeigeteil vor­ gesehen ist, während in der dritten Anzeigeöffnung, der ein Pfeil zugeordnet ist, die auf einer zweiten Anzeigescheibe aufgedruckten Wochen 1 bis 52 und zu den entsprechenden Wochen die zugehörigen Monate Januar bis Dezember erscheinen.
Um eine genaue Einstellung der einzelnen Anzeigeteile vornehmen zu könnnen, ist es vorteilhaft, daß der ersten und/oder der dritten Anzeigeöffnung ein Pfeil zugeordnet ist.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß in der dritten Anzeigeöffnung die auf der zweiten Anzeigescheibe aufgedruckten Wochen 1 bis 52 und zu den entsprechenden Wochen die zugehörigen Monate Januar bis Dezember erscheinen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß der erste Anzeigeteil bzw. die erste Anzeigescheibe über ein mit dem Stift fest verbundenes Stellrad verstellbar ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lö­ sung ist schließlich vorgesehen, daß der zweite Anzeigeteil bzw. die zweite Anzeigescheibe über einen Randteil des Anzeigeteils verstellbar ist, der in einen Ausschnitt hineinragt.
Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, daß die Anzeigeteile eine geringe Stärke aufweisen, nämlich kleiner als 1 mm, und daß die Anzeigeteile in einem Deckel des Getränkebe­ reitungsgerätes integriert sind. Hierzu ist es vorteilhaft, daß im Deckel des Getränkebereitungsgerätes eine Vertiefung zur Aufnahme, zumindest der Anzeigeteile, vorgesehen ist. Vorteilhaft ist es ferner, daß die Anzeigeteile durch ein durchsichtiges Abdeckteil geschützt sind. Hierdurch erhält man eine sehr platzsparende An­ ordnung, die für die Bedienungsperson gut sichtbar und leicht zu­ gänglich ist.
Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung ist es von Vorteil, daß die Austauschanzeige über die zu verarbei­ tende Wassermenge und durch den eingestellten Härtegrad gesteuert wird.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können sich bei der inte­ grierten Wasseraufbereitung in der Kaffeemaschine durch die Frei­ setzung von H2CO3 bereits bestehende Kalkablagerungen teil­ weise wieder lösen. Bei einer Filterkombination von Ionenaustau­ schern und angesilberten Aktivkohlen kann die Erschöpfung des Silbergehalts anhand der max. Gebrauchsdauer ebenfalls automatisch erfaßt werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, anstelle von drehbaren, das erste und/oder zweite Anzeigeteil bildenden Scheiben diese als verschiebbare Schieber auszubilden, die dann beispielsweise in an der Anzeigevorrichtung vorgesehenen Gleitführungen geradlinig ge­ führt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen, in der Beschreibung und in den Figuren beschrieben bzw. dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
In den Figuren ist die Erfindung an einer Ausführungsform bei­ spielsweise dargestellt, ohne auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Kaffeemaschine mit der er­ findungsgemäßen Erschöpfungseinrichtung,
Fig. 2 eine als Zähleinrichtung ausgebildete Erschöpfungseinrichtung, die in eine Kaffeemaschine oder eine Filtereinrichtung integriert wer­ den kann oder die als, ähnlich wie eine Parkscheibe, einzelnes Bauteil einer Wasserenthärtungseinrichtung beigelegt wird.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Kaffeemaschine bezeichnet, die einen Schaltelemente 15 aufweisenden Sockel 16 aufweist. Auf dem Sockel 16 befindet sich eine Warmhalteplatte 17, die über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Durchlauferhitzer betreibbar ist und auf der ein Getränkebehälter bzw. eine Kaffeekanne 4 abgesetzt ist, die mittels eines Deckels 33 abgedeckt ist.
Auf dem Sockel 16 ist ferner ein Wasserbehälter 2 angeordnet, der den Getränkebehälter 4 zumindest teilweise umgibt. Der Wasserbe­ hälter 2 ist zur Aufnahme eines Filtereinsatzes 3 über das obere Ende des Getränkebehälters hinaus verlängert und mit einer Ab­ deckung 14 zum Abdecken des Filtereinsatzes 3 ausgerüstet, der in einen halbkreisförmigen Ausschnitt 31 eines Deckels 19 des Wasser­ behälters 2 eingesetzt ist. Der Außendurchmesser der Abdeckung 14 ist in etwa so groß wie der obere Durchmesser des Filtereinsatzes 3.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht der Filtereinsatz 3 aus einem zylinderförmig ausgebildeten Gehäuse 18, in das der Filtereinsatz 3 zur Aufnahme des Papierfilters fest eingebaut ist.
Der Wasserbehälter 2 weist in seinem unteren Bereich einen in der Zeichnung nicht dargestellten Härtefilter auf, über den gefilter­ tes Wasser dem Durchlauferhitzer und dann dem das Kaffeemehl auf­ nehmenden Filtereinsatz 3 über eine Leitung (nicht dargestellt) und über ein in der Abdeckung 14 ausgebildetes Verteilersystem (nicht dargestellt) zugeführt wird. Die in Fig. 1 dargestellte Kaffeemaschine wird von der Anmelderin seit langem im Handel ver­ kauft und trägt die Bezeichnung "Braun Aromaster 12 control", Typ KF 80. Der Einfachheit halber wird daher auf die Beschreibung dieser Kaffeemaschine nach Fig. 1 nicht näher eingegangen. Der Härtefilter kann in vorteilhafter Weise nach einer bestimmten Gebrauchsdauer ausgewechselt werden. Hierzu dient ein nachstehend beschriebenes Erschöpfungsanzeigegerät 6 gemäß Fig. 2.
Wie aus Fig. 1 ferner hervorgeht, ist der Filtereinsatz 3 durch eine Achse am Gehäuse 7 der Kaffeemaschine 1 horizontal aus dem Abschnitt 31 heraus schwenkbar gelagert.
Zur Erfassung der Patronenkapazität in Abhängigkeit von der Kar­ bonathärte und der Filtermenge bei einer bestimmten Tassenzahl pro Tag wird in vorteilhafter Weise der Diskalkulator bzw. das Er­ schöpfungsanzeigegerät 6 verwendet, das in das Getränkezuberei­ tungsgerät 1, beispielsweise in die Kaffeemaschine 1, an gut sichtbarer Stelle integriert werden kann. Es ist beispielsweise möglich, das Erschöpfungsanzeigegerät 6 auf dem Deckel 19 des Wasserbehälters 2 oder auf der feststehenden Abdeckung 14 in einer Vertiefung (vergl. Fig. 1) vorzusehen.
Das Erschöpfungsanzeigegerät 6 besteht aus einer fest integrierten bzw. einer dem Deckel 19 oder der Abdeckung 14 angepaßten und her­ ausnehmbaren Anzeigevorrichtung 8, die eine kreissegmentartig aus­ gebildete Anzeigeöffnung 9 von einer äußeren kreisbogenförmigen Begrenzungskante 10 und einer darunter angeordneten kreisbogenför­ migen Begrenzungskante 11 gebildet ist. Oberhalb der Begrenzungs­ kante 10 ist eine weitere kleinere Anzeigeöffnung 12 mit einer am Rand ausgebildeten Markierung bzw. einem Pfeil 29 vorgesehen. In dieser Anzeigeöffnung 12 ist die Gebrauchsdauer in Wochen ange­ zeigt.
Hinter der Anzeigeöffnung 9 und 12 läuft ein erster verstellbarer Anzeigeteil bzw. eine erste drehbare Anzeigescheibe 13 mit Kenn­ zeichnungen bzw. mit einem ersten Zifferaufdruck 20 als Hinweis für die Gebrauchsdauer in Wochen, der je nach Stellung der Anzei­ gescheibe 13 in der kleinen Anzeigeöffnung 12 sichtbar wird.
Unterhalb des ersten Zifferaufdruckes 20 erscheint in der zweiten Anzeigeöffnung 9 ein zweiter Aufdruck 21 mit der Anzahl des Tas­ seninhaltes, der pro Tag von dem Gerät zubereitet werden soll. Der zweite Aufdruck 21 befindet sich ebenfalls auf der Anzeigescheibe 13. Dieser Aufdruck kann folgende Bereichsangaben enthalten:
Mittlere Tassenzahl bzw. Brühmenge pro Tag: 6, 6 bis 8, 8 bis 10, 10 bis 12 usw. Es sind aber auch kleinere Tassenzahleinteilungen möglich.
Unterhalb des zweiten Aufdruckes 21 ist in der zweiten Anzeigeöff­ nung 9 ein dritter Aufdruck 22 vorgesehen, der folgende verschie­ dene Härtegradsbereiche wiedergibt:
1 bis 8, 8 bis 12 bzw. 16 bis 20, 20 bis 24 und 24 bis 28°dH.
Grundsätzlich soll der Höchstwert eingestellt werden, um eine ordnungsgemäße Funktion der Entkalkerpatrone stets zu gewähr­ leisten.
Hierbei gelten für die verschiedenen Länder besondere Einheiten und zwar:
deutscher Härtegrad:
1°dH=10 mg CaO/l Wasser 1°=0,178 mmol Ca2+/l Wasser
englischer Härtegrad:
1,25°e 1°e=10 mg CaCO3/l Wasser=0,143 mmol Ca2+/Wasser
französischer Härtegrad:
1,78°f 1°f=10 mg CaCO3/l Wasser=0,0999 mmol Ca2+/l Wasser
USA-Härtegrad:
mg CaCO3 (ppm)/l Wasser
17,8 ppm
1 ppm. Härte=0,056°dH=0,00999 mmol Ca2+/l Wasser.
Diese Einheiten können auf der Erschöpfungsanzeige entsprechend angebracht sein.
In einer dritten Anzeigeöffnung 23, der ebenfalls ein Pfeil 30 zu­ geordnet ist, erscheinen die auf einer zweiten Anzeigescheibe 26 aufgedruckten Wochen 1 bis 52 und zu den entsprechenden Wochen die zugehörigen Monate Januar bis Dezember. Die Wochenangabe und die Monatsangabe sind mit der Bezugsziffer 28 bezeichnet.
Die Anzeigescheibe 13, die über einen kleinen Stift 25 auf der An­ zeigevorrichtung 8 drehbar gelagert und drehfest mit dem Stift 25 verbunden ist, wird über ein Stellrad 24 bewegt. Die zweite Anzei­ gescheibe 26, die in der Zeichenebene unterhalb der ersten Anzei­ gescheibe 13 ausgebildet ist, ist über den Stift 25 gegenüber der Anzeigevorrichtung 8 und der Anzeigescheibe 13 drehbar mit der An­ zeigevorrichtung 8 verbunden. Die zweite Anzeigescheibe 26 ist gemäß Fig. 2 in einem Randausschnitt 27 teilweise sichtbar und läßt sich somit auf einfache Weise in diesem Randausschnitt 27 über einen gerändelten Griffteil 32 verstellen.
Das Erschöpfungsanzeigegerät 6 wird wie folgt eingesetzt:
Die Bedienungsperson ermittelt zuerst den vom Wohnort abhängigen Härtegrad des für die Getränkezubereitung eingegebenen Trink­ wassers, beispielsweise 20 bis 24°dH. Danach stellt sie die pro Tag zuzubereitende Tassenzahl, beispielsweise 18, ein und liest dann in der kleinen Anzeigeöffnung 12 die so ermittelte Wochenzahl (bspw. 3) bei Pfeil 29 ab, wie in Fig. 2 dargestellt. Anschließend wird in der dritten Anzeigeöffnung 23 die zur Zeit geltende Woche festgestellt, unter den Pfeil 30 positioniert und anschließend die in der kleinen Anzeigeöffnung 12 ermittelte Wochenzahl=3 zu der Wochenzahl (beispielsweise Woche 40) hinzugerechnet. Die auf diese Weise ermittelte Zahl 43 (vergl. Stellposition Pfeil 30) in der dritten Anzeigeöffnung 23 gibt abschließend die Austauschwoche an, in der der Härtefilter spätestens ausgetauscht werden sollte, auf die die Anzeigescheibe 26 gegenüber dem Pfeil 30 eingestellt wird, was aber nicht dargestellt ist.
Das Erschöpfungsanzeigegerät 6 kann auch als elektronischer Rech­ ner ausgebildet sein, in den die beschriebenen Werte auf ähnliche Weise eingegeben werden, um dadurch die Austauschwoche zu er­ mitteln.
Eine Patrone mit 125 cm3 CNPLF Harz hat in der Kaffeemaschine eine Entkarbonisierungskapazität von ca. 75 l Bensheimerwasser bei einer Karbonathärte von ca. 20°dH).
Bereits bestehende Kalkablagerungen können sich bei der integrier­ ten Wasseraufbereitung in der Kaffeemaschine, insbesondere im Durchlauferhitzer, durch die Freisetzung von H2CO3 teilweise wieder lösen. Dieser Effekt ist bei der oben genannten Kapazität berücksichtigt.
Eingabeparameter
1) Datum bzw. Kalenderwoche
2) Karbonathärte KH (°dH)
Erkundigung beim Wasserwerk, oder Messung anhand von mitgeliefer­ ten Merck-Teststreifen erforderlich ist.
Bei einer Filterkombination von Ionenaustauschern und angesilber­ ten Aktivkohlen kann die Erschöpfung des Silbergehalts anhand der max. Gebrauchsdauer automatisch erfaßt werden.
Bezugszeichenliste
 1 Getränkebereitungsmaschine
 2 Wasserbehälter
 3 Filtereinsatz
 4 Kaffeekanne, Getränkebehälter
 5 oberer Bereich
 6 Diskalkulator bzw. ein Erschöpfungsanzeigegerät
 7 Gehäuse
 8 Anzeigevorrichtung
 9 zweite Anzeigeöffnung
10 obere Begrenzungskante
11 untere Begrenzungskante
12 kleine Anzeigeöffnung
13 erster Anzeigeteil bzw. erste Anzeigescheibe
14 Abdeckung
15 Schaltelement
16 Sockel
17 Warmhalteplatte
18 Gehäuse
19 Deckel
20 Kennzeichnung bzw. erster Aufdruck
21 Kennzeichnung bzw. zweiter Aufdruck
22 Kennzeichnung bzw. dritter Aufdruck
23 dritte Anzeigeöffnung
24 Stellrad
25 Stift
26 zweiter Anzeigeteil bzw. zweite Anzeigescheibe
27 Randausschnitt
28 Wochenangabe, Monatsangabe
29 Pfeil
30 Pfeil
31 Ausschnitt
32 gerändelter Griffteil
33 Deckel

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Ermittlung der Erschöpfung eines Filters für eine Wasseraufbereitungsvorrichtung eines Getränkebereitungsgerätes (1), mit einer einem Gerät hinzufügbaren, Markierungen (29, 30) aufweisenden Anzeigevorrichtung (8), der mindestens ein erster, gegenüber der Anzeigevorrichtung (8) verstellbarer, Kennzeichnungen (21, 22) aufweisender Anzeigeteil (13) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anzeigeteil (13) einerseits die Anzeigemarkierung bzw. die Kennzeichnung (22) für den Härtegrad in verschiedenen Härtegradbereichen und andererseits in Abhängigkeit der verschiedenen Härtegradbereichen zugeordnete Anzeigemarkierungen bzw. Kennzeichnungen (21) für die Brühmenge bzw. die Anzahl der zuzubereitenden Tassen pro Tag aufweist und daß der erste Anzeigeteil (13) weiterhin eine Anzeigemarkierung bzw. die Kennzeichnung (20) für die Gebrauchsdauer des Filters in Wochen freigibt, und daß je nach Einstellung der Menge der zuzubereitenden Tassen pro Tag in Abhängigkeit des eingestellten Härtegradbereiches auf der Kennzeichnung (20) die entsprechende Gebrauchsdauer des Filters in Wochen erscheint.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anzeigevorrichtung (8) ein zweiter Anzeigeteil (26) ausgebildet ist, der die Anzeigemarkierung bzw. die Kennzeichnung (28) für Wochen (1 bis 52) und zu den entsprechenden Wochen die zugehörigen Monate (Januar bis Dezember) freigibt, und daß die Austauschwoche des Filters durch entsprechende Übertragung der in der Kennzeichnung (20 angezeigten Wochen auf dem zweiten Anzeigeteil (26) angezeigt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Anzeigeteil (13, 26) als zumindest teilweise runde Scheibe ausgebildet ist, die über eine Lagerung, vorzugsweise einen Stift (25), mit der Anzeigevorrichtung (8) drehbar verbunden ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungen (20, 21, 22, 28) von je einer in der Anzeigevorrichtung (8) ausgebildeten Anzeigeöffnung (12, 9, 23) gebildet werden, so daß die Kennzeichnungen von außen lesbar sind und daß den Kennzeichnungen an der Anzeigevorrichtung (8) angebrachte Markierungen (29, 30) zum Ablesen der Kennzeichungen zugeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anzeigeteil bzw. die erste Anzeigescheibe (13) über ein mit einem Stift (25) fest verbundenes Stellrad (24) verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anzeigeteil (26) über einen an der Anzeigenscheibe (26) ausgebildeten Griffteil (32) verstellbar ist, der in einen an der Anzeigevorrichtung ausgebildeten Ausschnitt (27) hineinragt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeöffnung (13, 26) eine geringe Stärke aufweisen, die kleiner als 1 mm ist und daß die Anzeigeteile (13, 26) in einem Deckel (19) oder in einem Gehäuseteil (14) des Getränkebereitungsgerätes (1) integriert und von der Anzeigevorrichtung (8) abgedeckt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel (19) des Getränkebereitungsgerätes (1) eine Vertiefung zur Aufnahme zumindest der Anzeigeteile (13, 26) vorgeshen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeteile (13, 26) durch ein durchsichtiges Abdeckteil geschützt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder zweite Anzeigeteil (13, 26) als in der Anzeigevorrichtung (8) verschiebbare Schieber oder Scheiben (13, 28) ausgebildet sind, die in der Anzeigevorrichtung (8) geführt werden.
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